Erik Valeur

 3 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Das siebte Kind, Der Mann im Leuchtturm: Roman und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Der Mann im Leuchtturm

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Neu erschienen am 22.10.2018 als Hardcover bei Blanvalet.

Der Mann im Leuchtturm: Roman

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Neu erschienen am 22.10.2018 als E-Book bei Blanvalet Verlag.

Alle Bücher von Erik Valeur

Das siebte Kind

Das siebte Kind

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Erschienen am 19.10.2015
Der Mann im Leuchtturm

Der Mann im Leuchtturm

 (1)
Erschienen am 22.10.2018
Der Mann im Leuchtturm: Roman

Der Mann im Leuchtturm: Roman

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Erschienen am 22.10.2018
Das siebte Kind

Das siebte Kind

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Erschienen am 17.03.2014
The Seventh Child

The Seventh Child

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Erschienen am 01.04.2014
Il settimo bambino

Il settimo bambino

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Erschienen am 01.02.2015
The Seventh Child

The Seventh Child

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Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Erik Valeur

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M

Rezension zu "Der Mann im Leuchtturm" von Erik Valeur

Hoch spannend und mit vielfachen Erzählfäden versehen
michael_lehmann-papevor 3 Tagen

Hoch spannend und mit vielfachen Erzählfäden versehen

Es ist nicht Action, die bei den Thrillern von Erik Valeuer im Vordergrund steht. Und so ist auch dieses neue Werk vor allem ein intelligenter, rätselhafter Ablauf von Ereignissen aus fernerer Vergangenheit und dem Verschwinden einer alten Witwe (auf keinen Fall nicht zufällig die Mutter des Ministerpräsidenten Dänemarks im Roman).

Was Valeur so geschickt als aktuelles Geschehen mit der Vergangenheit der Protagonisten im Buch (nicht nur des „Mannes im Leuchtturm“, Viggo) verknüpft, dass fast bis wirklich zu den letzten 2, 3 Seiten absolut nicht klar wird, wer genau nun seine (begründete) Rache genommen hat.

Lange also hält Valuer mühelos die Spannung der Frage nach dem „Wer?“ aufrecht, wie er ebenfalls in Ruhe und dennoch fesselnd die Tiefen seines Personals auslotet. Selbstherrliche Politiker, die schon als Kinder Tyrannen waren, ein Mann mit dramatischer Lebensgeschichte, der weiß, was es heißt, ein „Omen“ zu träumen. Beste Freunde, die im Lauf der Jahre sich auseinanderdividiert haben. Ein Forscher, der noch Jahre danach die Verfolgungen aus der Schulzeit mitten im Leben spüren wird. Einer, der ein Geschäft daraus kreiert, die Angst vor dem Tod bei den Menschen zu nutzen. Und eine Pfarrerin mit ganz eigenem Gemüt, dass sich erst allmählich und ganz nebenbei in voller Breite dem Leser zeigen wird.

Mit verschiedenen Formen der Gewalt, auch tödlicher, in jungen Jahren und zu Schulzeiten. Mit nur vermeintlichen Unfällen, einer geheimnisvollen weiteren Frau, die sich als gefährlich erweisen wird. Mit Ermittlern, die nur „Mord-Chef“ und „Nr.2“ genannt werden (bis fast zum Ende des Romans, wo in einer wichtigen Szene doch ein Name fallen wird).

Und ein Tappen im Dunklen für (fast) alle Beteiligten (und die Leser), welches Valeur in bester Form durchgehend für die Tiefe der Personen und der Ereignisse und das langsame Hervorbringen eines Hintergrundes der Tat und der Täter als vielfaches Puzzle nutzt, das klug und überlegt Seite für Seite vor den Augen des Lesers entsteht.

„Sie konnten nicht sterben. Nicht mitten im Leben, dafür war es viel zu früh“.

Aber da sollte sich Ove nicht täuschen. Denn bei einer der Personen ist tatsächlich, um im Bild zu bleiben, schon „vor dem eigentlichen Leben“ „etwas gestorben“. Etwas Wichtiges.

Doch ist es tatsächlich Viggo, der in großer äußerer und innerer Abgeschiedenheit einem Phänomen folgt, dass für immense Unruhe im allgemeinen Leben sorgen könnte, wenn es breit bekannt du ernst genommen werden würde?

Oder seine „Beobachterin“, die wohl mehr mit allem zu tun hat, als es anfangs scheint? Oder gar eine Gewalttat innerhalb einer bekannten Familie aus reinen Gründen zur Bereicherung?

Vielfach sind die Motive, vielfach könnte begründet sein, was geschehen ist, mehrfach zumindest treten Verdächtige im lauf der Ereignisse zu Tage und alles folgt einem geschickt verästelten roten Faden, der von Anfang bis Ende des Thrillers für beste Unterhaltung sorgt.

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Nelings avatar

Rezension zu "Das siebte Kind" von Erik Valeur

Für mich nicht lesenswert
Nelingvor einem Monat

Das Buch gehörte zu den wenigen Büchern, bei denen ich mich hinterher ärgerte, dass ich es las. Das war echt verschwendete Zeit. 


