Ernst Penzoldt Squirrel

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Inhaltsangabe zu „Squirrel“ von Ernst Penzoldt

Ernst Penzoldt wurde am 14. Juni 1892 in Erlangen geboren und starb am 27. Januar 1955 in München. Der gelernte Bildhauer, Maler und Graphiker wurde als Schriftsteller am bekanntesten durch die »Powenzbande«. Seine Erzählung »Squirrel« erschien erstmals 1954 und begeistert seither Generationen von Lesern. Penzoldt verarbeitete den Stoff auch in einem Schauspiel mit dem Titel »Squirrel« oder »Der Ernst des Lebens«. »›Squirrel‹ ist englisch und heißt Eichhörnchen. Von einem Eichhörnchen, das aber ein Mensch ist, wird hier berichtet. Das tönt schon fast wie ein Märchen ... Wer diese Geschichte gelesen hat, bleibt froh und getröstet zurück. Hier blüht ein bei uns seltener Humor, der nach der Lektüre ein Stückchen Glück in der Welt zurückläßt, das vorher nicht da war.« »›Die Weltwoche‹, Zürich«

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  • Ein lebensfroher Lebenskünstler trifft auf lebensmüde Spießer

    Squirrel

    MarcusBohlander

    07. April 2014 um 12:54

    Dieser schlanke Roman ist eine Hommage an das Spießertum und so voller detailverliebter Kontraste, dass es schwer wird aus der Hand zu legen. Die Geschichte dreht sich um eine liebevolle, jedoch von der täglichen Routinearbeit ausgelaugten und von mangelnder Perspektive lebensmüden vierköpfigen Arbeiterfamilie. Die Geschichte wird erzählt von einem Arzt, der im Vorfeld als tollpatschigen Redner beschrieben wird, dem nur der Autor zuhören konnte. Der Held dieser Geschichte "Squirrel" ist ein junger Vagabund, der sich weder von vorgegebenen Regeln noch von Gruppendynamiken lenken lässt. Er verspricht nichts, bittet um nichts, besitzt nichts und enttäuscht die anderen trotzdem, weil sie in ihren Köpfen weiter nach ihrem Regelwerk denken. So verstehen sich die anderen als ausgenutzt, weil er bei ihnen wohnt. Er hat sie nie darum gebeten ihm Obdach zu gewähren, er nutzt nur was gegeben ist. Für Squirrel ist die Welt und alle zwischenmenschliche Interaktion unverbindlich. Weil er mit nichts außer dem aktuellen Moment eine Bindung eingeht, lebt er voll und ganz.  Diese Geschichte geht einem noch Tagelang nach und es ist kein Wunder, dass sie auch Thomas Mann begeistert hat.

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