Ernest Zederbauer

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Da draußen im Wald, Auch Totengräber müssen sterben und weiteren Büchern.
Ernest Zederbauer

Lebenslauf von Ernest Zederbauer

ERNEST ZEDERBAUER, geb. 1947, lebt in Weitra im Norden von Niederösterreich. Er ist Spenglermeister, Leiter der Volkshochschule, Gemeindepolitiker und Hobbyfotograf. Ortsfremde führt er als Nachtwächter durch seinen Heimatort – und er schreibt. In verschiedenen Prosaformen beleuchtet er das Leben in der Kleinstadt in all seinen Schönheiten und Abgründen. Bei Styria erschienen: „Mord an der Grenze“ (2013), „Da draußen im Wald“ (2014), „Speck Schnaps Mord“ (2015)

Alle Bücher von Ernest Zederbauer

Ernest ZederbauerDa draußen im Wald
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Da draußen im Wald
Da draußen im Wald
 (3)
Erschienen am 20.01.2014
Ernest ZederbauerSpeck. Schnaps. Mord.
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Speck. Schnaps. Mord.
Speck. Schnaps. Mord.
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Erschienen am 16.02.2015
Ernest ZederbauerSteinhart
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Steinhart
Steinhart
 (0)
Erschienen am 08.07.2016
Ernest ZederbauerSkandal in Hochstätt
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Skandal in Hochstätt
Skandal in Hochstätt
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Erschienen am 05.06.2009
Ernest ZederbauerMord an der Grenze
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Mord an der Grenze
Mord an der Grenze
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Erschienen am 06.05.2013
Ernest ZederbauerHochstätt – vom Leben in der Provinz
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Hochstätt – vom Leben in der Provinz
Hochstätt – vom Leben in der Provinz
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Erschienen am 01.11.2005
Ernest ZederbauerAuch Totengräber müssen sterben
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Auch Totengräber müssen sterben
Auch Totengräber müssen sterben
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Erschienen am 26.04.2018
Ernest ZederbauerHochstätt spielt verrückt
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Hochstätt spielt verrückt
Hochstätt spielt verrückt
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Erschienen am 19.12.2012

Neue Rezensionen zu Ernest Zederbauer

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Da draußen im Wald" von Ernest Zederbauer

Mord im Wald
Katzenpersonal_Kleeblattvor 4 Jahren


Susanne, die Förstersfrau ist beunruhigt, als ihr Mann abends nach einem Kontrollgang im Wald nicht nach Hause kommt. Als er auch am Morgen noch nicht da ist, ruft sie die Polizei.
Diese durchstreift den Wald und findet ihn auch nach ein paar Tagen, tot, erschossen und verblutet an den Wunden einer Schrotflinte.
Der Dorfpolizist Raffl und seine Kollege von der Kripo Ebert beginnen mit ihren Ermittlungen und haben auch recht schnell ein paar Verdächtige parat.
Während die Polizei nach dem Mörder sucht, macht sich Susanne auf die Suche nach dem Warum, denn auf was sie jetzt gestoßen ist, lässt sie glauben, ihren Mann nicht richtig gekannt zu haben ...

Die Ehe von Susanne und ihrem Mann Sepp war schon seit Jahren nur noch nach außen hin harmonisch. Sie haben sich auseinandergelebt und hatten sich nicht mehr viel zu sagen.
Wie wenig Susanne ihren Mann wirklich kennt, erschließt sich ihr nach dessen gewaltsamen Tod. 

Die beiden Polizisten ermitteln in alle Richtungen. Raffl, der Dorfpolizist, versucht dabei auch ein wenig die Wogen zu glätten, die durch Ebert aufgerührt wurden. Ebert ist ein Kriminalist, der nicht lange fackelt, der klare Fakten auf den Tisch haben will, egal wie der zu Verhörende sich dabei gerade fühlt.
Durch seine Abwartenstrategie erreicht er genau, was er will. In dem kleinen Dorf, wo jeder jeden kennt, fängt man an zu munkeln und Verdächtigungen werden laut. Ist der Mörder einen von ihnen?  Wem kann man noch trauen?
Nachdem eine Zielprämie ausgepreist wird, kommen auch anonyme Hinweise ins Haus, denen sie nachgehen. Bald schon haben sie eine Spur.

