Ernesto Che Guevara

 3,7 Sterne bei 47 Bewertungen

Lebenslauf von Ernesto Che Guevara

Ernesto »Che« Guevara wurde am 14. Mai oder Juni 1928 im argentinischen Rosario geboren. Nach einem Medizinstudium und ausführlichen Reisen durch Lateinamerika traf er 1954 eine Gruppe kubanischer Revolutionäre, die in Mexiko im Exil lebten. Nach zweijährigem Guerillakrieg als Commandante, an der Seite Fidel Castros, trat er 1959 in die Revolutionsregierung auf Kuba ein. 1964 trat er von allen Ämtern zurück und ging 1966 nach Bolivien, um die Revolution weiterzutragen. Dort wurde er ein Jahr später erschossen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ernesto Che Guevara

Cover des Buches The Motorcycle Diaries (ISBN: 9783462000740)

The Motorcycle Diaries

 (19)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Das magische Gefühl, unverwundbar zu sein (ISBN: 9783462302394)

Das magische Gefühl, unverwundbar zu sein

 (7)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Der afrikanische Traum (ISBN: 9783462000764)

Der afrikanische Traum

 (5)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Kubanisches Tagebuch (ISBN: 9783462302363)

Kubanisches Tagebuch

 (5)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Bolivianisches Tagebuch (ISBN: 9783462302387)

Bolivianisches Tagebuch

 (4)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Episoden aus dem Revolutionskrieg (ISBN: 9783379001113)

Episoden aus dem Revolutionskrieg

 (1)
Erschienen am 01.01.1987
Cover des Buches Guerillakampf und Befreiungsbewegung (ISBN: 9783891440049)

Guerillakampf und Befreiungsbewegung

 (0)
Erschienen am 01.09.2002

Neue Rezensionen zu Ernesto Che Guevara

Cover des Buches The Motorcycle Diaries (ISBN: 9783462034493)Konsumfraus avatar

Rezension zu "The Motorcycle Diaries" von Ernesto Che Guevara

Notas de Viaje
Konsumfrauvor 6 Jahren

Wie junge Welpen, neugierig und unternehmungslustig, mit einer bewundernswerten Leichtsinnigkeit, stürzen sich die beiden Freunde Ernesto Guevara und Alberto Granado in ein Abenteuer: mit einem klapprigen Motorrad, das sie mehrmals täglich bockend abwirft, begeben sie sich auf einen Road Trip von Buenos Aires quer durch den südamerikanischen Kontinent an die Westküste, Richtung Norden durch Chile, Perú und Kolumbien bis nach Venezuela. Von Dezember 1951 bis Juli 1952 sind sie unterwegs und lassen im Freiheitsrausch ihr gutbürgerliches Leben mit Studium, Familie und Freundin zurück.

Auf ihrer langen Reise erfahren sie Hunger, Kälte und zahlreiche weitere Unannehmlichkeiten, verlieren schon bald ihr klappriges Motorrad, aber nie den Humor. Mit nur wenig Geld in der Tasche setzen sie ihre Reise per Anhalter fort, schnorren sich mit jugendlichem Charme und Dreistigkeit durch und lernen dabei die erstaunliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der südamerikanischen Bevölkerung kennen.


Haben sie ein Ziel? Vordergründig suchen sie den Kontakt zu Lepra-Forschern, um ihr Wissen auf dem gemeinsamen Fachgebiet als angehender Arzt (Ernesto) und Biochemiker (Alberto) zu vertiefen. Jedoch scheinen sie auch den Spruch zu kennen: „Der Weg ist das Ziel“, und so nehmen sie auf ihrer Reise jede Gelegenheit wahr, Land und Leute, Natur und Kultur, und sicherlich auch die ein oder andere Frau, näher kennen zu lernen. Die Reise wird somit einerseits zum Selbsterfahrungstrip unter extremen Bedingungen, andererseits auch zum Augenöffner für die gesellschaftlichen und sozialen Probleme ihres Kontinents, das ein tiefer Graben zwischen armer und reicher, bürgerlicher und ungebildeter, weißer und indianischer Bevölkerung spaltet. Dabei beschreibt Ernesto seine Beobachtungen anfangs noch recht neutral, doch auf dieser Reise wird der Funke für seine Zukunft als Revolutionär geschlagen. Kurz vor Ende der Reise gibt es einen prophetisch anmutenden Einschub, der seinen aufkeimenden Idealismus erahnen lässt.


Die Lektüre ist insgesamt unterhaltsam und kurzweilig. Die atemberaubenden Landschaften Südamerikas werden bildhaft beschrieben und die Erlebnisse ergeben eine Reihe von lustigen und spannenden Episoden, die gelegentlich auch nachdenklich stimmen. Der junge Ernesto Guevara erzählt mit viel Leichtigkeit und Selbstironie. Diese Sammlung an Erinnerungen ergibt ein lebendiges Bild Lateinamerikas zu Beginn der 50er Jahre, dessen soziale Probleme bis heute spürbar sind, aber auch ein beeindruckend sympathisches Bild eines jungen Mannes, der heute einerseits als Held und Befreier bekannt ist und damit zu einer finster dreinblickenden Pop-Ikone avancierte, andererseits als verbissen kämpfender Kommandant einer Rebellenarmee, der für seine Überzeugungen gnadenlos über Leichen ging, zuletzt über seine eigene.

Kommentieren0
4
Teilen
Cover des Buches The Motorcycle Diaries (ISBN: 9783462034493)S

Rezension zu "The Motorcycle Diaries" von Ernesto Che Guevara

Rezension zu "The Motorcycle Diaries - Latinoamericana" von Ernesto Che Guevara
Sibellavor 10 Jahren

Ich finde Che Guevaras Geschichte sehr beeindruckend. Sie ist real, also keine freierfunde Geschichte über einen Helden. Es ist die Geschichte eines Helden und jeder sollte dieses Buch mal gelesen haben, der sich mit Guevara, Kuba oder Kommunismus beschäftigt, alle anderen werden es nicht verstehen!

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 70 Bibliotheken

auf 2 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks