Erling Jepsen Fürchterlich glücklich

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Inhaltsangabe zu „Fürchterlich glücklich“ von Erling Jepsen

„Hier passiert nicht die Welt“, sagt der alte Dorfpolizist Krüger zu seinem Nachfolger Robert Hansen, der aus Kopenhagen kommt. Dem ist das recht. Hier, in Højer, Südjütland, will er zur Ruhe kommen. Seine Exfrau vergessen, die mit der gemeinsamen Tochter und ihrem Liebhaber nach Australien abgehauen ist, und seine nervige Mutter samt Rollstuhl zurücklassen. Aber so ruhig ist es hier gar nicht. Jeder hat eine Leiche im Keller und bald auch Hansen, der sich die fragwürdigen Methoden der Verbrechensbekämpfung schnell zu eigen macht, nachdem er sich in Ingelise, die Frau des gewalttätigen Jørgen, verliebt. Eine Rückversetzung nach Kopenhagen könnte ihn retten. Aber wie standen seine Chancen, dort glücklich zu werden? Schlecht. Glücklich war er nur hier, fürchterlich glücklich.
Eine wahrhaft furiose Krimiparodie, tragisch, herzzerreißend, frech und hinreißend frivol.

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  • Rezension zu "Fürchterlich glücklich" von Erling Jepsen

    Fürchterlich glücklich

    Sternenstaubfee

    21. November 2010 um 18:26

    Der Polizist Robert Hansen wird von Kopenhagen nach Südjütland versetzt. Hier möchte er sich etwas erholen, denn die Scheidung von seiner Frau hat ihn sehr mitgenommen. Auch seine Mutter, die auf den Rollstuhl angewiesen ist, ist ihm keine große Hilfe gewesen. Aber er merkt schnell, daß auch auf dem Dorf nicht alles so beschaulich ist, wie er sich das gewünscht hätte. Er verliebt sich in Ingerlise, doch die ist bereits verheiratet mit dem brutalen Jorgen... Ich bin mir nicht schlüssig, wie ich diesen Roman beurteilen soll. Einerseits fiel mir das Lesen leicht, denn der Schreibstil ist durchaus angenehm. Auch die Story an sich ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, aber einige Begebenheiten sind für mich einfach viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Da bekommt Robert zum Beispiel Besuch von seiner Mutter, die dann in der Kneipe plötzlich einen Striptease im Rollstuhl hinlegt und mit Jorgen stürmisch zu knutschen beginnt... Das ist für mich irgendwie zu weit von der Realität entfernt und macht die Story unglaubwürdig. Auch die beiden Morde, die ganz versehentlich und zufällilg geschehen. Das ganze Dorf weiß Bescheid, aber niemand kümmert sich... Okay, es ist eine Parodie, und da darf es natürlich ruhig weit von der Realität entfernt sein, aber trotzdem kann ich diesen Roman nur mit drei Sternen bewerten.

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