Ich bin ein Zebra

von Erwin Javor 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Ich bin ein Zebra
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Inhaltsangabe zu "Ich bin ein Zebra"

Der jüdische Humor und seine Witze vermengen sich in Erwin Javors Erzählung wie ein Mosaik mit Geschichte und per sönlichen Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es ist ein Buch über ostjüdische Identität im Lauf der Generationen: subjektiv, ironisch, kritisch, lachend, weinend und liebevoll. Eine jüdische Familiengeschichte der ganz besonderen Art.
Vom Schtetl nach Budapest, von Budapest nach Wien und nach Israel führt Erwin Javors Zeitreise. Sie ist eine Liebeserklärung an seine Eltern, deren Geschichten und Erzählungen über eine heute verlorene Welt ihn geprägt haben. Das Schtetl ist, mit Sehnsucht verklärt, im kollektiven jüdischen Gedächtnis immer noch präsent. Doch diese versunkene Welt war auch hart und erbarmungslos, und gerade daraus entstand der jüdische Humor. Was ist an ihm so besonders, warum bringt er uns zum Lachen? Weil hinter jeder guten Pointe, wie bei jeder guten Komödie, immer auch ein Stück Tragödie steht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783990500927
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Amalthea Signum
Erscheinungsdatum:13.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bella5vor 9 Monaten
    Lesenswert!

    Der Autor Erwin Javor war mir vor der Lektüre leider unbekannt. Er war lange Jahre Kolumnist und Herausgeber der jüdischen Zeitschrift über Politik und Kultur »NU« und ist Gastautor verschiedener Zeitschriften. Er ist Herausgeber der »Brauer Haggada« (Amalthea 2014), für die der Maler Arik Brauer eigens Gemälde geschaffen hat. Erwin Javor engagiert sich zudem seit Jahren als Gründer und Herausgeber von »MENA Watch«, dem unabhängigen Nahost-
    Thinktank. Erwin Javor ist der Gründer von »Frankstahl«, einem Unternehmen, das er in jungen Jahren als kleine Firma gekauft und vierzig Jahre lang zu einem in neun west- und osteuropäischen Ländern tätigen Konzern aufgebaut hat. Er lebt in Wien und Tel Aviv, hat drei Kinder und ist in zweiter Ehe mit der Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld, der Mutter seines jüngeren Sohnes, verheiratet.
    In „Ich bin ein Zebra – eine jüdische Odysee“ erzählt Erwin Javor die Geschichte seiner Familie. Vor der Lektüre hatte ich keine spezifischen Erwartungen. Umso überraschter war ich von der Tiefe des Geschriebenen. Doch nie ist das Buch todtraurig, denn Javor baut immer wieder die herrlichen jüdischen Witze ein, die hintergründig und sehr selbstironisch sind. Ich müsste oft schmunzeln und ich habe mich amüsiert, bin aber auch zum Nachdenken angeregt worden. Am besten gefiel mir das Kapitel über Israel. Völlig zurecht kritisiert Javor den neuen Antisemitismus, die teils pauschale Israelkritik, die nach dem Motto „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ daherkommt. Die Staatsgründung Israels ist für die jüdische Diaspora von zentraler Wichtigkeit gewesen – endlich ein Refugium, nie wieder Opfer sein! Besonders berührt hat mich in diesem Kontext das Verhalten von Erwins Vater. Doch lest selbst! Obwohl der Autor richtigerweise betont, dass der Staat Israel von Feinden umgeben ist, die die Israelis „am liebsten ins Meer treiben würden“, ist er nie unkritisch oder unreflektiert in seinen Ausführungen. Er zeigt die Diversität und Heterogenität der Israelis auf, kleine Animositäten (Stichwort: Sepharden) und hinter der Stacheligkeit die große Herzlichkeit. Die Israelis seien unorganisiert, aber Meister im Improvisieren. Den Feuerwehr – Witz müsst ihr unbedingt lesen! Als er schreibt, dass er „zum Leidwesen aller“ als Jugendlicher zum begeisterten Kibbuznik wurde, musste ich herzlich lachen. Besonders gefreut habe ich mich über das Glossar am Ende. Viele Infos zum Jiddischen und zum Hebräischen gibt es, manche Wendungen gibt es auch heute noch im Deutschen („Tachles reden“).  Und die Erklärungen kamen mir auch beim Gucken der Serie „The Marvelous Mrs. Maisel“ zugute. Ich sag‘ nur : „Schickse“. Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da es mit viel Herzenswärme und Humor durchzogen ist. Gerne spreche ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus! 

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    S
    SLovesBooksvor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ErwinJavors avatar

    Leserunde zu „Ich bin ein Zebra“ von Erwin Javor

     










    Eine jüdische Odyssee, eine bewegte Familiengeschichte

    »Das Schtetl ist, mit Sehnsucht verklärt, im kollektiven jüdischen Gedächtnis immer noch präsent. Auch und besonders jene, die es verdrängen wollen, als Ballast empfinden und über lange Strecken hinweg vergessen, tragen es weiter in sich.«

    Das Buch ist eine Zeitreise: Sie führt vom Schtetl nach Budapest, von Budapest nach Wien und nach Israel. Sie ist eine Liebeserklärung an seine Eltern, deren Geschichten und Erzählungen über eine heute verlorene Welt ihn geprägt haben. Dabei zieht sich der jüdische Witz wie ein roter Faden durch die Erzählung und fördert unterschiedlichste Facetten des jüdischen Daseins zutage. 



    Liebe Leser,

    ich freue mich sehr hier meine Leserunde starten zu dürfen. Wenn ihr gerne einen kurzen Einblick in dieses sehr persönliche Buch gewinnen wollt, könnt ihr das hier tun: http://www.ichbineinzebra.at/

    Ich verlose 5 Exemplare unter allen, die gerne am Ende eine Rezension bei Lovelybooks schreiben möchten. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt, teilt mir einfach mit, welchen Titel das Buch über eure Lebensgeschichte hätte.

     

    „Ich bin ein Zebra“ gibt es auf amazon.de als Hardcover und ebook.

     

    Ich freue mich auf eure Antworten!

    S
    Letzter Beitrag von  SLovesBooksvor 8 Monaten
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