Ernst Wiechert Missa sine nomine

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Inhaltsangabe zu „Missa sine nomine“ von Ernst Wiechert

Roman. 416 S. N.-A. (Quelle:'Sonstige Formate/01.05.1978')

Zufällig an das Buch geraten, aber ziemlich beeindruckt. Sowohl sprachlich als auch emotional 'ne ganz andere ,,Schiene''...

— Escapee

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  • Langsam, Schritt für Schritt, Entwicklung d. Protogonisten über 3 Jahre

    Missa sine nomine

    Escapee

    23. February 2017 um 16:30

    Ich bin nur zufällig an dieses Buch geraten, weil ein Nachbar mal wieder einige Bücher verschenkt hatte. Hatte dieses merkwürdige Buch gesehen, ohne Bild, weder vorne noch hinten, nur an der Seite stand ,,Missa sine nomine''. Damit konnte ich zwar nix anfangen, aber dennoch hat es meine Neugier geweckt, vielleicht gerade deswegen. In den ersten paar Seiten hab ich mich zunächst gefragt, was das alles soll, weil das Geschehen, die Gedanken & Gefühle ziemlich trist, deprimierend, grau....und alles irgendwie ,,ruhig'' beschrieben/erzählt wurde. Dann erfuhr man, dass der Hauptprotagonist ein Baron ist und während des Dritten Reiches im Lager war und auch mit dem Tod konfrontiert worden ist etc. ..Irgendwann hab ich nicht mehr aufhören können zu lesen, da es nie nur um den Baron allein ging, sondern um sein gesamtes Umfeld, alle, ob Bruder, Nachbar... aus der Moorgegend... Der Baron wird mit der Zeit immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt. Ausgerechnet er, der doch am meisten gelitten hatte während der letzten 11 Jahre und dessen Seele am dunkelsten ist, schafft es Licht in die Herzen der anderen zu bringen. In dem Buch wird geschildert, wie er nach dem Ende des Dritten Reiches mit den Siegern, den Bewohnern, seinen Verrätern von damals und auch seinen Brüdern etc. umgeht und in was bzw. wie sich alle über 3 Jahre verwandeln/entwickeln, das Vergangene verarbeiten, durch den Baron. Und wie er sich selbst wandelt durch eine abgefeuerte Kugel.... Fazit: Absolut lesenswert, aber eben in ,,damaliger'' Sprache geschrieben.

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