Erin Kellison Zwielichtlande - Schattentochter

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Inhaltsangabe zu „Zwielichtlande - Schattentochter“ von Erin Kellison

Die Welt wird von seelenlosen Wesen heimgesucht, die den Menschen die Essenz aussaugen und sie in unsterbliche, gnadenlose Geschöpfe verwandeln. Auch Adam Thornes Bruder wurde von diesem Schicksal ereilt. Nachdem Adam mit ansehen musste, wie sein Bruder ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Als er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian begegnet, glaubt er, der Lösung nahe zu sein. Talia verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten: Sie kann die Schatten um sich weben und durch bloße Berührung die Gefühle eines Menschen spüren. Doch die Seelenlosen sind Talia auf den Fersen, denn sie besitzt Zugang zu der einzigen Macht, die die dämonischen Jäger vernichten kann.

Interessante Idee - allerdings ist schell die Luft raus

— dani88

Ein fantastischer Ausflug ins Reich der Schatten.

— secretworldofbooks

Eine tollte Idee und flüssige Schreibweise. Zu mehr Sternen reicht es nicht, da mehrere Sachen zu platt waren

— Famina

Stimme dir zu, killer ;D

— Zoeybird

Das Buch gefiel mir schon ganz gut, doch leider hielt sich meine anfängliche Begeisterung nicht durchweg. Manche Stellen waren mir etwas zu unrealistisch in den Entscheidungen der Figuren. Trotzdem finde ich die Seelenlosen/Geister sehr gut und möchte mehr über die Zwielichtlande und Adam und Talia erfahren, sodass ich den nächsten Teil ganz sicher lesen werde!

— killerprincess

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    Zwielichtlande - Schattentochter

    dani88

    03. February 2017 um 09:35

    Die Idee der Autorin ist sehr interessant, allerdings scheitert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Die Handlungen der Hauptfiguren sind fü meinen Geschmack zu radikal, also nicht ganz nachvollziehbar. Das Ende wurde auch zu einfach gelöst, da hat das gewisse etwas gefehlt. Es ist mal Interessant ein Buch zu lesen in dem es nicht nur um Sommer, Sonne geht sondern auch mal um die dunkle Seite.

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  • Rezension "Zwielichtlande - Schattentocher" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    secretworldofbooks

    02. February 2017 um 14:02

    Deckblatt: Die Welt wird von seelenlosen Wesen heimgesucht, die den Menschen die Essenz aussaugen und sie in unsterbliche, gnadenlose Geschöpfe verwandeln. Auch Adam Thornes Bruder wurde von diesem Schicksal ereilt. Nachdem Adam mit ansehen musste, wie  sein Bruder ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Als er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian begegnet, glaubt er, der Lösung nahe zu sein. Talia verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten: Sie kann die Schatten um sich weben und durch bloße Berührung die Gefühle eines Menschen spüren. Doch die Seelenlosen sind Talia auf den Fersen, denn sie besitzt Zugang zu der einzigen Macht, die die dämonischen Jäger vernichten kann. Inhalt: Adam Thorne ist auf der Suche nach der Lösung, seinen seelenlosen Bruder zu befreien. Dieser hat sich in ein Monster verwandelt und seine eigenen Eltern umgebracht. Adam hat schon einiges ausprobiert, aber nichts hat ihn erlöst. Bei seiner Recherche stößt er auf eine Arbeit von Dr. Talia O'Brian, die von Nahtoderfahrungen handelt. Nun möchte er sie um Hilfe bitten. Die Suche nach ihr stellt sich als schwierig da. Talia ist untergetaucht, denn sie wird ebenso von den Seelenlosen gejagt. Als Beide aufeinandertreffen,müssen sie sich gegenseitig  aus einer Notlage retten. Durch Adam lernt Talia ihre besonderen Kräfte einzusetzen. Denn sie ist kein normaler Mensch. Durch die verbotene Verbindung ihrer menschlichen Mutter Kathleen mit dem Schattenmann entstand sie, eine Todesfee..... Meinung: Für mich endlich mal wieder was Neues, eine Handlung die ich so noch nicht hatte und bin auch gleich Feuer und Flamme. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Vor allem die Beziehung zwischen der einfühlsamen Talia und den verhärteten Adam hat mir gefallen. Gemeinsam stellen sie sich ihren Feinden im Kampf, aber das Ende ist noch nicht geschrieben, denn die Karten werden neu gemischt......

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  • Leider fehlte der gewisse, süchtigmachende Funke.

