Armada

von Ernest Cline 
3,7 Sterne bei77 Bewertungen
Armada
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Positiv (46):
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Spannendes Science-Fictionabenteuer mit rasanten Weltraumkämpfen, gemischt mit alten Game- und Filmwissen sowie Insiderwitzen!

Kritisch (11):
brokkolinos avatar

Hat mich leider überhaupt nicht erreicht. Besser nicht direkt nach "Ready Player One" lesen...

Alle 77 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Armada"

'Armada' ist große Science Fiction von Ernest Cline, dem Autor des von Steven Spielberg verfilmten Weltbestsellers 'Ready Player One'.

Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht.

Das perfekte Buch für alle Gamer, Popkultur-Nerds und Fans von 'Independence Day', 'EVE Online', 'Elite: Dangerous' oder 'Star Citizen' und für alle User von Oculus Rift, Vive oder PlayStation VR.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296613
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:22.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.03.2017 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Ravens avatar
    Ravenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Science-Fictionabenteuer mit rasanten Weltraumkämpfen, gemischt mit alten Game- und Filmwissen sowie Insiderwitzen!
    Spannendes Science-Fiction-Abenteuer

    Das Buch "Armada" von Ernest Cline hat einen Umfang von 416 Seiten und ist beim Fischerverlag erschienen.

    Das Buch gibt es als Softcover-, Ebookausgabe und Hörbuch.


    Das Hörbuch hat einen sehr angenehmen, jugendlichen Sprecher, der die Geschichte absolut passend widergeben kann.

    Zack Lightman spielt am liebsten Armada, ein Shooter-Game, indem man die Erde vor Aliens schützen muss. Doch plötzlich erscheint ein echtes Raumschiff über der Stadt und aus dem Spiel wird bitterer Ernst.

    Das Buch ist in einem sehr spannenden, flüssigen Stil geschrieben und fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. In diesem Werk werden eine unglaubliche Möglichkeit der Zukunft und unsere Retro-Welt der Spiele und Science-Fiction-Filme kombiniert. Da ich selbst ein Geek und Kind der 80er bin und noch die Anfangszeiten der meisten Games aktiv erlebt habe, hat mir die Mischung aus Science Fiction und Retro, kombiniert mit Gamer-Insider-Wissen, unheimlich gut gefallen. Ich konnte in alten Erinnerungen schwelgen und feierte öfters als nur einmal manch eine wohl bekannte Situation, Witz und Aktion im Buch. Die Story ist sehr spannend und ein absolut typischer Science Fiction Roman mit rasanten Raumschiffkämpfen, interessanten Wendungen und viel Action. Da schlägt das Nerdherz schneller. Wer alte Science Fiction Filme und Games mag, der wird dieses Buch lieben!

    Fazit: Spannendes Science Fiction Werk mit interessanten Wendungen und viel Action. Eine geniale Komposition zwischen Spiele- und Film-Retro und rasanten Weltraumkämpfen. Unbedingt lesen!

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    NeverlandFaes avatar
    NeverlandFaevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahrgewordener Nerd-Traum, aber letztendlich doch nur "okay"
    Starker Anfang, schwaches Ende

    Nein, keine Sorge, es gibt keine Spoiler, die Überschrift soll eigentlich nur zeigen, dass ich fand, das Buch fing wirklich stark an, aber hat dann immer mehr nachgelassen.
    Es fühlt sich einfach so an, als hätte Ernest Cline diese Idee für eine Geschichte gehabt und musste sich den Rest dann irgendwie zusammenreimen. Und die Idee ist ja auch wirklich cool. Ein VR-Game, das die Spieler auf einen echten Alien-Angriff vorbereitet, beziehungsweise als SImulation für einen solchen dient. Das klingt schon ziemlich abgefahren. Anfangs war es auch wirklich spannend, all die Hintergründe zu erfahren, mitzubekommen, was es mit dem ganzen auf sich hat, aber dann, als es ernst wurde, hat das Buch leider an Momentum verloren. Viel will und kann ich gar nicht sagen, ohne zu spoilern, denn letztendlich ist es nicht viel mehr als diese Premisse. Es gibt eine Menge Action und ein paar coole Momente sind auch dabei, aber leider nichts, was mich wirklich aus dem Hocker reißen konnte.
    Was man auch dazu sagen muss ist, es ist wirklich ein reines "Handlung"-Buch. Sprich, es geht nicht besonders tief in die Charakterentwicklung oder Beziehungen. Falls man damit also ein Problem hat, ist das absolut keine Empfehlung.
    Ansonsten würde ich sagen, war das ganze okay, man sollte keine allzu hohen Erwartungen haben.

