In Milchgesicht und Panzergerassel stellt Ernst Marschall eine Zeit dar, die so eindringlich geschildert ist, dass man meint sie selbst zu erleben. Dass man meint, mitten drin zu stehen und die gleiche Entwicklung durchzumachen. Alle Schilderungen sind wahre Begebenheiten, manchmal Dur und manchmal Moll. Sollten sich Personen in diesen zu erkennen glauben, sei angemerkt, dass alle Namen geändert sind. Ähnliche oder gar gleiche Erlebnisse müssen nicht zwangsläufig die hier dargestellten sein. Ortsnamen mögen anders geschrieben werden, doch sollen sie ihre Namen so behalten wie sie im Gedächtnis des Autors verankert sind.
Erwähnt soll werden, dass dieses Werk dem Autor sehr zusetzte. Dass er nachts immer wieder aufwachte, weil ihm hier oder da eine Ergänzung oder Verbesserung einfiel. Dass er danach oft
stundenlang wach lag und grübelte. Aber auch, dass ihn Träume quälten, in denen er Szenen erlebte, oft der damaligen Realität entsprechend oder traumhaft übersteigert und damit noch mehr belastend.
Rezension zu "Milchgesicht und Panzergerassel" von Ernst Marschall

