Erika Swyler Das Geheimnis der Schwimmerin

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Schwimmerin“ von Erika Swyler

Um einen Fluch zu bannen, musst du seine Quelle finden Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor …

Wer eine Schwäche für das Mystische hat, wird dieses Buch verschlingen ;)

— Colorful_Leaf
Colorful_Leaf

Grandioses Debüt von Erika Swyler. Super Wechsel zwischen den Kapiteln und durchweg die Spannung gehalten wie es zu Ende geht

— Einhornkeks
Einhornkeks

Neues Lieblingsbuch! Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir dringend mehr von Erika Swyler besorgen ...

— tonks
tonks

Wunderbares, interessantes Buch mit viel Platz für eigene Gedankengänge und Fantasie!

— Buecherwurm1309
Buecherwurm1309

Die Charaktere konnten mich überhaupt nicht fesseln und überzeugen. Die Geschichte hat mir zu wenig von dem gegeben, was ich erwartet hatte.

— elena2607
elena2607

Schönes, träumerisches Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Zu Beginn sehr mitreißend, dann lässt es nach und zum Schluss hin ist es einfach nur noch ermüdend.

— Das_Blumen_Kind
Das_Blumen_Kind

Ich hatte das Gefühl von mühsamen durch Wasser waten

— jala68
jala68

Schönes Buch, interessante Geschichte. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin

— HappySteffi
HappySteffi

Der Anfang war stark, wunderbar mysteriös... doch im Verlauf und in den Längen hat sich das alles verloren.

— MissGoldblatt
MissGoldblatt

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  • Leider überzeugte mich hier nur das Cover...

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    hello_marlie

    hello_marlie

    20. June 2017 um 18:31

    Der Roman „Das Geheimnis der Schwimmerin“ wird durch zwei Geschichten in unterschiedlichen Zeiten erzählt. Zunächst lernen wir Simon Watson kennen, der alleine in einem alten Haus auf den Klippen wohnt. Seine Familie besteht nur noch aus seiner Schwester Enola, die irgendwo in der Weltgeschichte herumreist. Seine Eltern sind beide bereits verstorben. Er selbst ist ein bemitleidenswerter Bibliothekar, der kurz davor steht, seinen Job zu verlieren, trotz einer jahrzehntelangen Tätigkeit an seiner Arbeitsstelle. Es sieht alles irgendwie nicht so gut aus für Simon, sein Haus ist kurz vor dem Zusammenbrechen, das Geld für eine Renovierung fehlt, aber ein Verlassen des Hauses ist aus nostalgischen und persönlichen Gründen nicht vorstellbar, da seine ganze Kindheit und die Erinnerungen an die Eltern im Gemäuer stecken. Außerdem ist er unglücklich in seine Arbeitskollegin und Freundin aus Kindheitstagen Alice verliebt, die allerdings auch die Tochter eines guten Familienfreundes ist, was für Simon irgendwie ein Problem darstellt. Dann bekommt Simon ein altes Buch zugesendet, das, laut Absender, etwas mit seiner Familiengeschichte zu tun haben soll. Dieses Buch enthält Aufschriebe und Aufzeichnungen einer Zirkusgesellschaft aus dem 19. Jahrhundert. Darin verwickelt ist Amos, ein taubstummer Waisenjunge, der durch Zufall in diese Zirkusfamilie aufgenommen wird und dort eine Rolle als „junger Wilder“ bekommt. Simon kommt durch dieses Büchlein und durch eigene Nachforschungen dahinter, dass über seiner Familie ein Fluch liegen muss. Alle Frauen haben etwas mit Wasser gemeinsam, sie werden als „Meerjungfrauen“ bezeichnet, da sie die Fähigkeit haben, die Luft länger als normale Menschen anzuhalten (Simon hat diese Fähigkeit übrigens auch, obwohl er keine Frau ist) und alle diese Frauen kamen an einem 24. Juli durch Ertrinken ums Leben. Alle bis auf seine Schwester, die sich in letzter Zeit irgendwie seltsam verhält, und der 24. Juli rückt tatsächlich immer näher… Diese zwei Geschichten, die hier erzählt werden, werden irgendwann zueinander führen und das Geheimnis um die Frauen in der Familie Watson lüften. Ich bin momentan auf Seite 340 des Romans und ich habe das Geheimnis noch nicht endgültig gelüftet. Doch das ist mir mittlerweile egal, ich werde das Buch (auch wenn es nur noch ca. 100 Seiten zu lesen wären) jetzt weglegen. Es nervt mich einfach nur noch. Die Handlungsbeschreibung empfand ich eigentlich als sehr entzückend und ich konnte mir wirklich gut eine wunderschöne, mystische Geschichte dahinter vorstellen. Vor Allem die Themen „Meer“, „Geheimnis das gelüftet werden muss“ und „Vergangenheit“ sind genau meine Themen, zu denen ich gerne greife. Leider habe ich bei diesem Buch so überhaupt keinen Zugang zur Geschichte oder den Protagonisten gefunden. Die Geschichte um Simon in der Gegenwart empfand ich als immer zäher und langweiliger werdend, das was sich entwickelte war entweder hervorsehbar oder langatmig dargestellt, die Handlungen und Reaktionen der Personen waren befremdlich und für mich oft einfach nicht nachvollziehbar. Bei der Geschichte um Amos, dem Waisenjungen, erging es mir tatsächlich nicht anders. Die Mystik und das Geheimnisvolle, das sich hier um die Personen dieser Zirkusgesellschaft, deren Tätigkeiten und Geschichten entfalten sollte, hatte bei mir null Wirkung. Ich empfand es meist eher als nervend oder verstörend, wenn ich versuchte mir vorzustellen, wie Amos zum Beispiel durch die Tarot Karten sprechen lernte. Was sollte das vor Allem die ganze Zeit mit diesen Tarot Karten? Ich habe entweder überhaupt nicht begriffen, was ihren Stellenwert in der Geschichte wirklich ausmachte oder es doch verpasst, weil es sich erst in den letzten 100 Seiten offenbaren wird. Vielleicht habe ich das Buch auch einfach zum falschen Zeitpunkt zur Hand genommen oder bin mit ganz falschen Erwartungen ran gegangen. Der Zauber um die Geschichte, den so viele beschreiben, die das Buch gut fanden, hat sich mir leider nicht offenbart, schade. 1000 Punkte dafür für dieses wunderschöne Cover, welches überhaupt Schuld ist, dass ich das Buch zur Hand nahm und so lange versucht habe, ihm eine Chance beim Lesen zu geben.

