Ernst Schubert Liebe im Mittelalter

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Inhaltsangabe zu „Liebe im Mittelalter“ von Ernst Schubert

Die Liebe ist so alt wie die Menschheit. Aber wie sah sie im Mittelalter aus? Gewohnt wortgewaltig und pointiert erzählt Ernst Schubert vom Runenzauber zur Gewinnung der Liebe eines Mädchens, von Friedelehe, Minne und bulschaft. Trotz aller Leibfeindlichkeit, die die Kirche propagierte war dem Mittelalter nichts Menschliches fremd. Und so erfahren wir von der ganzen Bandbreite der Liebe im Mittelalter, von der keuschen und der höfischen Liebe, der alltäglichen und der derben. Ernst Schubert entlockt den Quellen, was Menschen zu allen Zeiten antrieb. Ein Hörvergnügen für alle, die das „Tier mit vier Beinen und zwei Rücken“ für keine Missbildung in Gottes Schöpfung halten

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  • Rezension zu "Liebe im Mittelalter" von Ernst Schubert

    Liebe im Mittelalter
    Sokrates

    Sokrates

    10. October 2011 um 18:23

    Ernst Schubert schafft es, akademisch-anspruchsvolle Themen humorvoll zu erklären und auf diese Weise auch dem Laien anspruchsvolle Sachinhalte zu erschließen. Ehe und Liebe im Mittelalter sind Gegenstand dieser Lesung, die die Wissenschaftliche Buchgesellschaft hier vertont hat. Gut, dass es mittlerweile auch gesprochene Sachbücher gibt. Leider noch zu wenige... . Unser Bild von Liebe im Mittelalter ist entscheidend durch die Minne geprägt. Tatsächlich jedoch war die Minne nicht das Ideal bzw. die Normalität, sondern eine besondere Form der Ehrerbietung und Huldigung – auch die Liebe umfassend – unter adligen Menschen, vor allem während des Hochmittelalters. Eine gängige Ausdrucksform war es nicht, sondern eher eine „Sonderform“, ein Ideal. Jenseits des Ideals liegen je weite Felder. So gab es auch damals schon außerehelichen Geschlechtsverkehr, uneheliche Kinder, Konkubinen und Neben-Frauen. Freilich nur dort, wo genügend Geld vorhanden war, um die Damen zu finanzieren. Andererseits verweigerten die gültigen Ehe- und Familiengesetze die rechtliche Anerkennung der außerhalb der Ehe geborenen Kinder; die katholische Kirche prägte die Moral und Vorstellung einer rechtmäßigen, von Gott gewollten und gesegneten Verbindung. Ernst Schubert hat viel in alten Überlieferungen und Urkunden gegraben, fand reichlich viele Fälle, die jenseits der gewünschten Norm lagen und unserer heutigen Zeit sehr ähnlich sind. Dazu erklärt er Rechtslage und Kirchenverständnis, tatsächliche Eheformen und gesellschaftliche Rituale. All dies verpackt er gekonnt in viel Humor, Witz und einem kleinen Funken Ironie.

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