Erin Bow Wood Angel

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Inhaltsangabe zu „Wood Angel“ von Erin Bow

Plain Kate lives in a time afraid of magic. She has a gift for carving 'lucky' wooden-charms. Known as Witch-Blade, her unusual gift attracts dangerous attention in a place where witches are burned. When her village falls on bad times, suspicion falls on Kate. Scared for her life, she seeks the help of a mysterious stranger.

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  • Rezension zu "Wood Angel" von Erin Bow

    Wood Angel
    Shiku

    Shiku

    11. May 2012 um 18:58

    Ihr Name ist Katerina Svetlana, doch alle nennen sie nur Plain Kate. Sie ist die Tochter eines begabten Holzschnitzers und selber ungemein geschickt mit dem Messer. Dies hilft ihr zurechtzukommen, als ihr Vater an einer Krankheit stirbt, die schon viele im Ort dahingerafft hat. Doch eines Tages kommt ein Fremder ins Städtchen, der nicht nur singt und kleinere Glücksbringer verkauft – er will auch Plain Kates Schatten. Um sie zum Einwilligen zu bringen, lässt er mysteriöse Dinge geschehen und die anderen Bewohner, die das Mädchen mit den verschiedenartigen Augen und dem ungewöhnlichen Talent fürs Schnitzen schon länger misstrauisch beobachten, verdächtigen Plain Kate der Hexerei. Sie muss nicht nur ihren Schatten weggeben, sondern auch fliehen, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen, doch wo soll sie hin? Wer wird sie aufnehmen und was wird geschehen, wenn man ihren fehlenden Schatten bemerkt? Ich war anfangs zugegebenermaßen noch recht unbeeindruckt. Zwar gibt es sofort ein paar Aspekte, die mir sofort gefielen, so zum Beispiel der Schreibstil. Er hat etwas leicht Märchenhaften an sich, das mir sofort gefallen hat und auch gut zur Geschichte passt. Ansonsten war ich aber nur milde interessiert an dem, was vor sich geht. Zwar ging mir Plain Kates Schicksal sehr nahe, und ich war sehr interessiert an ihrer Person. Sie ist ein einnehmendes Mädchen, zumindest für den Leser. Genauso fasziniert war ich von ihrem Kater, der wirklich ein kleines Persönchen für sich ist. Aber es war lediglich Interesse, zumindest bis die Ereignisse richtig böse wurden. „Wood Angel“/„Plain Kate“ ist eine sehr traurige Geschichte. Sie spielt in einer Welt, in der es gar nicht mal so wichtig ist, ob du nun wirklich etwas gemacht hast oder nicht; die Angst der Leute macht sie blind und bereit, grausamer denn je zu sein, sobald sie jemanden gefunden haben, den sie als schuldig empfinden. Das muss Plain Kate am eigenen Leib erfahren, und genauso, dass diese Gewalt nur weitere Wut hervorruft und noch mehr Ungerechtigkeit. Und dass es schwer ist, allein dagegen anzukommen. Hinzu kommt, dass es Erin Bow wirklich gelungen ist, die Hoffnungslosigkeit spürbar herüber zu bringen. Schon anfangs sind die Fragen nach ihrem künftigen Zuhause und ihrem Schatten drängend und mit der Zeit kommen nur weitere, ebenso niederdrückende Fragen hinzu. Dementsprechend schwierig wurde es bisweilen, die Tränen zurückzuhalten – besonders die Ereignisse am Ende haben mich wirklich schwer mitgenommen. Genauso spricht für das Buch, dass die Charaktere zwar zu Beginn in die klassischen Schwarz-Weiß-Kategorien zu passen scheinen, sich aber später zeigt, dass dem bei weitem nicht so ist. Plain Kate ist nicht nur ein liebes kleines Mädchen und das sollte bei all dem, was sie erlebt, wirklich nicht gefordert oder erwartet werden. Genauso sind Menschen, die zunächst sehr lieb wirken, anfällig für die Angst und Wut wie alle anderen auch und somit genauso zu schlimmen Taten fähig. Andererseits ist derjenige, der Plain Kate in diese Situation brachte, nicht unbedingt böse. Nur sehr traurig, sehr wütend und damit ignorant gegenüber dem Offensichtlichen. Ganz konnte mich das Buch aber dann doch nicht gefangen nehmen, was vor allem auch am „ruhigen“ Anfang liegt, genauso aber an der Tatsache, dass einige Verknüpfungen sehr schnell und sehr leicht zu erahnen sind, im Buch aber erst relativ spät „enthüllt“ werden. Das trifft aber auch nicht auf die allerwichtigsten Ereignisse zu, weswegen es ein eher kleines Ärgernis ist. „Wood Angel“/„Plain Kate“ ist eine traurige, aber auch sehr schöne Geschichte, die ihre kleinen Fehler hat, die man ihr aber auch schnell verzeihen kann. Der märchenhafte Schreibstil ruft noch einmal seine ganz eigene Atmosphäre hervor und sorgt so für ein ganz eigenes, wenn auch mit einigen Tränen gekennzeichnetes Leseerlebnis.

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