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  • Das Familiengeheimnis ;)

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Colorful_Leaf

    Colorful_Leaf

    01. May 2017 um 02:26

    - Simon Watson - Seiner Geschichte verfolgen wir in der Gegenwart. Er bekommt von einem sonderbaren und ihm unbekannten Buchhändler ein altes und teilweise zerstörtes Buch zugeschickt. Angeblich würden sich im Inneren Hinweise zu seiner Familie finden lassen.Simon ist ein recht melancholischer Mensch. Das liegt bei ihm wohl einfach in der Familie. Er bewohnt das Haus seiner verstorbenen Eltern, kommt aber alleine kaum über die Runde. Als er dann auch noch seinen Job verliert und seine Schwester urplötzlich anreist, verliert er sich in der Geschichten der alten Wandergruppe.- Amos -Amos empfand ich als interessantesten Charakter in diesem Buch. Als stummer und verstoßender Junge kommt er zu der Wandertruppe rund um Hermelius Peabody und sein Leben bekommt dort einen Sinn. Er ist plötzlich Teil der Show und entwickelt sich, als Teils dieser neuen Familie, zu einem jungen Mann.Amos Geschichte hat mich berührt und nachdenklich gestimmt. Obwohl er nicht reden kann, haucht die Autorin ihm so viel Leben ein, dass man ihn als Leser einfach mögen muss, auch wenn er alles andere als perfekt ist!"Das Geheimnis der Schwimmerin" hat mich von der ersten Seite an magisch in den Bann gezogen. in nicht einmal ganz 2 Tagen habe ich das Buch verschlungen.Zwar ist das gesamte Buch sehr ruhig gehalten & man erahnt recht schnell die zusammenhänge & wie es enden könnte , aber ich habe mich dennoch nie gelangweilt.Besonders die Geschichte aus der Vergangenheit hat mich begeistern können, Die Gruppe von Schaustellern empfand ich als Highlight des Buches. Wir lernen Amos als Kind kennen und kommen mit ihm zusammen zu der Truppe und müssen lernen, wie man sich am besten zur Schau stellt. Dieses Geschäft ist bitter, aber umso intensiver ist der Zusammenhalt dieser Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen und zu einer Familie zusammenwachsen.Ich muss gestehen, dass mich die Gegenwart nicht sonderlich gefesselt hat.Simon ist zwar ein interessanter  Charakter & man möchte gern das Geheimniss seiner Familie mit ihm lüften, aber seine Nachforschungen waren, doch recht eintönig. Es ist klar, warum er das alles rausfinden möchte & auch die Entdeckungen auf die er stößt sind interessant, aber dennoch hab ich nach einigen Seiten immer gehofft das nun endlich die Geschichte der Schausteller weiter geht.Erika Swyler hat einen sehr poetischen Schreibstil, der sehr blumig ist und deswegen wohl nicht jeden Leser in den Bann ziehen wird. Wer eine Schwäche für das Mystische hat, wird dieses Buch verschlingen, Ich finde, dass dieser Stil zu diesem recht ruhigen Buch perfekt passt.

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  • Grandioses Debüt

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Einhornkeks

    Einhornkeks

    28. April 2017 um 18:29

    In dieser wundervoll geschriebenen Geschichte geht es um zwei Personen in zwei verschiedenen Zeiten. Der eine Handlungsstrang spielt um 1800 herum, der andere verläuft in der Gegenwart. In wechselnden Kapiteln wird ab einem gewissen Punkt klar, dass diese zwei Geschichten ineinder laufen. Zum einen geht es um Simon Watson der einsame Bibliothekar, dessen Mutter sehr früh ertrunken ist und sein Vater Jahre später ebenfalls gestorben ist und nur noch seine kleine Schwester lebt, die jedoch vor sechs Jahren das weite gesucht hat und seitdem nicht mehr zuhause war. Simon bekommt eines Tages ein Paket zugestellt mit einem seltsamen alten Buch enthalten. Er erfährt in diesem Buch mehr über seine Familiengeschichte und das auf den Frauen in dieser Familie ein Fluch lastet. Keine Frau in dieser Familie wird älter als 30 und alle ertrinken am 24. Juli obwohl sie alle sehr gute Schwimmerinnen sind. Ganz unerwartet und ohne Begründung wieso kommt seine Schwester nach sechs Jahren wieder nach Hause um ihn zu besuchen. Simon stellt fest wie seltsam sich seine Schwester Enola verhält und das sie etwas verheimlicht. Mit der Zeit wird ihm klar, dass das Verhalten seiner Schwester mit dem Fluch zu tun hat und ihm nur zehn Tage bleiben bis zum 24. Juli. Zehn Tage um heraus zu finden was es mit dem Fluch auf sich hat und wie er zu brechen ist. Bei der anderen Person handelt es sich um den kleinen stummen Jungen Amos der in ärmliche Verhältnisse hinein geboren wird und von seinem Vater im Wald ausgesetzt wird um nicht noch ein weiteres Maul stopfen zu müssen. Bis ihn der Zirkusdirektor Peabody entdeckt verbringt er einige Jahre unentdeckt im Wald. Peabody steckt ihn als Attraktion nackt in einen Käfigen und präsentiert ihn als "junger Wilder" da er sich benimmt wie ein wildes Tier und damit aufsehen erregt. Mit voranschreitendem Alter lernt er bei der Wahrsagerin das Tarotkarten legen und arbeitet mit ihr zusammen. Bis eines Tages ein junges Mädchen im Wanderzirkus aufgenommen wird, welches bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben kann ohne Luft zu holen. Amos ist fasziniert von dem jungen Mädchen und wird immer mehr in ihren Bann gezogen. Sie verheimlicht etwas und was hat es mit dem verschwinden der Wahrsagerin auf sich, die der Meerjungfrau schon immer Misstraut hat? Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen. Doch mit der Zeit packte es mich dann doch. Das uralte Buch zieht einen in den Bann, da man wissen möchte was es damit auf sich hat. Das Leben und die Darstellung der Zirkusleute ist mehr als spannend, zu erfahren warum die Personen in dem Zirkus gelandet sind und wieso sie so handeln war sehr interessant. Das Warum hält einen an dem Buch. Warum sind es immer nur Schwimmerinnen? Warum hält Simon so an dem Haus fest? Warum verhält sich Enola so merkwürdig seitdem sie wieder zuhause ist? Und was hat es mit den Tarotkarten auf sich? Der Wechsel zwischen den Kapitel und dadurch auch der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gelingt Erika Swyler einwandfrei. Ebenso die Spannung und das lösen des Rätsel hält bis zur letzten Seite an.