Inhaltsangabe nach Klappentext:   
September 2001: Am Strand von Skodsborg in der Nähe des renommierten Kinderheims Kongslund wird die Leiche einer unbekannte Frau gefunden. Neben ihr ein Stück Treibholz, ein toter Kanarienvogel und ein merkwürdig geknotetes Seil. Die Tote kann nicht identifiziert werden, der Fall gerät in Vergessenheit – bis sich Jahre später das Bestehen des Kinderheims zum sechzigsten Mal jährt und ein schreckliches Geheimnis mit aller Gewalt ans Licht drängt. Ein Geheimnis, das mit dem Schicksal sieben ehemaliger Waisenkinder verknüpft ist und das Dänemark bis in die höchsten politischen Ebenen erschüttern wird …

Meine Meinung: 
Nachdem der Klappentext recht vielversprechend war, machte ich mich an das mit 799 Seiten doch recht kompakte Buch. 
Aber das Buch hatte nicht  nur viele Seiten sondern es war auch  sehr langatmig, um nicht zu sagen  äußerst  langweilig. 
Ich fand diesen Thriller sehr undurchsichtig, düster, gespenstisch. Die Story hatte Schwächen, die Figuren überzeugten nicht... 
Da redet z.B. die Protagonistin immer wieder mit einer alten Dame, die sie gar nicht kennen lernte und die gar nicht  mehr lebte, da wurden Auszüge aus Tagebüchern dieser Frau zitiert, die die Frau nicht schrieb. Vieles war widersprüchlich und durch die Zeit- und die vielen Perspektivwechsel kam man durcheinander. 
Auch die Einstellung zu Gott und zum Leben an sich, war äußerst negativ. 
Ich dachte die ganze Zeit über: Es muss ja noch eine interessante Stelle kommen.... Fehlanzeige. 

Fazit: 
Alles in allem kein Buch, welches ich lesenswert finde. Darum bekommt es von mir auch nur einen Stern (weniger kann man ja nicht geben) und die Empfehlung: 
Es gibt so viele schöne Bücher! Lest lieber etwas anderes! 

Kommentare: 1
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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Das siebte Kind" von Erik Valeur

Langeweile aus Skandinavien
Krimifee86vor 2 Jahren

Klappentext: September 2001: Am Strand von Skodsborg in der Nähe des renommierten Kinderheims Kongslund wird die Leiche einer unbekannte Frau gefunden. Neben ihr ein Stück Treibholz, ein toter Kanarienvogel und ein merkwürdig geknotetes Seil. Die Tote kann nicht identifiziert werden, der Fall gerät in Vergessenheit – bis sich Jahre später das Bestehen des Kinderheims zum sechzigsten Mal jährt und ein schreckliches Geheimnis mit aller Gewalt ans Licht drängt. Ein Geheimnis, das mit dem Schicksal sieben ehemaliger Waisenkinder verknüpft ist und das Dänemark bis in die höchsten politischen Ebenen erschüttern wird …

Cover: Das Cover finde ich extrem gut gemacht. Es ist eine Landschaft abgebildet auf der mehrere Storche zu sehen sind. Absolut passend, geht es doch in dem Buch um Waisenkinder, von denen niemand weiß, wo sie wirklich her kommen, die also im übertragenen Sinne vom Storch gebracht wurden. Mit gefällt es richtig gut!

Schreibstil: Ich glaube, ich habe einfach ein grundsätzliches Problem mit skandinavischen Autoren (Jussi Adler Olsen ist die große Ausnahme). In jedem Fall bin ich mit diesem Schreibstil überhaupt nicht klar gekommen. Zum einen hatte ich die ganze Zeit Probleme die ganzen Personen auseinanderzuhalten (Sorry, aber muss man die Leute Ole und Orla nennen? Kann man nicht Gustav und Peter nehmen, also Namen, die sich nicht so ähnlich sind?). Auch viele Begriffe aus der dänischen Politik waren mir nicht klar, sodass ich einige Zusammenhänge nicht richtig verstanden habe.
Positiv hervorheben möchte ich die unterschiedlichen Schreibarten. So wechseln sich Tagebucheinträge ab mit Erzählungen aus Sicht der dritten Person, was eben Abwechslung bedeutet und mir entsprechend gut gefällt.
Was die Charaktere angeht, muss ich leider sagen, dass Marie mir höchst unsympathisch war. Ich hatte zwar auch Mitleid mit ihr, aber dennoch bin ich nicht mit ihr warm geworden. Überhaupt fand ich eigentlich keinen Charakter so richtig sympathisch. Das ist immer schade.

Die Story: Tja, was ist die eigentliche Geschichte? Es geht um sieben Kinder in einem Waisenhaus in Dänemark. Und eines davon hat etwas Besonderes an sich. Was genau könnte ich nur mit Spoilern verraten, aber im Endeffekt geht es darum, herauszufinden, welches der sieben Kinder „das Kind“ ist. Und das über 800 Seiten. Und am Ende ist das, was „das Kind“ zu etwas besonderem macht und einen Skandal auslöst, in meinen Augen überhaupt nichts Besonderes. Außerdem ist es extrem vorhersehbar. Schade.

Fazit: Die Geschichte ist nicht schlecht, vor allem, da sie sehr sinnvoll aufgebaut wird. So werden Maries Tagebuchaufzeichnungen verwebt mit den Geschichten der sieben Waisenkinder sowie weiterer in die Ereignisse verwickelter Personen. Allerdings sind das viel zu viele, sodass das Buch in seinem Umfang mit jeder Geschichte immer weiter anwächst, sodass man am Ende eine 800 Seiten starke Dokumentation über die Leben sieben Waisenkinder (und weiterer Personen) hat. In den Geschichten geht es auch immer wieder um einen großen Skandal, der im Hintergrund schwelt, wobei die Auflösung des großen Skandals am Ende mehr als enttäuschend ist.
Ich hatte nach der 800 Seiten starken Lektüre irgendwie das Gefühl, um meinen Skandal betrogen worden zu sein und vergebe zwei Pünktchen.

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