Ernst Kreidolf , Ernst Kreidolf Die Wiesenzwerge

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Inhaltsangabe zu „Die Wiesenzwerge“ von Ernst Kreidolf

Ernst Kreidolfs Bilderbücher versetzen den Leser in eine zauberhafte Welt von Eisnixen, Zwergen, und Blumenkindern. Die kleinen Lebewesen wie Käfer, Grashüpfer oder Schmetterlinge haben es dem Künstler besonders angetan. Sie sind die Helden seiner Kinderbücher, die sowohl Themen der Lebensfreude, Spiel und Feste transportieren als auch Boten der Vergänglichkeit sind. Es sind Geschichten, die so zeitlos schön sind, dass sie auch heute noch Kinder und Erwachsene zum Träumen anregen.

Eine sehr hübsche Neuauflage eines Klassikers, der sich wunderbar als Geschenk macht!

— Floh
Floh

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    Die Wiesenzwerge
    Floh

    Floh

    Mit diesem (Kinderbuch-) Klassiker „Die Wiesenzwerge“ von dem unvergesslichen Autor, Künstler und Schriftsteller Ernst Kreidolf, zieht ein ganz besonderes Schmuckstück in die (Kinder-) Stube ein. Ein fantastisches Naturschauspiel mit vielen sozialen Botschaften, was immer wieder neu verlegt und aufgelegt wird. Wer sich schon einmal mit der künstlerischen Gabe und Hand des verstorbenen Schriftstellers und Malers Ernst Kreidolf befasst hat und schon einige seiner naturverbundenen und fantastisch angehauchten Bilder und Gemälde erblicken durfte, der wird auch in diesem edlen Kinderbuchklassiker seine unverkennbare Handschrift in Wort und Bild wiederentdecken und genießen dürfen. Tagtäglich werden überall im Land neue Kinderbücher und Geschichten herausgebracht und veröffentlicht. Warum nicht einfach mal zu den Altbewährten und stets nach so vielen Jahrzehnten überdauernden Klassikern greifen? Mit „Die Wiesenzwerge“ wollte ich für meine junge Familie ein Stück Erinnerung und Klassiker in die gemütliche Vorlesezeit bringen… Erschienen im NordSüd Verlag (http://www.nord-sued.com/home/index.asp) Zu Kreidolfs Werken und Klassiker der Kinderbuchliteratur/Inhalt: "Ernst Kreidolfs Bilderbücher versetzen den Leser in eine zauberhafte Welt von Eisnixen, Zwergen, und Blumenkindern. Die kleinen Lebewesen wie Käfer, Grashüpfer oder Schmetterlinge haben es dem Künstler besonders angetan. Sie sind die Helden seiner Kinderbücher, die sowohl Themen der Lebensfreude, Spiel und Feste transportieren als auch Boten der Vergänglichkeit sind. Es sind Geschichten, die so zeitlos schön sind, dass sie auch heute noch Kinder und Erwachsene zum Träumen anregen." Handlung / das erwartet uns: Die munteren Wiesenzwerge leben an einem sonnenbeschienenen Waldhang. Auf ihrem Dach grasen die Heupferde und die ersten zarten Sonnenstrahlen lugen hervor. Die Wiesenzwerge sind ein netten Völchen, sie leben in großen Familienverbänden und im Einklang mit der Natur, dem Wetter und den Tierchen auf ihrer Wiese und im angrenzenden Wald und Feld. Jedes Familienmitglied in dieser Zwergengroßfamilie hat seine Aufgaben und Pflichten. Doch an diesem wunderbaren frühen Sonnentag wollen die Zwerge eine Fahrt unternehmen und die Cousins und Cousinen besuchen. Schnell sind die kräpfigen Heupferde vor dem Wagen gespannt und es geht los über Stock und Stein zum nächsten Wiesenrand zu den Vettern und Basen. Oh wie toll, dort wird schon fröhlich gefeiert. Eine Zwergenhochzeit und unsere Wiesenzwerge sind herzlich willkommen. Es wird getanzt, spaliert, gefeiert, gegessen und getrunken. Es wird wahrlich