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 4 Monaten
    Ein wahrer Nerd-Traum

    Zack Lightman ist Gamer und er ist auch wirklich gut in dem, was er tut. Auch sein Vater, den er nie kennengelernt hat, mochte Videospiele. Und noch mehr: Er hatte die Theorie, dass all die Science Fiction Medien auf die Außerirdischen vorbereiten sollen. Ziemlich verrückt, findet Zack. Bis es selbst ein außerirdisches Fluggerät entdeckt und ebenfalls befürchtet verrückt zu werden.
    Aber es ist alles wahr. Und er und viele andere Gamer sollen nun die Welt retten ...


    Meinung
    Ich bin mir gar nicht sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll.
    Träumt nicht jeder Nerd davon, dass seine Leidenschaft plötzlich wahr wird? Ich habe mir jedenfalls schon oft vorgestellt, dass meine fantastischen Helden plötzlich auftauchen und ich sie bei irgendeinem magischen Kampf unterstütze. Oder ähnliche Szenarien.
    Genau so liest sich Armada. Ein wahr gewordenes Videospiel. Die Gamer sind an der Macht und ihre Fähigkeiten werden endlich wertgeschätzt. Sie sind die Helden der Geschichte.
    Ich konnte das Buch meistens überhaupt nicht ernstnehmen und musste oft augenverdrehend lachen, weil sich die Zufälle häuften. Es ist eine einzige riesige Verschwörungstheorie und ich fand es schon ziemlich lustig, wie so viele verschiedene Details eingebaut wurden.

    Also, man sollte nicht den tollsten neuen Science Fiction Roman erwarten. Es bringt eher Elemente aus anderen Medien zusammen und erklärt sie so, dass sie von Anfang an wahr waren oder zumindest von der Wahrheit inspiriert. Ich habe da einige Filme oder Bücher wiedererkannt und fand die Anspielungen dann auch unterhaltsam.

    Dieses Zusammenspiel fand ich dann aber eigentlich sehr gelungen und es hat auch eine ganz nette Geschichte erzählt. Nur eine ziemlich unglaubwürdige Geschichte.

    Wer so etwas ... lächerliche Geschichten nicht mag, für den ist das Buch wohl nicht geeignet!

    Fazit
    Mir hat Armada recht gut gefallen, auch wenn ich vieles unglaubwürdig fand, war es doch unterhaltsam.

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    Adoras avatar
    Adoravor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz so gut wie Ready Player One aber auch lesenswert
    Lesenswert

    Auch Armada hat mir wie Ready Player One ganz gut gefallen. Jedoch war ich durch die andere Story etwas befangen und hatte mich wohl mehr auf 80iger Spiele und Musik eingeschossen. Von der Story her war Armada nicht ganz so ausschweifend. Einige Dinge waren vorhersehbar aber anderes, wie zum Bespiel das Ende hat mich schon etwas überrascht da ich mir nicht vorstellen konnte, wie sich alles auflöst. Vor allem, da es dann nur noch um die 20 Seiten waren. Alles in allem war das Buch auch wieder ein richtiger Pageturner und durch und durch Spannend.

    Es gibt eine definitive Leseempfehlung. Jedoch nicht unbedingt direkt nach Ready Player One lesen :D

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    erdmannlibobs avatar
    erdmannlibobvor 5 Monaten
    Enttäuschend in vielen Belangen

