Erlend Loe Ich bring mich um die Ecke

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Inhaltsangabe zu „Ich bring mich um die Ecke“ von Erlend Loe

Der neue Roman von Erlend Loe, dem Meister des skurrilen HumorsWie bringt man sich am besten um, ohne lange leiden zu müssen, wenn es schick aussehen und beeindrucken soll? Julie, 18 Jahre alt, versucht ihr Bestes, doch will es ihr nicht gelingen, den ersehnten Tod herbeizuführen. In ihrem Tagebuch hält sie fest, welche kreativen Selbstmordideen sie in die Tat umzusetzen versucht. Vielleicht bleibt als eine Art Zwischenlösung ja doch nur noch der Alkoholismus?Julie, 18 Jahre alt, Tochter aus bestem Osloer Hause, der Pool wird gerade neu gefliest, in der Garage steht der BMW neben dem Jaguar, ist plötzlich auf sich allein gestellt: Vater, Mutter und Bruder sind bei einem Flugzeugabsturz über Afrika ums Leben gekommen. Als ein halbes Jahr nach dem Unfall Silvester vor der Tür steht, hat sie nur einen Vorsatz für das neue Jahr: selbst zu sterben. Julies größte Schwierigkeit bei ihrem Vorhaben ist jedoch ihr Standesdünkel, der sie davon abhält, irgendeinen gewöhnlichen Selbstmord zu begehen. Nachdem ihre Versuche in Oslo scheitern, verlässt sie die Stadt und begibt sich auf eine wirre Reise, immer auf der Suche nach dem exklusiven Tod. So versucht sie, sich von einem Lustmörder umbringen zu lassen, der leider völlig harmlos ist, versteckt sich auf einer Geflügelfarm in Rumänien, um die Vogelgrippe zu bekommen, und denkt darüber nach, Mohammed-Karikaturen anzufertigen. Erst als sie tatsächlich kurz vor dem Ziel steht, überlegt sie es sich anders. Zu spät?Erlend Loe hat wieder einen Roman geschrieben, in dem die kauzigen Figuren zur großen Freude des Lesers auf die absurdesten Ideen kommen und in dem es trotzdem immer um die essenziellen Fragen des Lebens geht.

Habe nicht lange durchgehalten und es auch noch als Hörbuch versucht-beides fehlgeschlagen! Schade!

— WriteReadPassion
WriteReadPassion

Julies Gedankengänge sind absolut nachvollziehbar, nur hätte im wirklichen Leben wohl niemand so viele skurrile Ideen, Selbstmord zu begehen. Der Ton des Buches ist heiter bis bitter, nie langweilig und immer berührend.

— Saari
Saari

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Gackelchen

    Gackelchen

    Wir stürzen ab. Ich liebe dich. Tu, was du willst. Papa Worum es geht: Julie's Familie stirbt bei einem Flugzeugcrash in Afrika und hinterlässt ihr eine Villa und ein Paar Millionen auf dem Konto. Ausserdem einen polnischen Fliesenleger und eine nervige Familie die sie nun unentwegt bemitleidet. Der Lebenswille ist mit den Eltern und ihrem Bruder gestorben. Doch Julie will nicht einfach irgendwie sterben, nein es soll schon originell sein! Der erste Versuch, sich erhängen während einer Schulaufführung wird unfreiwilig zur Lachnummer und auch die Vogelgrippe aufgreifen ist nicht so einfach wie gedacht. Aus Angst ihr Psychiater könnte sie wegsperren lassen, schnappt sich Julie ihren Pass und beginnt rumzureisen und einen Weg zu finden sich umzubringen. Meine Meinung: Ein weiteres Buch von meiner "Entdecke der verborgenen Schätze" Subabbauliste. Wieder ein Buch dass man locker an einem Tag gelesen hat. Es sprüht nur so vor Situationskomik, schwarzem Humor und Trauer. Eine schöne Mischung. Erlend Loe lässt Julie auf eine wundervolle Art trauern die ich hervorragend nachvollziehen konnte. Sie ist egoistisch und anstrengend und einfordernd, aber alles so liebenswert und deprimierend erklärt dass man Verständnis für alles hat und ihr wünscht, dass sie doch noch die Vogelgrippe aufgreift. "Mein einziger Vorsatz fürs neue Jahr ist, dass ich versuchen will zu sterben. Ich weiss nur noch nicht, wie ich es anstellen soll. Die üblichen Methoden wirken so vulgär. Am liebsten würde ich auch mit dem Flugzeug abstürzen. Aber Flugzeugabstürze sind zu selten. Es sei denn natürlich, man fiegt erst nach Afrika." Positiv: - Sehr ehrlich. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen mit so einem Verlust genau so empfinden wie Julie - Herrliche Figuren Negativ: - Warum musste Julie reich sein? Konnte es kein Buch über ein Mittelschicht Mädchen sein? Ja sie hätte nicht ein Jahr lang non-stop reisen können... Aber pfff... hat mich doch gestört. - Das Ende. Warum so ein Ende? Für mich endet das Buch bei "Ende Juli". So! Das ganze letzte halbe Jahr hätte der Autor sich sparen können.

