Ernest Hemingway Der alte Mann und das Meer

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Inhaltsangabe zu „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 1953, ein Jahr später ausdrücklich von der Nobelpreis-Jury erwähnt:

Hemingways faszinierende Novelle über den kubanischen Fischer Santiago. Allein fährt er in einem kleinen Ruderboot aufs Meer. Vierundachtzig Tage hat er nichts gefangen. Sein junger Helfer wurde auf ein anderes Boot geschickt – der alte Mann sei vom Unglück verfolgt, sagen die Eltern. Doch nachdem Santiago wieder einen ganzen Tag lang umsonst gewartet hat, beißt ein sehr großer Fisch an und zieht ihn und das Boot hinaus aufs offene Meer. Ein ungleicher Kampf beginnt.

Eine der berühmtesten Erzählungen der modernen Weltliteratur in neuer Übersetzung.

Der Kampf mit den Urgewalten des Lebens, ein Klassiker ohne Zweifel...

— Marlin55

Großartige Erzählung eines großen Dichters!

— de_schwob

Hemingway. Recht viel mehr muss man dazu nicht sagen.

— steffilam

Hervorragende Erzählung mit der Moral vergangener Zeit

— Lesetorte

Ein Klassiker, der mit ruhigen Beschreibungen die Odyssee eines alten Mannes beschreibt, der nach 85 Tagen den Fang seines Lebens macht

— jewi

Ein stilles Buch voller Symbolik

— Isy2611

„Der alte Mann und das Meer“ ist ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, den man unbedingt gelesen haben sollte.

— Koehler-trifft-Buch

Beeindruckend geschrieben. Ein Buch über das Leben und eine besondere Freundschaft. Leider auch ein bisschen traurig.

— Bella233

Ein mitreißender Klassiker, der einen nicht allzu schnell wieder loslässt.

— Catniss

Ein sehr entspannendes Buch.

— Donna_Tartt

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  • Der alte Mann und das Meer

    Der alte Mann und das Meer

    Marlin55

    10. October 2017 um 09:37

    Der Kampf mit den Urgewalten des Lebens, auch Einsichten durch das Leben gewonnen, und doch der unbedingte Wille zum Sieg...sowie das Zerrinnen der Mannesstärke. 
    Zeitlos.

  • Ernest Hemingway | DER ALTE MANN UND DAS MEER

    Der alte Mann und das Meer

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 10:15

    In drei Stunden ausgelesen. Zum Inhalt brauche ich wohl kaum etwas schreiben (alter Fischer fährt weit aufs Meer, macht den Fang seines Lebens, verliert ihn aber an eine Übermacht an Haien und kehrt nach Tagen mit dem bloßen Skelett in den Hafen zurück); ich denke, das ist den meisten geläufig, auch wenn sie das Buch nicht gelesen haben. Der Weltruhm dieses schmalen Büchleins gründet aber natürlich nicht nur auf der erzählten Geschichte. FORM: Die Sprache ist knapp, ruhig und einfach, in Zusammenhang mit dem Titelhelden wohl altersweise. Die große Kunst Hemingways besteht im Weglassen: Vieles, was man über den alten Mann erfährt, steht zwischen den Zeilen. Man hat das Gefühl, man kenne den Mann, ohne direkt etwas von ihm zu wissen. Der Charakter wird geformt durch das, was Hemingway NICHT schreibt. Das ist meisterhaft. Und was bedeutet das alles nun? Da kann sich wohl jeder selbst eine Interpretation zusammenschustern. DER ALTE MANN UND DAS MEER ist eine Parabel und der Text bietet dutzende Möglichkeiten, eine Moral zu ziehen. Mir gefällt: Der alte Mann ist die Menschheit, das Meer die Natur; der Mensch entreißt der Natur ihre Schätze, die Natur nimmt sie sich wieder. Oder: Der alte Mann ist ein alter Mann, das Meer sein Leben, der Fisch das Glück (zum Beispiel ein Lottogewinn), die Haie das Unglück (zum Beispiel das Finanzministerium oder geldgeile Ex-Frauen); soll heißen: Für das Glück musst Du kämpfen, das Unglück kommt auch so. Oder (etwas positiver): Der alte Mann hat den Kampf begonnen um hunderte Pfund Fischfleisch zu verkaufen (materiell) und kommt mit nichts nach Hause, hat aber dennoch gewonnen (ideell); ein Sieg ohne Trophäe, ein Kampf um des Kampfes willen… FAZIT: Man kann das ewig weiter spielen (eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, das wird ja länger als Buch selbst). Kurzum: Mir hat’s gefallen – volle Punktzahl. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Ein Mann hat getan, was er sollte…