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  • Tolles Buch mit viel Platz für Fantasie!

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Buecherwurm1309

    Buecherwurm1309

    31. March 2017 um 09:33

    Auf dem Cover fällt meiner Meinung nach schon auf, dass es um ein Geheimnis geht, da man zwar eine Frau darauf erkennt, jedoch das Gesicht abgeschnitten wurde. Jedoch wird auch das Wort "Schwimmerin" aus dem Titel des Buches gut auf dem Cover wiedergegeben, da die Frau ein mit Wasser gefülltes  Glas in den Händen hält und das besagte Wasser in dem Glas einen Strudel bildet. Somit ist meinem empfinden nach das Cover sehr gut und äußerst passend zum Titel gewählt worden.Erika Swylers Schreibweise finde ich gut, da sie sich sehr flüssig lesen lässt und viele erzählende Elemente benutzt. Durch ihre Schreibweise spielt sich beim lesen dieser Film im Kopf ab. Ich konnte mir genau vorstellen, wie die Protagonisten der Geschichte aussehen, was sie an haben und wo und wie sie leben. Die Autorin hat mich mit dieser Geschichte abgeholt und auf eine Reise mitgenommen. Von einer Geschichte dieser Art habe ich ehrlich gesagt weder in dieser Form gehört, noch habe ich je eine gelesen die dieser ähnelt, was für mich ebenfalls ein positiver Faktor ist. Die Protagonisten der Geschichte sind sehr lebendig dargstellt, was ebenfalls Swylers Schreibstil zu verdanken sind. Vor allem Simon ist mir sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur, weil er Bücher liebt und schätzt, sondern auch, weil er alles dafür tut das Geheimnis aufzudecken, um womöglich Leben zu retten!      Was das Buch noch umso interessanter macht ist jedoch auch, dass es völlig unerwartete Wendungen hat, wo man wirklich da sitzt und sagt "Nein, das hätte ich nie gedacht!" So ging es mir einige Male, jedoch fand ich genau dies fesselnd! So jetzt habt ihr die Lobhymne gelesen:) Nun zur klitzekleinen Kritik:Durch das, dass die Protagonisten alle nicht nur unterschiedlich sind, sondern auch sehr eigenwillig, kam es an der ein oder anderen Stelle kurzzeitig vor, dass ich etwas genervt war. Desweiteren (jaaaa ich weiß, das sage ich oft :D ) hat es sich zwischendurch ab und ab etwas gezogen. 

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  • Interessant, etwas mystisch, aber mit Längen

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    anushka

    anushka

    26. February 2017 um 13:31

    Simon Watson lebt an der Küste Long Islands und arbeitet als Bibliothekar. Mit seinem Gehalt kann er den Verfall seines Hauses, das einst seinen Eltern gehörte, nicht aufhalten. Das Meer rückt näher an das Haus heran; es hat schon immer eine Faszination auf Simon ausgeübt. Simons Mutter war eine sogenannte Meerjungfrau im Zirkus. Sie hat ihm und seiner Schwester beigebracht, 10 Minuten und länger unter Wasser die Luft anzuhalten. Doch dann ertrank sie an einem 24. Juli. So wie alle Frauen der Familie seit 250 Jahren. Das enthüllt ein altes Buch, das Simon plötzlich zugeschickt bekommt. Der 24. Juli steht kurz bevor. Und Simons Schwester ist nach langer Zeit gerade zu Besuch angekommen ... "Das Geheimnis der Schwimmerin" spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits spielt die Geschichte 1798 und folgt dem stummen Jungen Amos, der als Kind ausgesetzt wurde und zu einem Zirkus stößt, bei dem er sein Auskommen findet. Amos wird von der Wahrsagerin angelernt und entwickelt eine mystische Verbindung zu den Karten des Kartenlesesets. Dieser Geschichte spürt Simon in der Gegenwart durch das geheimnisvolle Buch nach, denn sie steht irgendwie in Zusammenhang mit dem, was mit den Frauen der Familie geschieht. Das Buch strahlt durchweg eine gewisse Faszination und Anziehungskraft aus. Durch Simons Tätigkeit als Bibliothekar wird überzeugend vermittelt, wie wertvoll dieses Buch ist und wie es wohl aussehen muss. Es ist fast greifbar. Umso schwieriger zu glauben ist der Umgang mit ihm durch verschiedene Figuren. Auch andere Elemente des Buches vermittelt eine gewisse Mystik ohne es zu übertreiben. Ein kleiner "Grusel"faktor kommt hinzu durch das Verhalten der Pfeilschwanzkrebse und die Bedrohlichkeit jedes Gewässers, das im Laufe der Geschichte fast schon ein Eigenleben entwickelt. Besonders interessant in diesem Buch ist die Geschichte der Wanderzirkusse und der Zirkusfamilien, die eine zentrale Rolle spielen. Weniger überzeugen konnte mich dagegen der Gegenwartsstrang, der zwischenzeitlich immer wieder Längen aufwies und in dem Simon letztlich nur der Geschichte hinterherrecherchierte, leider mit sehr wenig Spannung und wenig überraschenden Wendungen. Die beiden Handlungsstränge passen aber thematisch sehr gut zusammen und es ist nicht das klassische "Frau-findet-Tagebuch-und-deckt-tränenreiche-Geschichte-auf"-Schema, sondern durch den männlichen Protagonisten und seine Tätigkeit als Bibliothekar bekommt die Geschichte mehr Glaubhaftigkeit und Alltagsnähe. Leider hat mir aber neben der Spannung auch ein wenig die Nähe zu den Figuren gefehlt. Einige der Frauen und ihre Geschichten wurden gar nicht thematisiert. Auch bleibt die Schwester von Simon wenig greifbar, genauso wie die Handlung um die Karten der Wahrsagerinnen. Ihnen wird klar eine mystische Kraft zugeschrieben, aber wirklich verständlich wird diese nicht dargestellt. Insgesamt ist "Das Geheimnis der Schwimmerin" ein eher ruhiges Buch. Und obwohl ihm manchmal die Spannung und lebensechte Figuren fehlen, ist es dennoch nicht uninteressant und die Geschichte hat eine kleine Prise besonderes Etwas durch die Handlung um die Zirkusse und die Mystik der Karten und des Wassers. Ich kann nicht ganz so viele Kritikpunkte finden wie andere Rezensenten, somit ist das Buch für mich ein 4-Sterne-Kandidat.