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Lielan

    24. April 2014 um 15:01

    Der erste Band "Schattentochter" von Erin Kellisons Seelenlosen Reihe "Zwielichtlande", spielt zu unserer Zeit auf unserer Welt, allerdings wird unsere Welt gerade von seelenlosen Wesen heimgesucht.  Dr. Talia O'Brian wird eines Tages in ihrer Wohnung von eben diesen Wesen überfallen und hat ab diesem Augenblick keine ruhige Minute mehr, denn sie fürchtet um ihr Leben und flüchtet sich von einer dunklen Gasse in die nächste. Zum Glück gibt es da ja auch noch Adam Thorne. Adam hat ein schwieriges Schicksal, denn sein eigener Bruder gehört den Seelenlosen an. Er hat ihre Eltern auf brutalste Weise vor Adams Augen ermordet. Adam hat geschworen seine Eltern zu rächen und dem Leben seines Bruders ein Ende zu bereiten, nur leider sind die Seelenlosen unsterblich. Klitzekleines Problemchen also. Durch seine Forschung über die Seelenlosen und den Tod trifft er durch Zufall auf die junge Doktorantin und versucht sie auf zu spüren. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aber auch Talia hat ihre ganz eigene dunkle Vergangenheit und überraschende Geheimnisse. Diese offenbaren sich dem Leser mit und mit und macht die Handlung um einiges spannender. Die Handlung wechselt sich zwischen den beiden Protagonisten ab und lockert die Geschichte so definitiv auf, denn so kann der Leser keinesfalls wichtige Details der Story verpassen. Wer hier mit einer LYX-Verlag typischen, kitschigen Liebesgeschichte rechnet, der kann lange suchen. Die Geschichte um die Protagonisten Adam und Talia läuft alles andere als rund. Viele Hindernisse legt die Autorin ihrem Glück in den Weg. Gerade das macht die Geschichte eigentlich aus und gerade das hat mich teilweise wirklich wahnsinnig gemacht, denn wenn man auf gerade die kitschige Liebesgeschichte wartet, dann wartet man und wartet man und ist immer wieder kurz davor seine Erfüllung zu erleben, aber eben nur immer kurz davor. Allerdings fand ich die Idee der Charakterwesen "Seelenlosen" sehr interessant. Ihre Beschreibung, dass sie sich von Menschen "ernähren" und unsterblich sind, hat mich irgendwie stark an Vampire erinnert, aber der Name "Seelenlosen" klingt um einiges besser und vorallem neuer und abwechslungsreicher. Auch die Storyidee von Erin Kellison hat mich gleich von sich eingenommen, nur leider hat der gewisse, süchtigmachende Funke gefehlt.

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  • Zwielichtbande Band 1 - Schattentochter!

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Rieke93

    21. March 2014 um 11:22

    Das Buch hat mich schon jahrelang gereizt. Nun hab ich es günstig erwerben können und bereue es überhaupt nicht. Inhalt: Die Welt wird von seelenlosen Wesen heimgesucht, die den Menschen die Essenz aussaugen und sie in unsterbliche, gnadenlose Geschöpfe verwandeln. Auch Adam Thornes Bruder wurde von diesem Schicksal ereilt. Nachdem Adam mit ansehen musste, wie sein Bruder ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Als er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian begegnet, glaubt er, der Lösung nahe zu sein. Talia verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten: Sie kann die Schatten um sich weben und durch bloße Berührung die Gefühle eines Menschen spüren. Doch die Seelenlosen sind Talia auf den Fersen, denn sie besitzt Zugang zu der einzigen Macht, die die dämonischen Jäger vernichten kann. Meine Meinung: Nun ich weiß wirklich nicht warum, aber ich bin lange um das Buch herum geschlichen. Ich hatte es oft in der Hand und wollte es kaufen, habs dann aber immer wieder zurück gelegt. Nun konnte ich die ersten beiden Bände dieser Reihe günstig erwerben und habe nicht lange gefackelt und zugeschlagen. Jetzt hab ich den ersten gelesen und muss sagen: Ich habe diesen Kauf absolut nicht bereut! Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und man ist von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Am Anfang hatte ich noch immer zu kämpfen, weil ich zur Zeit nicht so motiviert bin zu lesen, aber das hat sich geändert, als ich angefangen habe. Es war da einfach zu spannend, als das ich aufhören konnte. Allerdings hat mir die Hauptprotagonistin Talia noch nicht so gefallen. Sie war mir zu ängstlich, zu schreckhaft. Ich mein, wenn ich die Gabe habe, mit einem Schrei den Gevatter Tod herbei zu rufen um so allen Seelen aussaugenden Monstern den Gar aus zu machen, dann versteck ich mich doch nicht. Ich an ihrer Stelle würd denen gehörig in den Hintern treten! Aber nachdem ich das Buch nun durch gelesen habe, muss ich eingestehen: Das war gut, dass die Autorin sie als verängstigtes kleines Mäusschen dargestellt hat. Zumindest am Anfang, denn so sieht man als Leser schön die Wandlung ihres Charakters. Der ändert sich im Laufe des Buches und am Ende ist sie dickköpfig genug, um um den Mann zu kämpfen, den sie liebt. Adam dagegen hätte ich am Anfang echt eine klatschen können. So arrogant und selbstverliebt wie der war, der hat mich auf die Palme gebracht. Meine Güte, Gott sei Dank hat sich das auch geändert, denn das wurde mich echt zu bunt. Aber es ist besser geworden und letztendlich bin ich froh und glücklich. Fazit: Ich freue mich schon auf den nächsten Band, wo es um Custo gehen wird. Ich bin ja mal gespannt, wie die Autorin ihn von den Toten auferstehen lassen will. Viel Spaß beim Lesen! Reihenfolge: 1. Schattentochter 2. Schattentanz 3. Schattenmann

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  • Zwielichtlande – Schattentochter (Teil 1)

