Ernest Wichner

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Steinsuppe, Bin ganz wie aufgesperrt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ernest Wichner

Ernest Wichner, 1952 in Guttenbrunn (Banat/Rumänien) geboren. Studium an der Universität in Timisoara. 1975 Auswanderung nach Deutschland. Studium der Germanistik und Politologie an der FU Berlin. Lebt als Autor, Übersetzer, Herausgeber und Leiter des Literaturhauses in Berlin. Verschiedene Veröffentlichungen, u.a. »Steinsuppe«, Gedichte (1988), »Alte Bilder«, Geschichten (2001). Zahlreiche Übersetzungen. Förderpreis zum Marburger Literaturpreis (1987), Förderpreis zum Anton-Gryphius-Preis (1991), Lyrik-Stipendium Stiftung Niedersachsen (1997). Bei zu Klampen veröffentlichte er »Rückseite der Gesten« (2003).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ernest Wichner

Cover des Buches Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte (ISBN: 9783895612336)

Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte

 (17)
Erschienen am 02.03.2021
Cover des Buches Der erste Horizont meines Lebens (ISBN: 9783552057326)

Der erste Horizont meines Lebens

 (10)
Erschienen am 24.08.2015
Cover des Buches Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit (ISBN: 9783518223673)

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit

 (5)
Erschienen am 22.09.2003
Cover des Buches Warum wir die Frauen lieben (ISBN: 9783518419618)

Warum wir die Frauen lieben

 (5)
Erschienen am 10.03.2008
Cover des Buches Vernarbte Herzen (ISBN: 9783518223994)

Vernarbte Herzen

 (5)
Erschienen am 13.03.2006
Cover des Buches Travestie (ISBN: 9783518421796)

Travestie

 (4)
Erschienen am 16.08.2010
Cover des Buches Oxenberg & Bernstein (ISBN: 9783552058835)

Oxenberg & Bernstein

 (3)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Die schönen Fremden (ISBN: 9783423146609)

Die schönen Fremden

 (3)
Erschienen am 21.12.2018

Neue Rezensionen zu Ernest Wichner

Cover des Buches Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte (ISBN: 9783895612336)busdrivers avatar

Rezension zu "Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte" von Tatiana Tîbuleac

Mutter und Sohn
busdrivervor 4 Tagen

Aleksy erzählt in diesem Buch, viele Jahre später von seiner Reise nach Frankreich,  diesem Sommer, der sein Leben grundlegend verändert hat

Ein zorniger siebzehnjähriger Junge, der im Heim aufwächst und seine Mutter verabscheut. Er hat keine Beziehung zu ihr, findet sie hässlich und fühlt sich von ihr im Stich gelassen. Widerwillig stimmt er zu, als sie ihn zu diesem Urlaub abholt.

Was man zu Beginn nicht für möglich hält, entwickelt sich in dieser Geschichte. Die beiden nähern sich an, lernen sich zu verstehen und kommen beide zur Ruhe. Anfangs noch zerrissen von ihren Gefühlen, nähern sie sich Stück für Stück an.

Eine interessante Geschichte mit einem komplexen Charakter. Aleksy ist nicht einfach, aber genau das macht das Buch so lesenswert.

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Cover des Buches Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte (ISBN: 9783895612336)Petriss avatar

Rezension zu "Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte" von Tatiana Tîbuleac

Ein letzter Sommer in Frankreich
Petrisvor 2 Monaten

Wiedereinmal hat mich ein Roman, den ich nur gelesen habe, weil ihn mir eine Bücherfreundin empfohlen hat, sehr begeistert und berührt. Ich hatte „Der Sommer“ zwar wahrgenommen, aber Cover und Klappentext sprachen mich nicht an, so landete er nicht einmal auf der Wunschlist. Zum Glück gibt es dann auch noch die guten Empfehlungen!

Aleksy, Sohn polnischer Einwanderer, lebt in London mit seiner Mutter und seiner Großmutter. Er hat ein Problem mit Aggressivität, ist psychisch krank und geht auf eine spezielle Schule. Niemanden hasst er mehr als seine Mutter. Schon auf den ersten Seiten schockiert er mit seinen Hasstiraden gegen sie.

Es ist sein letztes Schuljahr, auf den Sommer der Freiheit hat er lange gespart, mit zwei Freunden will er nach Amsterdam, Abenteuer erleben und vor allem endlich den Makel Jungfrau zu sein ablegen. Doch es kommt anders. Seine Mutter besticht ihn mit der Aussicht, ein Auto zu bekommen, wenn er nur noch einmal mit ihr den Sommer in Frankreich verbringt.

Die Situation scheint zu eskalieren, er nimmt seine Medikamente nicht, er rastet aus,… Und dann erfährt er etwas, womit er nicht gerechnet hat und das alles zu ändern scheint. Es wird ein heilsamer Sommer, in dem man viel erfährt, wie es dazu gekommen ist, dass er in so schlechter Verfassung ist. Aleksy erzählt aus Sicht des Erwachsenen. Man erfährt auch, dass er ein erfolgreicher Künstler geworden ist, dass es das Leben nicht gut mit ihm meinte und jener Sommer zwar ein Durchatmen war, der Beginn von besseren Zeiten, aber das Schicksal ihn weiter prüfte,... Wie viel Leid erträgt ein Mensch?

Die Autorin lässt vieles offen, viel wird nur angedeutet, wir erfahren wenig von seiner großen Liebe, auch kaum etwas, wie er zu dem Künstler wurde, der er ist,… So wie Erinnerungen eben sind, ist auch Aleksys Erinnern lückenhaft.

Sprachlich hat mich der Roman sehr angesprochen, er ist intensiv, schwankt zwischen derb und poetisch, je nachdem, ob wir direkt Aleksys aggressiven Gedanken folgen oder seinen Beschreibungen. Ich fand das sehr gelungen.

Ein ungewöhnlicher Roman, der heraussticht und den nicht jede:r lieben wird. Mich hat er begeistert!

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Cover des Buches Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte (ISBN: 9783895612336)schokoloko29s avatar

Rezension zu "Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte" von Tatiana Tîbuleac

Der Sommer
schokoloko29vor 2 Monaten

Aleksey lebt in einem Kinderheim. Ich glaube in einem Heim für schwer erziehbare Kinder oder Kinder, die psychische Probleme haben. Nachdem er dort sein letztes Jahr absolviert hat, nimmt seine Mutter Kontakt zu ihm auf. Seine Mutter hat wegen eines Schicksalsschlages (Tod ihrer Tochter) Aleksey ins Heim gegeben. Daher war die Beziehung zu den beiden sehr gestört, da sich Aleksey von seiner Mutter nicht geliebt fühlt. Er findet sie hässlich und fühlt sich von ihr angewidert. Doch er lässt sich von ihr überreden zusammen Urlaub in Frankreich zu machen. Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass seine Mutter an Krebs erkrankt ist. Sie wird immer schwächer und Aleksey muss die Rolle des Erwachsenen ausfüllen und sich um sie kümmern.

Eigene Meinung:

Ich finde die Grundidee des Buch eigentlich gut. Obwohl man als Leser eigentlich weiß wie es kommen wird. Sie versöhnen sich und er hält die Hand an ihrem Totenbett etc. Aber ich finde die Beschreibung von Aleksey und seine gestörten Marotten nicht glaubhaft. Der Erzählstil war abgehackt und einfach nur schlecht. Ein hochemotionales Thema bei dem ich kühl und gleichgültig reagiert habe.

Leider konnte mich das Buch nicht erreichen. Es konnte mich nicht berühren und die Protagonisten blieben blass. Einfach nur langweilig!

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