spät. Während die Wiesenzwerge ausgelassen feierten, iost ein böser Zorn am heimischen Wiesenrand entbrannt. Der Nachbar beklagt die gefräßigen Heupferde des Wiesenzwergvaters und ein böser Streit / Krieg entsteht. Die Männer beschimpfen sich und geben sich gegenseitig die Schuld. Und schon tragen sie einen unfairen Kampf aus… Wird wieder Friede in die idyllische Waldsiedlung der Zwerge einkehren? … Der Kinderbuchautor schreibt natürlich in seiner damals zeitgemäßen Ausdrucksweise und das Buch ist wahrhaft ein Klassiker, in Bezug auf Sprache und Illustration. Doch der Kern der Aussage dieser Geschichte, die Entwicklung und die Botschaften sind (leider) auch heute noch aktuell und wichtig. Schreibstil: Hier handelt es sich um einen Klassiker, der 1902 erstmals als Kinderbuch und Märchen verlegt und veröffentlicht wurde. Ernst Kreidolf schreibt natürlich seiner Zeit angepasst, daher ist der Ton in diesem Vorlesebuch in der modernen Zeit für uns zunächst vielleicht etwas ungewohnt und einige Begriffe wirken sehr altmodisch oder finden in unserem heutigen Wortschatz nur noch wenig bis gar nicht gebrauch. Gerade dieses Erlebnis finde ich mit kleinen Kindern jedoch sehr interessant zu teilen und zu erklären, dass Uroma oder Uropa diese Sprache so noch kennengelernt haben. Das Buch lies sich für mich daher beim ersten Lesen noch nicht ganz flüssig vortragen, aber so haben wir die Zeit genutzt, uns die besonderen Illustrationen und Bilder anzusehen. Ganz besonders berührt hat uns in diesem Märchen, mit dieser wichtigen sozialen und menschlichen Botschaft, der traurige große runde Mond mit dem angedeuteten Gesicht, das weint, weil die Zwerge so zerstritten sind… Ernst Kreidolf hat einen Wiedererkennungswert, bei ihm entdeckt man die Liebe zur Natur und zur kindlichen und erwachsenen Phantasie. Er hat seinen Stil geschaffen, um ein Kinderbuch munter und lebhaft in Erzählform mit stimmigen und facettenreichen Liedelementen, versen und Textbotschaften, nebst Reimen, abgestimmt auf die liebevollen Illustrationen, an die Vorleser und begeisterten Zuhörer zu bringen. Mir hat es leider nicht die erhoffte große Freude bereitet, diese Texte vorzutragen und voller Überzeugung zum Leben zu erwecken. Offensichtlich war auch meine Tochter hier etwas irritiert, ob der klassischen Ausdrucksweise. Umso mehr Freude konnten wir, ohne die historische Sprache zu beachten, neben der wunderbaren Geschichte mit den süßen Bildern und gestalterischen Ideen erleben. Die Illustrationen sind wirklich fein und wunderschön. Buch / Cover: Das Buch befindet sich in einem handlichen, großformatigen und leichten Zustand. Das edel und schlicht, jedoch liebevoll und facettenreich und einladend gestaltete Hardcover sorgt für Stabilität und Haltbarkeit. Das Vorlesen in gemütlicher Haltung und Atmosphäre ist kein Problem. Die angenehme Haptik des Buchcovers wirkt sehr hochwertig, das Papier ist angenehm fest und hat auch kaum sichtbare Spuren davongetragen, als meine 3,5 Jährige Tochter das Buch mit ihrem 21 Monate alten Bruder beschaut hat und beide wild geblättert haben. Das Cover ist ein wunderbarer Blickfang. Das Schriftbild ist sehr locker, die Schrift sehr schön groß und die Textpassagen lassen sich gut lesen. Das tolle Vorsatzpapier in dieser neuen Ausgabe gefällt uns besonders gut. Die Illustrationen spiegeln Situationen aus dem Buch wider. Sehr abgestimmt und schön. Meinung: Dieses Kinderbuch ist mit