Erin Jade Lange

 4.3 Sterne bei 86 Bewertungen
Autorin von Halbe Helden, Butter und weiteren Büchern.
Erin Jade Lange

Lebenslauf von Erin Jade Lange

Erin Jade Lange wuchs als Einzelkind in den Maisfeldern des nördlichen Illionois auf und lebt heute im sonnigen Arizona. Tagsüber schreibt sie als Journalistin und nachts arbeitet sie an ihren Romanen. Aufgrund der Themen, die sie als Journalistin berühren, erforscht sie in ihren Jugendromanen, wie aktuelle Themen Jugendliche beeinflussen.

Alle Bücher von Erin Jade Lange

Erin Jade LangeHalbe Helden
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Halbe Helden
Halbe Helden
 (44)
Erschienen am 13.07.2017
Erin Jade LangeButter
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Butter
Butter
 (37)
Erschienen am 01.03.2014
Erin Jade LangeButter
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Butter
Butter
 (3)
Erschienen am 18.09.2012
Erin Jade LangeDead Ends
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Dead Ends
Dead Ends
 (2)
Erschienen am 06.02.2014

Neue Rezensionen zu Erin Jade Lange

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Eliza_s avatar

Rezension zu "Butter" von Erin Jade Lange

ButtersLastMeal.com
Eliza_vor 6 Monaten

In dieser Sache würde ich das letzte Wort haben. In der Silvesternacht würde ich das letzte Wort sprechen. Sie konnten mich von mir aus Bigfoot und Fettwanst, Fresssack und Butter nennen, aber niemand würde mich als beschissenen Lügner bezeichnen. (Seite 94)

Inhalt:

Es geht um Butter (seinen richtigen Namen erfahren wir erst auf der letzten Seite) 1,80m groß, 423 Pfund schwer (das sind knapp 192 kg.), Diabetiker und Highschool Schüler. Aussenseiter, begabter Saxophonspieler und unglücklich verliebt in eine hübsche Mitschülerin, die ihn keines Blickes würdigt.

Nach einem katastrophalen Schultag, beschließt er Selbstmord zu begehen, er eröffnet einen Blog den er mit der Website der Schulseite verlinkt. Er nennt ihn ButtersLastMeal.com. Eine Art Hilfeschrei der ihm mehr Aufmerksamkeit bringt als von ihm vermutet. Alles läuft aus dem Ruder...

Meine Meinung:

Zu Anfang mochte ich "Butter" absolut nicht. Ich verstand ihn nicht und ich verstand auch seine Mutter nicht.

Sein Vater spricht schon seit Jahren nicht mehr mit ihm und die Mutter kocht immerzu super vor fett triefendes Essen steckt ihn aber jeden Sommer in ein FatFib Camp... Das soll mal einer verstehen.

Butter hasst sein Aussehen, tut aber nichts dagegen. Er bemitleidet sich selber und gibt allen anderen die Schuld für sein Aussehen. Wenn seine Mutter mal versucht zuckerfrei zu backen dann isst er es nicht. Er schüttet auch literweise Cola und Co. in sich rein. Er ändert nichts an seiner Einstellung oder Essgewohnheit da es ja eh nichts bringt. Super tolle Einstellung. :(

Nach einem super peinlichen Erlebnis in der Kantine der Schule haut er ab und klappert sämtliche Fastfoodketten ab, bis er sich übergeben muss. Danach beschließt er sich umzubringen und möchte das in einem zuerst öffentlichen Livestream zu Silvester machen. Eine Henkersmahlzeit. Das spricht sich ziemlich schnell unter den "coolen" Typen in der Schule rum, die Wetten darauf abschließen ob er sich das wirklich traut. Sie nehmen ihn in ihrer InClique auf, sie laden ihn auf ihre Partys ein.

Alles verselbständigt sich und er kann nicht mehr zurück...

Harter Tobak, aber ich wurde nicht warm mit "Butter".

Kommentare: 1
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M

Rezension zu "Halbe Helden" von Erin Jade Lange

Sensibilisiert einfühlsam auf die Themen "Behinderung" und "Jugendgewalt".
Matthias_Hehlenvor einem Jahr

"Halbe Helden" sensibilisiert einfühlsam auf die Themen "Behinderung" und "Jugendgewalt". Ohne kitschig zu werden bleibt das Buch bis zum Schluss spannend und überrascht die Leserschaft mit einigen cleveren Überraschungen. 

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BlackTeaBookss avatar

Rezension zu "Halbe Helden" von Erin Jade Lange

Einfach ein rundum toller Jugendroman!
BlackTeaBooksvor einem Jahr

Für mich zeigt ein guter Jugendroman wie komplex und chaotisch das Leben eines Teenagers sein kann, und das trifft für Halbe Helden definitiv zu. Der Protagonist Dane hat es nicht gerade leicht in der Schule, denn obwohl seine Noten gut sind steht er kurz vor dem Rauswurf. Er hat sich mit der Aura eines Schlägertypen umgeben, nachdem er festgestellt hat wie (vermeintlich) effektiv Gewalt sein kann, und gerät nun regelmäßig in Schwierigkeiten. Bei Dane fand ich besonders interessant, dass man sofort seine Geschichte und die seiner allein-erziehenden jungen Mutter kennen lernt und oft seine Perspektive einnimmt. So kann man gar nicht anders als ihn irgendwie zu verstehen und seine sarkastische aber liebevolle Art zu mögen. Sein aggressives Verhalten wird dabei genau richtig dargestellt, nicht verherrlicht sondern mit all seinen Konsequenzen gezeigt. Und eine davon könnte der Schulverweis sein, der ihm wiederum seinen Traum auf ein College zu gehen kosten könnte. Dane muss sich also dringend beweisen, und man hofft inständig dass er es schafft.