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Tigerbaer

    04. March 2014 um 20:09

    „Zwielichtlande – Schattentochter“ hat mich mit einem zauberhaften und wunderbar poetischen Prolog sofort in seinen Bann gezogen. Im Rahmen der eigentlichen Geschichte, die mit Talia und ihrem Auszug aus ihrer WG beginnt, wusste ich den Prolog nicht recht einzuordnen, doch im Laufe der Geschichte löst sich dieses Rätsel. Die Geschichte handelt vom Kampf gegen „Geister“, scheinbar unbesiegbare Monster, die Menschen ihre Seele entreißen. Die schüchterne Dr. Talia O’Brian verbringt ihre meiste Zeit hinter Büchern und ist ihren Mitmenschen gegenüber sehr scheu. Am Tag, als sie aus ihrer Studenten-WG ausziehen möchte, liegt ihre Zukunft in goldenem Licht vor ihr und innerhalb von Sekunden ist plötzlich alles anderes. Talia bleibt nur die Flucht, doch wovor sie eigentlich flüchtet, ist ihr nicht klar. Adam Thorne hat seinen älteren Bruder und seine gesamte Familie an die „Geister“ verloren und setzt nun alle Energie in seine Rache bzw. seine Forschungen, wie man die Geister vernichten kann. Im Rahmen seiner Suche nach Forschern für sein Projekt stösst er auf Talia und dass sie ihm als Person hilfreicher sein kann als alle Forschungsergebnisse zusammen, ahnt er nicht. Mit ihrem Zusammentreffen beginnt eine actionreiche Jagd der Geister, wobei die Rollen zwischen Jäger und Gejagtem ständig wechseln. Mit Talia und Adam hat die Autorin wunderbare und sehr authentische Charaktere geschaffen. Die beiden machen eine glaubhafte Wandlung durch und es ist spannend sie als Leser dabei zu begleiten. Mit Adam hatte ich anfangs etwas zu kämpfen. Seine arrogante, sture und unnachgiebige Art, sein Tunnelblick einzig und allein auf seine Rache fixiert haben ihn nicht wirklich sympathisch gemacht. In seiner Art verletzt er Talia auch mehr als einmal und macht Fehler, die vielleicht vermeidbar gewesen wären. Doch im Laufe der Geschichte verlangen ihm gerade seine Unnachgiebigkeit und seine Sturheit einige Opfer ab und er könnte wohl nicht tun, was er schlussendlich tun muss, wenn er anders wäre. Das Erwachen der romantischen Gefühle zwischen Talia und Adam verläuft nur langsam, aber da das Hauptaugenmerk auf dem Krieg mit den Geistern liegt, passt alles gut in die Gesamtgeschichte. Der Einstieg in die Zwielichtlande hat mich mit einer – wie ich finde – einzigartigen Geschichte gut unterhalten, die mir in dieser Art im breiten Feld der Romantic Fantasy noch nicht begegnet ist. Die Autorin schafft es neue Ideen mit Altbekanntem zu mischen und daraus etwas aufregend Neues zu gestalten. „Zwielichtlande – Schattentochter“ bietet eine spannende Geschichte mit Kämpfen & Intrigen, Verlusten & Siegen, Liebe und Romantik…bitte mehr davon =D Reihenfolge: Zwielichtlande – Schattentochter Zwielichtlande – Schattentanz Zwielichtlande – Schattenmann

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 12087

    xoxoJade

    07. September 2013 um 12:58
  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. May 2012 um 21:59

    Das Buch ist einfach schön zum lesen. Es beinhaltet Romantik, Phantasie, Mut, Kraft und alles was ein Buch dieser Art benötigt. Die Spannung ist bis zum Schluß.

  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    netty176

    15. May 2012 um 14:08

    Die Schattentochter ist der erste Teil der Trilogie von Zwielichtlande - Eine geheimnisvolle Macht und eine unsterbliche Liebe ... Und ich muss sagen der Einstieg ist echt gelungen. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass gleich von Anfang an eine Spannung da war, die es schwer machte das Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin hat mir eine Welt gezeigt, die ich so noch nicht kannte. Die Geschöpfe waren mir persönlich nicht bekannt. Wie die Autorin diese Welt beschrieben hat, einfach nur klasse. Gut, manche Stellen sind zwar schon etwas gruselig, aber man musste einfach weiter lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Es macht einfach Spaß mit der Autorin in diese Welt zu gehen. Talia, die Tochter des Schattenmannes, ist anders als die Anderen. Ich fand es einfach fantastisch wie die Autorin diese Welt und andere Seite von Talia beschrieben hat. Man konnte richtig in diese Schattenwelt eintauchen. Adam, der zweite Hauptprotagonist, dessen Charakter eigentlich sehr schwierig ist, denn er denkt nur an eines: seine Eltern rächen. Dafür sperrt er sogar seinen Bruder in ein von Sicherheitsleuten bewachtes Verlies ein. Aber dennoch entwickelt sich so nach und nach eine Liebelei (nicht zu früh aber auch nicht zu spät) zwischen Talia und Adam, was ich persönlich auch sehr fesselnd fand. Ich habe den 2 Teil auch schon hier liegen und freue mich nach dem Epilog schon sehr darauf. Also wer mal etwas anderes lesen möchte, was nichts mit Vampiren, Elfen oder ähnlichen Geschöpfen zu tun hat, der sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Ich vergebe dafür auch die volle Punktzahl. Sprich 5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    buchverliebt

    22. January 2012 um 13:38

    Inhalt Die schöne, aber schüchterne, Dr. Talia O'Brian zieht sich seit jeher von ihren Mitmenschen zurück, steckt ihre Nase in Bücher und lernt was es zu lernen gibt - denn sie weiß, dass die Menschen mit denen sie sich umgibt nach einer Zeit bemerken, dass sie anders ist. Sie selbst weiß nicht, wie anders sie tastsächlich ist, bis sie auf Adam trifft und in Dinge verstrickt wird, von denen sie niemals geglaubt hätte, dass es so kommen wird. Es beginnt eine Rasante Jagt der Seelenlosen, bei der die Rolle der Jäger und gejagten stetig wechselt, doch am Ende ist es nur der Tod der gewinnen kann. Zum Buch Als Auftakt der "Zwielichtlande"-Reihe hebt sich der Roman schon jetzt merklich von all den gängigen Romanen ab. Hier trifft der Leser auf die Welt des Paranormalen ohne unwirkliche Auftritte von bekannten Wesen wie Hexen, Gestaltenwandlern oder all den derzeit beliebten düsteren Figuren. Hier trifft der Leser auf den Tod. Die Geschichte handelt um den Kampf gegen die Seelenlosen, die einst Menschen waren und ihren Tod gegen das ewige Leben tauschten - doch nicht ohne Folgen: Der Verlust des Todes lässt die Wesen jeglischen Anstand und jegliche Moral vergessen und macht sie zu hungrigen Killern. Um die Menschheit vor den Gefahren dieser Seelenlosen Monstern zu schützen, forscht Adam Thorne in einer eigens dazu aufgebauten Forschungseinrichtung, wie es diese Monster zu töten gilt. So wird er auch auf Dr. Talia O'Brian aufmerksam, doch dass diese ihm mehr behilflich sein kann, als all seine Forschungen zusammen, ahnt Adam nicht und auch Talia hat keine Ahnung, dass sie selbst die einzig wahre Waffe verkörpert. Talia und Adam sind also die beiden Protagonisten in diesem Roman. Beide sind authentisch und von der Autorin wunderbar gestaltet in all ihren Farcetten. Während Talia vom der eher skepischen und misstrauischen Person zur selbstbewussten, starken und Leidenschaftlichen Frau wird macht auch Adam seine ganz eigene Entwicklung durch. Anfangs ist er mehr als nur sturköpfig. Geradezu arrogant und so sehr von seiner Arbeit überzeugt, dass ihm mit seinem Tunnelblick auch Fehler passieren, die unter Umständen unhinnehmbar sein können. Ich persönlich konnte anfangs mit Adam gar nichts anfangen. Seine arrogante unnachgiebige Märtyrer-Art ging mir einfach gegen den Strich. So liegt quasi auf der Hand, wie er zum Ziel kommt, aber er sieht den Weg einfach nicht, weil er zu sehr darauf fixiert ist, dass er alleine derjenige sein will/wird, der die Probleme löst. Er ist einfach nicht fähig Hilfe anzunehmen oder gar zu sehen, dass sie ihm geboten wird. Doch während der Geschichte und seiner Bekanntschaft mit Talia wird es immer angenehmer von ihm zu lesen und ihn nicht einfach nur zu "ertragen". Talia mochte ich vom Beginn der Geschichte. Sie ist zielstrebig, aber auch argwöhnisch fremden gegenüber und so wirft sich sich Gott sei Dank nicht direkt Adam an den Hals, denn das hätte einfach nicht ihrem Charakter entsprochen. Dennoch ist sie nicht durch und durch mutig, was meiner Meinung nach auch nicht sein muss. Die Entwicklungen zwischen Adam und Talia sind eher schleichend, denn wie bereits erwähnt steht der Krieg mit den Seelenlosen im Vordergrund. Dadurch wirkt auch jeglischen Gefühl, welches die beiden einander nach und nach entgegenbringen direkt wirklicher und greifbarer. Die Idee der Autorin Talia als die aufleben zu lassen, sie sie schlussendlich ist, zeigt, wie einfallsreich und durchdacht der Roman wirklich ist. Abstammungsgemäß weiß Talia zu Beginn der Geschichte weniger als der Leser zu wissen meint, um schließlich gemeinsam alle Farcetten ihres Seins aufzudecken. Schon der Prolog zog mich ungewöhnlich tief in seinen Bann. Erin Kellison beschreibt mit poetischen und romantischen Worten den Beginn all dem was da folgen wird. Es reißt den Leser schier mit in die Gefühlswelt eines ungewöhnlichen Mannes, der alles überwindet um zum ersten und einzigen Mal seine Geliebte zu berühren. Auch den Epilog ist wieder mit dieser herzzerreißenden Sehnsucht erfüllt und unabhängig vom Hauptplot knüpft dieser dennoch an die Geschichte an. Auch hier rühren Sehnsucht und Hoffnung den Leser schier zu tränen. "Die Liebe ist keine Zauberei, die sich von einer Fee beherrschen lässt. Liebe gehorcht nicht dem Herzen einer Fee." Cover Schon nachdem ich die ersten paar Kapitel gelesen habe war mir klar, wieso dieses Cover gewählt wurde. Es ist genau auf die Geschichte abgestimmt und das gefällt mir persönlich richtig gut. Das blonde Mächen in einem schwarzen Umhang aus Schatten gehüllt und der angedeutete Wald hinter diesem Schatten. Dies alles spiegelt die Erklärung der Autorin genau wieder und ist somit träumerisch umgesetzt. Fazit Eine einzigartige Geschichte, welche es so nicht noch einmal gibt. Durchdrungen mit Verlusten und Siegen. Intriegen und Liebe. Dieser Roman macht durchaus Lust auf mehr. Auch wenn Adam mich anfangs nicht so sehr überzeugt hat, gebe ich hier insgesamt 4/5 Sternen und bin gespannt wie es weiter geht, wenn der Tod wieder seine Finger im Spiel hat.

