Vom Leichtgewicht zur Muskelmaschine

von Ernst-Marcus Thomas 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Vom Leichtgewicht zur Muskelmaschine
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Inhaltsangabe zu "Vom Leichtgewicht zur Muskelmaschine"

Der Journalist und Moderator Marcus Thomas ist ein echtes Muskelpaket mit durchtrainiertem Body, so wie viele Männer ihn sich wünschen – doch das war nicht immer so. Jahrelang hat er erfolglos trainiert, ohne Muskelmasse aufzubauen. Als sogenannter Hardgainer legte er auch bei Aufnahme großer Nahrungsmengen nur sehr schwer an Muskelmasse zu, da sein Stoffwechsel Kohlenhydrate schlecht verwerten kann. Kein Trainingskonzept hat funktioniert und die üblichen Fitnessratgeber haben ihm auch nicht geholfen. Entweder waren sie zu theoretisch und fachspezifisch oder von Bodybuildern für Bodybuilder geschrieben. Doch eines Tages packte den Journalisten der Ehrgeiz und er begann zu recherchieren, wie Muskelaufbau wirklich funktioniert und wie man auch als Hardgainer Masse aufbauen kann. In seinem Buch lüftet er das Geheimnis, wie er selbst seinen Körper verändert hat, wie er trainiert, was man als Hardgainer über Ernährung wissen muss und wie man motiviert bleibt. Dabei bezieht er immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse mit ein.
Marcus vermittelt kein Halbwissen und keine Mythen, sondern bringt auf den Punkt, was im Gym wirklich rockt. Er hat das Buch geschrieben, das er sich in all den Jahren des erfolglosen Trainings immer gewünscht hat. Sein Wissen möchte er all jenen zugänglich machen, denen es genau so geht wie ihm. Denn jeder kann es schaffen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742302991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:riva
Erscheinungsdatum:13.11.2017

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    R_Mantheyvor 9 Monaten
    Vom Spargeltarzan zum Muskelprotz

    Als der Autor seinen Moderatorenvertrag bei einem als Vorkämpfer für die Gleichheit aller Menschen bekannten deutschen Fernsehsender nicht verlängert bekam, wurde ihm als ein Grund "mangelnde körperliche Präsenz" genannt (Übersetzung: zu klein und zu dünn). Obwohl Marcus Thomas damals eine sportliche Figur und eine normale Körpergröße aufweisen konnte, beschloss er nach diesem Ereignis, seine Muskelmasse deutlich zu vergrößern. Leider gehört er zu den sogenannten Hardgainern, die meine Oma, der heute modernen Sprache damals noch nicht mächtig, schlicht als schlechte Verwerter bezeichnete. Solche Leute können in der Jugend essen so viel und was sie auch (vom normalen Zeug) wollen und noch so oft Eisen stemmen gehen – sie werden einfach keine Muskelprotze.

    Marcus Thomas wollte sich mit diesem schweren Schicksal nicht abfinden. Und er hat es tatsächlich geschafft, sich von 75 auf 91 Kilogramm zu trainieren. Mit Eisen, Geräten und einer Ernährung, die speziell dafür ausgelegt ist. Im Buch erklärt Thomas seine Vorgehensweise, womit er allen Schicksalsgenossen, die ihren Körper auf ähnliche Weise überlisten wollen, helfen möchte. Dass seine Methodik bei anderen auch funktioniert, ist zwar zunächst nicht bewiesen, jedoch sehr wahrscheinlich. Deshalb kann man das Buch für die ausgewählte Zielgruppe nur empfehlen. Damit verbindet sich keine generelle Wertung, schließlich muss jeder selbst wissen, was er mit seinem Körper anstellt und was nicht. Immerhin geht es in diesem Zusammenhang auch um eine nicht unerhebliche Ernährungsumstellung. Ohne die Zufuhr von enormen Eiweißmengen kann man noch so oft zum Training rennen - ein sichtbarer Zuwachs an Muskelmasse wird sich dennoch kaum einstellen.

    Nachdem Thomas seine Vorgeschichte erzählt hat, diskutiert er im zweiten Kapitel, warum so viele Kraftsportler scheitern. Man merkt bereits hier, dass in diesem Buch viel praktische Erfahrung steckt, die sich auch aus der Beschäftigung mit den verschiedenen Methoden im Kraftsportbereich erwachsen ist. Solche Methoden stellt Thomas dann im dritten Kapitel vor, um anschließend im vierten Kapitel sein spezielles Sechs-Monats-Workout zu beschreiben. Neben den Grundprinzipien findet man hier alle Übungen (Eisen und Maschinen) sowie einen 24-Wochenplan, der an Details nichts zu wünschen übrig lässt. Alle acht Wochen wechselt Thomas die Methode, um andere Reize zu setzen.

    In den beiden folgenden Kapiteln geht es um die entsprechende Ernährung. Zunächst wird die normale Kraftsportdiät behandelt, also kaum Getreide, kein Zucker, keine ungesunden Fette. Dafür hochwertige Proteine (Huhn, Rind, Lachs, Eier, Linsen), Gemüse, gesunde Fette und in Maßen Obst. Das leidige Kapitel Nahrungsergänzungen, ohne die es offenbar nicht geht, bleibt erstaunlich mild und immerhin recht kritisch. Im letzten Kapitel muss Thomas zugeben, dass er es bisher nicht zu einem sichtbaren Sixpack geschafft hat. Oder hat er doch eines? Er selbst denkt das jedenfalls und vermutet es unter einer Fettschicht.

    An dieser Stelle musste ich dann wirklich lächeln. Man kann nämlich auch mit 75 oder 80 Kilogramm Masse sehr muskulös erscheinen, ein Sixpack und extrem gut definierte Muskeln besitzen. Natürlich ist man dann keine Erscheinung, und man sieht das alles erst am Strand. Manchem reicht das jedoch schon.

    Wenn man etwas an diesem Buch kritisieren kann, dann sind das die Spätfolgen eines Muskelaufbaus, wie ihn Thomas vorschlägt. Ich habe nämlich in diesem Buch beispielsweise kein Wort über irgendeine Form der Muskeldehnung gelesen. Dieses Thema kennen Kraftsportler offenbar nicht. Ein Training dieser Art vergrößert darüber hinaus ein Zivilisationsproblem: Wir bewegen uns nämlich nicht mehr in den Intervallen, die unser Skelett eigentlich zulässt. Man kann leicht überprüfen, in welche Richtungen sich zum Beispiel unser Handgelenk bewegen lässt. Wir nutzen im täglichen Leben jedoch nur eine viel kleinere Spanne. Die nicht genutzten Muskeln verkümmern, dafür dominieren diejenigen, die für die üblichen Bewegungen gebraucht werden. Das in diesem Buch vorgeschlagene Trainingsprogramm unterstützt und fördert genau diesen Prozess. Es verstärkt (und verkürzt) nur bestimmte Muskeln. In der Folge wird an allen Gelenken relativ einseitig gezogen. Auf diese Weise entstehen Überabnutzungen in den Gelenken, die später zu erheblichen Schmerzen führen werden. Eventuelle Verspannungen sind dafür lediglich ein Vorspiel, das aber zeigt, wie bereits die gesamte Muskulatur aus dem Gleichgewicht geraten ist.

    Meine Bewertung richtet sich nicht nach dieser Kritik, sondern soll der Zielgruppe sagen, dass dies für sie ein wirklich gutes Buch ist, auch wenn mir die Nachteile eines solchen Trainings völlig bewusst sind. Es ist nicht meine Aufgabe, Sinn oder Unsinn eines solchen Trainings zu bewerten.

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