Erika Mann

 4.1 Sterne bei 41 Bewertungen
Autorin von Wenn die Lichter ausgehen, Rundherum und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Erika Mann

Erika Mann wurde am 9. November 1905 in München geboren. Sie arbeitete zunächst als Schauspielerin und Journalistin. Anfang 1933 gründete sie in München das Kabarett "Die Pfeffermühle"; wenige Wochen später ging sie mit der gesamten Truppe ins Exil. Ab 1936 lebte sie überwiegend in den USA, als vortragsrednerin und Publizistin. Während des Zweiten Weltkriegs wirkte sie unter anderem an den Deutschland-Programmen der BBC mit und war Kriegsberichtserstatterin für die Alliierten. 1952 kehrte sie mit den eltern zurück nach Europa. Am 27. August 1969 starb sie in Zürich.

Alle Bücher von Erika Mann

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Wenn die Lichter ausgehen

Wenn die Lichter ausgehen

 (7)
Erschienen am 01.11.2006
Das Buch von der Riviera

Das Buch von der Riviera

 (6)
Erschienen am 15.03.2005
Escape to Life

Escape to Life

 (4)
Erschienen am 01.11.1996
Mein Vater, der Zauberer

Mein Vater, der Zauberer

 (5)
Erschienen am 02.02.1998
Zehn Millionen Kinder

Zehn Millionen Kinder

 (4)
Erschienen am 01.10.1997
Stoffel fliegt übers Meer

Stoffel fliegt übers Meer

 (3)
Erschienen am 01.10.2005
Blitze überm Ozean

Blitze überm Ozean

 (2)
Erschienen am 01.11.2001
Das letzte Jahr

Das letzte Jahr

 (1)
Erschienen am 01.06.2005

Neue Rezensionen zu Erika Mann

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dominonas avatar

Rezension zu "Wenn die Lichter ausgehen" von Erika Mann

der andere Blickwinkel
dominonavor 4 Jahren

Man könnte es fast als eine Fortsetzungsgeschichte bezeichnen. In alltäglichen Situationen, die sich so zugetragen haben sollen, schildert Erika Mann die Stimmung im deutschen Volk vor Kriegsausbruch und untermauert alle Geschehnisse mit im Anhang hinterlegten Zitaten aus Reden oder Zeitungsartikeln bzw Nachweisen, auf welche Geschehnisse sie sich bezieht. Hauptsächlich ist es Kritik: an der Alleinversorgungswirtschaft und dem Vierjahresplan, am Umgang mit Menschen, die sich nichts weiter zu Schulden kommen lassen haben als vielleicht einen Witz an falscher Stelle gebracht zu haben oder auch daran, was die Herkunft zu dieser Zeit ausmachte.
Entstanden ist eine grundehrliche und faktisch interessante Analyse der "Kriegswirtschaft" und gibt Anlass zum Nachdenken - auch über Medien und Propaganda.

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cosima73s avatar

Rezension zu "Mein Vater, der Zauberer" von Erika Mann

Rezension zu "Mein Vater, der Zauberer" von Erika Mann
cosima73vor 6 Jahren

"Die gewisse Vorliebe, die er für mich hatte, lag daran, dass ich ein so grosser Aff’ war [...] die zweite Eigenschaft, die mich ihm irgendwie nahebrachte, dass ich ganz schlichte Lösungen – manchmal, nicht immer, manchmal – wusste für Situationen, die schwierig schienen."

Erika Mann spricht und schreibt über ihren Vater, den Zauberer, Thomas Mann. Sie zeichnet ein Bild, dass sich gänzlich von denen ihrer Geschwister unterscheidet. Dies wohl vor allem deswegen, weil sie nie um dessen Zuneigung, um dessen Aufmerksam kämpfen musste. Sie war - nach anfänglichem Unmut, weil er gerne einen Sohn als Erstgeborenen gehabt hätte – sein Liebling. Und wie der Vater sie, so vergötterte auch sie den Vater, brachte ihn zum lachen, sah ihm seine Schwächen nach, hatte für alles eine Erklärung, eine Entschuldigung.

Zwar kam es auch einmal in ihrer gemeinsamen Geschichte zu einem Zerwürfnis, als sich Thomas Mann in den 30er-Jahren nicht deutlich von den politischen Zuständen in Deutschland distanzierte, was sich aber wieder einrenkte. Erika Mann verschrieb ihr Leben ganz dem Vater Thomas Mann und dessen Werk. Dies über seinen Tod hinweg. Sie war die Hüterin seines Nachlasses, an ihr kam niemand vorbei.

Ein Buch, das eine andere Sicht auf den grossen Schriftsteller wirft. Es ist eine sehr subjektive Sicht, die vieles wohl mit den Augen der liebenden Tochter verklärt, aber auch eine private Sicht. Sie stellt nie bloss, legt aber trotzdem einen privaten Thomas Mann offen. Durch Interviews, Originalbriefe und Aufsätze gewinnt der Leser einen Eindruck vom Leben und Schaffen Thomas Manns, der sich zu den von den anderen Familienmitgliedern gezeichneten abhebt und diesen komplementiert.

Fazit:
Man spürt in diesem Buch die Liebe und die Achtung Erika Manns zu ihrem Vater. Ein schönes Buch einer humorvollen und intelligenten Frau und eine Hommage an einen herausragenden Schriftsteller und geliebten Vater.

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tedescas avatar

Rezension zu "Das Buch von der Riviera" von Erika Mann

Rezension zu "Das Buch von der Riviera" von Erika Mann
tedescavor 7 Jahren

Das ist ein Buch, das man unbedingt vor Ort lesen muss, damit man den vollen Genuss daraus ziehen kann. Vieles, das die Manns beschreiben, gibt es noch, vieles hat sich verändert. Aber der Zauber der Riviera ist immer noch derselbe, den das Geschwisterpaar beschreibt. Egal, ob es um die Natur geht, um das mondäne Leben in den Casinos oder das Einkaufen in sündhaftteuren Geschäften, nichts davon hat seinen Glanz verloren, und es macht Spaß, das Jetzt mit dem Damals zu vergleichen.

Mit Witz und einer Spur Ironie beschreiben die beiden vor allem auch die Menschen, jede Menge Prominente vor allem, die sie wohl alle auch persönlich gekannt haben.

Leider hab ich das Buch verborgt und somit nicht mehr vor mir, um korrekt zitieren zu können, aber sehr nett fand ich diese Formulierung: "Hier können Sie das Geld ausgeben, das sich nicht mehr haben wollen" :-)

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