Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie

von Erwin Hauser 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

S

Ein erschütterndes Buch über eine sehr schwierige Kindheit im Heim.

Alle 1 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie"

Eine wahre Geschichte!

Ist es möglich, dass wir Menschen die Angewohnheit besitzen,
uns nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen,
um einem eventuellen Ärgernis zu entgehen?
Verschließen wir bewusst die Augen?
Lähmt uns die Angst, etwas Falsches auszulösen?
Was es auch immer sein mag, vielleicht gehört es zu unserem
natürlichen Selbstschutz.

Der Autor wäre froh gewesen, wenn die Menschen, denen
er begegnet ist, genauer hingeschaut hätten, denn dann wäre
einiges zu verhindern gewesen.

Es erzählt die authentische Lebensgeschichte des Autors
Erwin Hauser. Ein autobiografischer Reflex auf die erschütternden
Geschehnisse während seiner Kind- und Jugendzeit
in einem Ortsbürger-Kinderheim in der Schweiz. Ein
Buch voll unbequemer Wahrheiten. Davon erzählt diese
Autobiografie, ergreifend und unvorstellbar. Sie trifft die
Leserinnen und Leser mitten ins Herz.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783905968033
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:CMS Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:06.07.2011

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    S
    Samtpfotevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein erschütterndes Buch über eine sehr schwierige Kindheit im Heim.
    Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie

    Beschreibung:
    Ist es möglich, dass wir Menschen die Angewohnheit besitzen, uns nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, um einem eventuellen Ärgernis zu entgehen? Verschließen wir bewusst die Augen? Lähmt uns die Angst, etwas Falsches auszulösen? Was es auch immer sein mag, vielleicht gehört es zu unserem natürlichen Selbstschutz. Der Autor wäre froh gewesen, wenn die Menschen, denen er begegnet ist, genauer hingeschaut hätten, denn dann wäre einiges zu verhindern gewesen.

    Inhalt:
    Erwin Hauser wächst mit seiner Schwester in einem Kinderheim auf. Dies ist an sich keine seltene Situation. Dass die beiden Kinder jedoch weder etwas über ihre Herkunft, noch über den Grund, warum sie im Heim sind, erfahren, macht durchaus stutzig. Und dass die beiden Kinder fast täglich schikaniert, beleidigt und sogar geschlagen werden, ist nicht nur eine klare Missachtung von Grenzen, sondern kann sehr wohl als Kindesmisshandlung bezeichnet werden.
    Erwir darf nicht in den Kindergarten und auch für die Schule ist er zu dumm. Dies sagen zumindest die Betreuerinnen im Kinderheim. Von den spielenden Kindern auf dem benachbarten Spielplatz erfährt er jedoch, dass jedes Kind früher oder später zur Schule gehen muss. Es vergeht einige Zeit, doch dann kann Erwin tatsächlich zum ersten Mal in seinem Leben das Heim verlassen und zur Schule gehen. Auch zum ersten Mal in seinem Leben sieht er einen richtigen Bahnhof und ganz viele andere Kinder, die - im Gegensatz zu ihm - Eltern haben. Wer nun aber denkt, dass sein Leben eine Wende nimmt, der irrt gewaltig. In der Schule wird er nämlich von seinen Lehrern gnadenlos blossgestellt und kriegt immer wieder Strafaufgaben aufgebrummt. Seiner Schwester ergeht es einige Jahre später in der Schule und ihrer Klasse nicht besser. Aber die beiden Kinder lernen schon sehr früh, wie sie sich gegen die Angriffe der Heimleitung und ihres Vormundes wehren und wie sie einander in ihren schwersten Minuten beistehen können. Sie legen sich Strategien zurecht, um sich kleine Freiheiten zu erlauben und versuchen, ihre Kindheit trotz allem zu geniessen.
    Doch ihre Welt wird immer wieder aufs Neue erschüttert.

    Meine Meinung:
    Leider konnte ich mit dem Schreibstil dieses Buches nicht sehr viel anfangen. Er war mir zu simpel und kindlich gehalten und wirkte deshalb wohl nicht ganz so dramatisch, wie es eigentlich hätte wirken sollen und können. Dies ist aber so oder so Geschmacksache. Es kann natürlich auch sein, dass der Autor bewusst bei dieser einfachen und zum Teil nüchternen Sprache blieb, um sich ein wenig von seiner eigenen Geschichte zu distanzieren.
    Die Tatsache, dass diese Geschichte wahr ist, macht das Buch nämlich zu einem erschütternden Zeugnis. Die Erlebnisse, welche Erwin Hauser in "Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie" verarbeitet, sind an Grausamkeit und Trostlosigkeit kaum zu überbieten. Und immer dann, wenn man denkt, dass sich die Situation ein wenig beruhigt hat und dass es nur noch besser kommen kann, geschieht wieder etwas, was das Leben dieser unschuldigen Kinder über den Haufen wirft. Es scheint tatsächlich manchmal so, als würde sich das Schicksal einige böse Streiche erlauben.
    Ich bewundere den Mut des Autors, seine Geschichte zu erzählen und sie so noch einmal Minute für Minute erleben zu müssen. Ausserdem beeindruckt mich sein grosses Herz. Er klagt nämlich nicht über sein Schicksal und prangert niemanden an. Er schildert nur und versucht, für sich selber eine Erklärung zu finden und seine eigenen Fragen zu beantworten, ohne jemanden zu verurteilen.

