Ernst Peter Fischer Die andere Leichtigkeit des Seins

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Inhaltsangabe zu „Die andere Leichtigkeit des Seins“ von Ernst Peter Fischer

Das Leben des Menschen zu erleichtern ist die einzige Aufgabe der Wissenschaft, und sie hat sich ihrer angenommen. Dabei ist diese andere Leichtigkeit des Seins zustande gekommen, von der die Generationen ab dem frühen 17. Jahrhundert nachhaltig profitiert haben.Heutiger Wohlstand, Mobilität, Gesellschaften und individuelle Freiheit wären ohne die Gedanken und Taten von Wissenschaftlern und Technikern nicht denkbar.Ernst Peter Fischer, Jahrgang 1947, bettet sein Leben in die Entwicklungsgeschichte der Naturwissenschaften der vergangenen Jahrzehnte ein. Transistor, Quantenmechanik, Computer, Internet, die Doppelhelix der DNA sind nur einige der Meilensteine, die unser aller Leben heute bestimmen.Ernst Peter Fischer: Die meisten wissenschaftlichen Errungenschaften bleiben unverstanden und unvermittelt. Selbst gebildete Zeitgenossen verstehen die wirksamsten Kräfte, die unser aller Leben bestimmen, weniger als ein mittelalterlicher Bauer die Theologie seiner Zeit.Fischer ist der Überzeugung, dass die vornehmste Aufgabe des wissenschaftlichen Forschens darin besteht, die menschliche Existenz zu erleichtern. Eben die andere Leichtigkeit des Seins zu schaffen, die Neugier, Staunen und Verantwortlichkeit jedes Einzelnen mit einschließt.

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  • Nach unzähligen Biographien über andere sein eigenes Leben als „Hausmann und Hochschullehrer“

    Die andere Leichtigkeit des Seins
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. March 2013 um 16:26

      Er hat in vielen Büchern andere Persönlichkeiten porträtiert, hauptsächlich Naturwissenschaftler und vielen Lesern seiner Werke naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Zusammenhänge nahe gebracht und verständlich gemacht. An der Universität Konstanz lehrend, hat er in jedem Jahr mit 2-3 Büchern sozusagen nebenher sich als Wissenschaftspublizist betätigt, was ihm so manches Mal die Nachrede einbrachte, er sei ein oberflächlicher Vielschreiber.   Nun, nach einer lebensbedrohenden Herzoperation  2011 hat er es offenbar für sinnvoll erachtet, nach unzähligen Biographien über andere sein eigenes Leben als „Hausmann und Hochschullehrer“ zu erzählen, nun, da er, wie er das nennt „die andere Leichtigkeit des Seins“ spüren darf.   Es ist eine leicht geschriebene interessante Lebensgeschichte eines ratslosen Wissenschaftlers, die er verbindet mit einer Wissenschaftsgeschichte der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Denn immer treibt ihn der Versuch, seinem Auftrag als Wissenschaftler nachzukommen und durch sein Forschen, die menschliche Existenz zu erleichtern. „Eben die andere Leichtigkeit des Seins zu schaffen, die Neugier, Staunen und Verantwortlichkeit jedes Einzelnen  mit einschließt.“   Denn, so sagt er an anderer Stelle: „Die meisten wissenschaftlichen Errungenschaften bleiben unverstanden und unvermittelt. Selbst gebildete Zeitgenossen verstehen die wirksamsten Kräfte, die unser alle leben bestimmen, weniger als ein mittelalterlicher Bauer die Theologie seiner Zeit.“   Rastlos hat er sich an dieser Vermittlung beteiligt in den vergangenen zwei Jahrzehnten, bis ihn sein Herz stoppte. Nun sagt er: „Es ist höchste Zeit, unser Leben zu entschleunigen. Vielleicht geht das nur, man dazu gezwungen wird. Dann gibt es eine zweite Chance. Ich habe sie bekommen.“   Doch wenn man liest, mit welchem Satz er den Bericht über seine persönliche Entschleunigung schließt, hat man da so seine Zweifel. Er zitiert den Lyriker Robert Frost: „I have miles to go an promises to keep before I sleep.“   Entschleunigung heißt für mich, nicht alles machen, was man könnte, auch etwas sein lassen, Dinge und Projekte loslassen, weil ich nicht  für alle verantwortlich bin und die Welt nicht retten muss. Das möchte man nach der Lektüre dieses Buchs Ernst Peter Fischer zurufen.  

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