Ernst Jandl , Norman Junge fünfter sein

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Inhaltsangabe zu „fünfter sein“ von Ernst Jandl

tür auf - einer raus - selber rein - tagherrdoktor Fünf ramponierte Gestalten sitzen in einem dunklen Raum vor verschlossener Tür. Durch den Türspalt dringt nur ein klein wenig Licht. Und dann: Einer nach dem anderen verschwindet hinter der Tür, um anschließend vollständig und repariert wieder herauszukommen.

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    fünfter sein

    WinfriedStanzick

    13. October 2015 um 13:29

    Ein Gedicht des Wortkünstlers und Sprachspielers Ernst Jandl und farbenfrohe Zeichnungen von Norman Junge: sie kommen in einem Bilderbuch zusammen, das seit seinem ersten Erscheinen 2001 mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Im Gedicht selbst deuten die Worte zunächst nur an, worum es geht bis mit der letzten Zeile: „tagherrdoktor“ endgültig klar ist, dass es um eine allen Menschen bekannte Situation geht: man sitzt im Wartezimmer einer Arztpraxis und wartet  bis man dran kommt. Mit einem unruhigen Gefühl rutscht man in der Warteschlange immer weiter, bis man selbst aufgerufen wird. Die Zeichnungen Norman Junges sind witzig, spielen mit Licht und Schatten und fangen die Atmosphäre eines Wartezimmers perfekt ein. Mit den lustig gezeichneten Spielzeugtieren als Patienten können sich die Kinder gut identifizieren. Ihr wechselndes Mienenspiel ist  genial gezeichnet und der witzige Arzt, der auf der letzten Seite zu sehen ist, setzt allem die Krone auf. Ein schönes Buch, das sicher von vielen Erwachsenen goutiert wurde und wird. Es ist auch nicht ungeeignet dazu, kleine Kinder auf einen langweiligen Arztbesuch vorzubereiten. In diesen Praxen sollte das Buch übrigens überall ausliegen.

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  • Es ist so schön ...

    fünfter sein

    brudervomweber

    16. November 2013 um 12:04

    FÜNFTER SEIN ist kein Jandl-Gedichtband. Es beinhaltet nur dieses eine ebenso schlichte wie effiziente Gedicht, "Fünfter sein", und ich würde es aus diesem Grund auch nicht als Einstieg in eine lyrische Spracherziehung sehen. Was dieses Büchlein aber zu einem Erlebnis macht, sind die Illustrationen von Norman Junge, der den amüsanten Jandlschen Countdown spielerisch für ein junges wie altes Publikum als Puppenstube aufbereitet und emotional absolut aufwertet. "Danke für Fünfter sein, es ist so schön!" wird Elke Heidenreich auf dem Einband zitiert. Dem ist eigentlich fast nichts hinzuzufügen. Schön ist inbesondere, dass FÜNFTER SEIN, das eigentlich eine "Resteverwertung" der Umsetzung dieses Gedichtes in der "Sendung mit der Maus" des Westdeutschen Rundfunks ist, tatsächlich in gedruckter Form vorliegt und dazu einlädt, die Abbildungen genauer zu studieren. Man kann diese Bilder angucken, angucken, angucken und immer wieder neues entdecken. Es ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein Erlebnis, es ist anrührend, es ist auf eine wohlige Art gruslig und zugleich von einer ambivalenten Geborgenheit, es ist schlichtweg rundum gelungen und einfach zum Immer-wieder-aufschlagen, blättern, lesen, schauen. Man kann nicht viel Besseres über ein Bilderbuch sagen.

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  • Rezension zu "fünfter sein" von Ernst Jandl

    fünfter sein

    elane_eodain

    03. July 2012 um 11:53

    INHALT & GEDANKEN: "Fünfter sein" handelt vom bangen Warten im Vorzimmer beim Arzt, immer näher rückt die Behandlung, immer mehr rutscht das Herz in die Hose und irgendwann heißt es dann: "Nächster sein". Wenig, aber prägnanter Text, schöne, ansprechende Bilder, die gemeinsam nur diese eine Szene im Wartezimmer einfangen, dabei aber wunderbar die eigene Phantasie anregen, um der Geschichte jedes Mal wieder einen ganz eigenen Touch und etwas Besonderes zu geben. FAZIT: Ich war erst überrascht, dann begeistert und lese es immer wieder gerne mit meinem Neffen.

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  • Rezension zu "Fünfter sein" von Ernst Jandl

    fünfter sein

    ChaosQueen13

    25. January 2012 um 18:49

    »fünfter sein« mit wenigen Worten und fast gleichbleibenden Bildern, zaubert dieses liebenswürdige Kinderbuch, nicht nur Kindern ein großes Lächeln ins Gesicht.
    Einfach entzückend, ich bin total begeistert!

  • Rezension zu "Fünfter sein" von Ernst Jandl

    fünfter sein

    Caro88

    23. May 2010 um 14:11

    "Danke für fünfter sein! Es ist so schön!" , war die erste Information die ich über dieses Buch erhalten habe. Das Zitat stammt von Elke Heidenreich und hat mich gleich sehr zuversichtlich auf das Buch eingestimmt. In dem Bilderbuch geht es um verschiedene Spielzeuge mit Verletzungen, welche in einem "Wartezimmer" sitzen und mit bangen Gefühlen darauf harren in das "Behandlungszimmer" zu dürfen oder vielleicht auch zu müssen. Der Pinguin, dem seine Flügel abhanden gekommen sind, ist der erste in der Reihe, gefolgt von der Ente, welcher ein Rad fehlt. In der Mitte sitzt der Bär mit einem Verband um den Arm sowie einer Augenklappe verarztet und daneben der Froschkönig ohne seine Krone, aber dafür mit einem riesengroßen Pflaster. Der letzte in der Schlange ist Pinocchio mit einer angebrochenen Nase. Gemeinsam sitzen sie da und warten bis es heißt "Tür auf einer raus", damit dann "einer rein" kann. Und so rutsch Pinocchio immer weiter vor in der Liste und ihm wird immer mulmiger zu Mute, bis er schließlich ein paar Tränen vergießt. Obwohl das eigentlich unnötig ist, da alle vor ihm gesund und munter aus dem Zimmer kamen. Nun hab ich schon viel vom Inhalt des Buches erzählt, wenn nicht gar verraten und bin deswegen nun still, damit ihr selbst das Buch in die Hand nehmt und euch eine eigene Meinung darüber bildet. Ich selbst fand es sehr niedlich, besonders den Froschköing, da ich Frösche total klasse finde. Doch auch die Nichte meines Freundes (4 Jahre) war sehr von dem Buch angetan, sodass es direkt hieß "Nochmal!", als wir am Ende es Buches angelangt waren. Ihr hat das Buch so viel Spaß gemacht, dass sie es anschließend der Uroma "vorgelesen" hat. Ich denke alleine diese Reaktion ist Bewertung genug, denn Elke Heidenreich und ich könnten hier die größten Lobeshymnen anstimmen, welche eigentlich alle nichts zählten, wenn es nicht den Kindern gefällt. Und das tut es definitiv! Allerdings finde ich es wichtig am Ende des Buches gemeinsam noch zu überlegen, wie es denn vielleicht weitergeht, da das Buch ein offenes Ende hat. Das haben die Nichte und ich auch getan und viele Einzelheiten in dem "Behandlungszimmer" entdeckt und festgestellt, dass es doch gar nicht schlimm ist beim Arzt zu sitzen, denn schließlich will dieser einem ja nur helfen. Und vielleicht erinnert sie sich ja beim nächsten Arztbesuch, wenn sie sich genauso ängstlich und traurig fühlt wie Pinocchio und die anderen aus "Fünfter sein", an das Buch und an die Botschaft: Hab keine Angst, ich helfe dir.

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  • Rezension zu "fünfter sein" von Ernst Jandl

    fünfter sein

    mehrsonntag

    12. January 2010 um 15:16

    Was für ein wundervolles Kinderbuch! Zum Autoren Ernst Jandl selbst brauchts nicht viele Worte: ein genialer österreichischer Querdenker, der es liebt, mit Worten zu spielen und dieses Spiel dazu auch noch nahezu perfekt beherrscht. In seiner kurzen unter anderem für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Geschichte, die ursprünglich als Film für "Die Sendung mit der Maus" konzipiert und vom Kieler Künstler Norman Junge herrlich intensiv bebildert wurde, kommt Jandl ganz nah an seine jungen Leser, ganz nah an Geheimnis und Angst, drückt Unsicherheit aus, Hoffnung, Schadenfreude, beschreibt ein Wechselbad der Gefühle: es geht um ein Wartezimmer voller kranker Spielzeuge, einem Aufziehpinguin fehlen die Flügel, einer Holzente ihr rotes Rad, auch ein Knuddelbär mit Augenklappe und Armbinde wird gesund gezaubert hinter der sich öffnenden und wieder schließenden Tür, einem etwas vorlauten Frosch wurde die Krone geklaut und er.. der Fünfte.. Ist ein Holzmännchen, ein Pinocchio, schüchtern grinsend, verstohlen beobachtend, voller Unruhe. Wieder geht die Tür auf, wieder verschwindet ein Spielzeugpatient und kommt, fröhlich, heiter und erfolgreich therapiert heraus. Und trotz all der Hoffnung, dass hinter der Tür etwas Gutes wartet, bleibt die Unsicherheit. Der Herzschlag beschleunigt sich, bis der letzte Stuhl sich leert und man selbst dran ist. "selber rein. tagherrdoktor". Wir haben dieses herrliche Buch als Theaterstück in Hannover erleben dürfen als Gemeinschaftsproduktion des Hannover Werkstatt Theaters mit dem Studio Teatralne Blum aus Poznan/Polen. Es war großartig. Aber auch wer nicht diese Gelegenheit hat, dieses zu sehen, sollte sich trotzdem die Buchvariante keinesfalls entgehen lassen.

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