Ernst Kaufmann Wiener Herz am Sternenbanner

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Inhaltsangabe zu „Wiener Herz am Sternenbanner“ von Ernst Kaufmann

Künstlerbiographie, Reisebericht, Zeitdokument - vereint in einem vielschichtigen Roman. Einprägsam und mit feinem Humor schildert die Biografie das faszinierende Leben des jüdischen Komponisten Bruno Granichstaedten. Einst ein gefeierter Star des Wiener Publikums, musste er vor dem NS-Regime nach Amerika flüchten, wo er verarmt und vergessen starb. Ein von Musik erfülltes Leben, als Gratwanderung zwischen Erfolg und Ohnmacht, in einer Epoche, die in der Rückbesinnung ihre Strahlkraft enthüllt.

Sehr lesenwert!

— abetterway

Sehr tolle Biografie

— nuffel

Lebendig geschriebene Biografie über einen Wiener Komponisten!

— mabuerele

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  • Leserunde zu "Wiener Herz am Sternenbanner" von Ernst Kaufmann

    Wiener Herz am Sternenbanner

    ErnstKaufmann

    Bewerbt euch jetzt für eines von 10 Rezensionsexemplaren zur Leserunde. Wir suchen 10 Leser, die das Buch in einer Leserunde lesen möchten und darüber auch ihre Meinung abgeben. Natürlich würden wir uns über einige Blogger in der Leserunde freuen – schreibt uns dazu bei der Bewerbung Eure Blogadresse. Seid Ihr interessiert? Dann beantwortet unserer Bewerbungsfrage: "Mein Eindruck von Inhalt und Leseprobe" Ernst Kaufmann nimmt als Autor an der Leserunde teil und beantwortet Eure Fragen. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Leser, die das Buch bereits besitzen, sind herzlich eingeladen damit ebenfalls an der Leserunde teilzunehmen. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, den 12. Oktober um 24 Uhr. Ich freue mich auf Eure Posts. Dany Winter PR und Pressebetreuung INHALT Einprägsam und mit feinem Humor schildert die Biografie das faszinierende Leben des jüdischen Komponisten Bruno Granichstaedten. Einst gefeierter Star des Wiener Theaterpublikums, wird er nach dem Anschluss Österreichs verhaftet und entgeht nur durch die Intervention prominenter Künstler dem KZ. Auf abenteuerlichen Wegen gelingt ihm schließlich die Flucht vor dem NS-Regime über Luxemburg nach Amerika. Dort kann er jedoch nie Fuß fassen und fristet sein Dasein als Pianist in einer Bar. In der letzen Nachricht aus Deutschland erfährt er von der Deportation seines Sohnes nach Auschwitz, wo dieser schließlich vergast wird. Verarmt, vergessen und von den Schicksalsschlägen schwer gezeichnet, stirbt Granichstaedten im Mai 1944 an einem Herzanfall in New York. Die Biografie, über den Wiener Ausnahmekünstler, ist eine sehr persönliche Annäherung an die Geschichte eines leidenschaftlichen Menschen zwischen Erfolg und Ohnmacht. Das Buch verknüpft Granichstaedtens Leben aber auch mit der Geschichte der Wiener Musikszene vom ausgehenden 19. Jh. bis in die Zeit der amerikanischen Emigration. LESEPROBE Die Tropfen des beginnenden Regens klopften unregelmäßig auf die Fensterscheiben des kleinen Apartments in der 55. Straße in Midtown New York, dem Theaterviertel nahe des Central Parks. Sie liefen in schmalen Bächen über das Glas und hinterließen Spuren, wie kleine Sprünge, in denen sich das noch immer helle Blau des abendlichen Herbsthimmels spiegelte. Die winzigen Wasserläufe, die im späten Sonnenlicht immer wieder kurz aufblitzten, ließen