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  • Eine Familiengeschichte, mit dunklem Geheimnis.

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    18. February 2017 um 09:01

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH: Das Cover ist wahrhaftig einfach mega schön geworden. Mir gefällt es, dass die Frau auf dem Cover ein schwarzes Bild an hat und davor das Einmachglas mit dem Wasserstudel hält. Es spiegelt das Schicksal der Familie Watson in gewisser Weise und davon bin ich begeistert, denn Wasser ist für die hinterbliebenen der Familie Watson ein Thema welches sie tunlichst vermeiden, da die Watson-Frauen seit 250 Jahren den Tod dort finden. Nicht alleine das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht sondern auch der Klappentext. Als ich diesen gelesen habe, war ich sofort neugierig auf den Inhalt des Buches und ich muss sagen, der Klappentext hält was er verspricht. Ein Familien "Geheimnis" welches sehr düster ist und mich ein wenig schockiert hatte. Der Schreibstil von Erika Swyler war auf den ersten Seiten teilweise gewöhnungsbedürftigund teilweise so locker und flüssig, dass es eine sehr schöne Mischung war die mir sehr gefallen hat. Die Charaktere waren, in meinen Augen, auf ihre Art und Weiße sehr eigensinnig und haben die Geschichte wunderbar ergänzt. Am meisten hat mir Simon Watson, da er sehr fürsorglich und sehr bedacht rüber gekommen ist. In meinen Augen war auch er der einzige Charakter, der sich im Verlauf der Handlung am meisten weiterentwickelt hat und sich so in mein Herz geschlichen.An sich war die Handlung und die Story echt sehr spannend aufgebaut und haben mir auch Spaß bereitet beim lesen, dennoch waren viele unnötige Dinge im Buch beschrieben während der Handlung, die ich lieber rausgelassen hätte, da sie an sich für den Verlauf nicht interessant waren für das Buch und das fand ich so schade, da das Potential echt sehr groß war. MEIN FAZIT ZUM BUCH: Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht ganz eingenommen hat und das lag einfach daran, dass viele unnötige Informationen in den Kapiteln hängen, die für den Verlauf, in meinen Augen, sehr unnötig sind und so vermasselte es mir den Lesespaß. Dazu muss ich auch sagen, dass es an sich kein schlechtes Buch ist, sondern nicht meinen Geschmack getroffen hat. Deshalb vergebe ich 3 von 5 guten Diamanten.

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  • Eine Reise in die Vergangenheit einer Familie, um ihre Zukunft zu retten

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2017 um 13:12

    Inhalt: Der Roman "Das Geheimnis der Schwimmerin" von Erika Swyler handelt von Simon Watson, der im alten Haus seiner Eltern an der Küste Long Island wohnt und dessen Leben sich plötzlich durch verschiedene Ereignisse verändert.  Denn Simon ist auf einmal mit vielen Problemen konfrontiert, er verliert seinen Job, verliebt sich in eine Frau, die er nicht einmal in den Träumen anfassen sollte, sein Haus wird langsam aber sicher vom Meer aufgefressen und er steht in der ständigen Angst, seine Schwester zu verlieren. Denn eines Tages wird ihm ein Buch zugeschickt, das anscheinend etwas mit seiner Familie zu tun hat, und Simon muss herausfinden, inwiefern dieses Buch seine Geschichte, und vor allem die seiner Mutter, erzählt. Dabei stößt er auf Zusammenhänge und scheinbare Wiederholungen in der Vergangenheit, denn es scheint so, dass sich nicht nur seine Mutter an einem 24. Juli ertränkt hat, sondern alle Frauen der Familie. Und, wie auch seine Mutter, scheinen alle Frauen vor ihrem Tod ausgezeichnete Schwimmerinnen gewesen zu sein, denn sie konnten minutenlang die Luft anhalten. Ebendiese Begabung haben auch Simon und seine Schwester Enola geerbt, was ihn noch weiter in Sorge treibt, dass Enola sich ebenso am 24. Julia das Leben im Meer nehmen könnte.  So wie die Zeit immer weiter voranschreitet, sich Enola immer seltsamer und abweisender verhält und Simon immer tiefer in die Geschichte des Buches eindringt, so geht auch Stück für Stück Simons Haus wie ein Symbolbild seines zerrütteten Lebens zu Bruch.  Neben dieser, in der Gegenwart verlaufenden Handlung, werden immer wieder Sequenzen aus einer vergangenen Zeit eingestreut. Diese zeigen die Anfänge des Fluchs, der auf den Frauen der Familie lastet, sowie eine darin tragisch verwobene Liebesgeschichte zwischen einem stummen Jungen und einem Mädchen, das einer Meerjungfrau gleich scheinbar unter Wasser atmen kann.  Mein Fazit:   Der Roman hat mir wirklich gut gefallen, auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenehti ist der Autorin gut gelungen. Die Geschichte hat einen träumerischen, geheimnisvollen Charakter, zwischendurch mit ein paar Spannungselementen, diese rücken allerdings nicht allzu sehr in den Vordergrund. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die Sprache von Erika Swyler sehr bildhaft ist und sie eine Vorliebe für das Stilmittel der Personalisierung zu haben scheint, wodurch alles, das Meer, das Haus, die Bücher, zu leben scheinen.  Allerdings hat der Roman keinen wirklich anhaltenden Nachklang. Es ist ein schönes, gelungenes Werk, das ich empfehlen kann, allerdings nicht, wenn man ein Buch zum Nachdenken sucht.