    Der alte Mann und das Meer

    de_schwob

    12. September 2017 um 08:11

    Ist es wirklich auf die wenigen Worte reduziert? Ich finde, nein. Hemingway beschreibt eine Moral vergangener Zeiten, die man sich auch heute oftmals zurück wünschen möchte. Das unendliche Meer, der unerbittliche Kampf gegen das Schicksal, das doch auch eine berechtigte Form des Daseins hat. Weder Hai noch Umwelt sind böse, alles gewinnt nur aus Sicht des jeweils Beteiligten eine andere Bedeutung.

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  • Glück oder Unglück – Verlust oder Gewinn.....

    Der alte Mann und das Meer

    Lesetorte

    29. May 2017 um 07:34

    Was zählen schon Gewinn oder Verlust am Ende der Tage? Ein Mann hat gekämpft und sein Bestes gegeben. Man muss die Zeit berücksichtigen, in der Hemingway diese Geschichte schrieb. Damals gab es noch den Begriff von Mut und Ehre und von niemals aufgeben.

    Auch wenn das heute von Manchem anders gesehen wird: Zu Recht ein Klassiker!

  • Der Kampf eines alten Mannes

    Der alte Mann und das Meer

    Koehler-trifft-Buch

    23. April 2017 um 08:13

    Santiago ist alt und einsam und seit 84 Tagen "salao" (glücklos). Doch am 85 Tag beißt ein riesiger Blue Marlin an, mit dem der alte Mann drei Tage und zwei Nächte lang kämpft. Ein Kampf von wahrhaft biblischen Ausmaßen, der fast die Kräfte des Fischers übersteigt. Und der Moment seines größten Erfolges ist zugleich der Beginn seiner größten Niederlage, denn aus der Wunde des harpunierten Marlins tritt Blut aus ...   "Der alte Mann und das Meer" ist Hemingways spätes Meisterwerk, für das er mit dem Pulitzerpreis und dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Es ist für mich eine der gelungensten Darstellungen des existenziellen Daseinskampfes des Menschen. Santiago muss nicht nur den großen Fisch besiegen (die Kreatur), er muss auch Schmerzen und Müdigkeit überwinden (sich selbst) und Meer und Haien trotzen (der Natur). Und wie Hemingway diesen Kampf schildert geht unter die Haut. Der Leser spürt regelrecht, dass nichts zwischen ihm (Santiago) und dem Fisch ist, als ein dünnes Stück Schnur.   Am Ende der Novelle liegt Santiago zwar zerschlagen und müde in seiner Hütte und äußert Manolin gegenüber sein Gefühl, dass etwas in seiner Brust kaputtgegangen sei. Als er aber wieder eingeschlafen ist, träumt er von den Löwen. Sinnbild für die Kraft und Majestät der Natur. Ein versöhnliches und zuversichtliches Ende, trotz der Niederlage. Zu diesem Eindruck trägt auch sein junger Freund Manolin bei, der ihm die Treue hält und für die Zukunft Gutes erwarten lässt. Für mich steht fest: „Der alte Mann und das Meer“ ist ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, den man unbedingt gelesen haben sollte. Der Rowohlt Verlag bietet hierfür eine schöne Neuausgabe an - mit einer neuen Übersetzung aus dem Englischen von Werner Schmitz.

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  • Kurzweilig

    Der alte Mann und das Meer

    Mrs-Jasmine

    06. February 2017 um 20:55

    Ein sehr dünnes und kurzweiliges Buch! Es dreht sich alles um einen alten Mann und seinem besten Fang! Einen riesigen Fisch! Aussagekräftig für Ausdauer, Dankbarkeit, Entschlossenheit und Demut!

