Blindes Vertrauen

von Erik Weihenmayer 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Blindes Vertrauen
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nicht nur eine Kajaktour.........

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Inhaltsangabe zu "Blindes Vertrauen"

„Nur wer sich seinen Schwächen stellt, entdeckt seine verborgenen Stärken.“

Nach seiner legendären Besteigung des Mount Everest sucht der weltbekannte blinde Bergsteiger Erik Weihenmayer die ultimative Herausforderung: Er wagt sich mit einem Kajak in die berüchtigten Lava Falls des Grand Canyon, 500 Kilometer mit mehr als 100 Stromschnellen – und scheitert. Seine bisher größte Niederlage erinnert ihn an die vielen Hindernisse, die er als Blinder in seinem Leben bereits meistern musste. Und an die Menschen, die ihm immer wieder aufs Neue Kraft gegeben haben. Am Ende kehrt er zurück in den Canyon. Doch wird er noch einmal über sich hinauswachsen können?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770166824
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:DuMont Reiseverlag
Erscheinungsdatum:10.11.2017

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    DocAndrewvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: nicht nur eine Kajaktour.........
    nicht nur eine Kajaktour....

    Ich bin ein wenig hin und hergerissen! Zu aller erst bin ich von dem Buch enttäuscht, von dem Buch. Der Titel, das Buchcover und die einleitenden Worte von Jon Krakauer lassen ein spannendes Abenteuer in den Fluten des Grand Canyon erwarten. Das dabei der Autor Erik Weihhenmayer blind ist und man dann vom „Blinden Vertrauen“ spricht unterstreicht dann noch mal die zu erwartenden Story. Ich stand selber mal am Grand Canyon und bin war auch schon einmal im „seichten Wasser“ des Colorado River raften. Das hat meine Neugier nach dieser Geschichte noch einmal gepuscht. Wie kann ein Blinder das schaffen, wo schon sehenden Menschen mit Problemen zu kämpfen haben. 
    Natürlich findet man auch die Passagen im Buch, in denen auf die Kayaktour und den damit verbundenen Vorbereitungen, Schwierigkeiten und Strapazen erzählt wird. Im großen und ganzen ist es aber auch eher, wie auch schon „Viking“ in seiner Rezension geschrieben hat, eine Biographie von Erik Weihenmayer.
    Mein Kopf musste also umdenken und sich auf eine „ganz andere“ Geschichte einlassen. Trotzdem hatte ich immer die Erwartung, das es nun endlich los geht und die Kayakfahrt beginnt. Da muss man aber gannnnz schööön laaaaange warten. In kurzen Abschnitten wird sein erster Kontakt mir dem Kayak und dem Wildwasser beschrieben, die Probleme mit den Funkgeräten (die er braucht, um sich durch die problematischen Stellen leiten zu lassen) und den Vorbereitungen auf südamerikanischen Flüssen. Den größten Teil des Buches geht er aber auf seine Lebensgeschichte ein. 
    Der im Alter von 13 Jahren an einer Augenerkrankung erblindete Erik Weihenmayer hat sich schon früh dem Extremsport verschrieben. Und so erfahren wir in dem Buch seine Geschichte von seinen Jahren als Ringer in der Schülermannschaft, seiner Besteigung des Mount Everest, seinen Freunden und Weggefährten, den vielen Projekten an denen er aktiv mitarbeitet und seine „aufwühlende“ Geschichte bei der Adoption seines Sohnes Arjuhn. Sein Einsatz für behinderte Menschen  ist schon einmalig. Mit der Organisation „No Barrier USA“ hat er schon viel erreichen können. Aber ich möchte auch nicht so viel verraten. 
    Ich brauchte Zeit, meine Erwartungen an das Buch „abzuändern“ und mich auf eine ganz andere Geschichte einzulassen. Klar erwischte ich mich immer wieder dabei zu denken „jetzt geht es los“ musste mich aber immer wieder zurückschrauben und auf ein neues Abenteuer einlassen. Einige Passagen sind seht pathetisch geschrieben, was durchaus an der Übersetzung aus dem amerikanischen liegt und ziehen sich sehr. Ach ja! Und dann kommt auch noch die Bezwingung des Colorado River im September 2014.
    Lassen Sie sich also bitte nicht vom Titel des Buches mitreissen, wie es mit ergangen ist. Sein Sie offen für ganz viele Abenteuer von Eric Weihenmayer und der Geschichte seines Lebens. Im Buch finden sich ein paar farbige Fotos des Autors, welche seine Erlebnisse begleiten. Wer mehr über ihn erfahren möchte kann sich auf der Homepages des Autors ein eigenes Bild machen.
    Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, wie viele Sterne ich vergebe. Der Umschlag und die mitreissenden einleitenden Worte sind eine „Mogelpackung“ und verdienen nur drei Sterne. Wenn man sich auf den Inhalt einlässt und Interesse an der Lebensgeschichte hat, dann verdient es vier Sterne. 

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