    Wow, was für eine Enttäuschung. Natürlich habe ich nicht gerade ein weiteres grandioses Buch wie Ready Player One von diesem Autor erwartet, aber dass es dann gleich ein so öde Werk ist, hat mich doch überrascht. Eine mit Tempo erzählte Geschichte, die aber einen spannenden Storyaufbau vermissen lässt und sich durchgehend unzähliger Klischees bedient. Abgesehen von der Hauptfigur werden dem Leser dazu alle anderen Charaktere noch als eindimensionale Figuren ohne grossen Hintergrund präsentiert, mit denen man nie wirklich warm wird. Segnete mal eine der Begleitpersonen das Zeitliche, ging mir das dann dramaturgisch etwa so nahe wie ein niedergetrampelter Grashalm in einem Stadtpark. Da darf man auch nicht überrascht sein, dass auch noch eine der schlechtesten Romanzen der letzten Jahre eingebaut wurde. Die einzige Freude am Buch bereiteten mir die vielen eingestreuten Sci-Fi-Zitate und eingestreuten Videospiel-Anspielungen.

    Was bleibt ist die Hoffnung, dass dieses Buch nie (wirklich nie!) eine Fortsetzung erhält und dass Ernest Cline kein One-Hit-Wonder bleibt und seine dank RP1 aufgebaute Anhängerschaft mit seinem nächsten Werk wieder zu begeistern vermag.

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    miahs avatar
    miahvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn ein Computerspiel plötzlich Realität wird... Interessante Handlung mit einigen Längen. Das Ende hätte gerne ausführlicher sein können.
    Armada - Wenn ein Computerspiel zur Realität wird...

    Inhalt:
    Zack Lightman verbringt seine Freizeit am liebsten vor dem Computer. Er spielt gerne Armada, in dem Außerirdische die Erde angreifen. Eines Tages erscheint ein Raumschiff vor seiner Schule. Das Computerspiel wird zur Realtität, denn es diente nur einem Zweck: Es sollte die Menschheit auf den Kampf gegen die Aliens vorbereiten.

    Meine Meinung:
    Ich kenne mich überhaupt nicht aus in der Welt der Gamer. Auch der Science Fiction-Bereich ist eher nichts für mich. Trotzdem hat mich das Buch irgendwie angesprochen. Ich finde die Idee interessant, dass ein Computerspiel zur unwissentlichen Vorbereitung auf eine echte Alieninvasion eingesetzt wird, auch wenn diese Idee natürlich nicht unbedingt neu und innovativ ist.

    Die Handlung war zwar ganz interessant, richtig spannend war es allerdings eigentlich nie. Zu Beginn ist Zack ein normaler Teenager, der gerne Computer spielt und noch nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben nach der Schule anfangen will. Er wächst ohne Vater auf, den er stark idealisiert, nachdem er dessen Habseligkeiten auf dem Dachboden durchsucht. Auch sein Vater war Gamer. Kein Wunder, dass Zack ihm in gewisser Weise nacheifert. In seiner Freizeit arbeitet er noch in einem Laden, in dem es alles gibt, was ein Gamer-Herz höherschlagen lässt.

    Mit dem Auftauchen des Raumschiffes vor seiner Schule beginnt das von Zack so geliebte Computerspiel Armada plötzlich real zu werden. Allerdings zweifelt Zack von Anfang an daran, dass ihm von den Mitarbeitern der EDA (Earth Defense Alliance) die ganze Wahrheit erzählt wird. Er entdeckt immer wieder Ungereimtheiten bzw. wiederholt sie auch ständig. Vielleicht wäre es spannender geworden, wenn der Leser selbst darauf hätte kommen müssen.

    Die Handlung läuft auf das große Aufeinandertreffen mit den außerirdischen Gegnern zu. Der Angriff wurde auf beiden Seiten lange vorbereitet und endlich kommt es zum Showdown. Auch wenn die Menschheit eigentlich gar keine Chance hat, wollen sie sich nicht kampflos ergeben.

    Die vielen Anspielungen auf Spiele und Filme über Alienangriffe waren für mich eher schwierig, da ich mich überhaupt nicht mit der Materie auskenne. Ich bin sicher, dass ich einiges nicht komplett verstanden habe, aber das macht eigentlich nichts. Für die Handlung waren die Einzelheiten daraus nicht so wichtig, sondern eher die Erkenntnisse, die Zack daraus zieht.

    Das Ende kam dann allerdings recht abrupt und war mir zu kurz abgehandelt. Gerade dieser Teil machte das Buch wieder interessant, denn es regt zum Nachdenken an und vermittelt eine wichtige Botschaft. Aber der Autor überlässt es der Fantasie des Lesers, was wohl weiter geschehen wird.

