Ernst Hofacker 1967

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Inhaltsangabe zu „1967“ von Ernst Hofacker

Vor 50 Jahren, da war noch alles gut: Veränderungsversuche wurden von grenzenlosem Optimismus befeuert. Ganz zu schweigen davon, dass 1967 in Popkultur und Musik ein gewaltiges Erbe hinterließ. Es war auch die Zeit, in der unser Wertesystem und Lebensstil neu ausgerichtet und die Grundlagen für die Freizeitgesellschaft und Mediendemokratie gelegt wurden. 1967 war das Jahr, in dem die Welt – trotz der Eskalation des Vietnamkrieges, der Radikalisierung der US-Bürgerrechtsbewegung und den beginnenden Studentenunruhen – im Rhythmus der neuen Popmusik zu vibrieren schien. Was geschah popkulturell in diesem Jahr, in dem sich in Westberlin die Kommune 1 gründete und in dem in den USA zum ersten Mal mehr Alben als Singles verkauft wurden? Wer waren die Protagonisten in diesem Magical Mystery Year, was waren ihre Motive und was die Folgen? Ernst Hofacker macht mit seiner Spurensuche in Haight-Ashbury und Monterey, mit einem Blick auf schwarze Musik, auf Bob Dylan, Andy Warhol und die Pop-Art, auf die Beatles und das epochale Album »Sgt. Pepper«, Jimi Hendrix oder die Bauhaus-Band Monks diese faszinierende Umbruchphase wieder lebendig – mit ihren gewaltigen Träumen und ihrem unerschütterlichen Optimismus, aber auch mit ihren dunklen Seiten.

Super!

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Vielhaber_Juergen

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  • 1967- Als Pop....

    1967
    Vielhaber_Juergen

    Vielhaber_Juergen

    27. March 2017 um 13:30

    Ernst Hofacker legt ein sehr schön gestaltetes buch vor. Bei den Illustrationen wird der Versuchung widerstanden, die oft bemühten Bilder noch einmal zu präsentieren. Diese liebevoll ausgesuchten Fotografien zeigen auch, wie nah Hofacker am Thema ist. Und wie viel "Neues" er dem Leser erzählt... Die Geschichte des Summer of Love ist und wird in diesem Jahr bestimmt noch oft erzählt. Hofacker erzählt die legende von Haight-Ashbury  mit vielen unbekannten Details aus dem Mosaik einer heute noch faszinierenden Zeitspanne. Auch die politischen Hintergründe werden verdeutlicht, die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Droge LSD. Er führt uns zurück zum ersten wirklichen Rockfestival, das er das unschuldigste Pop-Event aller Zeiten nennt, alles ohne falsche Nostalgie. Wichtig beim Monterey-Festival war die Teilnahme zweier Afro-Amerikaner, neben Hendrix Otis Redding. Und im nächsten Kapitel geht es um das Dilemma der schwarzen Musik, auch hier nicht ohne politisch relevante Details wie Black Power/Rassenunruhen. Bob Dylan, The Band, aber natürlich auch Velvet Underground, Warhol und die oft unterbewertete NICO in der sagenumwobenen Factory sind die nächsten Kapitel gewidmet. Doch auch Muhammad Ali, technische Innovationen, TV-Serien wie Enterprise und Orion finden Erwähnung. Besonders die Beatles, auch die Beach Boys werden ausführlich besprochen. Auch groteske und damals unverstandene Acts wie die Monks werden dem Leser vorgestellt. Die schon legendäre Afri-Cola-Werbung von Wilp wird genauso wenig vergessen wie der folgenreiche Schah-Besuch in West-Berlin. Die Eskapaden der Kommune 1 fehlen natürlich auch nicht. Hofacker fragt, was die damaligen Ideen und Utopien heute für einen Stellenwert haben, wie aktuell einiges heute noch scheint. Ein mehr als empfehlenswertes Buch für alle, die mehr als die üblichen 50 Jahre Jubiläumsberichte lesen wollen!

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