Bedacht, Herzblut, Engagement mit einer Vielzahl von Abenteuern und magischen Momenten der Freundschaft, des Kennenlernens, des Vertrauens, der Hilfe und des Wetteiferns, des Wiedersehens, Heimkehrens und Friedenschließens entstanden. Die Geschichte ist thematisch sehr schön und bezaubert die jungen Leser und Zuhörer dieser Geschichte. Jedoch kann ich mich mit diesem Buch nicht gänzlich anfreunden und auch meine 3 ½ jährige Tochter mochte hier nicht dem Text lauschen und zuhören. Sie war irritiert, warum ich so komisch spreche und sagte, ich könne doch normal sprechen und nicht so. Ja, so ein Klassiker von vor über 110 Jahren wirkt eben doch sehr befremdlich. Ich erachte dieses Buch eher als schönes Märchen für Erwachsene, als ein Kinderbuch. Die Botschaften in dieser Zwergengeschichte finde ich jedoch sehr wichtig und habe beim weiteren Mal, als wir uns mit dem Buch eine Auszeit gegönnt haben, in eigenen Worten wiedergegeben, damit die soziale Aussage auch ankommt. Das hat sehr gut geklappt. Ich empfinde dieses hübsch gestaltete Buch eher als nette Geschenkidee für Kunstbegeisterte, für Kenner und Schätzer des berühmten Kreidolf, für Klassikliebhaber und begeisterter Zuhörer älterer Geschichten in damaliger Sprache und Wortwahl. Für Kinder ist diese Art von Vorlesebilderbuch nicht unbedingt immer das richtige. Da auch meine Tochter sich nicht ganz auf das Vorlesen, bzw. Zuhören einlassen wollte, musste ich hier kurzerhand die Geschichte etwas moderner in eigenen Worten erzählen und die wichtigen und wertvollen Botschaften daraus in eigenen Worten zum Besten geben und an die tollen Zeichnungen anlehnen. Aber auch das verspricht eine große Freude. Und wer weiß? In einigen Monaten oder Jahren, wird das Verständnis und die Akzeptanz dieses besonderen Buches vielleicht eine ganz andere sein? Dieses hübsche Buch in seinem neuen Gewand zeigt eine ansprechende Aufteilung. Der Text befindet sich je auf der linken Doppelseite und die Illustration auf der rechten Seite des Buches, wenn man sich das Werk auf den Schoß legt. Hat man das neugierige Kind zu seiner Rechten, so lädt es nahezu dazu ein, die tollen Bilder zu deuten, zu besprechen und noch vor dem Text zu betrachten und in Worte zu kleiden, was wohl als nächstes passieren mag. Hier entsteht ein toller Dialog und das Vorlesen wird zur Nebensache. Hat man gleich mehrere Kinder und Geschichtenliebhaber um sich geschart, sind Text und Bildmaterial ausreichend groß, dass man von allen Seiten wunderbar gemütlich dieses Buch lesen, betrachten und erleben kann.   Die Farbgestaltung ist ganz wunderbar und äußerst lobenswert und lässt sofort den Pinselstrich Kreidolfs erkennen. Aber da dieses Buch nun mal kein reines Bilderbuch ist, sondern doch auch sehr viel Text und Handlung bereithält, sollten beide Komponenten, Illustrationen und Text, einfach stimmen. Das Vorsatzpapier gefällt uns auch ganz wunderbar. Lustige und muntere Zwerge mit ihren Keschern auf der Jagd nach nützlichen Heupferden. Ein Vorsatzpapier, das wie edles Geschenkpapier gestaltet ist, wie meine Tochter sagte. Als Vorleserin bin ich nur schwierig und nicht überzeugt in die Rollen geschlüpft und versunken und habe meine Schwierigkeiten gehabt mich auf den Text und den unerwarteten Klängen der Verse beim Vortragen einzulassen. Das liegt klar an der Epoche, als dieser Klassiker veröffentlicht wurde. Und auch in dieser neuen Auflage wurde der Charme längst vergangener Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte beibehalten. Für Kinder nicht immer einfach, aber für Liebhaber und Schätzer guter Klassiker ein wahrer Glücksgriff. Doch muss ich mit dem Erwerb des Buches für uns auch ehrlich sein und feststellen, unser persönlicher Favorit ist es definitiv zur Zeit (noch) nicht. Doch in dem Buch steckt sehr viel drin, was man auf den ersten und zweiten Blick alles gar nicht ausmachen kann, und dennoch sehr fein wahrnimmt, da es stets präsent ist: Ausgelassenheit, Fröhlichkeit, Wärme, Naturverbundenheit und die Sorglosigkeit eines sonnigen Tages…. Das Streitereien wenig bringen, dass man sich nicht bekämpfen sollte und das Frieden etwas sehr versöhnliches und schönes bedeutet. Die beiden versöhnten Zwergenmänner erleben diesen seligen Moment, als sie spät nachts zurückkehren und die Zwergenkinder sorglos schlafen… Der Autor: "Konrad Ernst Theophil Kreidolf wird als zweitältestes Kind der Familie Kreidolf am 9. Februar 1863 in Bern geboren. 1868 übersiedelt die Familie nach Konstanz, wo der Vater ein Spielwarengeschäft eröffnet. Kreidolf wächst bei den Grosseltern im nahe gelegenen schweizerischen Tägerwilen auf, weil er dazu bestimmt wurde, den Hof des Grossvaters zu übernehmen. 1879 beginnt er eine Lithografenlehre in der Lithografischen Anstalt Schmidt-Pecht in Konstanz und nimmt nebenher Zeichenunterricht. Nach dem Abschluss der Lehrzeit 1882 bleibt Kreidolf noch ein Jahr als Gehilfe bei Schmidt-Pecht, um seine Eltern nach dem Konkurs des Geschäftes zu unterstützen. Der Verkauf seiner Lithografie Tägerwilen schafft den finanziellen Grundstock für eine künstlerische Ausbildung. Von 1883 bis 1885 besucht Kreidolf die Kunstgewerbeschule in München und hat als lithografischer Zeichner einen Nebenverdienst. Erst beim zweiten Versuch gelingt ihm 1887 die Aufnahme an die Münchner Kunstakademie. … … Kreidolfs Kinderbücher werden auch nach dem II. Weltkrieg immer wieder neu aufgelegt und sind unvermindert populär. Kreidolfs Bedeutung für die künstlerische Entwicklung des Kinderbuchs ist in verschiedenen Ausstellungen herausgestellt worden, seine Position im Rahmen der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts behandelte die Ausstellung Ernst Kreidolf und seine Malerfreunde 2006 in Bern. (Quelle: Kreidolf.ch)" Die Illustrationen: Ganz klar: Ernst Kreidolf. Seine Feder, sein Pinselstrich, seine Ideen, seine Träume, seine Aussage und sein Wiedererkennungswert. Ein Klassiker durch und durch. Wunder wunderschön. Sehr liebevoll, niedlich und bezaubernd. Es ist ein wahrer Genuss, dieses Buch anzuschauen. Wir sind ganz entzückt von der Detailtreue des Wiesenlandes, der vielen Blumen und Insekten, der Farbfülle und des Wirkens der Farben bei Tag und bei Nacht. Bilder mit Herz und Persönlichkeit und DIE Stärke dieses Kinderbuches. Fazit: Ein klassisches, nostalgisches und traumhaftes bildreiches Kinderbucherlebnis, längst vergangener Zeiten und mit längst vergangenem Charme. Die Illustrationen sind bemerkenswert schön und bekommen mein ganzes Lob. Der Text hat uns nicht wirklich glücklich gestimmt, da sind wir wohl noch nicht so weit, uns auf wahre Klassiker einzulassen. Zunächst 3 Sterne bekommt dieses Kinderbuch von uns, da wir es (noch) nicht als Glücksgriff ins Regal stellen können. Für jeden Klassikliebhaber sind es sicherlich volle 5 Sterne, persönlich für uns betrachtet, wie genannt nur 3.

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