Der Autor Ernest Zederbauer legt hier einen eher beschaulichen Krimi vor. Während der Ermittlungen der beiden Polizisten fehlt mir ein wenig die Spannung. Die Geschichte plätschert vor sich hin, schafft es aber nicht, langweilig zu werden. Der gewisse Biss, der mich beim Lesen vorwärtstreibt, fehlte. Nach dem 2. Drittel war definitiv klar, wer der Mörder ist und man hatte ihn anschließend "nur noch" zu fangen.

Den Polizisten Ebert fand ich ausgesprochen unsympathisch, seine Art der Verhöre unpassend. Ich konnte mich mit ihm so gar nicht anfreunden.
Die anderen Protagonisten wie Susanne und Raffl erschienen mir zu blass, da hätte man ein wenig mehr in die Tiefe gehen können.

Ich habe lange überlegt, wieviel Sterne ich vergebe und schwanke zwischen 3 und 4, habe mich aber zugunsten des Angeklagten entschieden. 

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Da draußen im Wald" von Ernest Zederbauer

langweilig und spannungslos......
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren

Kurzbeschreibung Der Förster ist tot! E rschossen mit einer Schrotflinte, aufgefunden im Nonnenloch im Finsteren Graben. Im Waldviertler Dorf schlagen die Neuigkeiten hohe Wellen, vermeintliche Verdächtige sind schnell gefunden. Dorfpolizist Raffl und Kripo-Kollege Ebert haben alle Hände voll zu tun und warten auf einen entscheidenden Tipp aus der Bevölkerung. Währenddessen keimt in der jungen Witwe ein verhängnisvoller Verdacht und die perfekte Fassade ihres bisherigen Lebens beginnt zu bröckeln …
Meinung Schon von der ersten Seite an beginnt dieser Waldviertel-Krimi rasant, was evtl. daran lag, das er ja mit seinen 156 Seiten ziemlich kurz gehalten wurde. Dies merkte ich auch ganz schnell, denn der ganze Verlauf des Buches ging viel zu schnell von statten. Klischees wurden vom Autor gänzlich weggelassen und das sogenannte Jägerlatein kommt auch nur selten vor. Zum Glück, denn da habe ich ja schon immer meine Schwierigkeiten, damit klarzukommen.
Leider fehlte es mir aber dann auch an Spannung. Die Abläufe sind zwar logisch und es wurde von Herrn Zederbauer auch alles, also Personen und Lokalitäten, genauestens beschrieben, trotzdem wurde ich mit diesem Taschenbuch nicht richtig warm. Von Anfang an war mir klar, wer der Mörder war, es gestaltete sich alles zu einfach. Ein anspruchsvoller Krimi sieht für mich etwas anders aus. Trotzdem habe ich ihn zu Ende gelesen und muß sagen, er war nicht schlecht, aber auch nicht super toll.
Die einzelnen Charakteren wurden sehr gut ausgearbeitet. Emotionen und Gefühle spielen eine große Rolle. Durch den bildgewaltigen Schreibstil konnte ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen und die Umsetzung der Grundidee war für mich ok. Leider habe ich etwas mehr erwartet. Zum Schluß klärt sich alles sehr schnell auf und es kommt zu einem absehbaren Ende.
Cover Das Cover ist ok. Man sieht den Waldboden und eine Hand. Der obere Teil des Buches ist weiß und sieht wie Nebel aus. Ich glaube aber nicht, das ich mir diesen Krimi in der Buchhandlung gekauft hätte.
Fazit „Da draussen im Wald“ hat mich kurzweilig unterhalten. Für mich war er aber etwas zu lasch und teilweise langweilig, da ich schon bald den Mörder für mich kannte. Er bekommt von mir gute 2 von 5 Sternen und eine bedingte Leseempfehlung, aber nur für Krimifans, die jetzt nicht auf einen anspruchsvollen Krimi pochen.