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  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:04

    (Rezension von Feder) Dr. Thalia O’Brien ist anders. Sie ist nicht nur ein Bücherwurm und eine Streberin, die sich nichts sehnlicher wünscht als eine Stelle als Assistenzprofessorin an der Universität von Berkeley. Nein, sie hat auch die Gabe, Schatten um sich zu legen und sich in ihnen zu verstecken und durch eine bloße Berührung die Gefühle ihres Gegenübers zu ergründen. Aber das wohl Ungewöhnlichste an ihr ist, dass sie durch ihren Schrei den Tod herbeirufen kann. Eine Gabe, vor der sich Thalia mehr als alles andere fürchtet und doch ist es genau diese, an der Adam Thorne am meisten interessiert ist. Denn allem Anschein nach ist sie die einzige Waffe, welche die Welt vor jenem drohenden Unheil bewahren kann, dem sie sich gegenübersieht: seelenlose, unsterbliche Geschöpfe, die Jagd auf die Seelen der Menschen machen. Doch woher kommen diese Wesen? Und warum sind sie auch hinter Thalia her? Fragen über Fragen, deren Lösung in Thalias Stimme zu liegen scheint. Doch sie hat nach wie vor Zweifel, ob der von ihr gerufene Tod – der Schattenmann –, vor dem sich die Seelenlosen mehr als alles andere fürchten, nicht eine weitaus größere Gefahr darstellt … Schon der Prolog von „Zwielichtlande: Schattentochter“ startet mit einer geballten Ladung an Gefühl und Dramatik und bietet so genau den richtigen Einstieg in die Lektüre. Denn das, eine Mischung zwiespältiger Gefühle und schicksalhafter Ereignisse, erwartet den Leser auf jeder Seite des Buches. Dabei ist es der Autorin gelungen – auch wenn die Spannung schon zu Beginn ziemlich hoch angesiedelt ist – diese konstant zu halten und das Lesen zu einem Zittern und Bangen und Hoffen zu machen. Obwohl ich von mir selbst zu behaupten wage, einen klaren Blick für das Ende einer Geschichte zu haben, tappte bis zum Ende im Dunkeln. Hätte man mich fünfzig Seiten vor Schluss gefragt, wie das Ganze enden würde, ich hätte nur ahnungslos mit den Schultern zucken können, weil wirklich alles offen war. Natürlich habe ich mit der Protagonistin gehofft und gezweifelt, dass Adam die Sache unbeschadet überstehen würde, aber wirklich sicher konnte ich mir nie sein. Der Autorin ist es aufgrund ihres ausgefeilten Konzeptes gelungen, alle Möglichkeiten offenzuhalten. Es war angenehm, als Leser nicht auf ein bestimmtes Ende hingeführt zu werden, sondern wie die Charaktere nicht zu wissen, was der nächste Tag bring. Die Charaktere tragen dazu einen nicht ganz unbedeutenden Teil bei. Da hätten wir zum einen natürlich Thalia. Eine Protagonistin, die aufgrund ihrer Abstammung anders ist als die übrigen. Und trotz ihrer Andersartigkeit lässt sie sich nicht unterkriegen, sondern versucht das Beste aus jeder noch so ausweglosen Situation zu machen. Auch wenn sie große Angst hat, versucht sie die Dinge durch Logik zu lösen und so ihre Furcht in überschaubare Bahnen zu lenken. Besonders gelungen finde ich ebenso das Zusammenspiel zwischen Thalia und Adam: ihre Zuneigung zueinander, ihre Not, die sie zusammenschweißt, das Verständnis, das sie füreinander aufbringen und die daraus resultierende Wirkung, die sie aufeinander haben. Die Wandlung, die die beiden Charaktere im Laufe der Geschichte durchleben, weil sie einander verstehen, einander brauchen, zieht sich wie ein Band durch die Seiten, reift und ergänzt ihr Handeln auf harmonische, nahtlose Weise. Während sich die beiden emotional verändern, geht die Geschichte voran, ohne dass einer der beiden Handlungsstränge den anderen überdecken oder verdrängen würde. Das eine geht fließend in das andere über – sie ergänzen sich und geben dem Leser einen tiefen Einblick in die Seelen der Charaktere. Und ich bin sicher, dass Thalias Stärke und Entschlossenheit, die sie vor allem am Schluss an den Tag legt, zwar schon immer in ihr steckten, ohne ihr Zusammentreffen mit Adam aber nie ans Tageslicht getreten wären. Einzig die Gegenspieler sind etwas zu eindimensional geraten, wie ich finde. Man bekommt wenig von ihnen mit, da sich die Handlung doch stark auf Thalia und Adam und ihre zwischenmenschliche Beziehung konzentriert. Ich persönlich hätte mir bei den „Bösen“ etwas mehr Tiefe gewünscht, da sie neben den starken Protagonisten meiner Meinung nach etwas untergehen. Der Stil der Autorin ist mitreißend, eindringlich und fesselt den Leser an jede blutige Szene, ebenso wie an die diversen Stell-dich-eins, die Adam und Thalia genießen und an die dramatischen Einblicke in Adams Vergangenheit. Dabei wirken aber weder die erotisch angehauchten Szenen noch die actiongeladenen Kampfszenen vulgär oder plump. Sie fügen sich nahtlos in die Geschichte ein und sorgen für puren Lesespass. Am besten hat mir allerding der Epilog gefallen, bei dem ich doch ein oder zwei Freudentränchen verdrücken musste. Außerdem bin ich sicher – oder hoffe ich zumindest – dass er einen ziemlich verheißungsvollen Ausblick auf Band zwei liefert, dem ich mehr als gespannt entgegenfiebere. Mit „Zwielichtlande: Schattentochter“ präsentiert Erin Kellison einen äußerst gelungenen Fantasy-Roman, der vor allem mit zwei wunderbar tiefgründigen Protagonisten, viel Gefühl und Dramatik zu überzeugen weiß. Eine perfekte Mischung, die jedes Frauenherz höherschlagen lassen sollte.

