Ernst Albert Gradl Salvatores Traum

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Inhaltsangabe zu „Salvatores Traum“ von Ernst Albert Gradl

Der Autor, E. A. Gradl, schrieb diesen fiktiven Roman aus der Vergangenheit in dem Jahr, das für ihn das Jahr seines Überlebens war. „Wen die Kreatur anblickt, der erblindet. Wer ihren Schrei vernimmt, der ertaubt. Und in allen Ländern, durch die sie kriecht, erwacht die Pest!“ „What a great story!“ - Udo Schuklenk Der Erlös dieses Buches unterstützt HIV- und AIDS-betroffene Kinder in der Dritten Welt. In eigener Sache: Versandkosten- und portofreie Lieferung bei: http://www.medien-vvg.de (Medien VVG = Medien Verlags- und Vertriebs-Gemeinschaft. – Schließt Euch uns an, spart Zeit und Kosten!

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  • Rezension zu "Salvatores Traum" von Ernst Albert Gradl

    Salvatores Traum
    Holger Weinbach

    Holger Weinbach

    29. April 2011 um 11:09

    Dieses Buch ist in der Tat etwas anders als andere Romane. Ich schreibe diese Rezension mit zeitlichem Abstand - aus mehreren Gründen. Einer davon war, dass ich mir lange überlegen musste, wie ich dieses Buchj zusammenfassen soll. Nicht inhaltlich, denn das ist nicht weiters schwer und lässt sich als fiktive historische Geschichte, basierend auf eigene Erfahrungen aus der Gegenwart schildern. Das ist keineswegs widersrpüchlich sondern transportiert eine aktuelle Problematik auf geschickte Weise in die Vergangenheit. Und es funktioniert. Was mir nicht ganz so einfach erschien waren die Besonderheiten an diesem Buch. Sowohl Format wie auch Satz sind anders als man es von einem Roman gewohnt ist. Beinahe jeder Satz erhält einen eigenen Absatz, der auch noch mit einer Leerzeile hervorgehoben wird. Ungewöhmlich, doch man liest sich schnell in dieses Schreibbild ein. Und Bilder sind es, die der Autor auch in meinem Kopfkino erzeugt aht, obwohl seine Beschreibungen sehr reduziert ausfallen und nur wenige Details vermittelt werden. Doch auch bei diesem spreziellen Romant beistzt der Spruch "Weniger ist mehr" Gültigkeit. Überzeugend sind die Protagonisten, die trotz geringer Beschreibung gut skizziert sind. Die Nebencharaktere bleiben meist zweidimensional, doch das wundert bei dem Stil des Buches nicht und stört auch nicht weiter. Besonders markant ist die Beziehung der beiden Protagonisten, die aus meiner Sicht deutlich über eine Männerfreundschaft hinaus geht. Interpretationspielraunm lässt der Autor aber auch hier geschickt offen, obwohl "kuschelnde" Seemänner schon eine eindeutige Bildsprache sind. Überrascht hat mich das Ende des Werkes - doch ich möchte hier nicht zu viel verraten. Positiv zu erwähnen ist die Haltung des Autors und des Verlages, die den Erlös des Buches ausschließlich der AIDS-Hilfe zukommen lassen. Das verdient meinen vollen Respekt! Schon allein aus diesem Grund lohnt es sich, das Buch zu kaufen - und erhält auch noch eine gute Geschichte. Fazit: Interessantes Werk in ungewöhnlichem Stil. Ein historischer Roman, der so ganz anders geschrieben ist und sich zu lesen lohnt. Und obwohl ich als Schriftsteller historischer Romane einen gänzlich anderen Stil pflege, so hat mich dieses Werk auf besondere Weise in seinen Bann gezogen. Ich bin schon gespannt, wie das nächste Werk des Autors aussehen wird.

