Erin Summerill Auf immer gejagt

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Inhaltsangabe zu „Auf immer gejagt“ von Erin Summerill

*** Ein überraschendes, fesselndes Abenteuer und eine wunderschöne Liebesgeschichte! ***
Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.

So ein gemeines Ende.....

— DasAffenBande

Eine bezaubernde und magische Liebesgeschichte, die mich gefangen genommen hat.

— tinca0

Leider ist die Story erst ab der Hälfte so richtig ins rollen gekommen, aber es ist trotzdem ein gelungenes Buch!

— Toffeebookss

Durchwachsenes Fantasydebüt

— ConnyKathsBooks

Ins Auge gesprungen ist mir dieses Buch schon durch seine unübertroffene Covergestaltung.

— LieLu

Ein toller Auftakt, eine sympathische Protagonistin und ein überraschendes Ende. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

— Schnatte_Rinchen

Super spannend das Buch Kann Teil 2 kaum erwarten p

— FantasyWoman

Hatte Potenzial, war in der Mitte zäh, die Überraschungen fehlten & die Geschichte ist sehr konstruiert. Blöd, dass der Name geändert wurde.

— killerprincess

Ein gutes Buch habe von der guten Meinung über das Buch ein bisschen mehr erwartet schade . Deshalb nur vier Sterne .

— Leadezember

Nicht mein Fall; Fans und Neulingen des Genres wird es wahrscheinlich besser gefallen

— AnnaSalvatore

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  • Eine bezaubernde und magische Liebesgeschichte.

    Auf immer gejagt

    tinca0

    26. November 2017 um 23:37

    Klappentext: Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache. Meine Meinung: Das ist der erste Teil von der zweiteiligen Fantasyreihe „Königreich der Wälder“. Tessa lebte mit ihrem Vater einem Kopfgeldjägers des Königs im Wald, das war ihr zu Hause. Er lehrte ihr jagen, Pfärten lesen und wie man im Wald überlebt. Als sie beim Wilderm erwischt und eingekerkert wurde, bekommt sie ein überraschendes Angebot. Sie soll im Auftrag des Königs den Mörder ihres Vaters suchen, dann wird sie nicht wegen Wilderei gehängt. Aber der Mörder soll Cohen sein, der Lehrling ihres Vaters und ihr einziger Freund. Alle Beweise deuten darauf hin, das Cohen tatsächlich der Mörder ihres Vaters ist, aber ihr Herz will es nicht glauben, denn heimlich liebt sie Cohen schon seit langem. Das Cover ist wunderschön und auch wenn der Schutzumschlag ab ist, sieht das Buch wunderschön aus. Es passt perfekt zur Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, man fliegt nur so über die Seiten hinweg und ist von Anfang an mittendrin. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Landschaften aussehen, durch die sie kommen. Auch die anderen Charaktere die sie unterwegs treffen, sind wunderbar ausgearbeitet. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, aber es ist nie langweilig, denn man ist immer neugierig und will wissen wie es weiter geht. Tessa fühlt sich einsam, aber obwohl sie immer eine Außenseiterin war, ist sie stark, sturköpfig und will immer das letzte Wort haben. Und wenn sie flucht, flucht sie mit Gewürzen, das ist so putzig. Cohen ist der typische Beschützer ein richtiger Mann. Er ist am Anfang eher unduchsichtig, aber trotzdem sehr liebenswürdig. Beide Charaktere machen eine große Entwicklung durch, vor allem Tessa, sie muß feststellen, das sie viel mehr ist, als sie dachte und muß lernen damit umzugehen.  Man fühlt beim lesen mit Beiden - ihre Zweifel, Verzweiflung, Wut, Vorsicht, Hoffnung und Liebe. Man spürt aber auch die Sturköpfigkeit von beiden. Diese Geschichte hat eine ruhige Spannung, das heißt die Spannung ist nicht explosionsartig, sie ist einfach - nicht hoch kompliziert geschreiben, aber sie hat mich abgeholt und verzaubert und mir schöne Lesestunden geschenkt. Und das Ende … oh man. Es ist zwar kein Cliffhanger, aber alles ist wieder offen. Jetzt möchte ich wissen wie Tessa’s Gechichte weiter geht, ich freue mich schon auf Teil 2. Von mir bekommt sie eine Leseempfehlung.

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  • Durchwachsenes Fantasydebüt

    Auf immer gejagt

    ConnyKathsBooks

    13. October 2017 um 10:30

    "Wer im Wald überleben will, muss stark sein wie die Bäume ..." (S. 7)Die 17jährige Tessa Flannery ist eine begabte Fährtenleserin und Bogenschützin und verbringt ihre Tage im Wald an der Seite ihres Vaters Saul, der als Kopfgeldjäger des Königs von Malam großes Ansehen genießt. Doch dann wird Saul ermordet und Tessa muss als Geächtete um ihr Überleben kämpfen. Denn Tessas Mutter war eine Verräterin aus dem verhassten Nachbarland Shaerdan, dessen Bewohner angeblich schwarze Magie beherrschen. Als Tessa auch noch der Wilderei bezichtigt wird, hat sie nur eine Chance, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Sie soll den Mörder ihres Vaters aufspüren und überführen. Doch das ist kein geringerer als Cohen, Sauls Lehrling und ihr Freund aus Kindertagen, den sie heimlich liebt. Wie wird sich Tessa entscheiden?"Auf immer gejagt " stammt aus der Feder von Erin Summerill, deren Fantasydebüt mich leider nur teilweise überzeugte.Zunächst beginnt die Geschichte recht vielversprechend und der Einstieg fällt leicht. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und fiebert und fühlt mit Ich-Erzählerin Tessa mit. Die amerikanische Autorin entführt uns hier an interessant gestaltete Schauplätze und punktet mit faszinierend-magischen Gaben. Tessa kann beispielsweise Wahrheit und Lüge erkennen und spürt den Tod, was ihr bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters sehr zugute kommt. Das hier noch mehr dahintersteckt und Tessa etwas ganz Besonderes ist, konnte man allerdings schnell erahnen.Mit dem Auftritt von Cohen MacKay wird die Handlung aber zunehmend langweiliger. Fast alles dreht sich nur noch um Tessas heimliche Liebe zu Cohen. Da wird angehimmelt, was das Zeug hält, jede Berührung lässt sie erzittern und sein Muskelspiel sowie der männlich-bergluftfrische Duft bringen sie fast um den Verstand. Wobei Tessa immer noch daran knabbert, dass Cohen sie vor 15 Monaten ohne ein Wort des Abschieds verlassen hat. Warum nur? Ich habe es mir bald gedacht. Cohen nervt dann zunehmend mit seinem starken Beschützerdrang, die Romanze verläuft in den üblichen Bahnen und berührte mich kaum. Erst auf den letzten ca. 50 Seiten nimmt die Geschicht wieder an Fahrt auf und die Spannung steigt. Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, es gibt ein paar unerwartete Wendungen und der überraschende Cliffhanger verspricht bereits jetzt eine interessante Fortsetzung. Insgesamt kann ich daher "Auf immer gejagt" nur eingeschränkt empfehlen. Anfang und Ende sind stark, aber zwischenzeitlich langweilt das Buch mit der etwas kitschig-ausufernden Romanze. 3 Sterne von mir.

