Ernst Jünger Der Waldgang

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Inhaltsangabe zu „Der Waldgang“ von Ernst Jünger

Als Programmschrift eines revolutionären Konservatismus wurde dieses Buch bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1951 verstanden, oder auch als »Brevier für den geistig-politischen Partisanen«.

Neben den Arbeiter und den Unbekannten Soldaten stellte Jünger eine dritte Modellgestalt, den Waldgänger, der im Unterschied zu den beiden anderen dem Jetzt und Hier angehört. Der Wald ist der Ort des Widerstands, wo neue Formen der Freiheit aufgeboten werden gegen neue Formen der Macht.

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  • Der Anarch, der sich jeglichem Herrschaftsbereich entzieht. Ein intellektualisierter Traum?

    Der Waldgang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. April 2017 um 13:32

    Ein Essay, kein Roman, aber auch eigentlich keine Fachliteratur, beginnend mit dem Verlust der Wahlmöglichkeit, der sich uns nur noch als Fragebogen darstellt und nur noch Zustimmung oder kalkulierte Abstimmung kennt, welcher auch die Sicherung der Herrschaftsform garantiert. Die Diagnose Deutschlands in der Nachkriegszeit. Aber noch mehr: es wird fortgefahren mit der Bestimmung des Menschen, der sich dem Kollektiv, der Vermassung und der Automatisierung des Daseins entzieht. Der Wald ist sein Topos, eine Art platonische Idee, die den Menschen in seiner Existenz zum universalistischen Sein zurückführt, in einer Zeit, in der sich der Nihilismus in Form der Frage nach der Technik und der geistigen Leere offenbart. Jünger spricht sich für ein Zurückkehren, also ein Rückbesinnen auf den Weltensinn aus, ein Wille zum eigentlichen Begriff der Freiheit, welcher den freien Willen und den mechanischen Begriff der Notwendigkeit vereint. Dies ist keine Abkehr, sondern eine Zusammenkunft. Der Anarch ist die Idee des Helden, der dorthin zurückkehrt. Fraglich ist, inwieweit dieser Prozess nicht rein intellektualistisch ist und eine besondere Stellung der Besitzendenden und Wohlbehüteten beschreibt aus einer Position im Elfenbeinturm die unpolitische Position des Anarchen, also desjenigen, der sich einfach so von Werten frei machen kann, zu beschreiben. Inwieweit ist die Bestimmung tatsächlich bestimmt? War Jünger der Begriff der Leistung als eine Subsumption bekannt?

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