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  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    joshi_82

    04. October 2011 um 11:08

    "Zwielichtlande 01: Schattentochter" ist ein wunderbarer Fantasy-Roman, der mit Ideen aufwarten kann, die ich bisher so noch nicht kannte. Endlich mal keine Vampire, Engel, Werwölfe oder Elfen, auch wenn ich Bücher mit diesen Figuren immer noch total gerne lese. Es geht um Talia O´Brien, die eigentlich fast ihr Leben lang auf der Flucht vor Geistern ist und nicht einmal so richtig weiß, warum. Während so einer Flucht lernt sie Adam kennen, der gegen die Geister kämpft, seit sein Bruder zu einem geworden ist. Adam und Talia sind wunderbare Charaktere. Sie sind beide recht schwierig, denn sie haben in ihrer Vergangenheit schreckliches erleben müssen. Gerade Talia ist anfangs sehr abweisend, da sie niemandem vertrauen kann und will. Adam´s ganzes Handeln und Denken wird eigentlich nur von Rache gelenkt, was ihn zu einem Menschen macht, der damit kaum noch ein Privatleben hat und der ziemlich egoistisch und stur seinem Weg folgt. Im Laufe der Geschichte machen beide Charaktere eine große Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat, denn Erin Kellison hat diese, meiner Meinung nach, sehr gut beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll und lässt sich sehr flüssig lesen. Das Buch hätte ich in einem Rutsch durchlesen können, wenn ich die Möglichkeit dazu gehabt hätte, denn es hat mich schon von den ersten Seiten an gefesselt und begeistert. Erin Kellison beschreibt die Gefühle in ihrem Roman wirklich sehr schön und recht ausführlich und ich konnte mich sehr gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen, aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel geschrieben wurde. Wahnsinnig viele Wendungen sorgen dafür, dass dieser Roman nie langweilig wird und man gar nicht mehr aufhören will, zu lesen. Gewürzt ist das Ganze dann noch mit einer kleinen Prise Erotik, welche aber nie aufdringlich wurde. Für mich ein wunderbarer Start einer Reihe, die ich unbedingt weiterhin lesen möchte, denn ich bin gespannt, ob Erin Kellison noch mit neuen Ideen aufwarten kann, wobei der Epilog von Schattentochter ja schon recht vielversprechend ist. Band 2 "Schattentanz" wird übrigens im Februar 2012 erscheinen.

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  • Leserunde zu "Zwielichtlande 01. Schattentochter" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    LYX_Verlag

    Romantic-Fantasy-Fans aufgepasst! Mit “Zwielichtlande: Schattentochter“ erscheint Anfang August der Auftaktband einer hochspannenden und romantischen Fantasyserie im LYX Verlag. Die Autorin Erin Kellison greift mit ihrem fesselnden Debütroman eine bisher eher unbekannte Spezies Dämonen auf und überzeugt mit erfrischend neuen Ideen, die den Leser direkt in eine mystische, märchenhafte und aufregende Welt hineinsaugen. Wenn ihr diese andersartigen Wesen erleben wollt, dann seid ihr hier genau richtig. ***INHALT*** SIE IST DIE TOCHTER DER SCHATTEN … UND DIE HOFFNUNG DER WELT. Nachdem Adam Thorne mit ansehen musste, wie sein Bruder zu einem seelenlosen Geschöpf wurde und ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Da begegnet er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian, die schon bald tiefe Gefühle in ihm weckt. Talia ist auf der Flucht vor den Seelenlosen, denn sie gebietet über die einzige Macht, welche die dämonischen Jäger besiegen kann … ***Testleser gesucht*** Wir suchen 25 Testleser für den ersten Band der Zwielichtlande-Reihe von Erin Kellison. Habt ihr Lust bekommen, in das Buch reinzulesen, dann probiert es doch mal mit der Leseprobe. Das gefällt euch? Dann bewerbt euch direkt als Testleser, tauscht euch mit anderen Lesern über das Buch aus und schreibt abschließend euer Fazit. Wie das geht? Schreibt einfach hier einen Kommentar bis einschließlich Sonntag, 31. Juli – unter Verwendung eures LovelyBooks-Mitgliedsnamens – und verratet uns darin, wieso ihr unbedingt bei dieser Testleserunde dabei sein möchtet. Was spricht euch an “Zwielichtlande. Schattentochter” besonders an? Ihr wurdet leider nicht ausgelost, habt euch das Buch aber anschließend gekauft? Dann seid ihr natürlich auch herzlich willkommen in dieser Leserunde. Mehr Informationen zu dieser Buchreihe und die Leseprobe zu "Schattentochter" findet ihr hier: http://www.egmont-lyx.de/product_info.php/info/p4057_zwielichtlande_band_1.html

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    • 315
  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Nazurka