die übrige Fensterscheibe grau und staubig erscheinen. »Unbarmherzig«, dachte Bruno, der das Spiel von seiner Schreibmaschine aus verfolgte, nachdenklich. Vieles, was in seiner Erinnerung aufleuchtete, war genauso unstet, kaum zu greifen, und trotzdem wurde dadurch alles, was zwischen diesen flüchtigen Reflexionen lag, beinahe farblos und unbedeutend. »Nur ein paar glänzende Augenblicke …« Er stand auf, ging um den Schreibtisch herum und trat ans Fenster. Auf den wenigen Seiten, die er geschrieben hatte, stand noch kein Satz, der ihn zufriedenstellte. Dicht hinter der Scheibe kniff er die Augen zusammen und starrte durch die verästelten Spuren des Regens nach unten auf den hektischen Betrieb in der Straße, acht Stockwerke unter ihm. Das Öffnen und Schließen der Regenschirme, die von oben nur wie große, bunte Kreise aussahen, folgte einem eigenwilligen Rhythmus. Keinen, den er voraussehen konnte, der aber doch bestimmten logischen Gesetzen zu folgen schien – eine seltsame Musik, von einem fremden Volk, die man sah, aber nicht hörte, stumm, aber doch aufdringlich. Ein feines Lächeln lief über Brunos Mundwinkel bei dem Gedanken, denn genau so fühlte er sich hier bei den Amerikanern, wie unter einem fernen, unentdeckten Volk – noch sprachlos in seiner Kultur, aber schon dreist in seinem Wesen. Und so unverschämt unbekümmert. Wenn man durch das Wasser schaute, das über die Scheiben lief, erschien alles seltsam verzerrt, ähnlich wie in der Rückschau auf sein Leben, das er begonnen hatte niederzuschreiben. Weniger, um es der Nachwelt zu erhalten, als vielmehr, um sich Mut zu machen, dass das nicht alles gewesen sein konnte. »Als ob das so wichtig wäre«, murmelte er vor sich hin und dachte an die Nachricht, dass sein Sohn in Auschwitz war. Abgeholt und ins Deutsche Altreich zum Arbeiten deportiert hatte ihn die SS schon im Sommer ’38. Aber nun Auschwitz, ein Ort irgendwo in Polen, wo man die Juden verbrannte und verscharrte. Und mittendrin Felix, ein sanfter Junge mit klugen Augen. Bruno griff mechanisch nach einer Zigarre, um das aufkommende Gefühl zu beruhigen. Angeblich wussten die daheim nichts von den Lagern, aber hier, da erzählten sie es dir an allen Ecken. Er ging zurück zum Tisch und sah auf die Blätter hinunter, die neben der Schreibmaschine lagen. Mein Leben ..., das waren die ersten Worte, die er heute Morgen getippt hatte. Ein Leben – was war das überhaupt? Hatte denn das aufgeweckte Kind von damals, das mit seiner Mutter Papierdampfer am Donaukanal schwimmen ließ, noch etwas mit dem müden, verstummten Mann zu tun, den ein großer Dampfer sechzig Jahre später nach Amerika gebracht hatte? Bedächtig drehte er die halb getippte Seite aus der Walze, nahm die vier beschriebenen Seiten, die bereits neben der Maschine lagen und warf alles gemeinsam in den Papierkorb neben dem Schreibtisch. Er wollte noch einmal anfangen, ganz von vorn, nicht mehr von den paar glänzenden Augenblicken schreiben, sondern von den Zwischenräumen, den scheinbar unbedeutenden Momenten – von dem Vater, dessen Sohn ins KZ verschleppt wurde, von dem Mann, der seine große Liebe zu spät kennengelernt hatte, von dem Wunderkind, das aus seiner Heimat vertrieben worden war. Der Regen war stärker geworden. Weiter Infos zum Buch und den Autoren gibt es auf der Homepage des Verlags: www.edition-av.de.

