Ernst-Peter Wieckenberg Ali Baba und vierzig Räuber

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Inhaltsangabe zu „Ali Baba und vierzig Räuber“ von Ernst-Peter Wieckenberg

<p>Eine der frühesten deutschen Übersetzungen von "Tausendundeine Nacht" ist zugleich eine der schönsten: Johann Heinrich Voß, der bis heute unübertroffene Homer-Übersetzer, hat im 18. Jahrhundert auch die orientalischen Geschichten übertragen. Seine lange zu Unrecht vergessene Übersetzung ist mit dieser Ausgabe neu zu entdecken.<br /> <br /> Es gibt heute philologisch anspruchsvolle, auf das Arabische zurückgehende Ausgaben von "Tausendundeine Nacht", und dennoch lohnt es sich, die Fassung von Johann Heinrich Voß zu lesen. Seine Übersetzung dieser Geistermärchen, Liebesgeschichten, Abenteuerberichte und schwankhaften Dichtungen zeugt von einer unbändigen Lust am Erzählen. Voß übersetzte die französische Fassung, die Antoine Galland Anfang des 18. Jahrhunderts vorgelegt hatte, und veröffentlichte seine Ausgabe von 1782 bis 1785 in sechs Bänden. Wer sie las, war bezaubert&#160;- seinem Verleger gelang es allerdings nicht, ihr eine weite Verbreitung zu sichern. Hier erscheint erstmals nach mehr als zwei Jahrhunderten eine Auswahl aus diesem Werk.<br /> <br /> <strong>Hochwertige Ausstattung</strong>: Original Schmuckvignetten - Lesebändchen - Leineneinband</p>
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  • Rezension zu "Ali Baba und vierzig Räuber" von Ernst-Peter Wieckenberg

    Ali Baba und vierzig Räuber
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. April 2011 um 12:09

    In der Regel werden alte Werke, die man einem zeitgenössischen Publikum nahe bringen möchte, von einem mehr oder weniger guten Übersetzer neu übersetzt und man kommt von Verlagsseite so dem verständlichen Bedürfnis vieler Leser entgegen, in seiner heutigen Sprache und Rechtschreibung angesprochen zu werden. Im Falle des hier vorliegenden Buches, einem Klassiker der Literatur, geht der C.H. Beck Verlag aus München einen anderen Weg. Er bringt nämlich die Erzählungen aus Tausend und eine Nacht von „Ali Baba und vierzig Räuber“, die Antoine Galland Anfang des 18. Jahrhunderts vorgelegt hatte, in der Übersetzung aus dem Französischen von Johann Heinrich Voß neu heraus, die dieser zwischen 1782 und 1785 in verschiedenen Bänden veröffentlichte und einem deutschen Publikum eine orientalische Welt aus Geistermärchen, Liebesgeschichten und Abenteuergeschichten nahebrachte. Zwar gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Übersetzungen direkt aus dem arabischen Original, doch der Voß`sche Text hat seinen eigenen Charme. Und hat man sich erst einmal eingelesen, taucht man fasziniert in eine wunderbare Sprachwelt ein, die mich an manchen Stellen zum zweifelnden Nachdenken über heutige Sprach- und Schreibkultur gebracht hat. Ein wichtiger Beitrag des C.H. Beck Verlags zur Wiederentdeckung von literarischen Schätzen, dem er hoffentlich noch weitere folgen lassen wird.

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