The Old Man and the Sea

von Ernest Hemingway 
4,0 Sterne bei101 Bewertungen
The Old Man and the Sea
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (73):
Shannons avatar

Ruhiges, gelungenes Werk!

Kritisch (12):
ichundelaines avatar

Ja, ist ein Klassiker, aber ich fand ihn jetzt echt unspektakulär und langweilig.

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Inhaltsangabe zu "The Old Man and the Sea"

Oberstufe Weitere Titel dieser Reihe: Mittelstufe: The Murder of Roger Ackroyd (3-19-000219-3) On the Beach (3-19-000239-8)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783190001507
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:59 Seiten
Verlag:Hueber Verlag
Erscheinungsdatum:09.10.2001
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2002 bei Books on Tape erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 2 Jahren
    Der Fang seines Lebens

    Seit 84 Tagen kommt der alte Fischer Santiago ohne Fang heim. Am nächsten Tag fährt er weiter heraus als alle anderen und hat Glück, denn ein riesiger Marlin beißt an. Santiago kann ihn aufgrund seiner Größe nicht einfach ins Boot hieven, also muss er abwarten, bis der Fisch ermüdet. In diesem Kampf auf Leben und Tod kann es nur einen Sieger geben: den alten Mann oder das Meer....

    Mein erster Hemingway konnte mich für sich einnehmen. Mir gefiel der minimalistische Sprachstil, der dennoch in knapp 100 Seiten alles auf den Punkt bringt und ein großartiges Kopf-Kino hervorbringt.

    Die Beziehung des alten Fischers zum Meer und seinen Lebewesen, eine Beziehung, die geprägt ist von Respekt und Rivalität, spiegelt den Lauf der Natur wieder, in dem es immer ums Überleben geht.

    Das Meer, die Fische und die Haie waren wie Charaktere für mich als Leser, so wichtig war ihre Rolle in diesem Kammerspiel, so bedeutend waren sie dargestellt.

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    Sakukos avatar
    Sakukovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein einfaches Buch mit einfacher Sprache, aber so viele Bedeutungsebenen.
    Eine einfach Geschichte mit viel Bedeutung

    Der alte Fischer Santiago hat seit 84 Tagen keinen Fang mehr gemacht. Sein Lehrling würde von seiner Familie auf ein anderes Schiff geschickt, weil der alte Mann als unglücklich gilt.
    Als er am nächsten Tag hinausfährt, bekommt er den größten Fang seines Lebens an die Leine.

    Das Buch bedient sich einer sehr gradlinigen, einfachen Sprache. Kaum rhetorische Mittel, kurze Sätze. Das passt gut zu dem einfachen Thema und dem einfachen Leben des Fischers.

    Auch die Geschichte ist relativ gradlinig, auch wenn sich viele Themen darin verstecken. Es geht fast nur um das Fischen, und etwas um Amerikanischen Baseball, das der alte Fischer und sein Lehrling verfolgen.
    Ich fand die Geschichte so bis zu 2/3 des Buches interessant. Es geht um den Parallelismus von Fischer und Fisch, wie beide zusammen hängen bis einer stirbt. Die Verbundenheit zu seiner Beute.
    Um Durchhaltevermögen, wofür man leidet, Sieg für Anerkennung und wie kurzweilig und bedeutungslos ein Sieg ist.

    Das Ende wirkte auf mich leider etwas repetitiv und anstrengend. Man kann sich die Auflösung schon denken, dennoch geht es weiter. Auch das spiegelt die Geschichte, auch der alte Mann kennt sein Schicksal und kann dennoch nur weiter kämpfen und weiter segeln.

    Ich bin ziemlich sicher ich habe beim ersten Lesen einige Bedeutungen und Bilder übersehen. Das Buch hat seine Längen, ist aber definitiv zu recht ein Klassiker den man auch außerhalb des Englischunterrichts gut lesen kann.

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    NicolasDierkss avatar
    NicolasDierksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die brilliante Einfachheit und Tiefe dieses Meisterwerks wird mancher übersehen. In dem Fall empfehle ich zehn Jahre zu warten.
    Bereichernde Lektüre für Menschen mit wenig Zeit

    Was ich von diesem Buch erinnerte, war ruhige Klarheit angesichts von Verzweiflung. Vor etlichen Jahren, vermutlich als Schüler, hatte ich es gelesen. Ich war mäßig begeistert und doch habe ich es nie vergessen. Lange habe ich dann einen Bogen um den „Klassiker“ Hemingway gemacht – warum? Vielleicht Ehrfurcht, vielleicht Aufschub, vielleicht Zufall. Nun habe ich erstmals die Größe dieses kleinen Büchleins erahnt und ordne es in mein Regal der schmalen Riesen ein.

    Die Geschichte handelt von einem alten Fischer, den das Glück seiner Jugend verlassen hat. Dennoch fährt er Tag für Tag in seinem kleinen Boot hinaus, in Hoffnung auf einen großen Schwertfisch. Sein junger Gehilfe wird von seinen Eltern nicht mehr mitgelassen, aber hilft dem alten Mann an Land nach Kräften.
    Eines Tages fährt der Fischer weit hinaus und tatsächlich nimmt ein riesiger Merlin seinen Köder. Über Tage und Nächte währt der Kampf, der Fischer kommt an seine körperlichen Grenzen, doch er schafft es. Aber der Rückweg ist lang und voller Gefahren...