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  • Königreich der Wälder: Auf immer gejagt (Erin Summerill)

    Auf immer gejagt

    LieLu

    08. October 2017 um 16:35

    Erschienen 28. April 2017 Seitenzahl: 416 Verlag: Carlsen Verlag Gebunden: 19,99 € ISBN: 978-3551583536 Die Autorin Erin Summerill, in England geboren, wuchs in Hawaii, Kalifornien und schließlich in Utah auf. Sie studierte Literaturwissenschaft an der Brigham Young University in Salt Lake City, begann zu schreiben und wurde Hochzeitsfotografin. Wenn sie nicht auf Reisen ist, dann lebt sie mit ihrer Familie in Utah, zusammen mit zwei Hunden, einer Katze, ein paar Hühnern und ganz vielen Büchern. »Auf immer gejagt« ist ihr Debüt. (Amazon) Auf immer gejagt Tessa ist im Wald zuhause und auch, wenn ihr Vater nun ermordet wurde, wird sie es schaffen zu überleben. Das hat sie sich fest vorgenommen. Auch, wenn sie im Dorf nur noch durch das Ansehen ihres Vaters Saul geduldet wird. Die Menschen verabscheuen sie, weil ihre Mutter Magie beherrschen konnte, denn die ist in ihrem Dorf Malam verboten. Nach dem Tod ihres Vaters hat es die junge Fährtenleserin Tessa deshalb schwer. Nur mit dem Auftrag des Königs, wird sie überleben können. Doch der ist alles andere als einfach, denn sie soll den angeblichen Mörder ihres Vaters jagen, Cohen. Den Jungen, in den sie sich vor Jahren unsterblich verliebt hat… Fazit Ins Auge gesprungen ist mir dieses Buch schon durch seine unübertroffene Covergestaltung, die ist dem Verlag wirklich unheimlich gut gelungen. Man ist schon durch das Cover, welches auch ohne Schutzumschlag ein Hinkucker ist, mitten im Geschehen und findet sich schnell in der Waldszenerie des Buches wieder. Die Protagonistin Tessa fand ich sehr ansprechend, sie erschien mir als mutige, junge Frau, die es jetzt nach dem Tod ihres Vaters, einem großen Schicksalsschlag für sie, alles andere als leicht hat. Sie muss ihre Beute verkaufen, um überleben zu können. In einigen Zügen ihres Jägerdaseins erinnerte sie mich ein wenig an Katniss Everdeen in „Tribute von Panem“, aber eher nur am Rande. Sie muss nun einen findigen Auftrag annehmen, um im Dorf überleben zu können und nicht in der Einsamkeit und Kälte des Waldes umzukommen. Besonders aufgefallen ist mir hier der brutale Umgang der Wachen mit der Protagonistin. Dies passte jedoch sehr gut in die Szenerie. Ein zweiter wichtiger Charakter, der uns erst im Laufe des Buches über den Weg läuft, ist Cohen. Der junge Mann, den Tessa nun eigentlich sucht, da er angeblich ihren Vater umgebracht haben soll. Doch die Lage ist verzwickt und bald ist nicht mehr klar, was Wahrheit und was Lüge ist. Der Schreib- und Erzählstil im Buch ist sehr gut gelungen, locker, leicht und man ist sofort mitten im Geschehen. Das ist sehr angenehm und ich wollte nach einigen Stolpersteinen zu Beginn, das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sicher sind noch einige Mängel zu finden, so brauchte man eine weile, um mit Tessa warm zu werden. Auch andere Charaktere fand ich eher schwierig. Zwischenzeitlich war die Handlung leider auch ziemlich vorhersehbar. Das war schade, tat für mich jedoch dem Buch an sich keinen Abbruch. Ich würde sehr gern auf den Folgeband lesen, sobald er erscheint und wissen, wie es mit Tessa weitergehen wird. Gerade das Ende fand ich nochmal sehr gut und spannend gestaltet. https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/10/rezension-auf-immer-gejagt-die-tribute.html

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  • Eine solide Geschichte mit schönem Wald-Setting

    Auf immer gejagt

    Apathy

    27. September 2017 um 22:54

    Das Cover stach mir sofort ins Auge. Deswegen hattee ich mich gefreut, als das Buch in der The Bookish Prophet-Box war. Nachdem man den Schutzumschlag abmacht, wird noch einmal mit einem schönen Wald-Cover überrascht, passend zur Geschichte. Tessa, die Hauptprotagonistin, muss sich nach dem Tod ihres Vaters Saul alleine durchschlagen. Im Land Malam, wo keine Magie erlaubt ist, wird sie nur geduldet. In Shaerdan leben Menschen, mit besonderen Fähigkeiten. Auch ihre Mutter war eine Shardanerin. Die beiden Länder stehen jedoch in Feindschaft zueinander, wo zudem ein Krieg droht. Ihr Mutter fiel dessen auch schon zum Opfer. Um nicht zu verhungern, geht Tessa im Wald jagen. Jedoch steht im Malam auf Wildern die Todesstrafe. Sie wird dabei erwischt. Um ihrer Strafe zu entgehen, geht sie mit Lord Jamis einen Handel ein. Sie soll den Mörder ihres Vater jagen. Das ist ausgerechnet Cohen, der Lehrling ihres Vater und ihr bester Freund / ihre heimliche Liebe. Es dauerte etwas bis ich in die Geschichte hineingekommen bin, obwohl das Wald-Setting und die Reise zwischen den Ländern gut dargestellt werden. Auch die Magie und der drohende Krieg werden gut beschrieben. Es wird aus der Ich-Perspektive von Tessa erzählt, dennoh konnte ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen. Tessa wirkte manchmal etwas zu naiv und zu flach. Cohen war mir dabei etwas sympathischer. Er wirkte ziemlich männlich. Es gab hin und wieder ein paar Wendungen, aber diese plätscherten vor sich hin. Es wirkte mitunter ziemlich emotionslos. Das Unausgesprochene zwischen Tessa und Cohen, was immer wieder angedeutet wurde, und die Liebesbeziehung wirkte etwas zäh. Somit entstanden einige Längen in der Geschichte. Für mich wurde die Geschichte erst zum Ende richtig spannend und die Autorin konnte mich damit packend. Solche Spannungsbögen hätte ich mir schon eher gewünscht. Das Ende verspricht jedenfalls eine interessante Fortsetzung. Der Schreibstil konnte mich schon eher überzeugen, somit konnte ich das Buch gut und flüssig lesen. Fazit: Die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, da die Handlung vor sich hinzog. Die Grundidee und beschriebene Welt waren anregend. Ich hoffe nach dem spannungsreichen Ende auf eine bessere Fortsetzung.

