Erik Storey Karges Land

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Inhaltsangabe zu „Karges Land“ von Erik Storey

Kurz nachdem Clyde Barr aus dem Gefängnis entlassen worden ist, bekommt er einen Anruf von seiner Schwester Jen. Sie bittet ihn um Hilfe, sie aus den Klauen eines Drogenbosses zu retten. Er weiß weder wo sie ist, noch wie viel Zeit er hat, da der Anruf plötzlich unterbrochen wird. Clyde kehrt zurück in seine Heimat Colorado. Dort beginnt eine Jagd gegen die Zeit und ein Kampf gegen einen der mächtigsten Verbrecher in diesem Teil der USA. Und nur die Bardame Allie und ein paar alte Freunde stehen Clyde Barr zur Seite, der auch noch mit ein paar Feinden aus seiner Vergangenheit abzurechnen hat ...

Hart und brutal, aber auch gerade und ehrlich - ein Thriller, der spannend und direkt ist.

— MissStrawberry

Spannende Kost für Zwischendurch – nicht das Hirn überanstrengen, sondern einfach lesen und genießen.

— DunklesSchaf

Ein sinnloser Thriller, der aber an Brutalität nicht zu überbieten ist. Ich habe nach 100 Seiten abgebrochen.

— ginnykatze

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  • Ganz ohne Weichzeichner – ein harter Thriller

    Karges Land

    MissStrawberry

    16. June 2017 um 15:33

    Clyde Barr erhält einen Anruf von seiner Schwester. Dieser ist recht dubios, doch Clyde ist klar, er muss sie retten. Wie und wo, ist nicht klar. Umso gefährlicher wird die Jagd nach dem Drogenboss und die Reise in die eigene Vergangenheit …Der Ich-Stil gefällt mir immer wieder sehr gut, denn er zieht mich sehr viel intensiver ins Geschehen. Hier passt er zusätzlich zur einfachen, gut lesbaren Sprache, die teils auch brutal ist. Dies passt wiederum zum Geschehen. Ob ganz so viel Blut fließen muss, lasse ich mal dahingestellt. Insgesamt passt es aber zum Buch recht gut und für diejenigen, die Gemetzel mögen.Spannung ist von Anfang an gegeben, diese zieht sich auch durch die ganze Story. Große Ansprüche stellt dieser Thriller nicht an den Leser, doch genau das macht den Zauber hier auch aus: man kann und darf beim Lesen einfach nur genießen. Es gibt keine pseudo-intellektuellen Verschwurbelungen, einfach nur brutalen, harten Thriller. Das hat auch mal was!Die Charaktere sind meiner Meinung nach gut gezeichnet. Allie ist irgendwie eine ganz besondere Figur. Vor allem aber ist mir Clyde sehr sympathisch, trotz aller Gewalt und Brutalität. Ich habe ihn auf seiner Suche nach seiner Schwester sehr gern begleitet. Mich erinnert der Stil ein wenig an Joe R. Lansdale, doch fehlt mir dessen extrem großes Herz und seine Art, das Böse in sich zusammenfallen lassen zu können. Dennoch: gute Thriller-Kost!Weniger schön finde ich, dass hier schon wieder die Geburt einer Serie gefeiert wurde. Das zwingt den Leser fast schon dazu, den nächsten Band zu kaufen. Ich möchte aber nicht eine neue Serie nach der anderen beginnen müssen. Einfach mal ein Buch gut schreiben und am Ende auch fertig sein zu lassen, das gefällt mir sehr viel besser. Das nächste Buch dann mit neuen Protagonisten und Charakteren und Schauplätzen – so kann der Leser ohne subtilen Zwang zum nächsten Buch greifen.Alles in allem tendiere ich hier zu soliden vier Sternen!

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  • In den Bergen: Karges Land - Erik Storey