    22. September 2011 um 15:00

    Zwielichtlande 01. Schattentochter - Erin Kellison Ein zauberhafter Einstieg in die Welt des Todes! Schattentochter Klappentext: "Nachdem Adam Thorne mitansehen musste, wie sein Bruder zu einem seelelosen Geschöpf wurde und ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Da begegnet er der geheimnisvollen Dr. Talia O'Brian, die schon bald tiefe Gefühle in ihm weckt. Talia ist auf der Flucht vor den Seelenlosen, denn sie gebietet über die einzige Macht, welche die dämonischen Jäger besiegen kann ... Zur Autorin: Erin Kellison hat englische Literatur und Kulturanthropologie studiert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Arizona. Zwielichtlande - Schattentochter ist ihr erster Roman. Der nächste Band der Reihe wird im Februar 2012 erscheinen und "Schattentanz" heißen. Zur Homepage der Autorin: www.erinkellison.com (Aus: Zwielichtslande - Schattentochter, Informationen zur Autorin) Zum Roman: Dr. Talia O'Brian wusste schon immer, dass sie kein normaler Mensch ist. Denn sie hat eine besondere Gabe, die sie zu einem gefürchteten Gegner der Seelenlosen macht. Diese sind auf der Jagd nach ihr und Talia ist die Einzige, die der Unterjochung der Menschheit durch die Seelenlosen Einhalt gebieten kann. Auf ihrer Flucht lernt sie Adam Thorne kennen und schon bald merken beide, dass nicht nur die Seelenlosen, sondern auch etwas viel Stärkeres ihrer beide Seelen verbindet ... Fazit: Der erste Teil um die Zwielichtlande überzeugt durch authentische Charaktere, eine rasante und spannende Handlung und einigen innovativen Ideen, die eine Menge Potenzial bieten. Während der Hauptplot sich um die Geschehnisse rund um die Seelenlosen beschäftigt, werden zunehmend einige Neben- und Hauptcharaktere in die Bildfläche gerückt. Dr. Talia O'Brian ist mit einer Gabe ausgestattet, die es ihr als einziges ermöglicht, etwas gegen die Seelenlosen zu unternehmen. Die Seelenlosen indes - Menschen, die keinen Sinn für Moral oder Gerechtigkeit zu verspüren scheinen und nur für ihren eigene Trieb leben, vermehren sich zu einer ungeheuren Anzahl. Wesentlich stärker als normale Menschen sind sie kaum zu bändigen und stellen so eine Gefahr für die gesamte Menschheit dar. Adam Thorne, dessen Bruder ebenfalls zu einem der Seelenlosen wird und ohne Gewissen ihrer beider Eltern abschlachtet, ist neben Talia ebenso einer der Hauptcharaktere der Geschichte. Die Einzelstränge der Geschehnisse bei beiden Hauptcharakteren laufen schnell zusammen und alsbald merken sie, dass sie nicht nur im Kampf gegen die Seelenlosen zusammenhalten müssen, sondern auch, dass sie etwas tiefgründigeres verbindet. Die emotionsgeladenen Dialoge und Geschehnisse zwischen den beiden entsprechen durchaus den Erwartungen eines Romantic Fantasy Romanes, wennauch nicht gar so viele Bettszenen den Hauptplot dominieren. Die nötige Portion machts. Viel wichtiger ist hier die Darstellung und die Selbstzweifel der einzelnen Charaktere, deren Entwicklungen zueinander und auch ihre persönlichen Veränderungen die mit der fortschreitenden Handlung einhergehen. Kellison schafft es, dies absolut glaubwürdig darzustellen. Die Charaktere sind einem durchaus sympathisch und auch an Antagonisten und Geheimniskrämerei mangelt es nicht. Der spannende Plot lädt zu einer schlaflosen Nacht ein und die Geschichte zieht den Leser so sehr in den Bann, dass er nicht einen Moment verpassen möchte. Ein besonderer Reiz bieten hier vor allem Prolog und Epilog, die voller epischer und poetischer Gedanken und Gefühle dem Leser etwas geben, dass sich tief im Herzen einnisten kann. Und auch die innovativen Ideen, die, gut ausgereift und voller Potenzial, in die Geschichte einfließen, geben einem das Gefühl, endlich (und vor allem im Paranormalen Raum) mal wieder in eine andere Richtung gelenkt zu werden - fernab von Vampiren, Gestalt- oder Schattenwandlern, wie man sie nur allzu oft in diesem Genre finden. Ein Wort zum Cover: Dieses Cover ist - wie immer bei Lyx - einfach nur wunderschön. Die Farbkombinationen, dieses dunkle drückt irgendwie die Mystik aus, die dem Roman innewohnt und die dunklen Farben, vereinzelt durchnässt mit dem weiß - das steht einfach für sich. Der Wald als Hintergrund ist da ein besonderer Schmöker. Mich hat der Roman absolut begeistert und ich kann jedem, der sich nach etwas neues in diesem Bereich sehnt und der die Vorlieben eines spannenden Plots und eines flüssigen Schreibstils zu schätzen weiß, gleich in diese Geschichte einzutauchen und sich in selbiger zu verlieren. 5/5 Sternen für den Auftakt um die Zwielichtlande! Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Schattentochter 02. Schattentanz Weitere Romane in Planung. Autor: Erin Kellison Serie Verlag: Lyx Egmont; Broschiert Genre: Fantasy Originaltitel: Shadow Bound Erscheinungstermin: 4. August 2011(bezieht sich auf die Ausgabe von Lyx Egmont) ISBN/ASIN: 3802584716 Preis: 9,99 € €

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  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2011 um 19:56

