Ernst Künzl Die Thermen der Römer

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Inhaltsangabe zu „Die Thermen der Römer“ von Ernst Künzl

Der tägliche Gang ins Bad war für die Römer mehr als eine Frage der Sauberkeit. Schwitzen im Heißbad, wohlige Entspannung im Warmbad und Erfrischung im Kaltbad waren Wellness pur, Muße und Freizeitvergnügen. Kein Wunder, dass die Römer die meisten Thermal- und Mineralquellen in ihrem Reich aufspürten. Ihre exzellenten Ingenieure und Architekten errichteten von Bath bis Vichy behagliche Badehäuser, darunter Luxusoasen wie die Trierer Bauten oder die Kaiserthermen in Rom mit Bibliothek,Park und Sportplätzen. Viele waren heilige Orte, in denen Archäologen wertvolle Weihegaben fanden, Heilbäder mit Behandlungsräumen und Touristenmagnete mit florierendem Souvenirgeschäft. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen diese einzigartigen Zeugnisse römischer Kultur und Zivilisation. Der renommierte Autor beschreibt auch die heute noch betriebenen Kurbäder römischen Ursprungs.

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    Die Thermen der Römer
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. April 2013 um 09:40

    In den letzten beiden Jahrzehnten sind Wellness-Hotels und große Thermalbäder überall im Land geradezu aus dem Boden geschossen,und es gehört mittlerweile für viele moderne Menschen zum Standard, oft mehrfach im Jahr, nicht selten zusammen mit Freundinnen oder Freunden, sich „ein Wellness-Wochenende zu gönnen“.   Dass diese Idee und diese Praxis so neu gar nicht sind, zeigt Ernst Künzl, der ehemalige Direktor der römischen Abteilung am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz in dem hier vorliegenden hervorragenden bebilderten und illustrierten Buch über die Thermen der Römer. Es sind diese Bäder und die zu ihrer Versorgung nötigen Äquadukte, auch heute noch technische Spitzenwerke, die als die Vorläufer der im 19. Jahrhundert gegründeten Bäder und Kurorten gelten dürfen.   Interessant sind kultur- und ideengeschichtlich diejenigen Kapitel dieses schönen Buches, die sich befassen mit den religiösen Vorstellungen von Heilgöttern und den Gaben, die man ihnen brachte. Heute verehrt jemand, der ein Wellness-Wochenende in den immer aufwendiger gestalteten Spas unternimmt, nichts als seinen eigenen Körper und sein eigenes Wohlergehen. Auch eine Form von Religion.

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