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  • Das Geheimnis der Schwimmerin

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    vormi

    vormi

    31. January 2017 um 20:05

    Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Tagebuch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor … Inhaltsangabe von amazon.de Ein sehr ungewöhnliches Buch, auf jeden Fall fällt es in die Kategorie "Mal-was-Anderes", die mir eigebtlich immer sehr gut gefällt. Für einen Debütroman ist die Erzählung erstaunlich kraftvoll, mit ein paar kleinen Schwächen. Es gibt zwei Erzählstränge, einmal den in der heutigen Zeit, in der Simon gegen die Baufälligkeit seines Hauses ankämpft und nebenbei versucht, hinter die Geheimnisse des Tagebuches und seiner eigenen Familie zu kommen. Und ein zweiter berichtet von dem kleinen Wanderzirkus, dessen Betreiber Peabody mit dem Tagebuch begonnen hat. Grundsättlich sind mir die Charaktere und Protagonisten lebensecht erschienen und ich konnte fast die ganze Zeit mit ihnen mitfiebern. Leider eben nicht durchgängig, denn die Autorin hat mir manchmal ein wenig zu viel aus Situationen gemacht oder zu viel in Handlungen hineingelegt, die es mir dann schwer gemacht haben, die Sympathie zu halten. Oder auch nur eine Nachvollziehbarkeit zu erkennen. Zum Glück war das nur sehr selten, aber gerade diese Eindrücke bleiben beim Leser schneller haften, als wenn alles passt. Da das aber ihr Erstlingswerk ist, gehe ich mal davon aus, daß sie sich da noch steigern wird in den evt nachkommenden Büchern. Dafür habe ich 1 Stern abgezogen. Denn grundsätzlich hat mir das Lesen Spaß gemacht und das Buch hat mir gefallen. Tolle neue Eindrücke haben da auf mich gewartet. Auch wusste ich bisher noch nicht sehr viel über Tarotkarten oder fahrende Zirkusleute aus dem 18. Jahrhundert. Ein sehr interessantes Buch, dem man wohl nicht unbedingt einen Gefallen damit getan hat, es gleich bei seiner Einführung mit Jodi Picoult zu vergleichen. Denn das habe ich so nicht empfunden, evt gibt es ein paar Ähnlichkeiten, aber das Fans der bekanntrn Autorin dann schnell enttäuscht sind, finde ich völlig normal.

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  • Spannend ab dem ersten Satz!

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    WAIBELJaci

    WAIBELJaci

    24. January 2017 um 15:14

    In Simons Leben läuft nichts nach Plan. Sein Haus droht auseinander zu brechen und dann verliert er auch noch seinen geliebten Job als Bibliothekar.Eines Tages jedoch bekommt er von einem fremden Herrn ein Buch zugeschickt indem angeblich die Geschichte seiner Vorfahren aufgezeichnet ist.Warum starben seine Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und so weiter alle am 24. Juli?Und wie kann er seine Schwester vor dem gleichen Schicksal bewahren?Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben und vom ersten Satz an spannend.Am besten gefiel mir die Perspektive von Simons Vorfahren einige Jahre vorher. Man bekam so einen schönen Einblick in das Leben eines Zirkusartisten.UNBEDINGT LESEN!

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  • Ich hatte das Gefühl von mühsamen durch Wasser waten

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    jala68

    jala68

    07. January 2017 um 18:18

    Eines Tages erhält der Bibliothekar Simon von einem ihm unbekannten Martin Churchwarry ein sehr altes und sehr zerlesenes Tage- oder Logbuch eines alten Schaustellerbetriebes geschickt. Churchwarry ist Buchhändler und hat dieses Buch im einem Paket bei einer Auktion ersteigert. Da es in seinem Zustand unverkäuflich ist, kann er es nur verschenken. Im Buch hat Churchwarry den Namen von Simons Großmutter gefunden und so hat es seinen Weg zu Simon gefunden.Simon lebt in seinem stark heruntergekommenen Elternhaus. Seine Mutter, eine gute Schwimmerin, hat sich selbst im Meer ertränkt als er noch sehr klein und seine Schwester fast noch ein Baby war. Der Vater ist daran zerbrochen und so hat Simon seine Schwester fast alleine großgezogen.Das Simon kurz darauf, wegen Budgetkürzungen, seine Stelle verliert hat er plötzlich viel Zeit, um das Geheimnis des Buches zu ergründen. Er stellt fest, dass es in dem Buch ein Teil seiner Familiengeschichte erfasst wurde. Alle Frauen dieser Familie waren gute Schwimmerrinnen, sie konnten alle für ungewöhnlich lange Zeit die Luft anhalten und sie sind alle ertrunken. Alle am 24. Juli! In Simon kommt Panik auf, denn es ist Anfang Juli und seine Schwester kommt zu Besuch…..Ich muss leider sagen, dass ich mich mit dem Buch sehr schwer getan habe. Es ist eine sehr schöne, geheimnisvolle ja sogar mystische Geschichte. Über Simon und über Amos, dessen Geschichte u. A. in dem Logbuch erzählt wird.Aber ich habe mich leider durch das Buch gequält. Der Schreibstil ist sehr düster und deprimierend. Lange Zeit geht die Geschichte nicht wirklich voran. Die Sätze sind holprig und sperrig, das Gegenteil von gut und flüssig.Und wenn man dann einmal etwas im Lesefluss war, sprang die Geschichte in die andere Zeit. Sie sprang ständig zwischen Simon und Amos hin und her. Das diese beiden Storys zusammen gehören war schnell klar, aber ich hätte mir gewünscht jeweils längere Abschnitte pro Geschichtsteil zu erfahren. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich das wirkliche Geheimnis erfahren wollte.Ich vergebe 2 von 5 Sternen für das gute und logische Setting.