    Hemingway schrieb dieses Buch 1952 auf Kuba und war selbst leidenschaftlicher Fischer. Aus jedem Satz leuchten Erfahrung und Vertrautheit, Meeresduft und Schwere des Alters. Hemingways Stil ist unerreicht in seiner Einfachheit ohne Schnörkel, seiner Direktheit und Härte. Vielleicht erfassen erst Leser von komplizierteren Schriftstellern wie Dostojewskij, Robert Musil oder Thomas Mann den diamantenen Schliff dieser „langen Kurzgeschichte“, die Hemingway den Nobelpreis für Literatur einbrachte. Wie bei der Musik von Miles Davis oder der Philosophie Ludwig Wittgensteins bekommt diese Knappheit erst vor dem Hintergrund der durchschrittenen Komplexität ihre Strahlkraft.

    Ein wunderbares Buch für Menschen mit wenig Zeit. Schnell kann man ein- und aussteigen, keine Längen und dabei eine echte Bereicherung – nicht nur für das Bildungsgewissen, sondern für den eigenen Blick auf Literatur und Leben.

    Kommentare: 1
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    gsts avatar
    gstvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und eindrücklich! Diese Erzählung lässt einen inneren Film ablaufen.
    Kampf mit dem Marlin

    Diese von Hemingway auf Kuba geschriebene Novelle wurde 1952 erstmals veröffentlicht. Sie war sein letztes, zu seinen Lebzeiten erschienenes Werk und ist wohl das bekannteste. Es bestätigt Hemingways Rang in der Weltliteratur und trug laut Wikipedia dazu bei, dass ihm 1954 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde.

    Hauptdarsteller ist der Fischer Santiago, der seit Wochen keinen Fang mehr nach Hause brachte. Seinem jungen Gehilfen wurde von den Eltern sogar verboten, weiter mit ihm hinauszufahren. Trotzdem hilft der Junge dem alten Mann sein Boot klar zu machen. Santiago fährt mit dem Gedanken hinaus, diesmal mit einem großen Fisch zurückzukommen. Und tatsächlich beißt der größte Fisch an, den er bisher gefangen hat. Hemingway erzählt sehr eindrücklich vom Kampf auf dem Meer, der mehrere Tage und Nächte dauert.

    Obwohl ich jahrelang keine englische Literatur mehr angerührt hatte, zog mich die Geschichte schnell in ihren Bann. Nachdem die ersten Fachausdrücke erkundet waren, ließ sich das Buch sehr einfach lesen. Auf jeden Fall hat es mich ermutigt, mir noch weitere Erzählungen des 1899 geborenen Schriftstellers zu Gemüte zu führen. Hemingway beendete sein Leben am 2.Juli 1961.


    Kommentare: 2
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "The Old Man and the Sea" von Ernest Hemingway

    Hemmingway baut die Geschichte des alten Mannes langsam auf, oberflächig gesehen passiert nicht viel. Im Inneren des Mannes der seinen größten Fisch fängt und daran zerbricht diesen ans Boot zu ziehen passiert umso mehr. Man muss sich schon ein wenig durchkämpfen und erst zum Schluss offenbart sich die Absicht dieses Werks. Nicht ganz einfach zu lesen.

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    tedescas avatar
    tedescavor 7 Jahren
    Rezension zu "The Old Man and the Sea" von Ernest Hemingway

    Zum ersten Mal musste ich dieses Buch mit 16 lesen, in der Schule, und ich habe mich zutode gelangweilt. Wobei mir schon damals die Schlichtheit der Sprache aufgefallen ist, mir der Hemingway einem doch immer wieder Emotionen wie Rührung und Mitleid entlockt. Wir haben das Buch dann im Unterricht zerkaut und wieder ausgespuckt, und über Jahrzehnte hatte ich es in schlechter Erinnerung.

    Wie gut, dass ich mich von einer Leserunde bei bookreaders.at dazu hinreissen habe lassen, diesem Büchlein noch eine Chance zu geben, es heute, über 30 Jahre später, mit neuen Augen zu lesen. Langeweile ist diesmal keine aufgekommen, doch die Rührung und auch das Mitleid für den alten Santiago ist nach wie vor präsent.

    Eine meisterhafte Parabel, über die schon so viel geschrieben wurde, dass ich keine weiteren Klischees bedienen möchte. Hemingway hat explizit für dieses Buch den Nobelpreis erhalten, meiner Meinung nach hätte man ihn diesen auch für sein Gesamtwerk verleihen können. Das Wenige, das ich daraus gelesen habe, fand ich immer ausgesprochen beeindruckend.

    Alles in allem ein "Klassiker", den man wohl in verschiedenen Lebensphasen immer wieder lesen kann.

    Die kommentierte Reclam-Ausgabe macht das Lesen im Original auch für Wiedereinsteiger zu einem Vergnügen.

    Ergänzend dazu hier noch der Link zu Gregorio Fuentes, der dem Autor als Vorbild für Santiago gedient hat:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorio_Fuentes
    http://stockpress.de/2010/09/19/gregorio-fuentes-war-hemingways-kapitan/

    In Cojimar, am Stadtrand der riesigen Stadt Havanna, kann man eine der zahlreichen Bars besuchen, in denen Don Ernesto Stammgast war, im Garten seines wunderbaren Hauses, das wirklich in jedem Raum vollgestopft ist mit Büchern, steht die Pilar, Hemingways geliebtes Boot, um das sich Gregorio gekümmert hat.

    "He was an old man who fished alone in a skiff in the Gulf Stream and he had gone eighty-four days now without taking a fish."

    Kommentare: 1
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    Shannons avatar
    Shannonvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ruhiges, gelungenes Werk!
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    Rockyrockts avatar
    Rockyrocktvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Simpler Plot mit tieferer Bedeutung auf vielerlei Interpretationsebenen
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    PaulaAbigails avatar
    PaulaAbigailvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker. Schon zum dritten Mal gelesen und noch immer so unglaublich gut!
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    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ja, ist ein Klassiker, aber ich fand ihn jetzt echt unspektakulär und langweilig.
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