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  • Langweilig

    Auf immer gejagt

    FaMI

    25. September 2017 um 15:59

    „Auf immer gejagt“ habe ich anfangs so gehypt, doch dann war es so ein Reinfall. Erin Summerhills Debüt ist ein langweiliges Jugend-Fantasy-Buch, das neben einer flachen Liebesgeschichte, einer dadurch nervigen Protagonistin und einem übertrieben metaphorischen Schreibstil nicht viel zu bieten hat. Ach man, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, als ich es in den Pressevorschauen gesehen habe. Wie so oft, habe ich natürlich in das Cover verliebt und fand den Klappentext ansprechend. Aber als ich das Buch dann in der Buchhandlung in der Hand hatte, hat es mich schon gar nicht mehr so sehr begeistert. Manchmal ist man aber auch komisch, oder? Von der ekz habe ich das Buch dann aber zugeschickt, so dass ich es nun doch lesen musste und was soll ich sagen? Ich habe mich wirklich durch diese Geschichte gequält. Ein vielversprechender Anfang… Die ersten Seiten habe ich noch gespannt gelesen. Man lernt Protagonistin Tessa kennen, die als Ausgestoßene in Malam lebt. Nach dem Tod ihres Vaters hat das Mädchen keine Rechte mehr, weil ihre Mutter magische Kräfte besaß und das ist in Malam verboten. Tessa überlebt nur, weil sie sich in den Wäldern durchschlägt und auf die Jagd geht. Die ersten Szenen in den Wäldern fand ich richtig spannend und atmosphärisch. Dann wird sie von der königlichen Garde gefangen genommen und soll als Fährtenleserin den Mörder ihres Vaters finden, bei dem es sich ausgerechnet um Sauls (Tessas Vater) Lehrling und ihren Freund aus Kindertagen Cohen handeln soll. All diese Ereignisse klangen so unheimlich spannend, aber spätestens mit dem Aufeinandertreffen Cohens und Tessas, hat die Geschichte bei mir verloren. … mehr aber auch nicht Die Handlung wird zu einer langweiligen Aneinanderreihung von Tessas Gefühlen zu Cohen und dank der Ich-Perspektive gibt es davon eine ganze Menge. Gefühlt werden seine schönen Augen und sein noch tollerer Körper auf jeder zweiten Seite erwähnt. Es ist so schade, dass diese Liebegeschichte alles andere in den Hintergrund drängt. Dabei hätte ich gern mehr über Shaerdan oder die Animistinnen erfahren und eine viel aufregendere Suche nach den Mördern ihres Vaters erlebt. Immerhin reisen die Protagonisten durch Malam und Shaerdan, zwei verfeindeten Ländern, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. „Auf immer gejagt“ mit einem grauenvollen Schreibstil Hinzu kommt dieser wirklich grauenvolle Schreibstil. Die Handlung selbst ist an vielen Stellen derb, gar gewalttätig, was mir richtig gut gefallen hat, aber dann kommen im Kontrast dazu diese übertrieben metaphorischen Wortneuschöpfungen, dass ich manchmal wirklich lachen musste. Dem einen oder anderen mag das gefallen, aber ich fand diese seltsame Mischung aus Handlung und Schreibstil schlichtweg unpassend. Mein Herz ist eine Libelle, die im Käfig meiner Brust gefangen ist und verzweifelt einen Ausweg sucht. (S. 184) So konnte mich weder Tessa erreichen, noch die Handlung für sich einnehmen. Ich war froh, als ich das Buch zu Seite legen konnte und werde diese Reihe wohl nie wieder beachten.

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  • Auf immer gejagt von : Erin Summerill

    Auf immer gejagt

    Leadezember

    20. September 2017 um 17:48

    Inhaltsangabe :Tessa lebt mit ihrem Vater im Wald .In ihrer Heimatstadt Brentun wird sie nur geduldet , da ihre Mutter als Verräterin in ihrem Land angesehen wurde, sie stammt aus dem Nachbarland und die Hochzeit zwischen ihren Eltern wurde nicht anerkannt.Tessas Vater arbeitet als Kopfgeldjäger für den König. Als Tessas Vater , Saul getötet wird , ist Tessa auf sich  alleine gestellt. Tessa wird bei einer Jagt im Wald erwischt, in dem Königreich steht allerdings als Strafe der Tod. Doch Tessa bekommt ein Angebot vom Hauptmann der Garde , sie soll den Mörder ihres Vaters finden. Der Angeklagte ist Chonen, der Lehrling ihres Vaters. Wirklich glauben tut sie die Anschuldigung nicht macht sich dennoch auf die Suche nach Cohen um heraus zu finden ob er unschuldig ist.Persönliche Meinung :Die Geschichte beginnt spannend. Ich mochte die Hauptprotagonistin Tessa. Ihre Gefühle und ihre Handlungen waren nach vollziehbar. Das Buch hatte einen angenehmen Schreibstil, leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln. Ich weiß auch nicht warum das so war, das Buch spielt viel in der Natur und es kommt Magie in der Geschichte vor, was mir gut gefallen hat. Tessa hat einen starken Charakter nur an einer Szene konnte ich ihre Handlung bzw. Gefühle nicht nach vollziehen. Stirbt ein gutes Familien Mitglied wird es unglaubwürdig ,wenn seine anderen Familien Mitglieder ohne Trauer bleiben. Die Szene fand ich leider unrealistisch und zu schnell dargestellt. Das Cover finde ich ist schön, schlicht dargestellt und passt zum Buch.Fazit:Eine Scene in dem Buch fand ich nicht gut und unrealistisch dargestellt. Das Buch konnte mich leider nicht ganz in seinen Bann ziehen, aber die starke Hauptprotagonistin. Schöne Geschichte von Freundschaft, Vertrauen und Mut .Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen .

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  • Fans und Neulingen des Genres wird es wahrscheinlich besser gefallen

    Auf immer gejagt

    AnnaSalvatore

    30. August 2017 um 13:52

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/08/gerechtfertigter-hype-auf-immer-gejagt.htmlCOVER/GESTALTUNGDie Gestaltung ist wirklich grandios. Das Cover, die Goldprägungen. Aber auch unter dem aufwendigen Schutzumschlag sieht das Buch sehr genial aus. Das Vorsatzpapier., die Schriftart... Es sieht klasse aus und passt inhaltlich zur Geschichte. Eine Karte der Welt wäre noch schön gewesen. MEINUNGNein. Die Antwort auf meine Frage  oben. Ich hatte (leider?) recht hohe Erwartungen durch den Hype, der aufkam. Dementsprechend war meine Erwartungshaltung recht hoch...Ich bin nicht so ganz warm geworden mit der Geschichte. Sie konnte mich einfach nicht so fesseln, zudem erinnerte sich an viele andere YA-Werke im Moment (z.B. Ein Meer aus Tinte und Gold, Stormheart).Zuerst einmal wäre da Tessa, die Protagonistin. Trotz Ich-Perspektive habe ich emotional nicht so sehr mit ihr fühlen können. Ihr Schicksal ist schlimm, ja, aber dennoch ist mir ihre Geschichte nicht nahe gegangen. Ihre eigenen Gedanken und Gefühle kamen mir nicht genug zum Vorschein. Die Liebesgeschichte wirkte gezwungen und nicht schön. Ich habe die Bindung zwischen den beiden nicht wirklich spüren können.Auch Cohen selbst war nicht 100%ig mein Fall. Etwas "zu gut", aber dennoch sympathischer als Tessa.Andere Nebencharaktere hingegen, wie Leif (der mir etwas zu kurz kam) und Enat konnten schon eher punkten.Der Schreibstil schneidet da schon besser ab. Ja, es fehlten mir Tessas Gefühle und Gedanken.Aber die Umgebung wurde richtig dosiert beschrieben, die Kapitellänge ist gut gewählt. So lässt sich der Stil schnell lesen, und das Buch wurde innerhalb von 2 Tagen beendet.Aber es gab noch einen anderen Kritikpunkt. Die Handlung.Ja, ziemlich großes Ding.An sich kann sich die Handlung sehen lassen. Nur die Originalität habe ich schmerzlich vermisst. Viel zu viele umgesetzte Klischees waren auch vorhanden. Und auch die Fantasy-Elemente haben bei mir keinen Wow-Effekt ausgelöst.So gibt es mal wieder einen starken Beginn und ein relativ starkes Ende, aber einen unnötig langgezogenen Mittelteil.Die Wendungen sind so überhaupt nicht überraschend gewesen. Die Auflösung war enttäuschend vorhersehbar, und die große Frage am Ende, warum ein gewisser Effekt jetzt bei jemand anderem ist, kann ich euch jetzt schon beantworten.Große Lust auf Band 2 habe ich nicht, denn wenn der Verlauf so weitergehen wird... Hmm.FAZITDas hört sich jetzt alles nicht so Bombe an, aber im Großen und Ganzen ist es ein solides Buch des Young Adult Genres mit High Fantasy-Einschlag. Nur mir persönlich fehlten die Emotionen, Originalität und überraschende Wendungen.Aber Fans und Neulingen des Genres wird es wahrscheinlich besser gefallen!- Solide (knappe) 3 von 5 Feenfaltern -Dennoch natürlich vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Eine mitreißende Handlung in einer schönen Fantasywelt