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    Talathiels avatar
    Talathielvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Genialer Nerd- und Gameranteil, aber der Rest (Charaktere und Story) ist dann eher ein wenig flach...
    Viele Zitate und Verweise in den Sci-Fi-Bereich

    Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht. (Klappentext)

    „Armada“ ist, wenn man es genau betrachtet, nicht nur ein Buch über einen Sci-Fi-Geek (Zack Lightman), sondern auch eine ziemlich geniale Sammlung voller Zitate aus Sci-Fi-Filmen, Serien und Spielen. Allein bei davon müsste schon das Herz höherschlagen.
    Sollte man jedenfalls denken. Allerdings fand ich die Geschichte teilweise ziemlich flach. Die Charaktere erscheinen zum größten Teil recht oberflächlich und klischeehaft. Zudem waren sie auch beliebig auswechselbar. Die Handlung ist relativ geradlinig, bietet wenig Überraschungen, aber von der Idee doch sehr gelungen. Was an Anfang noch begeistert, die vielen Verweise und Zitate aus dem Sci-Fi-Bereich, dem wird mit der Zeit etwas überdrüssig. Auch wirklich spannende Wendungen habe ich vermisst.

    Summa summarum lässt sich wohl sagen, dass es sich bei „Armada“ um eine nette Ansammlung von Verweisen und Zitaten aus tollen Sci-Fi Serien, Filmen, Spielen usw. handelt. Wer allerdings nach einer spannenden Handlung und genialen Charakteren sucht, der greift vielleicht lieber zu einem anderen Buch.

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    Betsys avatar
    Betsyvor 5 Monaten
    Gamer vs. Aliens

    Wenn passionierte Gamer die letzte Hoffnung sind, die Erde vor einem Alienangriff zu retten, dann handelt es sich dabei um den Science-Fiction Roman Armada von Ernest Cline, der bereits bei Ready Player One gezeigt hat, dass man nicht unbedingt viel mit Videospielen am Hut haben muss, um dennoch von der Handlung mitgerissen zu werden.

    In Armada geht es um den 18jährigen Gamer Zack Lightman, der beim titelgebenden Onlinespiel Armada, ein Virtual-Reality-Shooter, zu den 10 besten Spielern der Welt gehört und dessen Leben auf den Kopf gestellt wird, als er meint ein Alien-Raumschiff aus dem Spiel in der Realität gesehen zu haben und befürchtet seinen Verstand zu verlieren. Schon kurz darauf wird er mit zahlreichen anderen Gamern von der EDA (Earth Defence Alliance) zu einem militärischen Geheimstützpunkt gebracht, wo sie darüber aufgeklärt werden, dass ein unmittelbarer Angriff von Außerirdischen bevorsteht und sie seit Jahren über ihre Computer geschult und beobachtet wurden, um im Ernstfall die Erde zu verteidigen. Dabei knüpft Zack nicht nur neue Freundschaften, erfährt am eigenen Leib was es heißt wenn aus Spiel bitterer Ernst wird, sondern bekommt weitere Wahrheiten präsentiert, die sein Leben auf emotionaler Ebene gehörig durcheinander wirbeln. Dabei stellt sich alsbald aber auch die Frage ob dieser Krieg gar nicht das ist was er zu sein scheint, denn nicht alles erscheint logisch am Verhalten der Aliens.

    Liebhaber von Sci-fi Serien und Filmen, aber auch Gamer und Fans der Popkultur werden sich hier wohl wie zu Hause fühlen, aber auch allen anderen, die damit nur im weitesten Sinne etwas anfangen können, erwartet eine tolle Geschichte, selbst wenn man nicht alle Anspielungen versteht oder einem etwas gänzlich unbekannt ist und vielleicht erst kurz online nachschaut, um ein Bild davon zu haben, zB wenn von Atari die Rede ist. Dennoch kann man durchaus in die Geschichte hineinwachsen und zumindest Star Wars oder Herr der Ringe ist dann wohl wieder fast jedem ein Begriff.

