Erika Kroell

 4.1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Irre, Du siehst mich nicht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Erika Kroell

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Irre

Irre

 (8)
Erschienen am 08.02.2007
Erst eins, dann zwei ...

Erst eins, dann zwei ...

 (2)
Erschienen am 09.06.2008
Du siehst mich nicht

Du siehst mich nicht

 (2)
Erschienen am 08.11.2009
Dunkle Schwestern

Dunkle Schwestern

 (2)
Erschienen am 10.04.2006
Der Fremde im Spiegel

Der Fremde im Spiegel

 (1)
Erschienen am 01.09.2011
Nebelkind - oder Das Tarot des Todes

Nebelkind - oder Das Tarot des Todes

 (1)
Erschienen am 01.10.2002
Erst eins, dann zwei

Erst eins, dann zwei

 (0)
Erschienen am 02.03.2009

Neue Rezensionen zu Erika Kroell

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Rezension zu "Irre" von Erika Kroell

Willkommen in den Abgründen der menschlichen Psyche
Buchperlenblogvor 2 Jahren

"Für alle, die noch gern Weihnachten feiern"

Inhalt

Carla, die eigentliche Protagonistin, erlebt ihre ersten Tage in einer Anstalt für geistig Gestörte. Schnell findet sie Kontakt zu Paul und Ellen.
Während Ellen zu nichts anderem mehr fähig zu sein scheint, als immerfort zu lächeln, nimmt Paul es auf sich, die Geschichten der anderen Patienten und dann insbesondere Ellens Geschichte zu erzählen.
Abwechselnd erfährt man nun Stücke aus Carlas Erlebnissen, die sie hierhergeführt haben und Ellens grausamer Geschichte, voll Liebe, Eifersucht und unerfüllter Hoffnung.

Meinung
Erika Kroell nähert sich dieser ernsten Thematik mit einem gewissen Witz anfangs, welcher sehr befreiend auf mich wirkte.
Ein paar Mal habe ich bei Beschreibungen gekichert, nur um dann die Hand vor den Mund zu halten und mich erschrocken zu fragen "Wieso lache ich bei so etwas ernstem?" Dank der Ich-Perspektive Carlas muss die Autorin nicht so sehr auf Etikette achten, da ist die korpulente Frau eben "Patschhändchen", und Ähnliches. Vermutlich würden die Meisten von uns ähnliche Gedanken haben, wären sie an Carlas Stelle.

Langsam entwickeln sich die beiden unterschiedlichen Geschichten, wobei ich beide mit Spannung weiterverfolgt habe. Was aus etwas weihnachtlichem Wahn werden kann, war recht erschreckend. Besonders interessant war der Einblick in Carlas Selbsterkennisse. Im einem Moment ist sie sich ihres Handelns und ihres Aufenthaltsortes vollkommen bewusst, und im Nächsten schaltet das Gehirn um und befindet sich wieder direkt in der eigenen Wahnvorstellung.

Ellens Geschichte wird besonders detailliert beschrieben. Hier wechselt die Perspektive wieder zum allwissenden Erzähler, auch wenn Paul eigentlich diese Geschichte wiedergibt. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, ist das Ende wirklich überraschend für mich gewesen. Natürlich hegte man zwischendurch einen Verdacht, hat ihn dann aber wieder ad acta gelegt.

Ein sehr interessantes, gut aufgebautes Buch mit kuriosen Fällen zu einer ernstzunehmenden Thematik.

Kommentare: 3
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Rezension zu "Irre" von Erika Kroell

Ungewöhnlich aber spannend
mmlailavor 5 Jahren

Der Plot ist ungewöhnlich, spannend und interesssant gemacht, mit überraschendem Ende.
Habe es in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen !

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Rezension zu "Du siehst mich nicht" von Erika Kroell

Rezension zu "Du siehst mich nicht" von Erika Kroell
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Inhalt:
Nach einem schrecklichen Verbrechen lebt die 35-jährige Malerin Viola ein traumatisiertes Leben voller Ängste und Zwänge. Die Gewalt, die ihr damals angetan wurde, hat sie nie verarbeiten können. Sie baut Schutzwälle auf und hält kaum noch Kontakt mit der Außenwelt. Die beschauliche Idylle des Ahrtals läuft wie ein Film vor ihren Fenstern ab.
Allein die Sicherheit, zu wissen, dass der brutale Täter für immer im Gefängnis bleiben wird, lässt sie weiterleben. Doch eines Tages geschieht das Schreckliche: Viola glaubt, ihren Peiniger vor ihrem Haus gesehen zu haben.
Niemand schenkt ihr Glauben, aber ihre alten Ängste brechen mit neuer Kraft auf. Viola beschließt, sich diesmal zu wehren. Sie wird ihm nicht noch einmal hilflos ausgeliefert sein.
Ihre 15-jährige Tochter, die schon seit Langem sehr unter den isolierten Lebensumständen ihrer Familie leidet, wendet sich Hilfe suchend an die Polizistinnen Daniela Flegel und Maxine Kraut. Während das Ermittlerduo sich auf die Spurensuche in Trümmern von Violas Leben macht, steuert alles auf eine entsetzliche Katastrophe zu

Meine Meinung:
Ich liebe regionale Krimis vor allem Eifelkrimis und um so sehr war ich auf diesen gespannt, da er im Ahrtal spielen sollte.Für mich ist es dabei wichtig, dass die Umgebung liebevoll und detailliert beschrieben ist, wenn dann auch noch die Personen so fein geschliffen beziehungsweise herausgearbeitet sind wie bei diesem Krimi, bin ich zufrieden.
Die Handlung an sich war jetzt kein Pageturner, was aber auch nicht schlimm ist, denn gerade bei einem Kriminalroman ist es mir wichtiger, dass der Autor oder die Autorin es schafft, mich zum mit Rätseln zu bewegen. Die Figuren fand ich sehr gut dargestellt, ich musste kein einziges Mal zurückblättern, obwohl mehrere Personen mitspielen. Die Angst und die Panikattacken von der Protagonistin Viola erscheinen sehr realistisch beim Lesen.
Auch das Ermittlerduo hat mir sehr gut gefallen, diesmal nicht typisch Mann und Frau, sondern einfach zwei Frauen, die auch befreundet sind und es gab viele kleine Szenen, die mich noch obendrauf zum Schmunzeln brachten.
Interessant aber nicht verwirrend empfand ich die Rückblenden. Man liest immer abwechselnd in der Vergangenheit, zwölf Jahre zurück, und dann wieder in der Gegenwart.
Somit konnte mich Erika Kroell einfach anhand ihres Schreibstils fesseln, ich freute mich darüber, mehrere gut beschriebene Orte in der Umgebung zu finden und spannend war die Geschichte auch noch.
Dieser Krimi ist ganz einfach geschrieben, ohne viel Spielerei und genau das gefiel mir so gut. Man kann wirklich sagen, dass es ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch ist.
Mit 255 Seiten ist dieser Kriminalroman sehr schnell durchgelesen.

Fazit:
Dies ist ein guter, regionaler Krimi, für zwischendurch. Einer von vielen Eifelkrimis, der aber im Ahrtal spielt.

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