    Auf immer gejagt

    Damaris

    25. August 2017 um 14:12

    Die Geschichte von "Auf immer gejagt" sprach mich sofort an. Ein Mädchen, alleine im Wald. Ihren Freund aus Kindertagen muss sie im Auftrag des Königs jagen, weil er angeblich ihren Vater ermordet hat ... das alles versprach spannende Lesestunden. Und jetzt, nach dem Lesen, kann ich sagen, dass ich mit der Geschichte alles bekommen haben, was ich erwartete: Eine mitreißende Handlung, die in einer schönen Fantasy-Welt spielt, mit Charakteren, von denen man mehr lesen möchte.Tessas Vater, ein Kopfgeldjäger des Königs, wurde ermordet. Nach der Trauerzeit fällt sein Besitz zurück an den König und Tessa droht die Obdachlosigkeit. Schon jetzt ist sie fast am Verhungern. Darum weiß sich die junge Fährtenleserin auch nicht anders zu helfen, als im Wald zu wildern. Doch darauf steht der Tod. Stattdessen soll sie den Mörder ihres Vaters jagen, ausgerechnet Cohen, ihren Freund aus Kindertagen, und Tessas heimliche Liebe. Obwohl Tessa sehr taff und wagemutig ist, weiß sich aus diesem Schlamassel nicht anders zu helfen und stimmt zu."Auf immer gejagt" spielt in einer Fantasy-Welt, deren Gegebenheiten und Machtverhältnisse man als Leser nach und nach gut kennenlernt. Dazu benötigt man auch keine Karte, jedoch hätte diese, sofern das möglich ist, die wunderschöne Gestaltung (innen und außen!) nochmals getoppt. Das Buch startet so spannend wie interessant. Die erste Hälfte hatte ich im Nu verschlungen. Eine Besonderheit der Lovestory ist nämlich, dass Tessa und Cohen sich schon lange kennen. Er ist also kein Unbekannter, der plötzlich auf der Bildfläche erscheint. Cohen verschwand jedoch und wird nun als Mörder beschuldigt. Das gilt es aufzuklären.Ich betrachte Cohen, der vor mir durch den Fluss pflügt. Meine Gedanken kreisen unaufhörlich um ihn, bis mein schlechtes Gewissen sich meldet und sie verdrängt. Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist so viel wichtiger als die Sache zwischen uns. Daran muss ich mich immer wieder erinnern. - S. 334Obiges Zitat spiegelt meine Gefühle während des Lesens gut wider. Sobald Tessa auf Cohen trifft, drehen sich ihre Gedanken gefühlt nur noch um ihn. Zu viel, wie ich fand und eindeutig der jüngeren Zielgruppe geschuldet. Das nimmt der Handlung den Wind aus den Segeln und war für mich ein Wermutstropfen innerhalb der tollen Geschichte. Zum Glück ändert sich das wieder und es geht fesselnd weiter. Trotzdem war die Lovestory schwächer, als man bei dieser Geschichte hätte erwarten können. Für mein Empfinden hätte sie ruhig noch weniger Raum einnehmen können.Ganz unabhängig davon gefiel mir das Buch von vorne bis hinten. Es ist sehr gut geschrieben und die Atmosphäre sorgt für ein tolles Lesegefühl. Die Geschichte hat genau die richtige Balance zwischen actionlastiger Spannung und ausdrucksvollen, gefühlvollen Szenen. Wer mit einem kleinen brisanten Fragezeichen am Ende gut klar kommt, der kann die Geschichte, obwohl sie als Reihenstart geplant ist, auch abgeschlossen lesen.Das Fazit"Auf immer gejagt" hat nicht nur ein atmosphärisch glänzendes Äußeres, auch die Geschichte hat etwas an sich, das sofort fasziniert und mich Tessas Geschichte gebannt verfolgen ließ. Das blieb so bis zum Ende, und die Charaktere machten das Buch zu einem Erlebnis. Es war ein durchweg mitreißendes Lesen, bei dem ich eine verhältnismäßig schwache Lovestory und etwas Vorhersehbarkeit gerne in Kauf genommen habe. Man könnte die Geschichte sogar als abgeschlossen betrachten, wäre nicht das kleine (große?) Fragezeichen am Ende. Bitte schnell mehr davon! 4 von 5 Sterne vergebe ich für den Reihenstart des 'Königreichs der Wälder'.

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  • Rezension "Auf immer gejagt 1"

    Auf immer gejagt

    Mona90

    19. August 2017 um 20:00

    Die Geschichte: Erst vor kurzem habe ich eine Reihe bzw. Trilogie beendet und nun beginne ich schon wieder mit der nächsten. xD Ich liebe es einfach neue Bücher anzufangen und gleichzeitig ist es immer ein tolles Gefühl eine Geschichte zu beenden. Das erklärt dann wohl auch meine vielen angefangenen Reihen. ;) Ich habe mich jedenfalls sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich mag Geschichten die im Wald spielen - frei von Handys und sonstigem technischen Zeugs. Ich gehe auch voll gerne im Wald spazieren, um abzuschalten und einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt, ob es mich wieder in eine tolle Fantasywelt entführen kann. Und ja, das konnte es! Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und ich konnte mir sofort alles bildlich vorstellen. Ich fand es toll, dass die Geschichte gleich zu Beginn spannend war, denn wir begleiten hier Tessa, deren Vater ermordet wurde und die nun kurz davor steht alles zu verlieren. Sie muss den angeblichen Mörder ihres Vaters finden, der zu allem Überfluss auch noch ihr bester Freund aus Kindertagen zu sein scheint. Den Aspekt fand ich recht spannend, wobei sich für mich die Suche nach ihm ein wenig gezogen hat. Hinzu kam, dass Tessa damals ohne ein Wort von Cohen verlassen wurde, was sehr oft zur Sprache kam und für mich anfangs keinen Sinn ergeben hat. Es hat mich ein bisschen genervt, dass die beiden sich nicht einfach ausgesprochen haben, aber zum Schluss versteht man warum das so war. Hier werde ich natürlich nichts verraten, aber mir hat die Wendung sehr gut gefallen, weshalb ich dem Buch dann letztendlich doch die volle Punktzahl gegeben habe. Natürlich waren ein paar Dinge schon vorhersehbar, doch ich finde, dass einem der Umfang der Geschichte erst zur Mitte hin bewusst wird. Gerade das Ende deutet auf einen spannenden 2. Band hin, auf den ich mich schon sehr freue. Fazit: Ich habe wirklich lange zwischen 4 und 5 Punkten geschwankt, aber letztendlich hat das Buch die bessere Bewertung verdient, weil es wirklich viele überraschende Wendungen parat hielt. Hinzu kommt die tolle Reise durch den Wald, mit der die Autorin eine schöne und spannende Atmosphäre geschaffen hat. Wer gerne Abenteuerreisen mit einen Hauch Fantasy mag, der ist hier auf jeden Fall richtig.

