Ernst Jandl Peter und die Kuh

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Inhaltsangabe zu „Peter und die Kuh“ von Ernst Jandl

Mit »peter und die kuh« kehrte Jandl 1996 nach einem Ausflug in den Wiener Dialekt zu dem zurück, was er unter einem Gedicht in deutscher Sprache verstand. Entstanden ist ein »Buch erhebender und niederschmetternder Sprachkunst« (Jandl), einzigartige Gedichte, die Jandls späte Maxime in lebendige Poesie verwandeln. In diesem Band demonstriert Jandl virtuos, was er unter lebendiger Poesie versteht: »die rache / der sprache / ist das gedicht.«

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  • Rezension zu "Peter und die Kuh" von Ernst Jandl

    Peter und die Kuh
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    26. September 2012 um 08:36

    Die Gedichtsammlung "peter und die kuh" von 1996 ist wieder einmal eine Ansammlung der unterschiedlichsten Gedichtformen, -arten und Themen. Es ist alles dabei, was das poetische Herz begehrt. Von geschichtlich motiviert: unterwegs auf der S´straße zum belvedere schritt ein bleicher hagerer mann trug einen kaftan mit judenstern wir blickten einander an dieser blick war unsere rede was sie ihm gab? mir gab sie mut was ihm geschah, muss ich vermuten von mir weiß ich: ich lebe Über nachdenklich: farbengedicht schwarz ist gut aber es ist auch scheiße rot ist gut aber es ist auch scheiße bedauerlicherweise blau ist vielleicht da und dort gut im übrigen scheiße grün ist die hoffnung ich habe keinen Bis hin zu herrlich skurril: gewürfeltes gedicht ich sage ein - auf ja und nein dann sage ich zwei - so ist noch eins dabei bei drei beginne ich mich zu besinnen bei vier fängt die zeit an zu verrinnen mit fünf stähle ich mich gern von hinnen mit sechs entfaltet sich großes gewächs schnürt mich ein und beendet mein sinnen

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