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  • Das Geheimnis der Schwimmerin von Erika Swyler

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    HappySteffi

    HappySteffi

    29. December 2016 um 22:25

    Gebundene Ausgabe: 448 SeitenVerlag: Limes Verlag Erscheinungstermin: 17. Oktober 2016ISBN-10: 3809026484KlappentextUm einen Fluch zu bannen, musst du seine Quelle finden Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor … AutorErika Swyler besuchte die New York University und hat bereits für die Bühne sowie diverse Literaturmagazine und Anthologien geschrieben. Geboren und aufgewachsen in Long Island, lernte sie schwimmen, noch bevor sie laufen konnte. Vor Kurzem zog sie von Brooklyn zurück in ihren Heimatort, der sie zu ihrem Debüt Das Geheimnis der Schwimmerin inspirierte. CoverDies Cover ist zweifellos eines der schönsten Cover meines Regals. Mit den Farbkontrasten zwischen Türkis- und Brauntönen trifft dies absolut meinen Geschmack. Auch das Motiv, die Frau, welche das Glas mit Wasser in ihren Händen hält, macht einen atmosphärischen Eindruck, der mich sehr anspricht. MeinungAuf zwei Ebenen erzählt Erika Swyler die Geschichte um das Geheimnis der Schwimmerin. Hierbei spielt der eine Handlungsstrang um 1800 herum, der andere verläuft in der Gegenwart. Im gegenseitigem Wechsel wird sowohl Amos´als auch Simon´s Leben beleuchtet und es ist wohl kein Geheimnis, das beide Handlungsfäden ab einem gewissen Zeitpunkt ineinander laufen. Der ausgesetzte Amos findet Anhang bei einer Schaustellergruppe, dessen Oberhaupt Hermelius Peabody ihn sehr ins Herz schließt. Amos arbeitet im Wanderzirkus mit, zunächst nackt als „junger Wilder“, der in einem Käfig präsentiert wird, in dem er sich dort benimmt wie ein Tier, mit voranschreitendem Alter lernt er die Kunst des Tarotkartenlegens. Im gegenwärtigen Handlungsstrang begleitet der Leser Simon Watson, dessen Mutter sich ertränkte, was zur Folge hatte, das auch der Vater starb. Simon findet im Haus seines verstorbenen Vaters ein Päckchen eines Mr. Chruchwarry, der ihm ein Buch, mit den Aufzeichnungen von Hermelius Peabody schickt. Grund dafür ist die Erwähnung von Simons Großmutter in dem Buch. Hiervon angestoßen fängt Simon an Nachforschungen anzustellen, die ihn dem Geheimnis der Schwimmerin näher kommen lassen.Auch wenn ich es mir sehr gewünscht habe, da mich Klappentext und Aufmachung des Buches sehr angesprochen haben, wurde ich mit der Geschichte als auch mit den Charakteren nicht richtig warm. Es gibt viele gute Ansätze, die mich immer wieder hoffen ließen, dieses Buch würde noch den Dreher kriegen, aber leider sind diese Ansätze dann nicht so ausgearbeitet gewesen, wie ich es mir erhofft habe. Sprachlich kann man Swyler auch nichts negatives nachsagen. Sie schafft es die Kluft zwischen den Jahrhunderten gut zu schließen, besonders die Geschehnisse um 1800 wirken sehr gut recherchiert und authentisch, sie zeigt sich sprachlich sehr gewannt und es macht Freude sie zu lesen. Jedoch hinkt der Vergleich mit Jodi Picoult ein wenig, da Swyler nicht, oder besser noch nicht an die Tiefe und Atmosphäre von Picoult heranreicht. Gespannt bin ich tatsächlich auf ihr zweites Werk und ihre Weiterentwickelung. FazitDas Geheimnis der Schwimmerin ist ein interessantes Erstlingswerk, das meiner Meinung nach ein wenig unter dem Vergleich mit Jodi Picoult zu leiden hat. An Picoult reicht Swyler noch nicht heran aber ich blicke zuversichtlich auf kommende Bücher. 