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  • Ein mitreißendes und fesselndes Abenteuer das es in sich hat

    Auf immer gejagt

    aly53

    13. August 2017 um 03:00

    Erin Summerill hat mit dem Auftakt ihrer Dilogie etwas sehr fesselndes und düsteres hingelegt, das in mir die unterschiedlichsten Gefühle wachgerufen hat.Doch zuallererst möchte ich das wunderschöne Cover hervorheben. Es passt nicht nur vortrefflich zur Geschichte, sondern es ist auch eins dieser Bücher, die auch wunderschön ohne den Schutzumschlag aussehen.Der Einstieg jedoch gelang mir gar nicht mal so leicht.Was schlicht und ergreifend daran liegt, dass man mitten ins Geschehen geworfen wird. Ich brauchte erst mal einige Zeit um dem ganzen Herr zu werden.Im Zentrum des Ganzen steht Tessa, aus deren Perspektive wir auch alles erfahren. Sie ist eine sehr starke Protagonistin mit einem großem Herzen, enorm viel Mut und Durchschlagskraft, aber sie weiß auch, sich durchzusetzen. Doch obwohl sie sehr stark ist, trägt sie Hoffnung und Verletzlichkeit im Herzen, die man immer mehr zu spüren bekommt.Cohen dagegen ist sehr geheimnisvoll und hat mir doch einige Rätsel aufgegeben, was das Ganze nur noch spannender machte. Doch im Herzen habe ich ihn vom ersten Moment an aufgenommen und nicht mehr fortgehen lassen.Die Atmosphäre hat mich besonders eingenommen. denn diese ist sehr düster, unheilvoll und bedrohlich. Zunächst war für mich gar nichts leicht und es gab einiges zu entdecken. Es geht im ersten Teil des Buches recht ruhig zu, aber dennoch ist auch Tempo spürbar. Leider gab es auch hier und da Längen zu verzeichnen.Aber der Mitte wurde es dann besser und vor allem die Emotionen haben mich im wahrsten Sinne des Wortes niedergerungen. Ich konnte den Schmerz und die Ängste Tessas spüren und gerade durch diesen Umstand, hat mich das Ganze so mitgenommen.Wodurch ich das Ganze noch intensiver empfand.Doch schnell wird klar, dass hier nichts ist wie es scheint und man einigen Prüfungen unterzogen wird.Das Ganze ist mitunter nicht einfach und man wird vor Herausforderungen gestellt, die alles in den Schatten stellen.Ein mitreißendes Abenteuer das es in sich hat.Während man im ersten Teil des Buches noch einige Zweifel hegt, so gibt es im zweiten Teil einige Wendungen, die einem zum umdenken zwingen. Man hat das Gefühl wie vor eine Mauer zu laufen und kommt gar nicht mehr zum Luft holen.Es hat mir vor Entsetzen und Sprachlosigkeit die Luft abgeschnürt. Unglauben machte sich in mir breit und ich musste das Ganze erstmal verinnerlichen.Das letzte Drittel war enorm spannend und brachte so einiges zutage. Während des Lesens erfährt man auch immer mehr über die Hintergründe, Tessa und die Welt an sich. Aber doch hätte man meines Erachtens nach, noch mehr in die Tiefe gehen können.Die Handlungen empfand ich als sehr nachvollziehbar . Die Charaktere waren authentisch und absolut greifbar für mich. Aber wer mich neben Tessa und Cohen besonders beeindruckt hat, war Enat. Eine unglaubliche Persönlichkeit, die einfach komplett fasziniert.Der Abschluss des Auftaktes endete sehr spannend und man möchte am liebsten sofort weiterlesen, um zu ergründen, was einen noch erwartet und vor allem was in Tessa vor sich geht.Ich bin gespannt, wie der zweite Teil sein wird.Das Setting fand ich sehr toll gewählt. Die Autorin hat eine sehr mitreißende, fließende und bildgewaltige Art zu schreiben. So das ich mitunter glaubte, selbst im Wald zu sein und das knirschen des Holzes unter meinen Füßen zu spüren. Das hat das Ganze noch greifbarer und lebendiger für mich gemacht und somit konnte man sich auch viel besser hineinfühlen und sich einfach fallen lassen.Sehr schön fand ich die Dialoge, die ich mit Spannung verfolgt habe.Es gab zwar nicht allzu viel zu lachen, da es doch recht düster ist, aber an einigen Stellen lockerte der klitzekleine Humor einiges auf.Die Liebesgeschichte kommt sehr sanft und leise daher und breitet sich voller Wärme im Herzen aus. Ich hab diesen Umstand unheimlich gern gemocht, gerade weil es viel authentischer auf mich wirkte.Die Magie war mit jeder Faser meines Herzens spürbar und entfachte in mir den Wunsch, mich dieser Faszination hinzugeben und es einfach auszukosten.Fazit:Der Auftakt der Dilogie von Erin Summerill hält einiges an Überraschungen und Erkenntnissen bereit. Die Wendungen trugen dazu bei, dass ich vollends den Kopf verlor.Ein mitreißendes und fesselndes Abenteuer das es in sich hat , aber auch Platz für zwischenmenschliche Gefühle lässt.Ein Auftakt der zwar recht düster, bedrohlich und auch unheilvoll ist, aber definitiv Lust auf mehr macht.Besonders die Dialoge habe ich sehr genossen, da sie die unterschiedlichsten Emotionen in mir wachriefen.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Rezension: Auf immer gejagt