    Karges Land

    DunklesSchaf

    03. May 2017 um 21:50

    Clyde Barr ist erst seit Kurzem zurück in seiner Heimat, als er einen Anruf seiner Schwester Jen erhält. Lance Alvis, ein Drogenboss, der den Markt von drei Staaten kontrolliert und mit Gewalt und Tücke darüber herrscht, hält Jen fest. Der Anruf wird unterbrochen und so muss Clyde erst mal Lance Alvis Versteck aufspüren, bevor er seine Schwester aus dessen Klauen befreien kann. Doch zum Glück kann Clyde einiges vorweisen, um den Kampf gegen diesen mächtigen Gegner aufzunehmen. Fangen wir mal mit was ganz einfachem an: ich hatte riesigen Spaß beim Lesen des Thrillers. Es war für mich genau die richtige Geschichte zur richtigen Zeit. Die Seiten sind mir durch die Finger geflutscht und das Buch war in null komma nix ausgelesen. Die Sogwirkung, die ein Thriller mitunter entwickeln kann ist schon unglaublich. Geholfen hat mir hierbei auch, dass es eben einfach nur spannend war und ich nicht groß nachdenken musste. Der Beginn hält erst mal keine Überraschungen bereit – böser Mann klaut holde Jungfer und Ritter macht sich auf, um sie ihm zu entreißen – doch die Geschichte hat mir einfach gut gefallen. Sagen wir mal so: nichts zum groß mitdenken, sondern einfach zum „wegsaugen“. Nichtsdestotrotz hält der Thriller natürlich einige Dinge bereit, an denen man herummäkeln könnte. Angefangen bei Clyde Barr, der schon als junger Erwachsener in die Welt gezogen ist: Afrika, Naher Osten, Südamerika. Immer in Krisengebieten, meist auf der Seite der Unterdrückten, im Kampf gegen Regime und Diktaturen. Ein Söldner, aber natürlich ein Guter. Solange bis er auch mal seinen Vorteil daraus zieht und im Knast landet. In Mexiko. Damit verscherzt er es sich mit zwei seiner drei Schwestern – einzig Jen, das andere schwarze Schaf der Familie, bleibt mit ihm einigermaßen in Kontakt. Clyde kennt sich also aus – im Umgang mit allerlei Waffen, mit dem Leben in der Wildnis, mit dem Nahkampf… you know, eigentlich mit allem, was man bei der Jagd auf einen Drogenboss so brauchen kann. Und dann gibt es natürlich noch den weiblichen Part. Allie. Allie arbeitet als Kellnerin in der Kneipe von Lance Alvis Bruder. Und auch wenn die Brüder nicht die engste Beziehung pflegen, kann Allie einiges an Informationen beitragen. Doch daraufhin ist sie nicht mehr so beliebt an ihrem Arbeitsplatz, weswegen sie Clyde dann begleitet, bzw. sich quasi aufdrängt. Für Clyde ist das, nun ja, zum Teil Belastung, zum Teil Vergnügen, denn die reizende Allie ist… na ja, eben sehr reizend. Also schon irgendwie sehr stereotyp – über den bösen Drogenboss Lance Alvis will ich da mal gar kein zusätzliches Wort verlieren. Alles eben sehr schwarz oder sehr weiß. Aber ich will, wie gesagt gar nicht groß rummäkeln, denn mir hat der Thriller viel Lesespaß bereitet und da kann ich über diese Dinge locker mal hinwegsehen. Zudem hat der Thriller doch noch einige kleine Überraschungen beinhaltet, so kann das Ende zwar mit einer Art Happy End aufwarten, hat aber doch einen schalen Nachgeschmack, da nicht alle wesentlichen Personen das Ende erleben. Abschließend muss ich allerdings noch einen Kommentar zum Umschlagsbild los werden: es gab überhaupt keinen Hubschrauber! Sowas. Und wenn ich nochmal genauer hinschaue, ist die Landschaft dort eher flach und karg – im Buch allerdings finden die meisten Handlungen in den Bergen statt. Hmm… was soll ich sagen? Thema verfehlt? Naaaa…. Zumindest der Pickup lässt sich wiederfinden. Fazit: Spannende Kost für Zwischendurch – nicht das Hirn überanstrengen, sondern einfach lesen und genießen.

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  • Gewalt sät Gewalt!

    Karges Land

    ginnykatze

    26. April 2017 um 14:01

    Gewalt sät Gewalt!Clyde Barr ein Mensch mit hohem Gewaltpotential wird von seiner Schwester angerufen und um Hilfe gebeten. Entführt worden wohl von einem Drogenboss ist Jen auch nicht gerade der Glanz der Frauen.Nun geht die Suche los...denn Clyde, der ja in der Wildnis lebt, setzt sich sogleich in seinen Pickup und braust los. Wo er hinkommt, hinterlässt er eine Spur der Verwüstung. Er schlägt, boxt, tritt und schießt ohne Unterlass. Leichen pflastern seinen Weg.Einziger Lichtblick bisher, die Bardame Allie. Nachdem Clyde ihre ganzen fiesen Kunden zusammengeprügelt hat, verlässt sie mit ihm zusammen den Ort des Geschehens. Kann sie ihm denn wirklich bei der Suche nach seiner Schwester helfen?Ehrlich gesagt, will ich es gar nicht wissen, denn nach knapp 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen.Die Gewaltszenen häufen sich und sind dabei auch noch so brutal beschrieben, dass mir wirklich übel wurde. Ich erwähne hier den schon fast toten Mann auf dem Schrottplatz, den er noch bis in seinen furchtbaren Tod quälte. Schlimm und für mich stand dann nach weiteren Seiten fest, jetzt ist Schluss.Fazit:Der Autor Erik Storey schreibt hier einen Thriller, der an Brutalität kaum zu übertreffen ist.Der Schreibstil in der Ichform ist für mich sowieso immer sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wie Clyde so seine Geschichte von sich und seiner Schwester, bis zu der Stelle wo ich gelesen habe, beschrieben hat, gab es seit seiner Kindheit nur Gewalt. Gewalt sät Gewalt? Es scheint so!Die Geschichte lebt nur von Brutalität und endlosen Beschreibungen, wie man wo hinfährt und vor allem wie man am besten und gewalttätigsten seine Auskünfte bekommt.Spannung empfand ich bis zu dem Punkt, als ich aufgab, auch keine. Eine Aneinanderreihung von Szenen die immer mit äußerster Gewalt enden sind für mich nicht spannend, sondern abstoßend.Hier vergebe ich einen Stern, denn ich kann ohne Sternenangabe die Rezension nicht veröffentlichen.Lasst die Finger von diesem brutalen Thriller.

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