    • 2
  • Ein stilles Buch über essentielle Themen

    Der alte Mann und das Meer

    carathis

    15. January 2017 um 20:11

    Santiago, der alte Mann, ist Fischer, schon sein ganzes Leben lang. Doch in letzter Zeit hatte er nicht viel Glück bei seiner Arbeit, kam Tag für Tag ohne Fang zurück. Doch im Herzen vertraut er darauf, dass bald wieder ein großer Fisch anbeißt. Und so rudert er hinaus aufs Meer, viel weiter als die anderen Fischer. Es sind nur wenige Tage, die in diesem Buch beschrieben werden, gespickt mit Erinnerungen an bessere Zeiten. Und sehr viel passiert auch nicht. Aber es wird das Gefühl vermittelt, dass man auch mit wenigen Dingen im Leben zufrieden sein kann, wenn man nur genug Vertrauen in sich und die Natur hat. Allerdings gefiel mit die Sprache nicht so sehr. Dies kann aber auch an der schon etwas älteren Übersetzung meiner Reclam-Ausgabe von 1985 gelegen haben.  

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  • Eine ausgewachsene Pechsträhne

    Der alte Mann und das Meer

    KristinaTiemann

    22. November 2016 um 19:17

    Über Hemingways Novelle "Der alte Mann und das Meer" muss nicht mehr viel gesagt werden, außer vielleicht dass er nicht zuletzt für sie zu Recht den Literaturnobelpreis bekommen hat.Es ist eine großartige Geschichte, die vom Überlebenskampf eines glücklosen Fischers handelt. Er hat zwar begriffen, dass ihm das Glück nicht hold ist, bäumt sich aber immer wieder gegen das Schicksal auf. Nichtsdestotrotz kehrt er jeden Tag aufs Neue mit einem leeren Netz nach Hause. Doch dann, ganz unverhofft, macht er den Fang seines Lebens und kämpft bis zur totalen Erschöpfung, um den Marlin an Land zu bringen ... Kann man sich gegen das Schicksal auflehnen? Die Novelle verströmt eine tiefe Weisheit und Wissen über den Gang des Lebens. Ist aber vielleicht nicht unbedingt für jemanden geeignet, der meint, gerade keine Glückssträhne zu haben :) 

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  • eBook Kommentar zu Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

    Heinz Albers

    via eBook 'Der alte Mann und das Meer'

    Eine Geschichte mit Ewigkeitswert.