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  • Wiener Herz am Sternenbanner

    Wiener Herz am Sternenbanner

    abetterway

    10. December 2015 um 15:32

    Inhalt: "Künstlerbiographie, Reisebericht, Zeitdokument - vereint in einem vielschichtigen Roman. Einprägsam und mit feinem Humor schildert die Biografie das faszinierende Leben des jüdischen Komponisten Bruno Granichstaedten. Einst ein gefeierter Star des Wiener Publikums, musste er vor dem NS-Regime nach Amerika flüchten, wo er verarmt und vergessen starb. Ein von Musik erfülltes Leben, als Gratwanderung zwischen Erfolg und Ohnmacht, in einer Epoche, die in der Rückbesinnung ihre Strahlkraft enthüllt" Meinung: Eine der spannensten Biografie die ich je gelesen habe. Das Buch ist in kurze Kapitel geteilt und ist somit sehr übersichtlich gestaltet. Es ist nicht nur eine Biografie sondern auch ein kleines Stück Kultur und Kunst. Ich finde es ist ein etwas andere Biografie die aber viel besser ist als die meisten anderen die ich gelesen haben. Auch der Humor ist sehr gut und kommt nicht zu kurz. Eine wunderbare unterhaltung welches auch Kultur enthält. Fazit: Wirklich spannende und wunderbare Biografie!

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  • Sehr tolle Biografie

    Wiener Herz am Sternenbanner

    nuffel

    10. December 2015 um 14:16

    Titel: Wiener Herz am Sternenbanner: Bruno Granichstaedten. Stationen eines Lebens Autor: Ernst Kaufmann Verlag: Verlag Editon AV Erscheinungsjahr: 11.02.2014 Seitenzahl: 318 Seiten ISBN: 3868410961 Format: broschiert Preis: 18,90 Euro Klappentext: Künstlerbiographie, Reisebericht, Zeitdokument - vereint in einem vielschichtigen Roman. Einprägsam und mit feinem Humor schildert die Biografie das faszinierende Leben des jüdischen Komponisten Bruno Granichstaedten. Einst ein gefeierter Star des Wiener Publikums, musste er vor dem NS-Regime nach Amerika flüchten, wo er verarmt und vergessen starb. Ein von Musik erfülltes Leben, als Gratwanderung zwischen Erfolg und Ohnmacht, in einer Epoche, die in der Rückbesinnung ihre Strahlkraft enthüllt. Meinung: Der Autor hat eine ausführliche und abwechslungsreiche Biografie des Komponisten Bruno Granichstaedten geschrieben. Die ersten Jahre des Komponisten werden in locker und mit ein bisschen Humor erzählt. Sie reichen von der Kindheit und Jugend bis zu den ersten Erfolgen, aber auch Niederlagen. Obwohl es im familiären Zusammenleben Spannungen gab, wusste Bruno seine Mutter immer an seiner Seite. Anton Bruckner hat das musikalische Talent des Jungen erkannt und ihn gefördert. Es gab Menschen an seiner Seite, die ihm für seine Entwicklung die nötigen Freiräume gegeben haben, hier sei z.B. Professor Carl Reinecke, Direktor des Leipziger Konservatoriums genannt. Ab 1936 wird die bedrückende Situation deutlich. Die Tatsache, dass Bruno kurz nach der Geburt in der katholischen Kirche getauft wurde, ändert nichts daran, dass er für das neue Regime ein Jude ist. Spätestens nach der Besetzung Österreichs ist er als jüdische Künstler nicht mehr gefragt. Während die Tochter Johanna nach Amerika ausreist, verschließt Bruno noch die Augen vor den Gefahren. Doch dann wird Rosalie, die neue Frau an seiner Seite, bedroht. Spätestens nach Beendigung der Internierung ist die Angst in den Worten spürbar und mit Händen greifbar. Durch gute Freunde schaffen sie die Flucht nach Luxemburg und mit Kriegsbeginn nach Amerika. Doch der Neuanfang ist schwierig. Alte Erfolge zählen nichts mehr. Im Verlauf des Buches ändert der Autor immer wieder den Schrift- und auch Schreibstil. Man merkt in den Situationen wo es um die Gefahr geht, merkt man diese auch und sie ist für einen greifbar. Aber auch in einigen Situationen hat der Autor einen gewissen Humor eingebaut, so das der Roman nicht trocken ist, sondern sehr lebendig. Einerseits zeigen die Worte des Autors beeindruckend die depressiven Phasen des Protagonisten, andererseits blitzt ab und zu sein feiner Humor auf. Doch selbst der beinhaltet eine Spur von Bitterkeit. Das Buch enthält nicht nur die wesentlichen Lebensstationen von Bruno Granichstaedten, es erzählt auch aus seinem Familienleben und beschreibt detailgenau seinen Arbeitsstil beim Komponieren. Die Geschichte wird unterstützt mit Orginaldokumenten und Fotos, die der Autor geziehlt am Anfang eines Kapitels gesetzt. Auch hat er in kursiver Schrift Kritiken aus Zeitungen eingefügt. Ergänzt wird die Biografie durch eine Zeittafel, ein umfassendes Werksverzeichnis, Kurzbiografien von Familie und Wegbegleitern, die Auflistung der Theater mit den uraufgeführten Werken und Quellen und Bildnachweisen. Das Cover mit dem Notenblatt und der amerikanischen Flagge passt zum Inhalt des Buches. Fazit: Dieses Buch war das zweite Buch von diesem Autor und auch diesmal war ich total begeistert. Mich hatte die Geschichte von Anfang an gereizt, weil ich wo ich jünger war auch immer von meiner Uroma Geschichten über den Krieg und die Flucht von Juden erzählt bekommen habe. Ich kann jedem der sich für diese Zeit intressiert, nur empfehlen. Bewertung ​ 5 von 5 Traumwolken

