Ernst Peter Fischer

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Neue Bücher

Große Ideen der Wissenschaft

Neu erschienen am 24.09.2018 als Hardcover bei Komplett-Media.

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Die andere Bildung

Die andere Bildung

 (13)
Erschienen am 01.05.2003
Niels Bohr

Niels Bohr

 (10)
Erschienen am 18.06.2012
Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum

Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum

 (9)
Erschienen am 08.09.2008
Der kleine Darwin

Der kleine Darwin

 (7)
Erschienen am 02.01.2009
Einstein, Hawking, Singh & Co.

Einstein, Hawking, Singh & Co.

 (7)
Erschienen am 01.07.2006
Durch die Nacht

Durch die Nacht

 (4)
Erschienen am 09.05.2017
Die Verzauberung der Welt

Die Verzauberung der Welt

 (3)
Erschienen am 02.09.2015

Neue Rezensionen zu Ernst Peter Fischer

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Rezension zu "Durch die Nacht" von Ernst Peter Fischer

Durch die Nacht
quatsprechevor 2 Monaten

Und wieder hat der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein Buch über ein spannendes Thema veröffentlicht. „Durch die Nacht“ soll eine Einführung und ein Überblick über die Wahrnehmung der Nacht sein.

Schon als ich den Titel las, fragte ich mich, wie der Autor es schaffen wollte, dieses komplexe Thema zu erfassen und in ein dann doch recht schmales Buch zu fassen. Da ich von Der Verzauberung der Welt recht begeistert war, hatte ich schon große Erwartungen. Doch es stellte sich wirklich als recht schwierig heraus den roten Faden unter aller Prämisse beizubehalten. Manche Argumente wirkten konstruiert und wahllos zusammengestellt.

Dies ist jedoch kein Hindernis für dieses Buch. Denn solch ein komplexes Thema kann womöglich nur durch Hinzuziehung von außergewöhnlichen Maßnahmen begriffen werden. Denn was ist die Nacht? Außer dem Offensichtlichen (Sie ist nicht der Tag!) ist sie der Raum für Geheimnisse, für Gewalt und geheime Liebe und für so viel mehr. Große Dichter wie Goethe schrieben über sie und es gibt viele Sagen und Legenden über nächtliche Himmelskörper.

Die Nacht ist auch ein viel genutztes Synonym für ‚eine schwere Zeit durchmachen‘, denn der ‚hoffnungsvolle Morgen‘ wird bald Licht spenden. Die Nacht kann somit beides sein: eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit oder eine Zeit voller Erwartungen. Das ‚dunkle‘ Mittelalter wurden überwunden und das ‚Licht‘ der Vernunft strahlt über die Zeit der Aufklärung. Die Nacht wird immer mit Dunkelheit verglichen, sie sind unzertrennliche Partner. Die Zeit und Farbe, mit der Verbrechen begangen werden, in der Menschen von Angst stärker beherrscht werden, in der Geheimnisse weiter gereicht werden.

Und doch birgt diese dunkle Nacht etwas unvorstellbar Schönes, wenn der Blick in den Himmel gehoben wird. Unzählige Sterne und Galaxien sind dann dort zu sehen, ferne Planeten scheinen greifbar. Im Schutz der Nacht nutzen auch verschiedene Tiere die Gelegenheit ungesehen auf Nahrungssuche zu gehen und viele Pflanzen sammeln ihre Kräfte und gehen in sich.

Wie schon erwähnt ist dieses Thema ‚Nacht‘ so komplex, dass eine rein stringente Beweisführung fast unmöglich erscheint. Es ist sicherlich sinnvoll, es in Bezug zu einzelnen Quellen zu setzen, doch das würde die allgemeine Sicht darauf schmälern. Somit empfinde ich die Vielfalt der Quellen, die Ernst Peter Fischer nutzte, als kleines kreatives Chaos, was evtl. auch einer Eigenschaft der Nacht entspringt.