    • 3
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Der Fang seines Lebens

    Der alte Mann und das Meer

    NiWa

    04. September 2016 um 08:23

    Der alte Fischer Santiago hat schon tagelang kein Glück. Lange Zeit hinweg ist ihm kein Fisch ins Netz gegangen. Trotzdem ist er optimistisch und ahnt nicht, dass ihm der Fang seines Lebens bevorsteht.Es ist schwierig hierzu eine Rezension zu schreiben, ohne nicht zu viel von der Geschichte zu verraten.Diese Novelle thematisiert meiner Meinung nach das Alter, das Leben und die Kraft, die in beiden steckt. Es geht außerdem um das Meer und die Liebe dazu.Der alte Fischer Santiago hat schon lange Zeit kein Glück mehr gehabt. Er ist ein Mensch, der sich nicht mehr für viel interessiert. Er lebt in seiner bescheidenen Hütte auf Kuba, schläft auf Zeitungspapier und wartet ab, was ihm das Leben noch beschert.Die Geschichte wird aus der auktorialen Perspektive erzählt, die uns immer wieder an Santiagos Gedanken teilhaben lässt. Großteils befindet man sich mit Santiago mitten am Meer und kann nicht anders, als das Durchhaltevermögen des alten Mannes zu bewundern. Er nimmt die Dinge wie sie kommen, ohne sich zu beklagen, und hängt dabei seinen Gedanken nach.Ich muss schon zugeben, dass mich die Handlung an sich nicht beeindruckt hat, weil eigentlich nicht viel passiert. Trotzdem vermittelt Hemingway ein eindrucksvolles Gefühl für die Situation. Man spürt das Meer, wie es einen sanft im Boot schaukelt, schmeckt das Salz, leckt es von den Lippen, und bekommt eine Ahnung von der Kraft, dem Leben und der Natur, die in Santiago und seinem kleinen Boot stecken.Ich habe die Erzählung weder als spannend, noch poetisch oder informativ empfunden. Trotzdem hat sie bleibenden Eindruck auf mich gemacht, den ich nur schwer in Worte fassen kann. Einerseits erinnert sie an eine Anekdote, die man Freunden und Bekannten nach einer Urlaubsreise erzählt, andrerseits beinhaltet sie so viel Bescheidenheit und Demut, dass man darüber nur staunen und nachdenken kann.Ich glaube, „Der alte Mann und das Meer“ gehört zu jenen Geschichten, von denen man nicht richtig weiß, was sie einen sagen wollen, und einen deshalb zum Grübeln bringen. Die Erzählung erinnert mich an das Meer. Sie ist voller Leben und Schaffensdrang. Sie schaukelt einen in den Schlaf und dann peitscht sie einen auf. Sie ist voll unglaublicher Tiefe, aber auch seichter Stellen. Manchmal kann man bis zum Grund blicken, aber meistens verliert man sich in seiner dunklen Unendlichkeit.Alles in allem ist mir aber egal, was Hemingway damit sagen wollte, denn mir hat Santiagos Geschichte gut gefallen, auch wenn sie für mich undurchschaubar ist. Wer sich für Hemingways Novelle interessiert, dem kann ich also nur empfehlen, sich gemeinsam mit Santiago auf den Fang seines Lebens einzulassen.

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    • 13
  • Männer und das Leben

    Der alte Mann und das Meer

    Buchgespenst

    28. August 2016 um 11:45

    Der alte Mann und das Meer Das Glück scheint den alten Fischer verlassen zu haben. Schon seit Tagen kehrt er ohne Fang nach Hause. Doch er fährt unermüdlich weiter raus und eines Tages vielleicht zu weit. Er fängt den größten Fisch seines Lebens, doch wird er ihn nach Hause bringen können?   Haben und Nichthaben Harry Morgan ist Fischer, doch seinen Lebensunterhalt verdient er sich schon lange auf anderen, unsauberen Wegen. Kubaner, Waffen, Alkohol, Chinesen – auf seinem Boot schmuggelt er alles, was nur irgendwie möglich ist, um seine Familie zu ernähren. Doch das Leben meint es nicht gut mit ihm. Immer wieder kommen ihm Behörden, Gangster und Alkoholiker in die Quere.   The fifth Column and the first Forty-Nine Elf weitere Erzählungen von Hemingway, von denen einige einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor allem die Geschichten mit Nick haben mich begeistert.   Hemingway lässt mich immer zwiespältig zurück. „Der alte Mann und das Meer“ ist toll. 4 Sterne dafür. Die Gelassenheit, die Lebenseinstellung des Fischers und die Ruhe, die diese Erzählung ausstrahlt haben mich begeistert. Der erste Hemingway, der mich so fasziniert. Schon mit „Haben und nichthaben“ wird der positive Eindruck wieder verwischt. Depressiv, mutlos und lebensverneinend dümpelt die Geschichte vor sich hin. Nichts gelingt, alles ist sinnlos, der Mensch ein verrottender Haufen Fleisch – mehr bleibt mir von der Erzählung nicht in Erinnerung. Bestimmt lässt sich hier viel interpretieren, doch mein Fall war das Ding nicht. Die anderen Erzählungen sind irgendwas dazwischen. Zwischen inhaltslos und depressiv, habe ich die Nick-Geschichten wiedergefunden, durch die ich Hemingway zu Schulzeiten kennengelernt habe und die mich sofort begeisterten. Deswegen auch meine große Enttäuschung, das ich mit anderen Werken des Autors nichts anfangen konnte. Fazit: Hemingway ist Geschmackssache. Ein großer Autor, mit viel Interpretationspotential, doch der düstere, lebensverneinende, hoffnungslose Ton, den er anschlägt, ist nicht für jedermann.

