Erika Kroell Irre

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Inhaltsangabe zu „Irre“ von Erika Kroell

In einer geschlossenen Anstalt treffen drei höchst ungewöhnliche Menschen aufeinander: Carla, die von ihren erwachsenen Kindern „überredet“ wurde, sich einige Zeit zu erholen, Paul, der manisch die skurrilen Geschichten der anderen Patienten zum Besten gibt, und Ellen, die nichts anderes tut, als zu lächeln und zu schweigen. Im Laufe ihrer Unterhaltungen entfalten sich die bizarren Geheimnisse der drei: Paul bewahrt seine Geschichte bis zum Schluss. Stattdessen erzählt er die Geschichte von Ellen, die mit einem untreuen Ehemann und einem drogensüchtigen Bruder zusammenlebte, bis schreckliche Ereignisse in ihrem Leben sie in die Anstalt brachten; Carla offenbart ihre eigene Geschichte von ihrer übergroßen Leidenschaft für das Weihnachtsfest, die ihre Familie leider nicht teilt – mit fatalen Folgen. Ein ungewöhnlicher Kriminalroman mit überraschenden Erzähl-Perspektiven, der seine Leser bis zum bittersüßen Ende fesseln wird.

Anfangs ungewollt witzig an mancher Stelle, wurde es zunehmend erschreckender über die Abgründe der menschlichen Psyche.

— Buchperlenblog
Buchperlenblog

Spannend von Anfang bis Ende, dazu sehr interessante Erzählperspektiven und eine überraschende Wendung am Schluss.

— Stefan_Barz
Stefan_Barz

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  • Willkommen in den Abgründen der menschlichen Psyche

    Irre
    Buchperlenblog

    Buchperlenblog

    14. October 2016 um 10:23

    "Für alle, die noch gern Weihnachten feiern" Inhalt Carla, die eigentliche Protagonistin, erlebt ihre ersten Tage in einer Anstalt für geistig Gestörte. Schnell findet sie Kontakt zu Paul und Ellen. Während Ellen zu nichts anderem mehr fähig zu sein scheint, als immerfort zu lächeln, nimmt Paul es auf sich, die Geschichten der anderen Patienten und dann insbesondere Ellens Geschichte zu erzählen. Abwechselnd erfährt man nun Stücke aus Carlas Erlebnissen, die sie hierhergeführt haben und Ellens grausamer Geschichte, voll Liebe, Eifersucht und unerfüllter Hoffnung. Meinung Erika Kroell nähert sich dieser ernsten Thematik mit einem gewissen Witz anfangs, welcher sehr befreiend auf mich wirkte. Ein paar Mal habe ich bei Beschreibungen gekichert, nur um dann die Hand vor den Mund zu halten und mich erschrocken zu fragen "Wieso lache ich bei so etwas ernstem?" Dank der Ich-Perspektive Carlas muss die Autorin nicht so sehr auf Etikette achten, da ist die korpulente Frau eben "Patschhändchen", und Ähnliches. Vermutlich würden die Meisten von uns ähnliche Gedanken haben, wären sie an Carlas Stelle. Langsam entwickeln sich die beiden unterschiedlichen Geschichten, wobei ich beide mit Spannung weiterverfolgt habe. Was aus etwas weihnachtlichem Wahn werden kann, war recht erschreckend. Besonders interessant war der Einblick in Carlas Selbsterkennisse. Im einem Moment ist sie sich ihres Handelns und ihres Aufenthaltsortes vollkommen bewusst, und im Nächsten schaltet das Gehirn um und befindet sich wieder direkt in der eigenen Wahnvorstellung. Ellens Geschichte wird besonders detailliert beschrieben. Hier wechselt die Perspektive wieder zum allwissenden Erzähler, auch wenn Paul eigentlich diese Geschichte wiedergibt. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, ist das Ende wirklich überraschend für mich gewesen. Natürlich hegte man zwischendurch einen Verdacht, hat ihn dann aber wieder ad acta gelegt. Ein sehr interessantes, gut aufgebautes Buch mit kuriosen Fällen zu einer ernstzunehmenden Thematik.

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    • 4
  • Ungewöhnlich aber spannend

    Irre
    mmlaila

    mmlaila

    25. November 2013 um 16:59

    Der Plot ist ungewöhnlich, spannend und interesssant gemacht, mit überraschendem Ende.
    Habe es in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen !

  • Rezension zu "Irre" von Erika Kroell

    Irre
    Jacob_Nomus

    Jacob_Nomus

    07. March 2011 um 16:42

    Das Spiel mit den Erzählperspektiven erzeugt den interessanten Effekt, den eigentlichen Protagonisten der Geschichte dem Fokus zu entziehen. Obwohl nicht alle Erzählstränge zu überraschen wissen, gefällt das Buch durch seine, auf die jeweiligen Handlungsebenen zugeschnittene Sprache. Ein Lesevergnügen der rasanten Art.