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  • Das Leben des Bruno Granichstaedten - lebendig geschildert

    Wiener Herz am Sternenbanner

    mabuerele

    Der Regen tropft gegen das Fenster, als ein Mann in New York über seine Leben nachdenkt. Seine Heimatstadt Wien musste er verlassen. Sein Sohn Felix wurde im dritten Reich inhaftiert. Nach diesem kurzen Prolog wechselt die Geschichte ins Jahr 1879. In Wien wird ein Junge geboren, den seine Eltern Bruno nennen. Der Autor hat eine ausführliche und abwechslungsreiche Biografie des Komponisten Bruno Granichstaedten geschrieben. Nicht nur die gekonnte Zusammenstellung der Fakten, auch der gewählte Schriftstil machen das Lesen zum Vergnügen. Es ist kein trockener Roman, sondern er zeichnet sich aus durch seine lebendige Erzählweise. Die ersten Jahre des Komponisten werden in lockerleichter Art mit einem Schuss feinem Humor dargestellt. Sie reichen von der Kindheit und Jugend bis zu den ersten Erfolgen, aber auch Niederlagen. Obwohl es im familiären Zusammenleben Spannungen gab, wusste Bruno seine Mutter immer an seiner Seite. Anton Bruckner hat das musikalische Talent des Jungen erkannt und gefördert. Dann gab es Menschen an seiner Seite, die ihm für seine Entwicklung die nötigen Freiräume gaben. Besonders genannt sei hier Professor Carl Reinecke, Direktor des Leipziger Konservatoriums. Ab 1936 wird die bedrückende Situation deutlich. Die Tatsache, dass Bruno kurz nach der Geburt in der katholischen Kirche getauft wurde, ändert nichts daran, dass er für das neue Regime ein Jude ist und bleibt. Spätestens nach der Besetzung Österreichs sind jüdische Künstler nicht mehr gefragt. Die Sprache wird ernster. Während die Tochter Johanna nach Amerika ausreist, verschließt Bruno noch die Augen vor den Gefahren. Doch dann wird Rosalie, die neue Frau an seiner Seite, bedroht. Spätestens nach Beendigung der Internierung ist die Angst in den Worten spürbar und mit Händen greifbar. Guten Freunden haben sie die Flucht nach Luxemburg und mit Kriegsbeginn nach Amerika zu verdanken. Doch der Neuanfang ist schwierig. Alte Erfolge zählen nichts mehr. Wider wechselt der Schriftstil. Einerseits zeigen die Worte beeindruckend die depressiven Phasen des Protagonisten, andererseits blitzt ab und zu sein feiner Humor auf. Doch selbst der beinhaltet eine Spur von Bitterkeit. Das Buch enthält nicht nur die wesentlichen Lebensstationen von Bruno Granichstaedten. Es erzählt aus seinem Familienleben und beschreibt detailgenau seinen Arbeitsstil beim Komponieren, der bis zur Erschöpfung ging. Viel Wert legt der autor darauf, herauszuarbeiten, wo Bruno Granichstaedten neue Wege beschritt. Die Entstehung der