Ernst Probst Höhlenlöwen

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Inhaltsangabe zu „Höhlenlöwen“ von Ernst Probst

Dokument aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.

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  • Rezension zu "Höhlenlöwen" von Ernst Probst

    Höhlenlöwen

    urzeit

    29. September 2009 um 14:18

    Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gehören zu den Bundesländern in Deutschland, in denen die meisten Reste von Höhlenlöwen entdeckt wurden. Dagegen wurden im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ (ISBN 978-3-640-27263-1) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort fand man Reste von rund 30 Höhlenlöwen. Ebenfalls einen Eintrag ins „Guiness-Buch der Rekorde“ wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren der Erde entdeckt wurden. Sie entstanden in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren. Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind die Mosbacher Löwen aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Man hat sie nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckte. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor ca. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen. Zeitgenossen der Eiszeitlöwen waren löwengroße „Säbelzahntiger“, über die Ernst Probst 2009 ein weiteres Taschenbuch mit dem Titel „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ (ISBN 978-3-640-32794-2) veröffentlichte.

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