    Die Hauptfigur Zack ist hier ein ziemlich normaler junger Mann, der kurz vor seinem Schulabschluss steht, seine Wut nicht immer erfolgreich unter Kontrolle hat, ein wenig antriebs- und ahnungslos in Hinblick auf seine Zukunft ist, großteils vor dem Computer rumhängt und zusammen mit seinen Kumpels Onlinespiele spielt, immer noch seinen Vater vermisst, der kurz nach seiner Geburt bei einem Unfall ums Leben kam und in einer richtigen Nerdhöhle, dem Starbase Ace, jobt, wo er mit seinem Chef Ray ebenfalls die Zeit mit Computerspielen verbringt. Seine Gamerqualitäten hat er quasi mit der Muttermilch aufgesogen, da seine Eltern ebenfalls damit aufgewachsen sind. Zack fühlt sich dabei vor allem seinem verstorbenen Vater sehr nahe, dessen aufbewahrte Hinterlassenschaften ihm Einblick in sein damaliges Leben geben als er so alt war wie er selbst. Er hütet diese Andenken wie einen Schatz, auch wenn sich darunter ebenfalls einige verstörende Dinge befinden, wie etwa ein Buch mit wilden Verschwörungstheorien über das Militär, spezielle Computerspiele und Science Fiction Filmen/Serien, die das Bild seines Vaters ein wenig erschüttert haben, da es aussieht als hätte sein Vater kurz vor seinem Tod den Bezug zur Realität verloren, so wie es nun wohl auch ihm ergeht als er meint ein Raumschiff, das genauso aussieht wie eines aus dem Spiel, gesehen haben will.

    Als dann die Wahrheit ans Licht kommt, ist Zack erstmals völlig überwältigt und zugleich voller Tatendrang mitzuhelfen die drohende Invasion zu verhindern. Es ist immerhin das Abenteuer schlechthin und der Traum wohl jeden Gamers weit und breit, seine Fähigkeiten in der realen Welt unter Beweis zu stellen und dabei auch noch ein paar echte Aliens abzuknallen. Dabei zeigt Zack sich anfänglich übermütig und selbstsicher dank seiner Spielerfolge am Computer, muss aber bald lernen was für Folgen dies in der echten Welt nach sich ziehen kann. Man kann Zack hier sehr gut verstehen und erlebt mit wie er sich entwickelt, besonders da in so kurzer Zeit so viele Eindrücke auf ihn einrasseln und aus Spiel blutiger Ernst wird, was erst nach und nach so wirklich in seine Gedanken eindringt.

    Obwohl es immer mal wieder sehr Sciencefictionmäßig wird, ist die Handlung alles andere als langweilig, weil man in Zacks Welt hineingezogen wird, wo es darum geht die Welt vor dem Untergang zu bewahren, sei es im Weltall oder auf der Erde. Dazu kommt natürlich die militärische Note und die zunehmende Skepsis, ob man alles ohne zu hinterfragen für gegeben hinnehmen sollte.

    Anfänglich passiert hier eher wenig, da man zuerst einmal einen Einblick in die Spiele selbst und Zacks Leben erhält, aber schnell wird klar worauf es wohl hinauslaufen wird. Dennoch bleibt es spannend, weil man einfach wissen will wie das Ganze wohl enden wird und ob den Leser nicht noch eine Überraschung erwartet. Das Ganze ist dann stellenweise auch recht unterhaltsam und ein Cameoauftritt von Stephen Hawking ist ein kleines, aber feines, Extra.

    Leider spielt sich hier am Ende dann alles unglaublich schnell ab und auch wenn mir der Schluss an und für sich von seiner Aussagekraft gefallen hat und zum Nachdenken anregt, fehlte mir bei der letzten und alles entscheidenden Schlacht doch ein wenig der Knalleffekt und vor allem mit dem Ausgang einer Figur tat ich mir schwer, da es unglaublich konstruiert wirkt und auch in punkto Logik nicht überzeugt. Es ist dann auch so, dass es beim abschließenden Epilog fast schon zu rosa wird, was zuvor nicht so der Fall war und einmal mehr den Leser zwar zufrieden zurücklässt, aber etwas übertieben wirkt, vor allem da zuvor so manche gefühlsmäßige Verstrickung recht oberflächlich blieb. Man kann definitiv nicht sagen, dass es hier im Verlauf der Handlung kitschig wird, obwohl alles an zwischenmenschlichen Bindungen vorkommt was vorkommen kann, aber gerade deshalb wirkte es am Ende einfach etwas zu viel des Guten mit all seiner scheinbaren Harmonie. 