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  • na ja...eher gewöhnungsbedürftig

    Der alte Mann und das Meer

    itwt69

    23. August 2016 um 19:33

    Dieser Klassiker mag Kult sein, allerdings hat mir "Wem die Stunde schlägt" wesentlich besser gefallen. Da ist es eher von Vorteil, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Mich hat sie nicht wirklich gepackt - gerade so 2,5*

    • 2
  • Faszinierender und bewegender Klassiker über einen alten Mann... und das Meer.

    Der alte Mann und das Meer

    Kaiaiai

    12. August 2016 um 12:56

    Von Hemingway kannte ich bisher nur dieses Zitat zu "Der alte Mann und das Meer":Then there is the other secret. There isn't any symbolysm [sic]. The sea is the sea. The old man is an old man. The boy is a boy and the fish is a fish. The shark are all sharks no better and no worse. All the symbolism that people say is shit. What goes beyond is what you see beyond when you know.Ich finde dieses Zitat so unglaublich eindrücklich und treffend, dass ich mir fast sparen möchte eine Rezension zu schreiben und dabei zu hoffen, dass das Zitat ausreicht um jeden zu motivieren dieses Buch zu lesen. Für alle unentschiedenen schreibe ich dennoch eine Rezension:Hemmingway erzählt hier eine Geschichte über einen alten Fischer, der alleine in einer Hütte am Strand lebt. Seine einzige wirkliche Bezugsperson ist ein Junge, den er früher zum Fischer ausgebildet hat, der aber jetzt nicht mehr mit ihm fischen geht, weil er auf dem Fischerboot des Vaters arbeitet. Eines Tages wird der Mann von einem riesigen Fisch auf das Meer hinausgezogen und verwickelt sich in einen existentiellen Kampf auf Leben und Tod.Wie aus dem obigen Zitat hervorgeht bietet diese Geschichte viel Platz für Interpretation. Das kommt meiner Meinung nach daher, dass sie sonst eigentlich recht einfach wäre. Der Schreibstil ist recht einfach, aber trotzdem eindrücklich und man fühlt sehr mit dem Fischer mit, der in seinem Kampf mit dem Fisch durch einige Höhen und (vor allem) Tiefen geht. Dabei wird er schnell mit existentialistischen Fragen konfrontiert, die dem Buch dann die nötige Tiefe geben.Nichtsdestotrotz bin ich auf Hemingways Seite wenn es um die Interpretation der Geschichte geht. Sie bedarf nämlich eigentlich keiner Interpretation, sondern steht für sich selbst. Das macht für mich gerade den Charme und die Faszination an diesem Buch aus. Aber bildet euch einfach selbst eine Meinung! Dieser Klassiker ist auf jeden Fall lesenswert und kurzweilig.

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  • Leserunde zu "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

    Apfelgruen

    Willkommen zur zweiten Leserunde im August der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".Hier wollen wir zusammen "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway lesen.Wikipedia meint dazu:Der alte Mann und das Meer (The Old Man and the Sea) ist eine von Ernest Hemingway auf Kuba geschriebene Novelle, die 1952 erstmals veröffentlicht wurde. Sie war Hemingways letztes Werk, das zu seinen Lebzeiten erschien, und sie gilt als sein bekanntestes Werk überhaupt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der kubanische Fischer Santiago, der mit einem riesigen Marlin ringt. Obwohl das Werk Gegenstand einer harten Kritik war, gilt es als eines der bedeutendsten Werke in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Der alte Mann und das Meer bestätigte noch einmal Hemingways Rang in der Weltliteratur und trug dazu bei, dass ihm 1954 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde.Die Einteilung der Leserunde gestaltete sich etwas schwierig, da es leider keine Kapitel gibt. So habe ich das Buch in etwa drei Teile geteilt und werde die entsprechenden Stellen in den Abschnitten posten.Die Leserunde beginnt am 1. August. Wer mit einer Leserunde noch nicht genug hat, kann auch gerne noch bei der anderen vorbeischauen: http://www.lovelybooks.de/autor/Harper-Lee/Wer-die-Nachtigall-st%C3%B6rt-53777125-w/leserunde/1254804114/Viel Spaß!

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