Ernst Kutzer

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Lebenslauf von Ernst Kutzer

Ernst Kutzer wurde am 10.6.1880 in Böhmisch Leipa als Sohn des Lohgerbers und Lederfabrikanten Josef Kutzer geboren. Sein Großvater war ebenfalls Lohgerber und Bürgermeister der Sudetendeutschen Stadt gewesen und hatte sich durch große Volksnähe ausgezeichnet. Er war ein "Grüner" und ließ für jeden Neugeborenen seiner Stadt einen Baum pflanzen. Ernst Kutzer zog es wie viele seiner Schulkameraden in die Reichshauptstadt Wien wohin er 1899 übersiedelte. Er begann in der. Malschule Streblow und ging später in die Akademie am Schiller-platz, die er mit Bravour meisterte und abschloss. Bereits ab dem Jahre 1900 bekam er erste Aufträge für Werbegraphiken und aus der Industrie. Schon in seinen ersten großen Plakatentwürfen zeigt sich seine Gabe, den unmittelbarsten Kontakt mit dem Beschauer herstellen zu können. Ab 1910 wird die Illustration und illustrativen Aussage das Hauptgebiet seiner künstlerischen Tätigkeit. Von allem Anfang an wird der Gedanke zur unmittelbaren bildlichen Aussagen gebracht. Die Jahre 1914-1918 verbrachte er als "Einjährig Freiwilliger" als Kriegsmaler im Felde. Organisator der großen Ausstellung in Lemberg. Dafür entsteht auch die Mappe: "Ernstes und Heiteres aus dem ersten Weltkrieg". Daneben zahlreiche Postkartenentwürfe. Höhepunkte seines Schaffens und seiner Publizität fielen eindeutig in die Zwischenkriegsjahre mit Ausgabe der bedeutendsten Kinderbücher, zahlreiche Fibeln, insgesamt über 700 Bücher und hunderter Zeitungs-, Zeitschriften- und Postkarten-Illustrationen. Millionen Kinder lasen seine Bücher, deren Titel und Ideen meisten von ihm selbst stammten und dann kongenialen Autoren, wie Adolf Holst zur Weiterverarbeitung übergeben wurden. Nach 1945 schuf er wieder zahlreiche Bilderbuch-Illustrationen zu Werken von F.K.Ginskey, Anneliese Umlauf Lamatsch und es entsteht, sein in Österreich am weitesten verbreitetes Bilderbuch, "Puckerl und Muckerl". Wahrhaft Bilder, die Generationen bewegten. Zahlreiche Tier- und Pflanzenbildchen entstanden in den folgenden Jahren 50ger Jahren für die Zuckerwarenfabrik HELLER. Sie fehlten in keinem Naturgeschichte- Schulheft und waren beliebte Sammelobjekte. Im März 1965 endete der schaffensreiche Lebensweg von Ernst Kutzer. Fast bis zum Ende seines Lebens war er unermüdlich tätig seine Phantasien in Bilder zu verwandeln und sie so dem wichtigsten Publikum dieser Welt in Herz zu pflanzen - den Kindern.

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