    Auf immer gejagt

    Anni-chan

    24. July 2017 um 14:29

    Kurzbeschreibung   *** Ein überraschendes, fesselndes Abenteuer und eine wunderschöne Liebesgeschichte! *** Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache. (Quelle und Bildcopyright liegen beim Carlsen Verlag)   Äußere Erscheinung   Der Reihentitel »Königreich der Wälder«, der sich zwar nicht auf dem Cover finden lässt, wurde auf diesem sehr schön umgesetzt. Es ist in dunklen Grüntönen gehalten, so dass man im Hintergrund sogar einen Wald erkennt. Stilistische Äste mit Blättern ziehen sich von den äußeren Rändern ins Cover hinein und lassen nur eine Aussparung für den verschnörkelten Titel. In der linken unteren Ecke findet sich außerdem ein Mädchen mit langem brünetten Haar, das mit dem Rücken zum Leser steht. Ich glaube, dass soll Tessa sein, aber ich hab mir ihre Haare heller vorgestellt.   Meine Meinung   Asche über mein Haupt! Ich habe das Buch nun schon eine ganze Weile, doch ich konnte mich nach den ersten 100 Seiten nur schwer zum Weiterlesen motivieren. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm zu lesen und auch flüssig, so dass man schnell in die Geschichte hineinfindet, auch wenn man zunächst ins kalte Wasser geworfen wird, aber die Handlung ist doch um einiges ruhiger als ich es von dieser Highfantasy-Geschichte erwartet habe.   Es beginnt mit Tessa, die nach dem Tod ihres Vaters alles verloren hat und auf der Flucht lebt. Man merkt direkt, dass sie keine naive junge Frau ist, sondern mutig und selbstständig handelt, wenn auch von Verzweiflung geplagt. Zu Anfang hatte ich dennoch das Gefühl, dass die Autorin uns um jeden Preis schnell in die Welt einführen will. Mit einem Mal prasseln viele ungewöhnliche Namen von Personen und Orten auf den Leser ein und obwohl es Leser gibt, die problemlos dabei mitkommen … gehöre ich nicht dazu, weshalb mich das ein wenig verwirrt hat. Gehört ihr also auch zu den Namensstolperern, solltet ihr euch auf anstrengende erste Seiten gefasst machen.   Dazu kommt die bereits erwähnte Ruhe. Uns wird ein fesselndes Abenteuer versprochen, aber in den ersten 100 Seiten ist davon noch recht wenig zu spüren und auch bis in etwa der Hälfte gibt es immer wieder Längen, die die Leselust hemmen und obwohl sie zur Handlung beitragen auch locker kürzer hätten gefasst werden können. Aber keine Sorge. Sobald man die Motivation zum Weiterlesen gefunden hat, lohnt es sich wirklich, denn dann beginnt die Geschichte, an Fahrt aufzunehmen. Spannung kommt auf, neue Erkenntnisse erschüttern die Protagonistin und Pläne werden geschmiedet und in die Tat umgesetzt. Auch die angepriesene Liebesgeschichte ist eine Sache, die Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber das Ergebnis ist wunderschön. Neben der Spannung geht einem in Sachen Romantik so richtig das Herz auf. Aber Achtung: Es wird mitunter ziemlich kitschig! Gut, dass ich das toll finde.   Ich gebe zu, ich habe vor dem Lesen geglaubt, es hier mit einem Einzelband zu tun zu haben, aber nun weiß ich es besser. »Das Königreich der Wälder« ist der Auftakt einer Dilogie und wenn man das Ende des ersten Bandes gelesen hat, weiß man auch, wieso. Ich bin zwar der Meinung, man hätte hier auch super einen Einzelband beenden können, aber Erin Summerill hat es geschafft, ihr Debüt mit einem solchen letzten Kapitel zu beenden, dass ich gar nicht anders kann, als mich auf die Fortsetzung zu freuen.   Tessa stand ich am Anfang noch skeptisch gegenüber. Dadurch, dass sie schon monatelang allein war, hat sie schon diese wilde Attitüde und ich hatte im Gefühl, dass die Entwicklung nicht mehr besonders groß werden könnte. Außerdem hat mich ihre Gabe verwirrt. Aus dem Klappentext zeigt sich zwar gut, was sie kann, aber im Buch ging es am Anfang nicht so klar heraus. Trotzdem hat Tessa es geschafft und mich in der zweiten Runde in ihren Bann gezogen. Mutig und stark, wie eine Protagonistin eben zu sein hat, während sie für das kämpft, was ihr wichtig ist.   Cohen, der Protagonist, hatte es bei mir sehr viel leichter. Obwohl er am Anfang etwas ruppig erschien, hat er sich schnell in mein Herz gestohlen. Auch er ist mutig, aber er hat diese liebenswürdige Art, die dafür sorgt, dass man ihn einfach gernhaben muss. Hach, Cohen darf sich in die Bookboyfriend-Hall of Fame einreihen.   Fazit   »Auf immer gejagt« hatte zwar einen schwierigen Einstieg und einige Längen bis zur Hälfte hin, konnte mich dann aber trotzdem noch packen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.   Bewertung   4/5

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  • Ein guter Serienauftakt, der Lust auf mehr macht

    Auf immer gejagt

    Reading_far_away

    21. July 2017 um 17:31

    Im letzten Monat habe ich "Auf immer gejagt", den Debütroman von Erin Summerhill, gelesen und möchte euch in dieser Rezension berichten, was mir gut gefallen hat und welche Schwächen dieser Fantasyroman für mich hat.  Inhalt Tessa lebt mit ihrem Vater, dem Kopfgeldjäger des Königs, außerhalb der Stadt Brentyn im Königreich Malam. Während er sie zur Fährtenleserin ausbildet, nimmt er ihren besten Freund Cohen als seinen Nachfolger in die Lehre. Doch eines Tages verschwindet Cohen ohne ein Wort und Tessa ist nach dem Tod ihres Vaters auf sich allein gestellt. Als sie der Wilderei beschuldigt wird, fürchtet sie ihren Tod, aber stattdessen bekommt sie von König Aodren den Auftrag, Cohen aufzuspüren. Denn er wird beschuldigt, ihren Vater ermordet zu haben.  Meine Meinung "Auf immer gejagt" ist meiner Meinung nach ein gutes, solides Fantasybuch, das noch ein paar Schwächen aufweist. Leider verrät der Klappentext auf dem Schutzumschlag schon einige Details, die ich lieber selbst als Leser entdeckt hätte. Was mir von Anfang an positiv aufgefallen ist, ist der wirklich sehr bildliche Schreibstil der Autorin: "Die Sonne steht schon fast im Zenit, als ich auf die Lichtung taumle. Herbsüßer Kiefernduft belebt die Luft. Vor dem Hintergrund der dunklen Nadelbäume leuchtet das Laub der Pappeln am nahen See golden und rotbraun, wie Glut" (S.8). Ich habe mich direkt in den Wald hineinversetzt gefühlt und das zieht sich durch das ganze Buch. Die Landschaften und Ortschaften wirken so greifbar, ich musste nur die Augen schließen und hatte passende Bilder im Kopf: "Der Ozean ist ein wogendes Feld von dem blausten Korn, das ich je gesehen habe.(...) Vor uns erstreckt sich das Meer bis zum Horizont, bewegt sich sanft auf und ab wie ein atmendes, lebendiges Wesen unter einer Glocke aus weißen Wolken und Sonnenschein". Beinahe konnte ich salzige Seeluft schmecken, so sehr hat mich dieser Schreibstil mitgerissen. Leider, leider hat das Buch keine Karte, die hätte mir noch mehr geholfen, mich in diese Welt hineinzuversetzen. Wobei wir bei einem Punkt sind, der mich etwas gestört hat: als Leser bekommt man zwar Hintergrundinformationen über den Konflikt zwischen dem Königreich Malam und dem Nachbarland Shaerdan, doch ansonsten enthält das Buch relativ wenig Informationen über diese Länder. So finde ich es zum Beispiel sehr verwirrend, dass es keine Erklärung zu den Ausdrucksweisen rund um Gewürze gibt ("Senf und Pfeffer, eine Baumhöhle? Ich hoffe sie irrt sich nicht", S. 202; "Bei allen Senfkörnern, ich bin ein Feigling", S.276). Das hat mich beim Lesen sehr irritiert und ich habe immer gehofft eine Erklärung dafür zu bekommen. Was mir wiederum sehr gefallen hat, war die Tatsache, dass wir die Magie (ja, auch die kommt in diesem Buch vor) gemeinsam mit Tessa entdecken und mehr darüber erfahren als nur den Fakt, dass sie im Königreich Malam verboten und geächtet ist. Magie in Büchern hat mich schon immer fasziniert und hier kommt man als Leser ganz auf seine Kosten. Nur Tessa ist da zum Teil etwas blauäugig durch die Gegend gelaufen bzw. hat sie das Offensichtliche erst sehr spät erkannt. Insgesamt war Tessa mir sehr sympatisch. Sie ist eine starke Protagonistin, die auch auf sich allein gestellt gut überlebensfähig ist und alles in allem sehr unabhängig wirkt. Nur in einer Sache fand ich sie etwas anstrengend: dieses ewige hin und her zwischen ihr und Cohen war irgendwann nervig. Tessa hat sich ständig darüber aufgeregt, dass er sich nicht auf ihr Können verlässt und sie beschützen möchte und Cohen hatte ihr gegenüber einen meiner Meinung nach zu starken Beschützerinstinkt, der einfach nicht gerechtfertigt war. Da habe ich echt manches mal den Kopf geschüttelt und gedacht: "Junge, jetzt sollte dir aber mal so langsam klar sein, dass sie auch gut alleine zurecht kommt und du nicht immer auf sie aufpassen musst". Das war mir doch ein wenig zu viel des Guten, doch insgesamt konnte ich über diesen Störfaktor hinwegsehen.Von der Handlung her war das Buch zum Teil vorhersehbar, vor allem dadurch, dass der Klappentext wie anfangs erwähnt schon einige Punkte vorweggenommen hat. Trotzdem war es nie langweilig, das Buch zu lesen und ich war immer gespannt, ob sich meine Theorien bewahrheiten. Einzig der Handlungsstrang mit Enat, eine magiebegabte Frau aus dem Nachbarreich Shaerdan, war meiner Meinung nach irgendwie aufgesetzt und unnötig dramatisch. Da hätte ich mir eine andere Umsetzung gewünscht. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte um Tessa, Cohen und König Aodren weitergeht, denn das Buch endet mit einem Cliffhänger, der auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Zwei Punkte möchte ich noch positiv hervorheben: Zum einen, dass es eine Erklärung für den Buchtitel gibt und die Tatsache, dass das Buch nicht nur einen schönen Schutzumschlag hat, sondern auch einen wirklich wunderschön gestalteten Bucheinband! Das sieht man leider viel zu selten.