    Fazit:
    Ein fesselndes und erschütterndes Buch, welches mit seiner Geschichte und seinem Mut, nicht unbedingt aber mit seinem Schreibstil überzeugt.

    Zusätzliche Infos:
    Autor: Erwin Hauser
    Taschenbuch: 220 Seiten 
    Verlag: CMS Verlagsgesellschaft
    Sprache: Deutsch
    ISBN  978-3-905968-03-3

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    S
    Samtpfotevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein erschütterndes Buch über eine sehr schwierige Kindheit im Heim.
    Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie

    Beschreibung:
    Ist es möglich, dass wir Menschen die Angewohnheit besitzen, uns nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, um einem eventuellen Ärgernis zu entgehen? Verschließen wir bewusst die Augen? Lähmt uns die Angst, etwas Falsches auszulösen? Was es auch immer sein mag, vielleicht gehört es zu unserem natürlichen Selbstschutz. Der Autor wäre froh gewesen, wenn die Menschen, denen er begegnet ist, genauer hingeschaut hätten, denn dann wäre einiges zu verhindern gewesen.

    Inhalt:
    Erwin Hauser wächst mit seiner Schwester in einem Kinderheim auf. Dies ist an sich keine seltene Situation. Dass die beiden Kinder jedoch weder etwas über ihre Herkunft, noch über den Grund, warum sie im Heim sind, erfahren, macht durchaus stutzig. Und dass die beiden Kinder fast täglich schikaniert, beleidigt und sogar geschlagen werden, ist nicht nur eine klare Missachtung von Grenzen, sondern kann sehr wohl als Kindesmisshandlung bezeichnet werden.
    Erwir darf nicht in den Kindergarten und auch für die Schule ist er zu dumm. Dies sagen zumindest die Betreuerinnen im Kinderheim. Von den spielenden Kindern auf dem benachbarten Spielplatz erfährt er jedoch, dass jedes Kind früher oder später zur Schule gehen muss. Es vergeht einige Zeit, doch dann kann Erwin tatsächlich zum ersten Mal in seinem Leben das Heim verlassen und zur Schule gehen. Auch zum ersten Mal in seinem Leben sieht er einen richtigen Bahnhof und ganz viele andere Kinder, die - im Gegensatz zu ihm - Eltern haben. Wer nun aber denkt, dass sein Leben eine Wende nimmt, der irrt gewaltig. In der Schule wird er nämlich von seinen Lehrern gnadenlos blossgestellt und kriegt immer wieder Strafaufgaben aufgebrummt. Seiner Schwester ergeht es einige Jahre später in der Schule und ihrer Klasse nicht besser. Aber die beiden Kinder lernen schon sehr früh, wie sie sich gegen die Angriffe der Heimleitung und ihres Vormundes wehren und wie sie einander in ihren schwersten Minuten beistehen können. Sie legen sich Strategien zurecht, um sich kleine Freiheiten zu erlauben und versuchen, ihre Kindheit trotz allem zu geniessen.
    Doch ihre Welt wird immer wieder aufs Neue erschüttert.

    Meine Meinung:
    Leider konnte ich mit dem Schreibstil dieses Buches nicht sehr viel anfangen. Er war mir zu simpel und kindlich gehalten und wirkte deshalb wohl nicht ganz so dramatisch, wie es eigentlich hätte wirken sollen und können. Dies ist aber so oder so Geschmacksache. Es kann natürlich auch sein, dass der Autor bewusst bei dieser einfachen und zum Teil nüchternen Sprache blieb, um sich ein wenig von seiner eigenen Geschichte zu distanzieren.
    Die Tatsache, dass diese Geschichte wahr ist, macht das Buch nämlich zu einem erschütternden Zeugnis. Die Erlebnisse, welche Erwin Hauser in "Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie" verarbeitet, sind an Grausamkeit und Trostlosigkeit kaum zu überbieten. Und immer dann, wenn man denkt, dass sich die Situation ein wenig beruhigt hat und dass es nur noch besser kommen kann, geschieht wieder etwas, was das Leben dieser unschuldigen Kinder über den Haufen wirft. Es scheint tatsächlich manchmal so, als würde sich das Schicksal einige böse Streiche erlauben.
    Ich bewundere den Mut des Autors, seine Geschichte zu erzählen und sie so noch einmal Minute für Minute erleben zu müssen. Ausserdem beeindruckt mich sein grosses Herz. Er klagt nämlich nicht über sein Schicksal und prangert niemanden an. Er schildert nur und versucht, für sich selber eine Erklärung zu finden und seine eigenen Fragen zu beantworten, ohne jemanden zu verurteilen.

    Fazit:
    Ein fesselndes und erschütterndes Buch, welches mit seiner Geschichte und seinem Mut, nicht unbedingt aber mit seinem Schreibstil überzeugt.

    Zusätzliche Infos:
    Autor: Erwin Hauser
    Taschenbuch: 220 Seiten 
    Verlag: CMS Verlagsgesellschaft
    Sprache: Deutsch
    ISBN  978-3-905968-03-3

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks