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ErnstKaufmann

vor 2 Jahren

Alle Bewerbungen

Bewerbt Euch für eines von 12 signierten Exemplaren 

Wir suchen 12 Leser, die das Buch in einer Leserunde lesen und darüber ihre Meinung abgeben. Natürlich würden wir uns über einige Blogger in der Leserunde freuen – schreibt uns dazu bei der Bewerbung Eure Blogadresse.

Seid Ihr interessiert? Dann beantwortet die Bewerbungsfrage:

"Mein Eindruck von Inhalt und Leseprobe"

Ernst Kaufmann nimmt als Autor an der Leserunde teil und beantwortet Eure Fragen. Die Bewerbungsfrist endet in zwei Wochen, am Mittwoch, den 16. September um 24 Uhr.


ACHTUNG:

Ihr solltet bereits mehrere Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. 

Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehören auch Wortmeldungen zu den Unterthemen und die Rezension des Buches. (Nichtleser können wir leider nicht berücksichtigen.)

Leser, die das Buch bereits besitzen, sind herzlich eingeladen damit ebenfalls an der Leserunde teilzunehmen.

Weiter Infos zum Buch und den Autoren gibt es auf der Homepage des Verlags: 

http://www.schwarzkopf-verlag.net/store/p864/Arnold_Rubel%3A_ICH_BIN_VIELLEICHT_VERR%C3%9CCKT%2C_ABER_NICHT_BL%C3%96D.html

Die Inhaltsangabe und die Leseprobe gibt es im nächsten Post.

Ich freue mich auf Eure Posts.

Dany Winter
PR und Pressebetreuung

Autor: Ernst Kaufmann
Buch: Ich bin vielleicht verrückt, aber nicht blöd! - Die irren Erlebnisse eines Pflegers in der Psychiatrie

ErnstKaufmann

vor 2 Jahren

INHALTSANGABE ZUM BUCH

Manche Berufe wirken von außen betrachtet wenig spektakulär, sind aber bei genauerem Hinsehen doch etwas erstaunlich Spezielles. Eine dieser scheinbar alltäglichen und trotzdem außergewöhnlichen Tätigkeiten hat mit oft sonderbaren Menschen zu tun – der Pflegedienst in psychiatrischen Kliniken.

Die Krankenschwestern und Pfleger, die in diesen Abteilungen arbeiten, schaffen für Menschen, deren Existenz wir gern ausblenden, ein Stück Geborgenheit. Dieser Beruf erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen, belohnt aber dafür mit einer Fülle an Erlebnissen, die eigenwillig und skurril, aber oft auch unglaublich berührend sind. Vor allem kann man entdecken, dass viele der scheinbar absurden Zwänge ein klein wenig in uns allen stecken.

Im Laufe der Jahre sind Arnold die Patienten so sehr ans Herz gewachsen, dass er begann, mir ihre Geschichten und die Erlebnisse mit ihnen zu erzählen. Manche seiner Anekdoten sind witzig und kurios, andere wieder herrlich irrational, aber eines haben sie alle gemeinsam – sie bringen uns »seine« Patienten so nahe, dass man glaubt, sie persönlich zu kennen.

Daneben geben sie uns einen faszinierenden Einblick in den Arbeitsalltag eines passionierten Krankenpflegers, und sie zeigen, dass man von den Menschen am Rande der Vernunft auch viel lernen kann.


LESEPROBE AUS DEM BUCH

Arglos ging ich zur Küche, um das Frühstück auszuteilen, als mich aus dem Stationsbad ein verzweifelter Aufschrei erreichte.
"Herr Arnold ...!!"
Ich machte am Absatz kehrt und rannte zum Bad ohne die geringste Ahnung, was diesen Schrei ausgelöst haben könnte. Als ich jedoch die Türe aufstieß, traf mich der Anblick mit voller Wucht.
Unsere Aushilfskraft hatte alle Gebisse der Patienten durcheinander in eine große Waschschüssel zur Reinigung gegeben. Sie lagen auf einem Haufen und füllten die Schale mit weißen Kunststoffzähnen und rosa Kieferplatten bis zum Rand.
Fassungslos starrte mich die Oberschwester Barbara an. "Ja, seid's ihr denn wahnsinnig geworden? Was machen wir denn jetzt?"

Ich probierte in Windeseile die Prothesen zumindest ansatzweise nach männlich oder weiblich zu sortieren, wobei es vielerlei Täuschungen gab, während aus den Zimmern bereits mehrere erboste Rufe nach dem fehlenden Eigentum kamen.
Barbara versuchte so gut es ging beruhigend zu wirken und teilte inzwischen das Frühstück aus. Die Hungrigen begannen es bereits zahnlos hinunterzuwürgen, als wir schließlich das Versehen offenbaren mussten und die Gebisse feinsäuberlich auf zwei Serviertabletts zum allgemeinen Probieren herumreichten.
Es dauerte fast eine volle Stunde, bis jeder mit dem, was er im Mund hatte, halbwegs zufriedengestellt war. Auf erboste Zurufe, wie "Aua, viel zu eng" oder "Ich bekomm s' nicht rein", reagierte Barbara nur mit einem knappen Fingerzeig auf mich und ihr Blick erzählte mir genau, was sie ab nun über mich dachte.

Noch Wochen später traf ich zwei der Patientinnen, die an mir vorbeigingen und mich trotz meines freundlichen Grußes keines Blickes würdigten.


