Erika Riemann

 4.3 Sterne bei 100 Bewertungen

Alle Bücher von Erika Riemann

Die Schleife an Stalins Bart

Die Schleife an Stalins Bart

 (91)
Erschienen am 01.08.2012
Die Schleife an Stalins Bart

Die Schleife an Stalins Bart

 (6)
Erschienen am 01.01.2004
Stalins Bart ist ab

Stalins Bart ist ab

 (0)
Erschienen am 19.03.2010
Die Schleife an Stalins Bart

Die Schleife an Stalins Bart

 (0)
Erschienen am 18.07.2017
Die Schleife an Stalins Bart

Die Schleife an Stalins Bart

 (4)
Erschienen am 11.08.2004

Neue Rezensionen zu Erika Riemann

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Rezension zu "Die Schleife an Stalins Bart: Ein Mädchenstreich, acht Jahre Haft und die Zeit danach" von Erika Riemann

Erika Riemann - "Die Schleife an Stalins Bart"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Wow.. Mehr konnte ich im ersten Moment einfach nicht denken..
Da ich schon sehr viele Biographien und Erfahrungsberichte gelesen habe, war ich gewappnet für das, was mich vielleicht erwarten würde. Aber es ist einfach so: Jeder "Fall" ist anders und jedes Mal berührt es einen wieder (oder auch nicht). Hier hat es mich sehr berührt.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel ein Mensch doch ertragen kann / muss.
Erika Riemann erzählt hier (grausam) offen ihre Geschichte und man hat einfach das Gefühl, man würde ihr tatsächlich gegenübersitzen.
Aus jeder Zeile war ihre Wut und Enttäuschung über ihr Leben zu lesen, aber auch ihr Widerstand in der Gefangenschaft. Der Trotz, der sie so viele Jahre begleitet hat, springt einem förmlich entgegen.
Es ist zwar ein Buch über Erika Riemann und ihre Erlebnisse, aber mich hätte auch interessiert, was aus den anderen Personen geworden ist, zu denen sie ein enge(re)s Verhältnis hatte. (Freunde, Familie)
Ich denke, dass dieses Buch auch ein super Schulbuch ist. (ich "durfte" leider meist nur langweilige Lektüre lesen)

2010 erschien ihr zweites Buch: "Stalins Bart ist ab". Das werde ich mir wohl auch noch irgendwann zulegen.

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Rezension zu "Die Schleife an Stalins Bart" von Erika Riemann

Buchrezension - Die Schleife an Stalins Bart
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Sie ist 14 Jahre alt und wird schon verhaftet. 8 Jahre ihrer Jugend verbringt Erika im Gefängnis. & das nur, weil sie mit ihrem Lippenstift ein Bild von Stalin bemalt hat.
Viele Jahre nach ihrer Entlassung, kann Erika Riemann erstmals über die Ereignisse sprechen, die sie Jahrzehnte lang mit sich herum getragen hat.

Es ist eine unglaubliche Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird. Man erhält tiefe Einblicke hinter die Mauern der Gefängnisse in den Jahren nach dem Krieg.
Man kann sich sehr gut vorstellen, wie es in den Gefängnissen zu ging und wie die Gefangenen sich gefühlt haben müssen. Das Buch berichtet über die unmenschlichen Bedingungen unter welchen die Frauen und Männer in diesen Jahren leben mussten. Es erzählt von den inakzeptablen Essensrationen, von denen wahrscheinlich nicht mal Ratten hätten satt werden können, von Vergewaltigungen und von den alltäglichen Problemen der Insassen.

Auf nur 256 Seiten erzählt Erika Riemann ihre atemberaubende und zu tiefst berührende Geschichte.
Traurige und Lustige Momente werden dargestellt und man fiebert mit. Man fiebert mit als wäre man ebenfalls in dieser Zeit.

Ich persönlich bin der Meinung, dass dies ein fantastisches Buch ist.
Wenn man nah am Wasser gebaut ist, sollte man jedoch immer ein paar Taschentücher bei sich haben.
Empfehlen würde ich das Buch, ab einem Alter von 14-15 Jahren. Nach oben ist die Grenze meiner Meinung nach offen.
Wer sich für die Zeit nach dem Krieg interessiert, sollte auf jeden Fall mal hineinlesen.

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Thrillerverschlingers avatar

Rezension zu "Die Schleife an Stalins Bart" von Erika Riemann

und das Herz stockt einem
Thrillerverschlingervor 5 Jahren

Hallo ihr Lieben,

ich gebe zu - dieses Buch habe ich nicht freiwillige gelesen, wir mussten es in der Schule lesen.
Aber es war wunderbar.
Die Geschichte erzählt von einem Mädchen, was einem Plakat, auf dem Stalin abgebildet war eine Schleife auf seinen Bart gemalt hatte, damit dieser nicht mehr so finster dreinschaut. Daraufhin wird sie verhaftet und eigentlich schon fast für unschuldig erklärt. Dummerweise bedeutet das Wort im russischen nicht nur Schleife, sondern auch Schlinge und auf Grund dieses Missverständnises wird das Mädchen 8 Jahre lang in den verschiedensten Gefägnisen gefangen gehalten und seiner Kindheit beraubt.
Eine todernste Geschichte die einem zu tiefst im inneren berührt.

Diese Geschichte beruht auf einer wahren Geschichte und wird von der betroffenen selbst erzählt

Viele Grüße,
Simone

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