wichtigsten Werke werden genauso thematisiert wie Niederlagen und Schwierigkeiten. Die Person Bruno Granichstaedten wird in all seiner schöpferischen Vielfalt als Musiker, Komponist, Librettist und Kabarettist dargestellt. Jeden Kapitel vorangestellt sind Originaldokumente oder Fotos aus den entsprechenden Jahren. Kursiv eingefügt in die Biografie sind Kritiken aus Zeitungen. Dabei hat sich der Autor auf die wesentlichen Stellen beschränkt. Dem Buch vorangestellt ist ein Vorwort von Professor Herbert Prikopa. Im Nachwort des Autors wird dargelegt, wie es zum Schreiben des Buches kam. Ergänzt wird die Biografie durch eine Zeittafel, ein umfassendes Werksverzeichnis, Kurzbiografien von Familie und Wegbegleitern, die Auflistung der Theater mit den uraufgeführten Werken und Quellen und Bildnachweisen. Das Cover mit dem Notenblatt und der amerikanischen Flagge passt zum Inhalt des Buches. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag an dem angenehmen Schreibstil, der exakten Recherche des Autors und den vielfältigen Informationen über Bruno Granichstaedten. Gleichzeitig wird unterschwellig vermittelt, dass Rassismus und Krieg nicht nur Leben zerbrochen haben, sondern Kunst und Kultur bleibenden Schaden zufügten.

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    • 8

    KruemelGizmo

    28. November 2015 um 08:53
  • lesenswerte Biographie

    Wiener Herz am Sternenbanner

    Mrs. Dalloway

    Bruno Granichstaedten war ein gefeierter Komponist jüdischer Abstammung. Doch als die Nazis an die Macht kamen musste vor dem Schreckensregime nach Amerika flüchten. Dort starb er verarmt und vergessen. Doch vor seinem Tod hatte er ein bewegtes Leben. So war er zum Beispiel zwei Mal verheiratet und hatte zwei Kinder. Bei diesem Buch handelt es sich um eine der besten Biographien die ich je gelesen habe. Da hat der Autor Ernst Kaufmann ein wirklich ganz besonders Stück Literatur geschaffen. Hinten auf dem Buchrücken wird der "feine Humor" des Buches erwähnt und das kann ich so nur absolut unterschreiben. Das Buch ist kein Stück weit trocken, langweilig oder langatmig. Im Gegenteil, ich fühlte mich durchweg gut unterhalten, auch wenn die Judenverfolgung und die daraus resultierende Emigration natürlich überhaupt nicht lustig ist. Das Buch ist in kleine Kapitel unterteilt, die jeweils mit einem Foto beginnen, das den Leser noch mehr am Leben des Komponisten teilhaben lässt. Es gibt auch einen ausführlichen Anhang, in dem viele wichtig Infos noch mal kurz zusammen gefasst werden. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Biographien lesen und sich für klassische Musik interessieren.

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