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Bellexrs avatar

Rezension zu "Da draußen im Wald" von Ernest Zederbauer

Der Förster ist tot
Bellexrvor 5 Jahren

Susanne ist verzweifelt. Ihr Mann Sepp ist Revierförster und wollte am Sonntagnachmittag nur noch einmal kurz in den Wald, um eine Holzlieferung zu überwachen. Als er am nächsten Morgen immer noch nicht zurück ist, macht sich seine Frau selbst auf die Suche, allerdings erfolglos. Die herbeigerufene Polizei findet den Förster nach zwei Tagen erschossen im nahen Nonnenloch. Das Entsetzen im Waldviertler Dorf ist groß, Dorfpolizist Raffl und der Kripobeamte Ebert ermitteln auf Hochtouren. Doch wer sollte ein Interesse am Tod des Försters haben? Als eine Belohnung ausgesetzt wird, gehen plötzlich die obskursten Verdächtigungen bei der Polizei ein. Und auch Susanne macht bei der Durchsicht der Sachen von Sepp eine schreckliche Entdeckung.

 

Idyllisch geht es zu im Waldviertler Dorf. Jeder kennt jeden, sonntags trifft man sich zur Messe und jeder scheint bestens mit dem Anderen auszukommen. Doch die Idylle trügt. Kaum ist die Belohnung ausgesprochen, merkt man, wie es unter der Oberfläche brodelt, Missgunst und Intrigen kommen ans Licht und erleichtern nicht gerade die Ermittlungen. Fast völlig klischeefrei schildert der Autor wie so nach und nach das trügerisch friedliche Dorfleben zu bröckeln anfängt, anonyme Beschuldigungen ausgesprochen und Verdächtige einer Hetzjagd ausgesetzt werden. Nicht ganz unschuldig daran ist allerdings auch die Arbeitsweise des Kommissars. Völlig gefühllos, nur auf die Lösung des Falls ausgerichtet, geht er seinen Ermittlungen nach, Dorfpolizist Raffle hat dabei kaum eine Möglichkeit, die Wogen zu glätten. Und gerät sogar bald selbst ins Visier der Ermittlungen.

 

Atmosphärisch dicht, mit viel Lokalkolorit versehen, erzählt der Autor seinen Krimi, der mit angenehm wenig Jägerlatein aufwartet. Ernest Zederbauer konzentriert sich bei seinem Krimi auf das Wesentliche und nimmt sich dennoch genug Zeit, auf das Gefühlsleben einzelner Charaktere einzugehen. Trotz der Kürze der Geschichte gelingt es Ernest Zederbauer somit sehr gut, alle Mitwirkende plastisch und detailreich darzustellen.

 

Die Lösung des Falls ist zwar im Endeffekt schlüssig und den Weg dahin beschreibt der Autor durchaus spannend, temporeich und unterhaltsam, allerdings waren mir die Hintergründe dann nicht so ganz logisch umgesetzt. Oder anders ausgedrückt, eine Zeugenbefragung, welche meiner Meinung nach viel früher hätte stattfinden müssen, gibt schlussendlich den entscheidenden Hinweis. Und man fragt sich nach Beendigung des Krimis, warum gerade diese Person erst Tage bzw. Wochen nach dem Fall befragt wurde, obwohl sie der Logik nach eine der Ersten hätte sein müssen, die zu dem Mord am Revierförster eine Aussage hätte machen müssen.

 

Fazit: Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, der sehr gut die Atmosphäre eines kleinen Dorfes einfängt und mit einer packenden Story aufwarten kann.


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