    Toll fand ich wiederum, dass der Autor ebenfalls auf starke Frauenfiguren setzt und es Charaktermäßig eine bunte Mischung gibt, ohne dass es komisch oder aufgesetzt wirkt, sondern einfach lebensnah. Hier treffen verschiedenste Menschen aller Altersgruppen, sexueller Orientierung, Sprache und Hautfarbe aufeinander und versuchen die Welt vor der Vernichtung zu bewahren.

    Fazit: Eine tolle Geschichte, die vor allem, aber nicht nur, für Sciene-Fiction Liebhaber, Gamer und Nerds spannend und unterhaltsam ist, da hier wohl jeder auf seine Kosten kommt, der zumindest nicht völlig ahnungslos ist bzw. Interesse hat sich mit der Materie etwas näher zu beschäftigen. Nach Ready Player One ein Pflichtbuch für mich, auch wenn es nicht ganz an dieses heranzukommen vermag. Dennoch besticht es einmal mehr durch eine vielfältige Handlung, die am Ende zum Nachdenken anregt und zugleich mit Verschwörungstheorien, einer ordentlichen Portion an Popkultur, Technologie und Action punktet. Definitiv empfehlenswert, auch wenn es teilweise nicht völlig überzeugen konnte, gegen Schluss leider vieles viel zu schnell abgehandelt wird und das Ende fast schon ein wenig zu rosa ausgefallen ist. Fans des Autors und seines Stils werden auch hier sicher wieder auf ihre Kosten kommen und allen anderen rate ich es einfach einmal auszuprobieren, da auch ich ansonsten wenig mit Science Fiction anfangen kann, aber Cline es geschafft hat, mich für diese Materie zu interessieren.

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    schlaubibastis avatar
    schlaubibastivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gute abwechslungsreiche Unterhaltung, vor allem für Film und Videofans der 70er und 80er Jahre
    Gute abwechslungsreiche Unterhaltung, vor allem für Film und Videofans der 70er und 80er Jahre

    Inhalt:
    Zack Lightman, Geek und 80er Fanboy, verbringt die meisten Zeit seines Lebens in der virtuellen Welt des Computerspiels „ARMADA“, einem der klassischen VR-Shooter in der eine Alienrasse die Erde, und damit die Menschheit, mit der Zerstörung bedroht. Zack gehört in „ARMADA“ zu den Top-10-Spielern, und er ist schon so etwas wie eine Berühmtheit. In der realen Welt ist Zack eher der klassische Außenseiter, welcher sich grade in der Schule mehr Probleme einhandelt, als gut für ihn wäre. Nach der Schule flüchtet er sich am liebsten in die Starbase Ace, den Spiele-Laden seines Freundes Ray. Als Ray eines Tages mit einem Raumschiff der EDA, der Earth Defense Alliance, jener Verteidigungseinheit aus dem Computerspiel „ARMADA“, auf dem Parkplatz von Zacks Schule landet, endet Zacks ruhiges leben. Als Zack dann auch noch von der EDA informiert wird, dass ein Angriff von Aliens auf die Erde kurz bevorstehe und sein totgeglaubter Vater noch lebt, ändert sich alles.

    Meinung:
    Gute abwechslungsreiche Unterhaltung, vor allem für Film und Videofans der 70er und 80er Jahre. Ernest Cline nimmt den Leser in „ARMADA“ mit auf eine rasante Reise durch eine vielleicht gar nicht allzuferne Zukunft. Gespickt mit Anspielungen vor allem auf SciFy Filme der guten alten Zeit werden vor allem Fans dieser Zeit sehr viel Spaß an dem Roman haben. Nebenher thematisiert Cline auch noch unterschwellig philosophische Fragen und erzählt eine ziemlich glaubhaft wirkende Verschwörungstheorie zur unterschwelligen Gewöhnung der Menschheit an eine bevorstehende Invasion von Aliens.

