Ernst Roenau , Paulus Auer Die Blütenzweige der Tscheti

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Inhaltsangabe zu „Die Blütenzweige der Tscheti“ von Ernst Roenau

Ein in seiner Liebe enttäuschter Jüngling fürchtet jedes neue Erlebnis mit einer Frau und sucht die bittere Einsamkeit. Eine kluge junge Frau versteht es, ihn mit zart dargebotenen Blütenzweigen für neuen Lebens- und Liebesmut zu gewinnen. Diese indische Erzählung ist von edler Schlichtheit und unvergeßlicher Schönheit.

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    Die Blütenzweige der Tscheti
    sabisteb

    sabisteb

    05. November 2012 um 10:35

    Beurteile nicht alle Blumen nach deiner Erfahrung mit Unkraut. Es war einmal, vor vielen Jahren, ein einfältiger König, dem zwei Dinge den Schlaf raubten: ein tapferer Feind und eine holdselige Tochter; denn sein Feind war zu mächtig für ihn und seine Tochter zu klug. Da beschloss der König, zwei Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen und seine fünfzehnjährige Tochter Madhupamandschari an diesen jungen, attraktiven und mächtigen König zu verheiraten. Dieser junge Mann jedoch, der auch sehr empfindsam war, wurde gerade von seiner nun Ex-Frau mit einem anderen Mann betrogen. Da er aber ein liebevoller Mann war, warf er sie nicht aus dem Schloss sondern zog sich selber in einen kleinen Tempel am Rande eines Sees zurück, um zu trauern und seine Wunden zu lecken und der Welt für immer zu entsagen. Das kluge Töchterlein schickt jedoch einen Boten aus, der ihr den Zukünftigen beschreiben soll, die Beschreibung gefällt und so beschließt sie ihn mit weiblicher List in sich verliebt zu machen, und ihn so dazu zu bewegen, sie zu doch zu heiraten. Indische Klassiker sind in Deutschland so gut wie unbekannt und auch schwer bis gar nicht zu bekommen. Helmuth von Glasenapp (Geschichte der Literatur Indiens) ist einer der Wenigen, neben dem Engländer F.W. Bain, die sich um die Verbreitung und Kenntnis der indischen Dichtung im Abendland bemüht haben. Die englische Fassung der Geschichte, auf der dieses Buch basiert, stammt somit auch von F.W. Bain. Wie bei vielen, alten klassischen Texten kennt man auch in diesem Fall weder den indischen Dichter noch mit Sicherheit den Urtext. Es wurde zu Lebzeiten Bains spekuliert, dass er selber diese Geschichten schrieb und nicht übersetzte. Sicher ist es bis heute nicht. Letztendlich ändert das nichts daran, dass es sich hier um eine wundervolle, poetische Liebesgeschichte voller Weisheit und Witz handelt. Die Symbolik der Blumen jedoch, die dieser Geschichte teilweise zugrunde liegt, kann auch das Glossar nicht wirklich erklären, zumal der botanische Name und eine Beschreibung der jeweiligen Blüten insgesamt auch als eher nicht hilfreich angesehen werden kann, aber zumindest helfen einem die botanischen Namen, im Internet Bilder dieser Pflanzen zu finden, was mit den Trivialnamen aus dem Text Großteils nicht möglich ist. Ob es sich nun tatsächlich um einen übersetzten indischen Klassiker oder eine Geschichte aus der Feder F.w. Bains handelt ist letztendlich egal, es bleibt eine poetische indische Liebesgeschichte (mit zwanzig cremefarbigen Zeichnungen von Paulus Auer).

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