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    • 2
  • magisch, langatmig, klischeehaft

    Auf immer gejagt

    TinaHagel

    20. July 2017 um 10:36

    Vom ersten Moment an hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Es klingt neu, spannend und fantastisch. Dann tauchten die ersten Rezensionen auf mit den Worten langweilig und langatmig. Ich wollte es nicht glauben und habe mir das Buch gleich geschnappt.Das Buch begann gut. Tessa hat alles verloren und wird beim Wildern geschnappt. Nur durch ein versprechen kann sie dem sicheren Tod entgehen sie muss Cohen, den Mörder ihres Vaters, finden und töten. Tessa konnte nie verstehen, warum Cohen sie alleine gelassen hat, denn immerhin haben sie sich geliebt, dachte zumindest Tessa.. Sie wird von einer Handvoll Wachen begleitet und macht sich auf die Suche und die ersten Spuren lassen nicht lange auf sich warten.  Natürlich kommt alles anders und Tessa muss sich entscheiden ob sie ihrem Auftrag nachgeht oder Cohen vertraut, wobei alles gegen ihn spricht.  Bis die Sprachen auf die im Klappentext versprochene Magie kommt vergehen einige Seiten. Tessa kann zwar spüren ob jemand die Wahrheit sagt, aber sie denkt es ist eher eine Art guter Instinkt. Natürlich steckt auch hier viel mehr dahinter.  Das Buch ist eine Art Reise, eine Suche und eine Flucht zugleich. Einige Passagen waren sehr langatmig und es passiert sehr sehr wenig. An solchen stellen bin ich zum Hörbuch umgestiegen um so nicht gänzlich die Lust zu verlieren. Dies war eine sehr gute Entscheidung und das Buch hat für mich durch das Hörbuch eine zweite Chance bekommen die ich nicht bereue.  Langsam kam die Magie ins Spiel, jedoch nicht in der gewünschten und erhofften Form.  Bekannte Muster traten auf und es wurden viele typische Formen aufgegriffen. Auch das hin und her zwischen Cohen und Tessa ist leider nicht neu. Es werden einige Geheimnisse gelüftet und diese machten das Buch dann zum Schluss noch einwenig spannend.  Zusammenfassend haben wir: Spannung- langweilige Reise - Überraschung und Magie - Reise - Finale. An einigen stellen währe ein paar Seiten weniger besser gewesen.  Das Ende war für mich relativ geschlossen und ob ich weiter lesen werde mache ich wohl von den Stimmen zum zweiten Band abhängig. Mit hohen Erwartungen ging ich an die Geschichte ran und leider wurden diese nicht im Ansatz erfüllt. Alleinig der Umstieg auf das Hörbuch, an bestimmten stellen, hat mich vor dem Abbruch bewahrt.  Fans von Geschichten in denen es auch mal ruhiger sein darf und es viel um die Beziehungen zwischen den Figuren geht kommen hier dennoch auf ihre Kosten.

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  • Anfang und Ende total genial, aber im Mittelteil schwächelt die Geschichte vor sich hin

    Auf immer gejagt

    Anruba

    16. July 2017 um 13:16

    Auf immer gejagt ist mal wieder ein Buch, dass mir in der Verlagsvorschau sofort ins Auge gesprungen ist, und ich es deshalb sofort gekauft habe. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. (Im englischen Original heißt Tessa übrigens Britta. Warum musste man das schon wieder ändern?)  Tessa ist nach dem Tod ihres Vaters am Ende ihrer Kräfte. Er war Kopfgeldjäger des Königs und hat das Mädchen im Fährtenlesen und Jagen ausgebildet. Als Tochter einer Shaerdanerin wird Tessa jedoch überall wie eine Aussätzige behandelt und soll nun auch noch das Haus und die Ländereien ihres Vaters verlieren. Um nicht zu verhungern, jagt sie heimlich im Wald und wird erwischt.  Auf Wilderei steht in Malam die Todesstrafe. Um zu überleben geht Tessa einen Deal mit Lord Jamis ein. Sie soll Cohen finden und ausliefern. Dann werden alle Anschuldigungen gegen sie fallengelassen. Das Problem: Cohen ist Tessas einziger Freund und ihre heimliche Liebe. Er ist vor einem Jahr ohne Abschied verschwunden und soll nun der Mörder ihres Vaters sein? Tessa kann es nicht glauben, jedoch sagt ihre Gabe etwas anderes. Sie kann erkennen, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt. Und Lord Jamis sagt bezüglich Cohen die Wahrheit. Der Anfang war wirklich vielversprechend. Ich mochte Tessa und fand es spannend, wie sie sich auf die Spurensuche nach Cohen gemacht hat. Die bildhaften Beschreibungen ließen mich mit ihr und den Wächtern durch den Wald streifen. Als Tessa und Cohen aufeinanderstoßen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wer ist jetzt der Mörder von Tessas Vater und was waren seine Motive? Kommt es zum Krieg zwischen den verfeindeten Ländern Malam und Shaerdan? Das erste Drittel des Buches habe ich wirklich inhaliert und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.  Den Mittelteil fand ich dagegen einfach nur noch zäh. Außer langatmigen Dialogen und kindischer Missverständnisse passierte leider kaum etwas. Wenn mal etwas Spannung aufkommt, dann verpufft sie innerhalb der nächsten zwei Seiten. So hat mich die Autorin irgendwann verloren und ich konnte bei ihren künstlich gezüchteten Problemen zwischen Tessa und Cohen nur noch müde lächeln. Die Suche des Mörders und alle interessanten Dinge über die Seelenleserinnen geraten komplett in den Hintergrund. Die Autorin verlagert sich komplett auf die Liebesbeziehung. Ich bin sonst ein echter Romantikfan, aber Tessa und Cohen funktionieren für mich nicht zusammen. Es fehlt das Knistern und Funkensprühen.  Die Gründe die gegen die Beziehung sprechen sind leider echt banal und vorhersehbar. Da sonst kaum etwas passiert, ist es ziemlich langweilig. Am Ende nimmt die Geschichte dann wieder eine andere Richtung und bringt viele überraschende Wendungen, die ich mir schon früher gewünscht hätte. So wirkt es fast etwas überladen. Tessa ist eine starke Protagonistin. Sie erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und gibt niemals auf. Leider war sie auch sehr naiv.  Cohen blieb mir fremd. Er ist kein Charakter, der mir im Gedächtnis bleibt. Ich bin mit ihm nicht warm geworden, weshalb mich die Beziehung der beiden auch eher ermüdet hat. Es wirkte viel zu gewollt und die Probleme künstlich gezüchtet.  Cohen ist der typische männliche Protagonist ohne Überraschungen, stellt seine Wünsche hinter die Familie und tut alles um Tessa zu schützen. Ok, aber niemand herausragendes. Der Schreibstil ist bildgewaltig und lässt sich gut lesen. Das Setting ist auf jeden Fall gelungen. Inhaltlich bietet die Geschichte nicht unbedingt etwas Neues, aber die Autorin hat eine eigene Welt mit interessanten Regeln erschaffen. Viele Geheimnisse lüften sich mit der Zeit, andere Dinge waren leider mehr als vorhersehbar. Für ein Debüt ist es nicht schlecht, aber in meinen Augen hat die Autorin viel Potenzial verschenkt, indem sie zu lange auf den Missverständnissen zwischen Cohen und Tessa herumgeritten ist. Ein klärendes Gespräch hätte alles beendet. Damit gerät die Suche nach dem Mörder ziemlich in den Hintergrund. Auch über die Magie und den Zusammenhang mit den Elementen hätte ich gerne mehr erfahren. Ich würde das Buch weiterempfehlen, da ich glaube, dass meine Erwartungen einfach zu hoch waren. Wer vielleicht mit anderen Vorstellungen nach dem Buch greift, kann bestimmt ein paar unterhaltsame Lesestunden bekommen. Und auch wer noch nicht so viel in dem Genre unterwegs war, kann bestimmt besser überrascht werden. Ob ich Teil 2 lese, weiß ich aber noch nicht. Fazit: Ein interessanter Auftakt mit tollem Setting. Allerdings fehlt dem Buch etwas die Individualität. Nach tollem Anfang war der Mittelteil sehr durch die vor sich hin dümpelnde Liebesgeschichte geprägt, die nicht ganz überzeugen konnte. Das Ende hat alles gegeben, so dass ich dem Buch drei gute Sterne gebe. Mein Geschmack hat es nicht unbedingt getroffen, aber es verspricht trotzdem ein paar unterhaltsame Lesestunden.

