Weißer Sonntag

von Erwin Grosche und Christoph Mett
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Weißer Sonntag
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Inhaltsangabe zu "Weißer Sonntag"

Über der Domstadt Paderborn strahlt die Sonne. Ausgerechnet den Weißen Sonntag sucht sich ein Geiselnehmer aus, um neun Kommunionkinder in seine Gewalt zu bringen. Der von Hauptkommissar Gökke hassgeliebte Privatdetektiv Friedrich Maikötter muss als falscher 'Priester' mit dem Geiselnehmer verhandeln. Was in Erwin Grosches letztem Roman der Maikötter-Trilogie als Entführung beginnt, entpuppt sich bald als Rachefeldzug vor brisantem Hintergrund. Maikötter und sein pfiffiger Helfer Gregor Deckel müssen sich beeilen, um alle Forderungen des Entführers zu erfüllen, denn sollten sie scheitern, würde ein Mensch sterben.
Eine Geschichte über Täter und Opfer, über Missbrauch und Schuld. Kann Detektiv Maikötter in seiner Tarnung als Priester Paderborns 'heile' Welt wieder herstellen?
Dass derweil in Paderborn ein wertvolles Originalmanuskript der Dichterin Luise Hensel auftaucht, hat am Rande auch mit dem Geschehen zu tun.
In diesem spannenden Roman, der vorbehaltlos ein besonders von der Kirche gerne verschwiegenes Thema aufgreift, beweist Erwin Grosche mit der skurrilen Figur des falschen Priesters einmal mehr seine Ausnahmestellung unter Deutschlands Krimiautoren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783935421706
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Nordpark
Erscheinungsdatum:01.11.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Matzbachs avatar
    Matzbachvor 5 Jahren
    Geiselnahme in der Kirche

    Der mittlerweile dritte Roman Grosches um den als Priester getarnten Privatdetektiv Maikötter handelt von einem durchaus ernsten Thema, das an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Ausgangspunkt ist die Geiselnahme der Kommunionkinder am Weißen Sonntag. Der Täter, ein typischer Looser, verlangt Entschuldigungen für ihm angetane Ungerechtigkeiten. Um seinen Neffen Deckel, der sich unter den Geiseln befindet, zu befreien, übernimmt es Maikötter, die geforderten Entschuldigungen einzuholen, wobei die Sich-zu- entschuldigen- Habenden immer prominenter werden.

    Bis zum furiosen Ende, bei dem ein bekifftes Erzbischof-Double eine wichtige Rolle spielt, lernt der Leser aufs Neue zahlreiche Facetten Paderborns und seiner dickschädligen Einwohner kennen. Dabei werden einige Lokalgrößen durchaus liebenswürdig aufs Korn genommen. Schade ist nur, dass Maikötter am Ende andeutet, sich aus dem Detektivberuf zurückzuziehen. Aber wer weiß, vielleicht hat er mit Deckel ja einen würdigen Nachfolger.

     

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    Fiona89s avatar
    Fiona89vor 5 Jahren

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