Ernst Probst Superfrauen 8 - Literatur

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Inhaltsangabe zu „Superfrauen 8 - Literatur“ von Ernst Probst

Dokument aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: -, - (-), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Überarbeitete Neuerscheinung von 2009 (1. Auflage 2001) , Abstract: Der Vater von Vicki Baum (1888 1960) betrachtete Bücher als Schmutz und Schund. Als seine Tochter für eine kleine Geschichte einen Preis gewann, forderte er ihr heiliges Ehrenwort, sie solle niemals mehr in ihrem Leben auch nur eine Zeile schreiben. Doch die 14-Jährige folgte ihm nicht, verließ die väterliche Wohnung und wurde später eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der 1940-er und 1950-er Jahre. §Verständnislos und ablehnend reagierte die Bevölkerung des Heimatdorfes von Grazia Deledda (1871 1936), der späteren ersten Nobelpreisträgerin Italiens für Literatur, auf deren frühe Abdruckerfolge. Um weiteren negativen Reaktionen ihrer Nachbarn vorzubeugen, wählte sie für einen Fortsetzungsroman in einer Tageszeitung ein Pseudonym.§Auch die Anfänge von Enid Blyton (1897 1968), die mit mehr als 700 Abenteuerbüchern als Großbritanniens fleißigste Kinder- und Jugendbuch-Autorin gilt, waren nicht ermutigend. Als sich zuhause Hunderte von abgewiesenen Manuskripten häuften, kritisierte ihre Mutter, dass sie so viel Geld für Papier, Umschläge und Porto ausgab und hielt die schriftstellerische Tätigkeit ihrer Tochter für Zeitverschwendung. §Die Schicksale dieser drei weltberühmt gewordenen Autorinnen belegen, wie schwer es schreibende Frauen früher hatten, sich als Schriftstellerinnen durchzusetzen. Doch sie gingen trotz aller Widerstände ihren Weg und schafften irgendwann den Durchbruch. §Das vorliegende Taschenbuch Superfrauen 8 Literatur schildert das Leben und Werk von zahlreichen Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen in Wort und Bild. Es zeigt auf, wie sehr diese talentierten Frauen früher unter ihren verständnislosen Eltern, Ehemännern und Zeitgenossen litten. Leider gibt es solche Verhaltensweisen teilweise auch heute noch.

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  • Rezension zu "Superfrauen 8 - Literatur" von Ernst Probst

    Superfrauen 8 - Literatur
    urzeit

    urzeit

    10. October 2009 um 19:54

    Der Vater von Vicki Baum (1888–1960) betrachtete Bücher als Schmutz und Schund. Als seine Tochter für eine kleine Geschichte einen Preis gewann, forderte er ihr heiliges Ehrenwort, sie solle niemals mehr in ihrem Leben auch nur eine Zeile schreiben. Doch die 14-Jährige folgte ihm nicht, verließ die väterliche Wohnung und wurde später eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der 1940-er und 1950-er Jahre. Verständnislos und ablehnend reagierte die Bevölkerung des Heimatdorfes von Grazia Deledda (1871–1936), der späteren ersten Nobelpreisträgerin Italiens für Literatur, auf deren frühe Abdruckerfolge. Um weiteren negativen Reaktionen ihrer Nachbarn vorzubeugen, wählte sie für einen Fortsetzungsroman in einer Tageszeitung ein Pseudonym. Auch die Anfänge von Enid Blyton (1897–1968), die mit mehr als 700 Abenteuerbüchern als Großbritanniens fleißigste Kinder- und Jugendbuch-Autorin gilt, waren nicht ermutigend. Als sich zuhause Hunderte von abgewiesenen Manuskripten häuften, kritisierte ihre Mutter, dass sie so viel Geld für Papier, Umschläge und Porto ausgab und hielt die schriftstellerische Tätigkeit ihrer Tochter für Zeitverschwendung. Die Schicksale dieser drei weltberühmt gewordenen Autorinnen belegen, wie schwer es schreibende Frauen früher hatten, sich als Schriftstellerinnen durchzusetzen. Doch sie gingen trotz aller Widerstände ihren Weg und schafften irgendwann den Durchbruch. Das vorliegende Taschenbuch „Superfrauen 8 – Literatur“ schildert das Leben und Werk von zahlreichen Schriftstellerinnen und Lyrikerinnen in Wort und Bild. Es zeigt auf, wie sehr diese talentierten Frauen früher unter ihren verständnislosen Eltern, Ehemännern und Zeitgenossen litten. Leider gibt es solche Verhaltensweisen teilweise auch heute noch.

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