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  • Doch eher enttäuschend

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    MissGoldblatt

    MissGoldblatt

    29. December 2016 um 11:19

    Ich hatte mich auf das Buch Das Geheimnis der Schwimmerin von Erika Swyler sehr gefreut. Der Klappentext versprach Spannung, eine ordentliche Portion Mysterium und eine ganz besondere Geschichte und Atmosphäre.Mit eben diesem Gefühl und den Erwartungen bin ich in die Story eingestiegen. Zu Beginn hat mich das Buch auch nicht enttäuscht, was das angeht. Die Sprache, der Schreibstil ist gut. Nicht wirklich anspruchsvoll, aber leicht zu lesen und ja, auch angenehm. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte, besonders ab dem letzten Drittel ließ erwähntes nach. Langsam versiegte und stagnierte die Spannung und die Atmosphäre. Und on top kam eine Vorhersehbarkeit, die sich erst beim Lesen offenbart.Vor einer Weile schon ist mir die Geschichte im Vorschauprogramm des Limes Verlags aufgefallen und nachdem ich Runa aus dem gleichen Verlag gelesen hab und es auch so etwas schwammig, mysteriös klang, war ich wieder in Stimmung für so eine Geschichte. Denn damals war ich am Schluss begeistert von Runa. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass so im Bloggerumfeld nur wenige weitere das Buch auf dem Schirm haben und ich deswegen mir ganz eigen eine Meinung dazu bilden kann. Wie ich gerade schon erwähnte, hatte ich das Buch so ein bisschen (trotz eines komplett unterschiedlichen Settings, einer anderen Geschichte und Autorin) mit Runa in Verbindung gebracht. Anfangs sah ich mich sogar in dem Gefühl dazu bestätigt.Das Geheimnis der Schwimmerin beginnt düster, mysteriös und irgendwie so undurchsichtig, dass ich hier und da wieder diese ganz leichte und unterschwellige Beklemmung gespürt habe. Und das passt zu dem Buch. Obwohl es auch anfangs irgendwie idyllisch, ruhig und irgendwie urig wirkt. Es ist so ein kleines Potpourri an kontrastreichen Akzentuierungen. Da ist eben dieses Mysteriöse, dann das Idyllische, etwas Spiritualität und auch ganz normale Alltags- und Familiengeschichten.Dieser Kontrast im Inhalt spiegelt sich ganz deutlich in den zwei Handlungssträngen wider, die man als Leser, durch multiple Perspektiven, erlebt. Da ist zum einen Simon, der seit gefühlt Ewigkeiten, allein in seinem Elternhaus lebt, was aber mehr einer Ruine als einem Heim gleicht. Er hat kein Geld um das alles in Schuss zu halten, denn sein Job in der städtischen Bibliothek gibt auch nur das Nötigste her. Seine Schwester tingelt mit einem Zirkus durchs Land, um mit Tarotkarten und Wahrsagerei ihre Brötchen zu verdienen; und mit Glück sehen sich die Geschwister auch hin und wieder, wenn sie in der Nähe ist. Die beiden eint ein schwieriges Schicksal, denn ihre Mutter nahm sich vor Jahren das Leben und seitdem scheint alles den Bach herunterzugehen.Auf der anderen Seite haben wir den Jungen Wilden. Anfangs ist er Namenlos, dann stößt auf einen Wanderzirkus und bekommt dort letztendlich seinen Namen. Amos. Um Amos herum kommt auch die größte mysteriöse Atmosphäre auf. Denn seine Sicht der Geschichte beginnt schon so geheimnisvoll. Er ist stumm, wurde aus seinem Zuhause verjagt und scheint sich, wie auch immer das real oder eben nicht möglich ist, sich unsichtbar machen zu können. Er streift durch die Wälder in seiner Einsamkeit und findet in diesem Zirkus seine Familie. Vor allem der Direktor Peabody oder die Wahrsagerin Ryschkowa nehmen so ein wenig die Zieheltern-Funktion ein.Doch damit nicht genug. Diese beiden Handlungsstränge erzählen sich in verschiedenen Zeiten. Simon lebt sozusagen in der Gegenwart, Amos in der Vergangenheit. So erlebt der Leser eine bunte, schillernde Zirkusgeschichte, die aber auch mysteriös und gefährlich zu sein scheint; und daneben auch eine sehr ruhige, familiäre und doch geheimnisvolle Geschichte aus der Gegenwart. Man muss nicht besonders schlau sein, um hier zu erkennen, dass beide Handlungsstränge irgendwann im Verlauf miteinander verknüpft werden. Die Gemeinsamkeit durch das Wahrsagen und das Leben im Zirkus ist unübersehbar. Wie genau diese beiden Geschichten miteinander verwebt sind, werde ich hier natürlich nicht weiter ausführen. Trotzdem möchte ich mein Lob dazu aussprechen, dass es der Autorin so gut gelungen ist, die Geschichten auf so besondere Art zu verknüpfen.Und doch hatte ich das Gefühl, dass ein Handlungsstrang irgendwie locker wegbleiben könnte. Nämlich der von Simon. Dass Simon so seinen Part macht, gibt der Geschichte einen kleinen Kick, wie es in der Gegenwart ausschaut. Aber das Drumherum um Simon, seine Beweggründe seine Schwester vor einem weiteren Selbstmord in der Familie (siehe Klappentext) zu bewahren, ist so blass gegenüber der Geschichte von Amos. Amos‘ Geschichte wirkt um Trilliarden Male schillernder, mysteriöser und fesselnder, als das bei Simon je hätte sein können. Ich habe jede Seite in der Erzählung von Amos genossen. Es hatte eine stimmige und dichte Atmosphäre, die den Leser packt und bannt. Simons Erzählungen hingegen waren lasch. Blass. Unspektakulär. So sehr sich die Autorin an gewissen Stellen um Spannung bemüht hat. Das liegt vielleicht auch an der Natur von Simon, die dem Leser als sehr ruhig, introvertiert und ja, ein bisschen melancholisch, fast depressiv, erscheint. Ich hatte auch das Gefühl, dass Simon generell sehr viele Baustellen hat, und man in seiner Erzählung mit den Problemen, mit denen er so kämpft, kaum hinterherkommt.Im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass Das Geheimnis der Schwimmerin selbst in sich beim Lesen schon stimmig und unterhaltend ist, aber man in dieser Blase zwischen Buch und Leser sein muss, damit man es mag. Damit das für einen stimmt. Sobald man diese Blase verlässt, drüber nachdenkt, das Gelesene wirken lässt, hat das Buch so ein paar atmosphärische Löcher, zu ruhige Parts, die einfach auch weg können. Die nicht spannend sind, die fast schon zu ruhig sind und eigentlich nicht viel mit der Geschichte machen, außer ihr ein paar weitere Seiten zu schenken.Klar, das Gesamtpaket ist sehr interessant, weil man als Leser doch auf die Auflösung von allem hinfiebert. Aber als Leser muss man z. B. die Mitte der Geschichte schon durchwaten, damit man diese Belohnung bekommt. Und das ist mir nicht immer leicht gefallen. Obwohl ich die Parts von Amos so sehr mochte. Schließlich sollte der Handlungsstrang von Amos nur den von Simon unterstützen, nicht andersherum.FazitDas Geheimnis der Schwimmerin von Erika Swyler hatte einen guten Start, überzeugte mit Spannung, Mystery und einer dichten Atmosphäre. Zum Ende hin löste sich all das aber in Wohlgefallen auf. Deswegen kann ich es leider nur um des Lesens willen und einer besonderen Zirkusgeschichte, die sich in diesem Buch finden lässt, empfehlen. Darüber hinaus empfand ich es doch als zu unspektakulär und wurde in meinen Erwartungen nicht bestätigt.

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  • Das Geheimnis des Wassers und der Wahrsager.