    Harte Fakten: Erin Kellison – Zwielichtlande 01: Schattentochter ISBN: 978-3-8025-8471-8 Verlag: Egmont-LYX Seiten: 381 Veröffentlicht: August 2011 Klappentext: Sie ist die Tochter der Schatten .. und die Hoffnung der Welt! Nachdem Adam Thorne mitansehen musste, wie sein Bruder zu einem seelenlosen Geschöpf wurde und ihre Eltern tötete, sucht er nach einem Weg, ihn zu vernichten. Da begegnet er der geheimnisvollen Dr. Talia O’Brian, die schon bald tiefe Gefühle in ihm weckt. Talia ist auf der FLucht vor den Seelenlosen, denn sie gebietet über die einzige Macht, welche die dämonische Jäger besiegen kann… Über die Autorin: Erin Kellison hat englische Literatur und Kulturanthropologie studiert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Arizona. Fazit: Zu allererst wurde ich auf das Buch durch die Abbildung des Covers aufmerksam, wie es oft so ist. Ich stöberte auf der LYX – Verlagsseite herum und das dieses irgendwie fesselnde Bild. Ich bekam dieses Exemplar dann freundlicherweise vom LYX-Verlag zur Verfügung gestellt und begann zu lesen. Den Prolog fand ich etwas befremdlich und im Rückblick ist er es immer noch, doch der Rest der Story ist total packend. Man hat zwei Hauptfiguren, die an unterschiedlichen Punkten beginnen. Zu Beginn lernt man Adam Thorne kennen, er ist kein wirklich glücklicher Mensch und man merkt sofort das ihn etwas sehr belastet. Diese Situation wird langsam aufgelöst, aber keineswegs so langsam und kryptisch das es mich nervt, es hat genau das richtige Temp. Danach gehts im Talia O’Brien, sie ist eine etwas ungewöhnliche junge Frau, die am Anfang ihres Auftretens schnell in Probleme verstrickt und ab dann war es für mich schwer das Buch aus den Händen zu legen! Es ist ein schneller Fantasyroman, mit sehr viel Gefühl, gewürzt mit etwas Erotik, die aber nicht zu aufdringlich ist. Der Humor ist absolut nicht zu verachten, aber viel zu lachen gibt es nicht. Gerade beide Hauptfiguren mag ich, obwohl sie sich als ziemlich dickköpfig erweisen, was einige Leser stören könnte… aber nun ja, es gibt immer etwas was Leute stören könnte und die meisten Liebesgeschichten leben von dickköpfigen Charakteren! :) Ich mochte gerade die übernatürliche Komponente die mal nichts mit Vampiren oder Engeln zu tun hat. Wobei etwas wie Vampire gibt es auch, aber da gibts keine romantische Verklärung, sondern diese Wesen sind das was sie sind… brutale Monster! Aber was genau ich damit meine, werdet ihr erfahren, wenn ihr es lest! Alles in allem mochte ich diese Geschichte sehr und bin gespannt wie es weiter geht! Es gibt im Endeffekt nur einen Sternabzug wegen dem komischen Prolog, der zwar seinen Sinn und Zweck hat, aber doch… einfach nur komisch war.

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  • Rezension zu "Zwielichtlande" von Erin Kellison

    Zwielichtlande - Schattentochter

    leseratte...

    20. September 2011 um 00:18

    Unsterbliche Geschöpfe saugen den Menschen die Seelen aus, um sie in sich selbst aufzunehmen. Seit Adam gesehen hat, wie sein eigener Bruder ihre Eltern auf diese furchtbare Weise tötete, kennt er nur noch ein Ziel: ihn und alle diese Monster irgendwie zu vernichten. Als er Talia trifft, ahnt er, dass sie die Lösung des Rätsels sein könnte. Doch Talia wird von den Seelenlosen gnadenlos verfolgt. Die Idee der Geschichte – ein junges Mädchen zur Hälfte Mensch, zur anderen Hälfte der Tod – hat mir zunächst sehr gefallen. So klang auch der Anfang vielversprechend: Man begegnet einer todkranken, jungen Frau, die den Tod herbeisehnt und der sie daraufhin besucht. Beide lieben sich verbotenerweise, wobei ein Kind gezeugt wird: Talia. Dass es sich bei Talia um eine faszinierende Person handelt, kann man sich schon denken und so hat sie auch außergewöhnliche Fähigkeiten. Sie kann die Gefühle eines Menschen durch eine kurze Berührung spüren. Außerdem ist sie in der Lage den Schattenmann durch einen Schrei herbeizurufen. Eine Fähigkeit, die ihre Gabe und ihr Verhängnis gleichermaßen ist. Schon nach den ersten Kapiteln wird sie deshalb von den seelenlosen Geschöpfen, die Geister genannt werden, gejagt – und zwar das ganze Buch über. Sie wird zwar von Adam gerettet, doch damit ist die Jagd noch lange nicht zu ende. Die Geschichte ist sehr actionreich und hat einige erotische Szenen. Doch außer das Talia und Adam verfolgt werden und Adam Krieg gegen die Geister führt, passiert nicht viel. Ich kam mir teilweise wie in einem Kriegsfilm vor, denn ständig wurden Menschen oder Geister getötet oder verletzt. Waffen und Autos spielten eine relativ große Rolle und wurden detailreich beschrieben. Von einem Romantic Fantasy-Roman hätte ich mir mehr Romantik und mehr Fantasy versprochen. Adam und Talia kommen sich zwar näher, doch sind es Szenen, die sich wiederholen, da beide ständig von Zweifeln geplagt werden. Die wenigen Fantasyelemente, wie das Schattenweben Talias, gehen zwischen Kugelhagel und Verfolgungsszenen unter, so dass die Handlung doch recht eintönig ist. Der Schreibstil der Autorin lässt sich jedoch mühelos lesen, so dass die sich Geschichte zumindest schnell durchlesen lässt. Alles in allem fand ich die Idee der Geschichte spannend und interessant, doch ist sie leider durch zu viele Actionszenen gar nicht zur Geltung gekommen. Vielen Dank an Egmont-Lyx und lovelybooks, für das Leserundenexemplar!

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