Ernst Th. A. Hoffmann Nußknacker und Mäusekönig

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Inhaltsangabe zu „Nußknacker und Mäusekönig“ von Ernst Th. A. Hoffmann

Was für ein entzückendes Märchen!

— Nadl17835
Nadl17835
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  • Ein entzückendes Märchen!

    Nußknacker und Mäusekönig
    Nadl17835

    Nadl17835

    23. December 2015 um 15:28

    Marie, Tochter eines Medizinalrates und einer Medizinalrätin, erhält eines Weihnachtens einen Nussknacker - den sie mit ihren Geschwistern Fritz und Luise teilt - von ihrem Vater. Den schließt sie sogleich ins Herz und durch die Unachtsamkeit Fritz' fallen ihm nach einigen Nüssen einige Zähnchen aus. Unter besonderer Vorsicht kümmert sich Marie liebevoll um ihn. In der darauffolgenden Nacht wird Marie Zeugin einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen dem Nussknacker und dem siebenköpfigen Mäusekönig, der in der Wohnung sein Unwesen treibt und versucht den Nussknacker zu zerbeißen. Während des Gefechts - zu dem auch die Husaren von Fritz angetreten sind - rettet Marie den Nussknacker vor einer Niederlage, indem sie einen Schuh nach dem Heer des Mäusekönigs wirft. Sogleich fällt sie allerdings in Ohnmacht und verletzt sich bei dem Sturz. Am Morgen danach will ihr jedoch keiner glauben, da sie die einzige Zeugin ist und ihre Eltern und Geschwister tun das als Hirngespinst ab. Nach der Erholung droht ihre der Mäusekönig sogar und erpresst sie. Zum Schutze des Nussknackers tut sie alles was der Mäusekönig möchte. Durch ein Märchen, erzählt vom Obergerichtsrat Droßelmeier erkennt Marie darin die Hintergründe für die Schlacht zwischen Mausekönig und Nussknacker. Wird es Marie gelingen ihren Nussknacker vor den bösen Machenschaften des Mausekönigs zu retten? Das ist ein sehr süßes und entzückendes Märchen, aus der kindlichen Sicht Mariens erzählt. Vor allem die Welt des Nussknackers, in der es Orangenbäche, Limonenbäche, das Pfefferkuchenheim am Honigstrome, Bonbonshausen, den Konfiturenhain, die Hauptstadt mit künstlichen Fontänen Orsade, Limonade und anderen süßen Getränken, sowie einen großen Baumkuchen, und natürlich das Marzipanschloss gibt, finde ich sehr einfallsreich und fantasievoll beschrieben. Auch das man es nicht genau weiß, ob sich alles nur in Maries Fantasie abspielt oder nicht - worauf sich das Ende allerdings auf die zweite Variante bezieht- ist auch gut eingebracht worden, weil es sozusagen ihr Geheimnis ist und keiner ihr das glaubt. Es passt einfach perfekt zu Weihnachten und liest sich auch recht angenehm, auch wenn es viele Begriffe gibt, die heute nicht mehr gebräulich sind, aber dafür gibt es hinten ein Glossar. 

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