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    TigorA

    TigorA

    31. December 2012 um 16:49

    Der Inhalt ist schnell erzählt: Die 18-jährige Julie hat ihre Eltern und ihren Bruder bei einem Flugzeugabsturz und damit auch sämtliche Lebenslust verloren und möchte am liebsten selbst sterben. Das versucht sie dann auch mit allen möglichen skurrilen Aktionen zu erreichen. ~~~ Ich hatte mir dieses Buch angeschafft weil ich erwartet hatte, dass ich eine durch und durch witzige und vor Sarkasmus und schwarzem Humor triefende Geschichte erwartet hatte. Nunja, das habe ich allerdings nur zum Teil bekommen. Eigentlich ist es ein ziemlich trauriges und nachdenkliches Buch obwohl das überhaupt nicht das ist, was man erwartet, wenn man das Buch in Händen hält. Julie führt ein Tagebuch, ein Tipp von ihrem verhassten Psychologen, in dem sie ihre wirre Gedankenwelt und ihre unglaublichen Taten beschreibt. Dieses Tagebuch ist auch das, was wir zu lesen bekommen. Der Schreibstil an sich ist unterhaltsam, ähnelt sicherlich auch dem, was ein Teenager so schreiben würde. Doch ich musste mir immer wieder die Frage stellen: Handelt so jemand der sich umbringen will? Klar, man hat Mitleid mit Julie aber irgendwie geht sie einem auch auf die Nerven. Ihre ganzen seltsamen und teilweise spektakulären Einfälle ihrem Leben ein Ende zu setzen sind doch etwas sehr unrealistisch in meinen Augen. Der Autor hat somit bestimmt erreichen wollen, dass der Leser lacht über solch irrwitzige Pläne, aber ich habe nur die Stirn gerunzelt über so viel fragwürdigen 'Einfallsreichtum'. Auch die Tatsache, dass Julie die Tochter eines reichen Anwalts ist, kommt dem sicherlich sehr entgegen. So begleiten wir Julie die Hälfte des Buches rund um die Welt, weil sie es zuhause in Norwegen nicht mehr aushält und nach immer mehr Möglichkeiten sucht wie sie ganz dramatisch Selbstmord begehen kann. Das reicht dann von einem Flug nach Rumänien wo grad die Vogelgrippe ausbricht und sie sich in der Hoffnung auf Ansteckung auf einer Hühnerfarm versteckt bis hin dazu, dass sie selbst auf Gran Canaria Flugstunden nimmt und dann abstürzen will. Sicherlich denken viele Selbstmordgefährdete nicht grade rational aber so irrational wie der Autor seinen Charakter denken lässt ist glaube ich von keinem zu toppen. Dadurch wirkte es plötzlich nicht mehr echt und ich wurde das Gefühl nicht los, dass es teilweise sehr erzwungen rüber kommt. ~~~ Es handelt sich hier also durchaus um ein Buch was zum nachdenken anregen soll und das auch sicher tut. Sehr witzig fand ich es allerdings nicht, man bekommt etwas anderes als das was das Buch einem vom äußeren Anschein her weismachen will. Sehr realitätsbezogen ist es dabei leider auch nicht. Also bitte nicht zu viel erwarten.

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    20. July 2012 um 20:08

    Eigentlich fand ich das Buch um Julie, die bei einem Flugzeugabsturz ihre Eltern verliert und sich, ein Jahr später, in allemöglichen Verzeiflungstaten stürzt (unter anderem auch unglückliche Selbstmordversuche) überhaupt nicht lustig. Auch wenn mir das das Cover sowie Buchrücken unbedingt weismachen will. Vielmehr hatte ich mit der 18 Jährigen großes Mitleid - sie hat keine Freunde, lediglich Bekanntschaften und einen Psychologen, der ihr eigentlich nur einen Hund andrehen will, und einen großen, großen Haufen Geld. Was gar nicht so gut ist. Wäre sie ärmer, hätte sie vielleicht lernen können mit weniger glücklich zu werden - oder so. Demnach stürzt sie sich in Flugreisen um die Welt und vögelt (husthust) mehr oder weniger umher. Ich würde das Buch Leuten mit makabrem, oder vielleicht etwas schwarzem Humor empfehlen - obwohl es dafür nicht wirklich böse genug ist. Irgendwie ist das Buch nicht Hund, nicht Vogel - nicht witzig genug, noch traurig genug. Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Phil Decker

    Phil Decker

    10. August 2010 um 13:06

    Ein trauriges Buch über ein junges Mädchen am Rande des Selbstmords und der Suche nach sich selbst. Die Geschichte ist dabei skurril und eher eine Erzählung als ein Roman. Den Humor aus dem Erstling von ihm ist dabei abhanden gekommen.

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    07. May 2010 um 20:01

    Ich locke die Hühner mit Mais an, schmuse mit ihnen herum und lasse mich von ihnen anhusten. Trotzdem fühle ich mich immer noch nicht krank. Julie sitzt in einem Hühnerstall in der rumänischen Pampa und versucht, mittels einer Ansteckung mit dem H5N1-Virus aus dem Leben zu scheiden. Mit dem Seil hat es ja nicht geklappt. Sicher wäre das spektakulär gewesen, Titelthema in den norwegischen Nachrichten. Einfach am Schluß des Theaterstücks, ratz-fatz, aufhängen. Nächstes mal bitte ein schönes althergebrachtes Seil ohne jede Elastizität, kein neumodisches Kletterseil vom skandinavischen Bergsteigerausrüster: ich sprang, das elastische Seil reichte dann doch bis zum Boden, wo ich seitwärts umfiel und mit dem Hinterkopf auf den dämlichen Amboss schlug, den der Regisseur unbedingt noch ganz am Ende hatte hinstellen müssen. Ich schwang am Seil zurück und knallte mit der Schläfe wieder an den Scheißamboß und hing dann da, den Hals einen halben Meter überm Bühnenboden, den Körper schräg am Seil. Julie ist 18 und möchte sterben. Sie hat ihre Familie verloren, Flugzeugabsturz in Afrika. Vater, Mutter, Bruder Tom - alle tot. Es bleibt zurück: ein Riesenhaufen Geld, ein Haus, ein BMW und der Fliesenleger Krzystof. Ein paar Verwandte, eine ungeliebte Freundin, ein Psychologe und das Leben, das noch vor ihr liegt. Ihr Herz ist gesund und nicht groß genug, um einfach schlapp zu machen. Selbst der London-Marathon (Platz 444!!) setzt dem kein Ende. Um sich die Langeweile zu vertreiben, beginnt Julie mit dem Schreiben. Um ihrer toten Familie näher zu sein, beginnt sie, in der Welt herumzufliegen. In der Luft fühlt sie sich ihnen näher. Aus dem Krankenhauszimmerfenster hüpfen hilft nicht. Laufen, nachts in fremden Städten. Je mehr man läuft, desto größer müssen die Probleme sein. Julie läuft eine Menge. Zur Ablenkung schaut sie die Olympischen Winterspiele. Vorwärts, rückwärts und in der Wiederholung. Sie fliegt nach Tokio und fickt mit dem koreanischen Kurzbahnläufer Hyun-Soo, dem besten der Welt. Landet schließlich in Gran Canaria, das ist schließlich fast Afrika. Da sind Tom und ihre Eltern gestorben. Sie waren noch am Leben, bis sie ein paar Zentimeter über Afrika waren. Aber Afrika hat daran natürlich keine Schuld, es liegt ja einfach nur da. Sie klaut ein Flugzeug. Und puzzelt ein häßliches Puzzle. Das soll das Ende sein.

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Petruscha

    Petruscha

    22. January 2010 um 09:58

    Nach dem Flugzeugabsturz ihrer Familie möchte Julie sich umbringen - auf viele erfolglose und unterhaltsame Arten

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    andreadressler

    andreadressler

    13. June 2009 um 18:49

    Mittelmäßiger Unterhaltungsroman aus der Sicht eines Teeagers (die mit Selbstmordgedanken spielt ,weil ihre Eltern und ihr Bruder bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind )

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. May 2009 um 00:55

    Oh man... Wie deprimierend...

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2009 um 15:00

    Ich mag Bücher, in denen ernste Themen auf originelle Weise verarbeitet werden. Doch während des Lesens ging mir eine Frage nicht aus dem Kopf: Was hätte die Kleine getan, wenn sie nicht steinreich gewesen wäre?
    Aber trotz allem eine unterhaltsame Lektüre und eine Alternative für Nick Hornby Fans.

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Buchfink

    Buchfink

    29. October 2008 um 18:26

    Der Roman beschreibt die Geschichte eines jungen Mädchens, das bei einem Flugzeugabsturz seine gesamte Familie verliert. Kein Wunder, dass sie auch keine Lust mehr hat, sich noch lange mit dem Leben abzuplagen. Ihrem Psychater spielt sie was vor, ihrer besten Freundin auch und als sie schon drauf und dran ist, ihren endgültigen Plan umzusetzen, fällt ihr noch etwas ein... Eine abstruse Geschichte mit wenig Realitätsgehalt aber eben typisch Loe. Nicht richtig toll, aber auch nicht schlecht. Eher ein Jugendbuch, würde ich sagen.

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  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    Mister_M

    Mister_M

    01. October 2008 um 12:18

    Im Angesicht des Todes entdeckt eine 18-Jährige die Welt neu - das ist nicht nur interessant, sondern streckenweise auch brüllend komisch. "Ich bring mich um die Ecke" unterhält kurzweilig und mit einer Menge schwarzem Humor.

    Tiefgang bleibt dabei nicht auf der Strecke und so manches mal reibt man sich beim Lesen die Augen. Unterm Strich: Gute Unterhaltung!

  • Rezension zu "Ich bring mich um die Ecke" von Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke
    mezzomix

    mezzomix

    24. September 2008 um 18:09

    Erlend Loe schafft es wieder auf wunderbare Weise sehr konträre Themen wie Tod, Lebensphilosophie,Humor und Wortwitz zu einer Geschichte zusammenzufügen!