Freue mich auf Eure Antworten zur Bewerbungsfrage!

Dany Winter
PR und Pressebetreuung

Huschdegutzel

vor 2 Jahren

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Der arme Herr Arnold, was für ein Einstand - ich habe Tränen gelacht!
Die Geschichte mit der leicht abwaschbaren Kautschukfarbe und die Worte des Taxifahrers - eigentlich ist das ja gar nicht lustig, also der Anlass zumindest - aber die Folgen *kicher*. Vor allen Dingen glaube ich die Geschichte auf´s Wort!

Einen heimlichen Liebling hab ich auch schon - ganz eindeutig Alex, wohingegen Paul - darf man in dem Zusammenhang eigentlich von einem running gag sprechen oder ist das pietätlos??
Auf jeden Fall fand ich die Story ohne Leich unglaublich anrührend und irgendwie auch ziemlich traurig.

Die Prothesenverwechslung ist dafür zum Schreien komisch - hat sich je herausgestellt, ob da nicht doch einer das falsche Gebiss erwischt hat...also das falsche Falsche??

Um es kurz zu machen - ich möchte unbedingt weiter lesen und wissen, was Arnold noch so alles erlebt. Für alle Fälle hab ich schon mal Taschentücher hier liegen - für die Lachtränen ... und auch für die andren, die hier bei mir mit Sicherheit fließen werden, denn Arnold erlebt bestimmt nicht nur lustige Dinge!

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SallysAngel

vor 2 Jahren

Einstieg und das erste Jahr: Kap. 1-9
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Der Schreibstil ist locker und lustig, und es macht viel Spaß die verschiedenen Geschichten zu lesen. Am Besten hat mir das Kapitel mit Tante Rosa gefallen, eine wirklich nette alte Dame :)

Arnold ist ein Mensch der seinen Beruf scheinbar sehr mag, er ist eine sympathische Person und ich finde ihn richtig klasse, auch wie er sich für seine Patienten einsetzt.

Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel :)

SallysAngel

vor 2 Jahren

Die weitere Zeit in Wien: Kap. 10-19
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Ein Abschnitt, der mir auch sehr gut gefallen hat. Ich bin sehr gespannt warum Arnold zum Notar muss, ich kann mir vorstellen, das Tante Rosa ihm was vermacht hat. Schließlich war er doch ihr Lieblingspfleger. Traurig das sie gestorben ist :/
Und er ist Vater :) Ich hab mich mega gefreut, obwohl ich ihn ja nicht mal persönlich kenne.
Am lustigsten fand ich die Szene mit dem Paternoster, aber ich denke auch das man seine Ängste bekämpfen muss, nur ist das ein wenig.. naja hardcore ^^
Was ich mich irgendwie frage, ist er nicht der Patient und Hildchen ne Pflegerin? Oder irre ich mich da?

Auch ich könnte ewig so weiterlesen @janaka. Das Buch ist einfach sehr schön, lustig, traurig und hat von allem etwas.

ErnstKaufmann

vor 2 Jahren

Die weitere Zeit in Wien: Kap. 10-19
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SallysAngel schreibt:
Was ich mich irgendwie frage, ist er nicht der Patient und Hildchen ne Pflegerin? Oder irre ich mich da?

Ja, Hilde war die Oberschwester auf der Station, die salopp immer nur als 'Hildchen' bezeichnet wurde, und Hr. Braunsteiner war Tages-Patient.

Viel Spaß auch weiterhin.

janaka

vor 2 Jahren

Fazit und Eure Rezensionslinks

Hier kommt meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Ernst-Kaufmann/Ich-bin-vielleicht-verr%C3%BCckt-aber-nicht-bl%C3%B6d-Die-irren-Erlebnisse-eines-Pflegers-in-der-Psychiatrie-1187791290-w/rezension/1202673532/

Ich werde sie auch noch im Netz streuen.

Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte. :-)

SallysAngel

vor 2 Jahren

Die weitere Zeit in Wien: Kap. 10-19
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@ErnstKaufmann

Ah super, vielen Dank.
Ich hatte mich nur gewundert, weil Beziehungen zwischen Pfleger und Gepflegtem doch eigentlich verboten sind, oder?
Aber gut, "Beziehung" kann man das ja auch eher nicht nennen ^^

SallysAngel

vor 2 Jahren

Neue Arbeitsstelle und Finale: 20-23
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Tatsächlich hat er etwas vererbt bekommen. Schade dass er seine Arbeit aufgeben muss, denn die Menschen sind mir irgendwie ans Herz gewachsen, also auch schade, dass das Buch zuende ist.
Auch mich hat der Abschied sehr gerührt, aber seine ehemaligen Patienten haben sich ja nochmal gemeldet. Das fand ich sehr süß.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich denke ich habe jetzt einen anderen Blick auf Pfleger der Psychiatrie, aber auch im allgemeinem habe :)

Rezi folgt demnächst :)

SallysAngel

vor 2 Jahren

Fazit und Eure Rezensionslinks

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! Ein Buch das mir unglaublich gut gefallen hat :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Ernst-Kaufmann/Ich-bin-vielleicht-verr%C3%BCckt-aber-nicht-bl%C3%B6d-Die-irren-Erlebnisse-eines-Pflegers-in-der-Psychiatrie-1187791290-w/rezension/1206087314/

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