Erika Pluhar Spätes Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Spätes Tagebuch“ von Erika Pluhar

Das berührende Portrait einer kompromißlosen Frau, die im Alter die Liebe und das Leben wiederfindet. Paulina Neblo war gefeierte Tänzerin und erfolgreiche Choreographin, die Männer lagen ihr zu Füßen, sie hatte eine wundervolle Tochter und eine erfüllte Ehe. Als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt und kurz darauf ihre Tochter stirbt, zieht sie sich aus dem Leben zurück – bis sie mit 70 Jahren beschließt, der scheinbaren Zukunftslosigkeit des Alters trotzig die Stirn zu bieten: Auf einem Laptop beginnt sie Tagebuch zu schreiben und dabei über ihr Leben zu sinnieren … »Kaum hat man ein schöneres, authentischeres Porträt des (Liebes-)Lebens einer älteren, würdevollen Dame gelesen.« Christoph Hirschmann, Österreich

Eine sehr berührende Erzählung über Trauer, das Älterwerden und über Mut zu Neuem

— monikaburmeister
monikaburmeister

Es ist kein buch für junge leserinnen, es stimmt nachdenklich und ein im Hinblick auf das älter werden.

— _schuhtick55
_schuhtick55

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  • Rezension zu "Spätes Tagebuch" von Erika Pluhar

    Spätes Tagebuch
    Ancareen

    Ancareen

    04. March 2012 um 10:48

    Zwei schwere Schicksalsschläge trafen die Tänzerin und Gründerin einer international erfolgreichen Tanzcomany: der Tod ihres Mannes und kurz darauf der ihrer Tochter. Sie gibt ihre berufliche Tätigkeit auf. Nun ist sie 70 Jahre, fühlt sich alt und wartet auf ihr Lebensende. Wobei ihr durchaus bewusst ist, dass möglicherweise noch einige Jahrzehnte vor ihr liegen. Sie beginnt ein Tagebuch am Laptop zu schreiben, um sich von der Vergangenheit zu lösen und im "Jetzt" zu sein. Sie möchte eigentlich keinerlei Rückschau oder Zukunftsgedanken in diesem Tagebuch niederschreiben. Sie notiert Beobachtungen des Wetters, der Jahreszeiten, ihre Befindlichkeiten. Sie lebt gänzlich zurückgezogen in einer alten Villa mit einem verwilderten Garten, liest, geht spazieren, genießt ihren GArten, schreibt und sieht fern. Hortensia erledigt die Alltagsangelegenheiten im Haushalt. Maxime taucht auf, einer der Männer, den sie einst liebte und für die sie nur eine Eroberung unter vielen war. Auch der Mann ihrer Freundin nähert sich ihr. Ihm gelingt es auch, sie von einer Reise an die portugisische Meeresküste zu überzeugen. Beide kommen sich auf dieser Reise nahe. Doch PAulina will keine Beziehung mit ihm eingehen. Der Schluss zeugt tatsächlich von einer wiedererwachten Neugier auf das Leben und das was es bringt. Ein leises, sehr schönens Mut machendes Buch, trotz allen Schmerzes und aller Trauer.

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  • Rezension zu "Spätes Tagebuch" von Erika Pluhar

    Spätes Tagebuch
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 00:11

    Ist wohl eher was für ältere Semester, konnte mich einfach in einige Situationen und Gefühle nicht richtig hineinversetzten. Auch fand ich die Protagonistin ziemlich kalt

  • Rezension zu "Spätes Tagebuch" von Erika Pluhar

    Spätes Tagebuch
    blumuli02

    blumuli02

    30. April 2010 um 16:44

    Das Buch ist schön zu lesen. Obwohl einiges auch auf die Autorin zutrifft, hoffe ich nicht, daß es zu autobiografisch ist, weil es ein zutiefst traurig und negatives Buch über das Alter ist.

  • Rezension zu "Spätes Tagebuch" von Erika Pluhar

    Spätes Tagebuch
    Feli

    Feli

    21. February 2010 um 13:56

    Paulina Neblo ist 70 Jahre alt und hat sich vom Leben zurückgezogen. Sie lebt allein in einem großen Haus, in welches nur noch eine Haushälterin kommt, um für sie sauber zu machen und ihr Essen zuzubereiten. Die restliche Zeit ist Paulina allein, sinniert über das Leben, guckt Fernsehen und vertrödelt den Tag. Bis sie eines Tages beschließt, trotz ihres Alters noch mit einem Tagebuch zu beginnen: und ihrem Alter völlig ungemäß tut sie das an ihrem Laptop, von welchem sie die fertigen Seiten dann ausdruckt und somit zu einem Tagebuch zusammenheftet. Als ich das Buch zum Lesen in die Hand genommen habe, wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Das Cover, auf dem eine scheinbar ältere Frau vor einem tosenden Meer abgebildet ist, hat mich nicht so sehr angesprochen und mich vermuten lassen, dass dieses Buch einen Tagebuchbericht einer alten, verbitterten Frau enthält. Doch schon auf den ersten Seiten belehrte mich Erika Pluhar eines besseren. Sie hat der Protagonistin und Ich-Erzählerin Paulina Neblo sehr viel Witz und Charme eingehaucht, ich musste an vielen Stellen lachen, so wahr sind die Beobachtungen, die Paulina in ihrem Tagebuch schildert. Anfänglich berichtet sie von alltäglichen Begebenheiten, gezeichnet durch ihr Alter und nicht sonderlich unterhaltend. Doch dann beginnt es interessant zu werden, denn auf der Bildfläche taucht ihre Freundin Flory auf, die, so wie es aussieht, nur Probleme hat, bei denen Paulina ihr helfen soll. Seitdem gerät Paulinas Leben aus den Fugen, eines kommt zum anderen, bis Paulina sogar wieder verreist. Doch wie es dazu kommt, was auf der Reise passiert und wie es danach weitergeht, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Als junge Leserin war dieses Buch sehr inspirierend für mich. Altsein hat in unserer Gesellschaft oft den Anschein, dass das Leben dann langweilig wird und nichts mehr passiert, dass man immer nur den gleichen Alltag verlebt und nichts spannendes mehr passiert. Doch Erika Pluhar macht mit „Spätes Tagebuch“ klar, dass es so nicht aussehen muss, dass auch ein zurückgezogener Mensch wie Paulina aus sich heraus in die Welt kommen kann, wieder am Leben teilnimmt und nicht teilnahmslos die Tage zu Hause verbringt, in der Sicherheit der eigenen vier Wände, aber ohne jegliche Abwechslung. Ich wünsche mir, dass ich auch noch mit 70 Jahren zwar in Sicherheit lebend, aber nicht von der Welt abgewandt mein Leben führen werde, und mich mit der Vergangenheit auseinander setze, egal wie schlimm sie sein mag, genauso, wie Paulina es in ihrem Tagebuch vollbringt.

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