Ernst Wolff Weltmacht IWF

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Inhaltsangabe zu „Weltmacht IWF“ von Ernst Wolff

Er erpresst Staaten. Er plündert Kontinente. Er hat Generationen von Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen und ist dabei zur mächtigsten Finanzorganisation der Welt aufgestiegen: Die Geschichte des Internationalen Währungsfonds gleicht einem modernen Kreuzzug gegen die arbeitende Bevölkerung auf fünf Kontinenten. In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch schildert der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik des IWF für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat. Denn die Vergabe von Krediten durch den IWF hat die Erzwingung neoliberaler Reformen zur Folge: Auf der einen Seite fördert diese Praxis Hunger, Armut, Seuchen und Kriege, auf der anderen begünstigt sie eine winzige Gruppe von Ultrareichen, deren Vermögen derzeit ins Unermessliche wächst – alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems. Weltmacht IWF - porträtiert die dunkle Seite einer Weltorganisation - zeigt, wie die globale Finanzpolitik die Existenzen von Menschen bedroht - ist ein schonungsloses, aufrüttelndes Buch

"... alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems."

— kvel

Sehr informativ und wichtig. Nimmt durch subjektive Erzählweise leider sehr viel Sachlichkeit. Kritisch lesen!

— Bücherwurm

Irgendwie unglaubwürdig

— constantine
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  • Leserunde zu "Weltmacht IWF" von Ernst Wolff

    Weltmacht IWF

    Tectum_Verlag

    Liebe Leserinnen und Leser, nach längerer Zeit startet mal wieder eine Leserunde! Dieses Mal geht es um die Ausplünderung der Welt durch die Finanzmacht des Internationalen Währungsfonds (kurz: IWF) „Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs“ geschrieben von Ernst Wolff. Genau wie bei der letzten Leserunde werden wieder unter allen Interessenten fünf Exemplare verlost! Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Eine spannende Diskussionsrunde und jeweils eine Rezension am Ende - Interesse geweckt? Das Verlagsteam wünscht Euch viel Spaß! Zum Schluss - nur noch kurz zum Inhalt: Er erpresst Staaten. Er plündert Kontinente. Er hat Generationen von Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft genommen und ist dabei zur mächtigsten Finanzorganisation der Welt aufgestiegen: Die Geschichte des Internationalen Währungsfonds gleicht einem modernen Kreuzzug gegen die arbeitende Bevölkerung auf fünf Kontinenten. In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch schildert der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik des IWF für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat. Denn die Vergabe von Krediten durch den IWF hat die Erzwingung neoliberaler Reformen zur Folge: Auf der einen Seite fördert diese Praxis Hunger, Armut, Seuchen und Kriege, auf der anderen begünstigt sie eine winzige Gruppe von Ultrareichen, deren Vermögen derzeit ins Unermessliche wächst – alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems. Weltmacht IWF porträtiert die dunkle Seite einer Weltorganisation, zeigt, wie die globale Finanzpolitik die Existenzen von Menschen bedroht, ist ein schonungsloses, aufrüttelndes Buch

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  • "... alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems."

    Weltmacht IWF

    kvel

    19. April 2015 um 01:09

    "... alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems." (Auszug aus dem Klappentext) Sachbuch über die tatsächliche Rolle und Einflussnahme des IWF im globalen System der politischen Regierungen und der Finanzaristokratie. Als der "Kreditgeber der letzten Instanz" hat der IWF eine international konkurrenzlose Position. Sehr gut fand ich beispielsweise die Beschreibung der Zusammenhänge, dass in den sechziger Jahren viele afrikanische Staaten weg von der Ausbeutung durch den Kolonialismus in die Unabhängigkeit strebten; da die afrikanischen Regierungen dafür jedoch Geld benötigten, diese Länder für kommerzielle Banken jedoch zu wenig Sicherheiten boten dafür aber der IWF sich als Gläubiger anbot; so gerieten diese Staaten in ein neues Netz von Abhängigkeit; Voraussetzung für die Gewährung eines Kredites war die Mitgliedschaft des Staates im IWF. Das wahre Machtverhältnis zeigen jedoch die Zahlen: 1969 betrug der Anteil der afrikanischen Staaten an der Gesamtorganisation über einem Drittel - ihr Stimmrecht betrug jedoch nur fünf Prozent. Der IWF knüpfte seine Kreditvergaben an Bedingungen und legte den Staaten sog. Strukturanpassungsprogramme auf (z.B. Abbau von Importbeschränkungen, Ausrichtung der Wirtschaft auf einzelne, gut zu vermarktenden Exportgüter, Beseitigung von Restriktionen von ausländischen Investitionen, Verkauf von Staatsbetrieben und Staatseigentum und die Erteilung von Rechtsgarantien für privates Unternehmertum); diese Punkte hören sich auf den ersten Blick vielleicht "vernünftig" an, führten die betroffenen Staaten jedoch in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale und in immer weitere Abhängigkeiten. Es gäbe noch so viele interessante Punkte aus dem Buch zu berichten; bspw. über die Rolle Nelson Mandelas und die Geheimverhandlungen mit dem Apartheitsregime und über das Fädenziehen von Horst Köhler als geschäftsführender Direktor des IWF. Das Buch zeigt u.a. auf, dass Politiker und Medien gemeinsam lügen (George Orwell lässt grüßen - Stichwort: "Wahrheitsministerium"). Warum sich nichts ändern wird und warum alle Maßnahmen nicht zu einer Verbesserung führen werden: darauf gibt das Buch Antworten. Fazit: Lesen, denn das Buch bietet wirklich viele sehr interessante Aspekte.

