Meine Gefühle für das Buch sind ambivalent. Es ist mir schwer gefallen, in das Buch einzusteigen, und den Schreibstil fand ich am Anfang ein bisschen anstrengend. Vor allem in diesen "Zwischenkapiteln". Zum einen hat es sich manchmal so gelesen, als hätte es eine sehr junge Person geschrieben, weil die Satzanfänge sich oft wiederholt haben, und zum anderen fand ich es manchmal so "tumblr". Mit so Begriffen wie "ihr honigerfüller Schmerz". Das ist so melodramatisch. ABER: Trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen.
Ich habe die Welt am Hafen geliebt, mit den Büchern, den Katzen, den Kerzen. Das hat mich so in den Bann gezogen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Dorian und Zachary fand ich romantisch, aber ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Irgendwie hatten sie nicht soo viele Berührungspunkte, und waren trotzdem so sehr ineinander verliebt? Das Buch hat wirklich sehr viel mit Symbolen gearbeitet und hat mich oft ein wenig ratlos zurückgelassen. Trotzdem denke ich Monate später immer noch dran und wünsche mich zurück in diese traumhafte Welt am Hafen. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, wie lang wir uns hier aufgehalten haben. Und die Geschichte ist auch wirklich sehr traurig und ich habe das ein oder andere Mal geweint. Es ist wirklich lohnenswert, wenn am Ende alles Sinn ergibt. Dann will man gar nicht, dass die Geschichte endet.






