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  • Rezension zu "Salvatores Traum" von Ernst Albert Gradl

    Salvatores Traum
    Tialda

    Tialda

    03. January 2011 um 16:24

    x Autor: Ernst Albert Gradl x (Original-) Titel: Salvatores Traum x Genre: Roman x Erscheinungsdatum: 12. November 2010 x 330 Seiten x Schutter Verlag x ISBN: 3932429125 x Erste Sätze: Nennt mich Salvatore. Einst, als mein Vater uns verließ, gab man mir diesen Namen. Warum, weiß ich nicht. Den früheren vergaß ich und einen zweiten Namen oder Titel habe ich nicht und weiß von keinem. Klappentext: Der Autor, E. A. Gradl, schrieb diesen fiktiven Roman aus der Vergangenheit in dem Jahr, das für ihn das Jahr seines Überlebens war. „Wen die Kreatur anblickt, der erblindet. Wer ihren Schrei vernimmt, der ertaubt. Und in allen Ländern, durch die sie kriecht, erwacht die Pest!“ „What a great story!“ Udo Schuklenk Der Erlös dieses Buches unterstützt HIV- und AIDS-betroffene Kinder in der Dritten Welt. Worum geht es? Nachdem sein Vater ihn verließ, lernt der junge Salvatore in Steinmetz, doch diese Tätigkeit erfüllt ihn nicht – es zieht ihn hinaus aufs Meer und so heuert er als Matrose auf einem Schiff an. Es klappt und als er mit der Mannschaft zu der er nun gehört in Genua übernachtet läuft am Morgen ein Lateinersegler des Sultans von Tunis ein an dessen Deck lauter Tote liegen. Eine Art Fluch soll daran Schuld sein; ein grausiges Wesen kroch durch Tunis bevor das Sterben anfing. Der Seeweg in den Hafen von Genua wird abgesperrt und ein paar mutige Männer, unter ihnen auch Salvatore und sein Steuermann Roman, heuern bei Kapitän Orfeo an um die restlichen zwei von drei Artefakten zu suchen (eines davon befindet sich bereits in Genua), mit denen man das Monster Bhaal, das die Pest bringt, töten kann und dies dann in die Tat umzusetzen. Dabei erleben sie Abenteuer in Ägypten, einer paradiesischen Insel und natürlich auf hoher See. Rezeption: Was einen bei diesem Buch als erstes ins Auge fällt, ist die ungewöhnliche Aufteilung des Textes. Nach allen 1-3 Sätzen wird ein Absatz gemacht, ebenso wie immer dann, wenn jemand etwas sagt, was dann auch noch kursiv abgedruckt ist. Es irritiert auf den ersten Blick etwas, aber nach ein paar Seiten hat man sich daran gewöhnt und hat damit keine Probleme mehr. Der Text an sich ist zwar teilweise etwas holprig geschrieben und es dauerte mir etwas zu lang, bis das Schiff endlich mal den Hafen in Genua verließ, aber danach kommt man gut durch und an den meisten Stellen ist der Schreibstil des Autors sogar recht flüssig – vor allem an Stellen die spannend sein sollen, was sie dann auch sind. Gegen Ende des Buches wurde ich sogar richtig mitgerissen und die musikalische Untermalung (mein Freund sah sich im Hintergrund „Für ein paar Dollar mehr“ an) schaffte es sogar, dass ich an einer Stelle etwas Angst hatte und ziemlich unruhig wurde. Außerdem interessant ist die Beziehung zwischen Roman und Salvatore. Roman ist Navigator auf Orfeos Schiff und Salvatore ist offiziell sein Untergebener, tritt an manchen Stellen auch neben Roman als sein Diener auf, aber hauptsächlich um die wichtigen Gespräche mitzubekommen. Die beiden gehen durchaus auch mal ruppig miteinander um und an anderer Stelle gehen sie durchaus liebevoll miteinander um. Das Ganze wirkt als wäre es mehr als eine einfache Männerfreundschaft, aber weniger als eine Liebesbeziehung. Zwischen Frauen wäre der Umgang durchaus normal miteinander zu kuscheln oder sich gegenseitig zu streicheln, aber zwischen Männern wird das ja eher selten dargestellt. Ich fands trotzdem angenehm darüber zu lesen, es verbreitete eine geborgene Stimmung. Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass der Erlös des Buches weder an den Autor noch an den Verlag geht, sondern ausschließlich HIV- und AIDS betroffene Kinder in der Dritten Welt unterstützt. Ich finde das richtig super und es macht Autor und Verlag noch sympathischer als sie mir ohnehin schon sind :) . Fazit: Mitreißendes und sogar teilweise poetisches Abenteuer mit überraschendem Ende.

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