Hier kommt Billy D. ins Spiel, sein neuer Nachbar und Mitschüler. Er handelt überlegter als Dane, kann sich aber nicht so gut verteidigen und wird durch sein Downsyndrom manchmal zur Zielscheibe. Also schaltet Billy sofort und sichert sich auf clevere Art an der neuen Schule Schutz von Dane, für den er im Gegenzug ein gutes Wort einlegt. Auch Billy D. schließt man sofort ins Herz. Er ist sehr intelligent, freundlich und ehrlich, aber gegen seine Schlagfertigkeit haben Dane's zynische Kommentaren keine Chance. Außerdem hat er einige Geheimnisse, die beide Jungen schließlich in einen der wohl realistischsten Roadtrips verwickelt, den eine US-Amerikanische Autorin je geschrieben hat. Dabei hat mir besonders gefallen, dass Billy D. mit seiner Behinderung nicht als kleiner, hilfloser Heiliger dargestellt wird, wie ihn so viele betrachten. Natürlich ist er ein ganz normaler Mensch der Fehler macht und mit schwierigen Erlebnissen kämpfen muss; und ich glaube diese Art von Repräsentation ist besonders wichtig.

Was beide Jungen verbindet und auf den angesprochenen Roadtrip schickt sind ihre nicht-vorhandenen Väter, die trotz ihrer Abwesenheit sehr wichtige Rollen spielen. Wie Dane und Billy D. damit umgehen ist zentral für die Handlung und bringt einiges an Spannung, sodass ich das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen habe. Trotzdem ist für mich ein anderer Aspekt der Kern dieser Geschichte: Freundschaft. Die Entwicklung von der Zweckgemeinschaft zwischen Dane und Billy D. zu einer Verbindung, die sich einige Male beweisen muss, ist wirklich schön zu erleben. Der richtige Umgang mit der Behinderung ist zwar auch manchmal ein Konfliktpunkt, steht aber definitiv im Hintergrund. Ebenso das kleine bisschen Romantik, das hier im richtigen Maße eingesetzt wurde aber sogar ein kleines Spin-Off verdient hätte! Durch diese Themenvielfalt, zwei starke Protagonisten und natürlich eine tolle Übersetzung liest sich das Buch wie von selbst.

Halbe Helden ist eine berührende Geschichte über Freundschaft, die gleichzeitig wichtige Aspekte wie Schwierigkeiten für allein-erziehende Mütter, Gewalt oder das Downsyndrom anspricht. Die Suche nach dem Vater von Billy D. ist dabei von Anfang bis Ende Spannungsträger, sodass man das Buch gar nicht weglegen und sich gleichzeitig Zeit beim Lesen lassen möchte, weil einem die Charaktere sehr ans Herz wachsen. Einfach ein rundum toller Jugendroman! 

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Gespräche aus der Community

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Magellan_Verlags avatar

So ganz kann Dane sich nicht erklären, wie er da hineingeraten ist: Gerade ging er noch (überwiegend) friedlich und unbescholten zur Schule, jetzt hat er einen Aufpasserjob. Dumm nur, dass Billy D., ein neuer Schüler mit Downsyndrom, nicht will, dass man auf ihn aufpasst – viel lieber ist ihm, wenn Dane ihm beibringt, wie man sich prügelt, oder wenn er ihm hilft, seinen Dad zu finden. Der hat Billy nämlich einen Atlas  mit geheimnisvollen Hinweisen hinterlassen, und Billy ist überzeugt, dass sie ihn am Ende zu seinem Vater bringen werden. Dane kann den Ärger förmlich riechen, der ihm blüht, wenn er Billy einmal quer durchs Land kutschiert, aber dessen Enthusiasmus hat er wenig entgegenzusetzen. Wo ihr Weg sie schließlich hinführt, hat keiner von ihnen geahnt …

 

Tagsüber berichtet Erin Jade Lange über Fakten, nachts schreibt sie Romane: Die Autorin nutzt ihre journalistische Erfahrung, um aktuelle Themen erzählerisch aufzuarbeiten und dabei zu untersuchen, wie sie Jugendliche beeinflussen. Sie lebt mit ihrem Mann in Arizona. „Halbe Helden“ ist ihr zweiter Roman.


Billys Nase steckt die meiste Zeit in seinem Atlas, der von einem skurrilen Ortsnamen zum nächsten führt. Wenn ihr eure Nase noch vor Erscheinen des Buches in "Halbe Helden" stecken möchtet, dann habt ihr hier die Gelegenheit dazu! Ab heute habt ihr sieben Tage Zeit, um bei unserem Gewinnspiel zu einer Vorab-Leserunde mitzumachen! Was ihr tun müsst? Schreibt uns bis Mittwoch, 10. Juni, warum ihr unbedingt mit Billy D. und Dane auf die Reise durch den Rätsel-Atlas und auf die Suche nach Billys Vater gehen möchtet!

Unter allen Posts verlosen wir zehn Leseexemplare und die Teilnahme an dieser exklusiven Leserunde. Wir freuen uns darauf!


Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Erin Jade Lange im Netz:

Community-Statistik

in 157 Bibliotheken

auf 35 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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