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    gsimak

    gsimak

    26. December 2016 um 10:21

    Zum InhaltDie Familiengeschichte von Simon Watson hat mich fasziniert. Ein Haus, welches dabei ist über den Abhang zu stürzen, wenn nicht bald etwas unternommen wird. Der Sund leistet ganze Arbeit.Simon ist Bibliothekar. Er erhält ein uraltes Buch mit Tagebucheinträgen und Zeichnungen. Simon merkt schon nach wenigen Seiten, dass dieses Buch etwas mit seiner eigenen Familiengeschichte  zu tun hat. In der Vergangenheit fanden Frauen den Tod im Atlantik. Immer am 24. Juli. Seine eigene Mutter ertrank auch an einem 24. Juli.Simons Schwester Enola kommt kurz vor dem 24. Juli zu Besuch. Simon hat Angst um seine Schwester.Meine MeinungSimon ist in dieser Geschichte der Haupt-Protagonist. Das Familiendrama wird aus seiner Sicht erzählt. Er ist vom Schicksal stark gebeutelt. Er verliert seinen Job als Bibliothekar. Das uralte Buch zieht ihn in seinen Bann. Das Leben von Zirkusleuten ist mehr als spannend. Tarot-Karten und seltsame Schausteller geben ihm einige Rätsel auf.Der Wechsel vom 18. Jahrhundert in unsere Zeit gelingt der Autorin mühelos. Simon entdeckt, dass es auch im 18. Jahrhundert Schwimmerinnen gab. Seine Mutter hatte ihm beigebracht, wie man die Luft anhält, um lange Zeit unter Wasser bleiben zu können.Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich. Er kommt ohne blumige Formulierungen aus. Jeder Satz bringt die Dinge genau auf den Punkt.Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, auf einem Stein an der Küste Long Islands zu sitzen, und die verschiedenen Menschen zu beobachten. Einmal im 18. Jahrhundert bei den Zirkusleuten und dann wieder in unserer Zeit. Den Frauen aus der Vergangenheit haftet etwas Geheimnisvolles an.Simon liest die Tagebucheinträge und auch die Gegenwart beginnt sich zu verändern. Dieses Gefühl hatte ich sehr stark.Seine Schwester legt Tarot-Karten. Das Wahrsagen und die geheimnisvollen Menschen verleihen der Story Okkultes.Den Menschen in diesem Buch haftet Traurigkeit an. Keiner schein glücklich zu sein.FazitDas Setting schafft eine Atmosphäre, die einem den Geschmack von Meersalz auf die Lippen zaubert. Man sieht zahllose Krebse am Strand.Die Ereignisse des 18. Jahrhundert sind sehr stark mit der Gegenwart verwoben.Bibliothekare, die eine Leidenschaft für uralte Bücher haben.Ein altes Buch, welches wirklich Leiden schafft.Familiengeheimnisse, wie ich sie so noch nie gelesen habe.Protagonisten die ohne Weichzeichner daherkommen.Ein Haus, das auf Wanderschaft gehen möchte und die Bewohner nicht mehr dulden mag.Besonders die Frauen scheinen eine tragende Rolle bei den Tragödien zu haben.Aber, wer behauptet eigentlich, dass nur Frauen den Ruf des Wassers erhalten?Gute Schwimmerinnen, die ertrinken. Das Warum hat mich durch die Seiten rasen lassen.Besonders eine Schaustellerin im 18. Jahrhundert hat hat die Wege mit Unglück gepflastert .....Eine Empfehlung von mir an Alle, die sich auf eine Geschichte einlassen wollen, deren Schreibstil dem Einheitsbrei ein Schnippchen schlägt.Ob mir das Ende gefallen hat? Ganz ehrlich .. ich überlege noch .....Ich gratuliere Erika Swyler zu ihrem Debüt. Danke für diese tolle Familiengeschichte.

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  • Leider, leider abgebrochen

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    eulenmatz

    eulenmatz

    07. December 2016 um 15:29

    Ich habe es mit dem Buch mehrmals probiert. Habe es sogar einmal bei Seite gelegt und es dann noch einmal versucht weiterzulesen, aber auch da habe ich mich leider nur gequält und mich entschieden es abzubrechen. Die Geschichte klang wirklich vielversprechend und ich habe mich auch sehr auf das Buch gefreut. Es spielt auf zwei Zeitebenen, die mich eigentlich immer begeistern können. Doch dieses Mal habe ich mich leider unfassbar gelangweilt. Der Schreibstil ist auf der einen Seite schon interessant, aber auch teilweise zum Haare raufen. Den Hype um das Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Mir fehlte auch die Nähe zu den Figuren. Mit keiner konnte ich mich so richtig anfreunden. Sie blieben für mich einfach farblos und eindimensional. Ich habe mich dann nach ca. der Hälfte dazu entschlossen das Buch abzubrechen.

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  • Eine besondere Atmosphäre

    Das Geheimnis der Schwimmerin
    Luiline

    Luiline

    29. November 2016 um 18:04

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Das Geheimnis der Schwimmerin" von Erika Swyler. Kurzinformationen: Verlag: Limes (Random House) Seitenzahl: 448 Seiten Erscheinungsjahr: Oktober 2016 Originaltitel: "The Book of Speculation" (2015) Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence ISBN: 978-3-8090-2648-8 Preis: 19,99€ (Hardcover) Inhalt: Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor … Meine Meinung: Natürlich hat mich sofort das schöne Cover angesprochen, aber auch der Inhalt hat sich super spannend und mysteriös angehört. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleiten wir den Bibliothekar Simon der das Geheimnis rund um die Frauen in seiner Familie lösen möchte und in der Vergangenheit befinden wir uns im 18. Jahrhundert und erfahren etwas über einen reisenden Zirkus. Die beiden Geschichten haben erst augenscheinlich nicht viel gemeinsam, aber die Autorin spinnt nach und nach die beiden Handlungsstränge zusammen. Die Zeitstränge wechseln sich immer kapitelweise ab. Der Einstieg war nicht ganz so einfach, denn der Schreibstil der Autorin ist recht gewöhnungsbedürftig. Es hat ein paar Kapitel gedauert, aber dann konnte ich die Geschichte sehr flüssig lesen. Besonders beim Vergangenheitsteil sind die Namen der Protagonisten etwas ungewöhnlich und es hat etwas gedauert bis alles verständlich geworden ist. Die Autorin bringt einen Spannungsbogen in die Geschichte herein, der sich zum Ende des Buches zuspitzt. Dadurch wollte ich oft einfach weiterlesen und konnte das Buch nicht zur Seite legen. Trotzdem ist es nicht durchweg spannend, sondern die Spannung wird eher unterschwellig vermittelt. Generell ist das Buch eher ruhig und langsam, aber es lebt von der besonderen und leicht düsteren Atmosphäre. Die Protagonisten hat die Autorin sehr schön und prägnant porträtiert und besonders die Figuren in der Vergangenheit sind sehr interessant und besonders. Zum Ende hin als es zur "Auflösung" kommt haben mir persönlich ein paar Aspekte gefehlt, auch wenn ich finde, dass die Geschichte ein rundes und gutes Ende hat. Es wird teilweise sehr schwammig und undurchschaubar erzählt, was aber wieder zum Stil des Buches passt. Trotzdem konnte mich das Buch überzeugen. Fazit: Ein besonderes Buch, was bestimmt nicht jeden Geschmack trifft. Wer aber auf Familiengeheimnisse und Geschichten auf zwei Zeitebenen spielt, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal ansehen. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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