Originalbeitrag: Durch die Nacht

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F

Rezension zu "»Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie«" von Ernst Peter Fischer

Lehrreich, spannend, interessant
Fabelhafte_Buecherweltvor 4 Monaten

Viele der Wissenschaftler kannte ich zumindest vom Namen her, einige natürlich auch von ihren Lehrer und Forschungen.

Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die 50 Persönlichkeiten werden nach Forschungsgebiet geordnet und über jede Person gibt es ein kurzes Kapitel. Leider fand ich manche Kapitel sehr kurz, sodass einiges und teilweise auch wichtiges über die Person an sich fehlte.

Es ist auch kein leichtes Buch, welches man schnell und zwischendurch lesen kann. Konzentration und Zeit ist hier gefragt. Ich habe mir jeden Abend ein Kapitel (=eine Persönlichkeit) vorgenommen und diese ca. vier Seiten konzentriert und interessiert gelesen. So konnte ich mich jeden Tag auf eine andere Person, ein anderes Leben und eine andere Erkenntnis einlassen.


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BuecherMondes avatar

Rezension zu "»Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie«" von Ernst Peter Fischer

Ganz tolles Buch zu verschiedenen Forschungen. Neugierde wurde geweckt!
BuecherMondevor 10 Monaten

Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich normalerweise keine Bücher lese, die sehr sachlich geschrieben sind. Auch dieses Buch bedient sich einer gewissen Fachsprache und man muss sich beim Lesen schon mehr konzentrieren als bei einem Buch aus der Belletristik, aber trotzdem hat es mich sehr interessiert, zum Stöbern und zum Dranbleiben gebracht. Das Aha-Erlebnis hat mich immer motiviert und meine Neugierde auf die anderen Wissenschaftler geweckt.

Mir hat die Struktur des Buches sehr gut gefallen. Hier werden verschiedene Forschungen von Wissenschaftlern vorgestellt und das aufgeteilt nach Sachgebieten, wie zum Beispiel Naturforschung und Biologie oder Chemie und Medizin. Am Anfang zu jedem Wissenschaftler steht ein Zitat, welches mich immer sehr zum Nachdenken gebracht haben. Ich finde, dass die Zitate teilweise schon sehr viel über die Persönlichkeit dieser Menschen ausgesagt haben und dadurch hatte ich immer Freude daran mehr zu erfahren.

Viele dieser Wissenschaftler haben mir vom Namen her zwar irgendetwas gesagt, aber ich konnte sie absolut nicht zuordnen und daher hat es mir auch Spaß gemacht zu erfahren, welche Theorien und Forschungen alle hinter diesen Namen stecken.

Ich fand es auch sehr gut, dass nicht nur die Theorien der Menschen erläutert wurde, sondern auch wie die Personen ihr Leben verbracht haben und was sie für Überzeugungen hatten.

So oft habe ich schon gehört, dass Wissenschaft und Religion/ ein Gott nicht miteinander vereinbar sind, aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, nehme ich die Aussage nicht mehr einfach so hin, denn ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass viele dieser brillanten Köpfe sehr gläubig waren und an der Wissenschaft festgehalten haben.

Sprachlich lässt sich das Buch gut lesen. Man hat immer mal wieder Fachwörter dabei, die einem nicht direkt etwas sagen, aber dann versteht man trotzdem worum es geht und was der Wissenschaftler erforscht hat. Da jede Person auf nur circa vier Seiten dargelegt ist, wird es nicht langweilig oder biographisch in die Länge gezogen. Außerdem hat es mir das Lesen sehr erleichtert, weil ich nach den vier Seiten immer ganz kurz Pause gemacht habe, sodass meine Konzentration nicht zu sehr angestrengt wurde.

Da das Buch in verschiedene Fachgebiete unterteilt ist, kann man ja nach Interesse, gezielt in dem Buch lesen oder auch einfach ein wenig in jedem Gebiet stöbern.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, welches Auskunft über viele verschiedene Wissenschaftler, deren Leben und ihr Forschen, gibt. Trotz der Fachtermini lässt es sich gut und unangestrengt lesen. Durch die verschiedenen Fachgebiete kann man auch, je nach Stimmung und Interesse, gut in dem Buch stöbern. 

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