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  • Leider nicht so spannend wie erwartet

    Auf immer gejagt

    MiHa_LoRe

    14. July 2017 um 20:44

    InhaltTessa Flannerys Vater ist gestorben und sein Mörder ist niemals anderes als Cohen Mackay!Das kann Tessa gar nicht glauben, denn auch wenn sie Cohen schon lange nicht mehr gesehen hat, war er ihr bester Freund und ihre große Liebe... bis er fortging und nie wieder zurückkehrte.Nun soll Tessa ihn aufspüren und der königlichen Garde ausliefern, damit er seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Sonst muss sie selbst sterben.Begleitet von Hauptmann Omar und zwei weiteren Wachen begibt sie sich auf der Suche nach Cohen in das verfeindete Shaerdan, wo die Animistinnen leben...ProtagonistenTessa dumm zu nennen wäre wirklich übertrieben, aber sie hat doch bei manchen Dingen recht lange gebraucht, um sie zu verstehen. Sie kann zum Beispiel spüren, wenn jemand lügt, obwohl es in dem Reich Malam keine Magie gibt.Sie hat viel Zeit mit Cohen verbracht als dieser von ihrem Vater zum Fährtenleser ausgebildet wurde. Sie kann ebenfalls Fährten lesen, sogar besser als er, aber sie durfte nicht zum offiziellen Kopfgeldjäger werden.Sie fühlt sich seit Ewigkeiten zu Cohen hingezogen und hatte seit über einem Jahr ein gebrochenes Herz, weil er gegangen ist und nicht zurückkam, obwohl er es versprochen hatte. Weil sie von allen in ihrer Umgebung als Shaerdanerin angesehen wurde, hatte sie auch sonst weder Freunde noch Verbündete und war nach dem Tod ihres Vaters vollkommen allein. Sie fühlte sich unglaublich langsam und von Cohen verraten und dafür hatte sie mein Mitgefühl, aber sonst fand ich sie eher so mittelmäßig.Cohen hatte seine Gründe, Tessa zu verlassen, aber natürlich dauert es sehr lange, bis er diese Tessa mitteilt, weil er sie beschützen möchte. Und so weiter, und so fort. Eben das Übliche Getue, ohne das das Buch natürlich viel zu schnell vorbei wäre.Ansonsten liegt ihm natürlich viel an Tessa, er beschützt sie, ist aber nicht vollkommen ehrlich zu ihr. Dabei denkt er an ihr Wohl, aber das hilft ihr eben auch nicht. Die Szenen zwischen den beiden waren oft sehr kitschig, selbst wenn sie stritten! Kitsch geht mir nur dann nicht unbedingt auf die Nerven, wenn ich beide Charaktere wirklich mag. Das war hier leider nicht der Fall. Ich wurde mit beiden nicht so richtig warm.Andere CharaktereEnat, eine relativ früh erwähnte Animistin aus Shaerdan, mochte ich wirklich gerne. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und eine absolut unabhängige Frau. Sie war mein Lieblingscharakter in diesem Buch, unter anderem weil sie nicht so genervt hat. Außerdem ist sie eine schlaue und weise Dame, die viele Fragen beantwortet hat und auch generell der Handlung beigetragen hat. Sonst hätten Tessa und Cohen das locker noch weiter in die Länge gezogen, aber Enat hat sie etwas vorangetrieben ;)Handlung und SchreibstilManche Dinge waren schon ziemlich fies in Malam (das Land, in dem Tessa eigentlich lebt). Zum Beispiel, wie sehr sie Shaerdan eigentlich hassen. So wie alles, was dazu gehört: Ihre Bewohner, ihre Magie, ihre Gesetze, alles. Rassismus pur. Auch verstehe ich die Regel nicht, dass die Angehörigen eines Verstorbenen in der Trauerzeit das Haus nicht verlassen dürfen. Ich weiß nicht, ob es so etwas auch in Echt gibt, habe aber nie davon gehört und erkenne auch keinen Sinn dahinter. Tessa ist in dieser Zeit fast verhungert. Dass sie mit dem Tod ihres Vaters all ihren Besitz verliert, finde ich ebenfalls nicht gerecht. Ihr Vater lebte ja fast wie ein Adeliger und genoss besondere Privilegien, aber seine Tochter steht ohne ihn ebenfalls kurz vor dem Tod durch Hunger. Manche Dinge waren einfach so offensichtlich, dass ich auch ohne die Diskussion bei der Leserunde darauf gekommen bin. Eigentlich sogar so einige Dinge. Warum Tessa fühlen kann, wenn jemand lügt, wer der Mörder sein muss und warum Cohen gegangen ist werden lange vor der Auflösung offensichtlich. Es sind leider nicht wirklich subtile Hinweise, bei denen man stolz sein kann, sie entdeckt zu haben.Es gab immer noch ein paar Überraschungen, aber es war leider nicht ganz so spannend, wie es hätte sein können. Unter anderem, weil sich manche Dinge wiederholt haben, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, um nicht zu spoilern.SonstigesEine Sache, die ich sehr unnötig fand und nicht verstehe: im Original heißt Tessa anscheinend Britta. Keine Ahnung, warum man das geändert hat!FazitLeider konnte mich "Auf immer gejagt" nicht so sehr begeistern wie erwartet. Es war nicht ganz so spannend, wie es hätte sein können, wenn man manche Informationen etwas anders gehandhabt hätte. Das Ende war ganz interessant, darum freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

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