Regimen morum

von Ernst Baltrusch 
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Regimen morum
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Eine intensive Quellenarbeit zur "juristischen" Selbstreglementierung des Privatlebens der röm. Führungselite.

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Inhaltsangabe zu "Regimen morum"

( Zetemata, 41). VIII, 237 S.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783406333842
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:237 Seiten
Verlag:Beck, C H
Erscheinungsdatum:26.04.1989

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    Admiralvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine intensive Quellenarbeit zur "juristischen" Selbstreglementierung des Privatlebens der röm. Führungselite.
    Baltrusch, die leges und die enge Perspektive (Regimen morum).

    Die Diss "Regimen morum. Die Reglementierung des Privatlebens der Senatoren und Ritter in der römischen Republik und frühen Kaiserzeit" von Baltrusch aus dem Jahr 1989 behandelt in intensivster Quellenarbeit die Gesetze, die das Privatleben der römischen Führungsschicht regeln sollte.

    Die Arbeit ist strikt chronologisch getrennt in Republik und Kaiserzeit und behandelt alle Gesetze nach thematischer Ordnung (zB Zensur als Institution, leges sumptuariae, Luxus bei munera, Ehegesetze, etc.).

    Leider fällt mMn die Frage "Was bedeutet das eigentlich ?" oft entweder unter den Tisch, oder fällt etwas zu kurz aus. So umfasst die "Schlußbetrachtung" (S. 191-193) gerade mal 2,5 Seiten. Die Zwischenzusammenfassungen sind auch relativ kurz, wobei all diese Zusammenfassungen leider auch Zusammenfassungen bleiben und weniger Fazits oder Interpretationen. Gern gesehen wären auch die Einbeziehung von sozialen Überlegegungen, die später bspw, bei Märtin (Röm. Führungsschicht, 2012) verstärkt zur Sprache kommen, nämlich dass sich die Art und Menge der reglementierenden Gesetze nach dem 2. Pun. Kr. häuft, da seit dieser Zeit verstärkt unternehmerisch denkende Ritter in den Senat kommen. Oder dass Gesamtstrukturen stärker aufgezeigt und herausgearbeitet werden. Auch fehlen mir in diesem Rahmen die Erwähnung oder sogar Einbeziehung der Ackergesetze des 2. Jahrhunderts, die zT gewiss auch in diese Kategorie fallen, aber mit keinem Wort erwähnt werden.
    Doch sollte dabei auch bedacht werden, dass das eine Diss ist, die stark an Quellenarbeit gebunden ist. Und genau auf diese Gebiet ist das Buch äußerst gut, da es zu diesem Themengebiet (gefühltermaßen) alle Quellen eingezieht und kurz kontextualisiert und kommentiert, was für andere und weiterführende Untersuchungen eine große Hilfe ist.

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