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  • Ist der IWF nur böse?

    Weltmacht IWF

    constantine

    13. February 2015 um 21:16

    Ich kann das Buch nur solchen Menschen empfehlen, die sich gerne mit Hetzreden und einseitiger Betrachtungsweise abgeben. Ich will hier überhaupt nicht den IWF verteidigen, ich bin mir ziemlich sicher, dass da einiges falsch läuft, ABER trotzdem kann es nicht so sein, wie in dem Buch beschrieben. Das ist als ob man ein Buch lesen würde zB von Impfgegnern. Natürlich gibt es in solchen nicht ein gutes Wort für eine Impfung - warum auch. Hier ist es ganz genauso, die Gegenseite existiert gar nicht. Ich mag solche Bücher nicht und deswegen gibt es auch eine schlechte Bewertung von mir. Man muss sich ja auch fragen, wo wären die ganzen Staaten heute, wenn sie gar keine finanzielle Hilfe erhalten hätten. Also alles in allem für mich nicht objektiv recherchiert (obwohl der Titel "Chronik" enthält) und deswegen auch nicht wirklich aussagekräftig.

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  • IWF - Der Wolf im Schafspelz

    Weltmacht IWF

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2015 um 14:15

    Eigentlich finde ich Sachbücher ja sehr zäh und schwer verständlich und trotzdem habe ich im Zuge einer Leserunde das Buch „Weltmacht IWF -  Chronik eines Raubzugs“  gelesen. Und ich war positiv überrascht. Ernst Wolff hat es geschafft dieses Thema spannend und allgemeinverständlich abzuhandeln. Teilweise fand ich dieses Buch spannender wie ein Krimi. Seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg hat der IWF viele Staaten in die Kreditfalle gelockt und wissentlich in Kauf genommen, dass Armut und Hunger weiter voran getrieben werden. Der IWF schrieb den kreditnehmenden Staaten Maßnahmen vor ohne auf die Auswirkungen auf die arbeitende Bevölkerung zu achten. Teilweise kam es zu verheerenden Folgen für die unteren Bevölkerungsschichten. Dem Autor gelingt es super, die Kaltblütigkeit des IWF darzustellen, mit der er Staaten in den Ruin treibt, mehr Elend verbreitet und Kriege auslöst. Und dann tritt der IWF wieder als Retter auf – und macht der Menschheit weiß, dass er die Armut und den Hunger in der Welt bekämpfen will. Diese Aussage wird in dem Buch in aller Deutlichkeit wiederlegt. Der IWF will alles, nur nicht helfen. Wolff prophezeit dem IWF allerdings keine allzu lange Zukunft mehr. Er ist der Meinung, dass die Tage dieses Vereins gezählt sind, aber vorher wird er noch an seiner Politik festhalten und so manchen Aufstand auslösen. Mit diesem Buch habe ich einen sehr guten Blick hinter die Kulissen globaler Politik werfen können. Dadurch habe ich Einblick in Zusammenhänge bekommen, die mir helfen die Welt ein wenig besser zu verstehen. Für dieses Buch gibt es von mir die vollen 5 Sterne, da es sehr informativ, detailreich und enthüllend ist und zudem noch spannend geschrieben.

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  • schockierend und beängstigend

    Weltmacht IWF

    tweedledee

    03. January 2015 um 10:27

    Auf Ernst Wolffs Sachbuch "Weltmacht IWF" war ich zugegebenermaßen sehr neugierig, da mein Wissen über den IWF doch eher begrenzt war. Sicher ist der IWF ein feststehender Begriff der immer wieder in der Presse oder den Nachrichten erwähnt wird, doch genaue Einzelheiten über den IWF und seine Entstehung waren mir nicht bekannt. Ernst Wolffs  Schreibstil ist sachlich, aber gut verständlich. Angefangen mit der Gründung des IWF und die weitere geschichtliche Entwicklung gliedert sich das Buch in verschiedene Kapitel. Die Zusammenhänge von Wirtschaft und Finanzen erschließen sich beim lesen sehr gut, nachdem ich mich einmal eingelesen hatte war ich schockiert, welche Macht der IWF besitzt und wie er auf immer gleiche Weise Länder in die Kreditfalle lockt. Ist ein Land erst einmal auf einen Kredit der IWF angewiesen werden die Bedingungen unerbittlich vom IWF diktiert. Die Auswirkungen auf das jeweilig Land und einen Großteil der Bevölkerung ist verheerend. Der Sparzwang führt zu Armut und Hunger. Angefangen mit der Lateinamerikanischen Schuldenkrise, die Asien-Krise oder die Euro-Krise, ob in Afrika oder dem ehemaligen Jugoslawien, die Liste um das Eingreifen des IWF in Länderangelegenheiten liest sich tatsächlich wie ein Raubzug über Kontinente. Mit am interessantesten war für mich der Abschnitt über die Euro-Krise, Fakten über die Entwicklung in Griechenland und Zypern. Das Buch liest sich stellenweise spannender als jeder Krimi und ist doch umso schockierender, da es Tatsachen aufdeckt und der Leser einen Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik werfen kann. Fazit: Das Buch ist schockierend, lässt mich sehr nachdenklich und auch ein wenig beängstigt zurück. Sehr gut geschrieben und für Interessierte auf jeden Fall zu empfehlen.

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