    Das Buch habe ich zufällig auf der LBM18 am Stand von FISCHER Tor entdeckt, und nachdem ich Clines erstes Werk „Ready Player One“ liebe, musste es natürlich sofort mit. 🙂

    https://www.sebastian-haeutle.de/2018/04/rezension-armada-ernest-cline/

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wow
    Ja ein Endzeitroman

    Armanda ist ein Onlinespiel das ziemlich angesagt ist in dere gut darin es zu spielen. Er kämpft gegen die Ausserirdischen und verteidigt somit die Erde. Doch plötzlich ist es kein Spiel mehr sondern bitterer Ernst. Die Menschheit soll ausgerottet werden.
    Die Spieler nehmen unerwartet eine ziemlich wichtige Rolle ein.
    Es geht nur um das nackte Überleben der Menschheit auf der Erde.
    Die Charakteren hätten besser im Buch beschrieben werden können.
    Das aus einem Spiel plötzlich Ernst wird, das ist echt bitter.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Das Schicksal der Erde liegt in deinen Händen!

    Was, wenn die virtuelle Welt aus eurem Computerspiel plötzlich Realität wird und du dich mitten im Kampf gegen echte Außerirdische befindest? Bist du bereit, die Erde zu retten? Zack Lightman steht urplötzlich vor genau diesem Szenario: Aliens greifen die Erde an und Zack – leidenschaftlicher Vollzeitgeek und Profi-Gamer – wird Mitglied der Earth Defense Alliance, um die Erde zu retten.

    Mit "Armada – Nur du kannst die Erde retten", präsentiert uns Ernest Cline, Autor des Weltbestsellers "Ready Player One" ein neues Science Fiction Abenteuer der Extraklasse! Du willst Zack auf seiner Mission begleiten? Dann mach mit in unserer Leserunde: Get Ready Players!

    Mehr zum Inhalt
    Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht.

    Neugierig geworden? Dann schau gleich in die Leseprobe!

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    Ernest Cline ist Roman- und Drehbuchautor, Vater und Vollzeit-Geek. Sein Debüt ›Ready Player One‹ galt sofort nach Erscheinen als Klassiker und ist einer der erfolgreichsten Science-Fiction-Romane der letzten Jahre. Nach seinem Bestsellererfolg kaufte er sich als Erstes einen DeLorean (mit Fluxkompensator), den legendären Wagen aus ›Zurück in die Zukunft‹, mit dem er auf Lesereisen geht. Cline lebt mit seiner Familie in Austin, Texas.

    Gemeinsam mit FISCHER TOR vergeben wir 25 Exemplare von "Armada – Nur du kannst die Erde retten" unter allen Science Fiction Fans und Abenteurern, die sich bis zum 15.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und folgende Aufgabe lösen:

    Zack sitzt nichtsahnend (und gelangweilt) im Klassenzimmer, als er aus dem Fenster schaut und zum ersten Mal die UFOs erblickt, gegen die er später kämpfen muss. Wie würdest du reagieren, wenn du am Horizont tatsächlich ein Raumschiff entdecken würdest?

    Ich freue mich auf deine Antworten und drücke dir die Daumen!

    * Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen
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    Pressestimmen

    Idealer Stoff für einen spektakulären Disney-Film.

    Die Charaktere sind liebenswürdig und die Story mitreißend. Der Roman ist ein wilder Ritt von der Erde zum Mond und zurück.

    Für alle, die sich übermächtigen Bedrohungen stellen können, den Glauben an einen guten Ausgang nicht verlieren und dabei gern Teil des Geschehens werden.

    ARMADA ist [.] ein Roman, der durchaus Laune macht, mit Kritik an der Menschheit nicht spart und auf diese Weise auch nicht zweidimensional daherkommt.

    Das perfekte Buch für alle Gamer, Popkultur-Nerds und Fans von ›Independence Day‹, ›EVE Online‹, [.] und für alle User von Oculus Rift, Vive oder PlayStation VR.

    Abgedrehter Spaß für Nerds, Geeks & Gamer voller Verweise auf mehr oder minder bekannte SF-Knaller.

    Vollste SF Leseempfehlung- Intensiv- spannend- man schaut mit ganz anderen Augen in den Himmel über uns.

    Für Nerds und Geeks ist es ein Traum, für den Rest immerhin nette Unterhaltung.

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