Erwin Koch Sara tanzt

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Inhaltsangabe zu „Sara tanzt“ von Erwin Koch

In der Untersuchungshaft erzählt Musiker Frits seine unglaubliche Geschichte: Als Mitläufer einer brutalen Diktatur verliebte er sich in die Gefangene Sara und wurde selbst zum Gefangenen - seiner leidenschaftlichen Gefühle. Mit großer Zartheit und suggestiver Sprachkraft erzählt Erwin Koch von einer ungewöhnlichen Liebe in widrigen Umständen.

Dieser Roman hat mich vor allem durch all das berührt, was nicht ausgesprochen wird.

— Barbara62

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  • "Von Sara habe ich gelernt, dass einer nur überlebt, wenn er singt oder redet"

    Sara tanzt

    Barbara62

    03. July 2015 um 14:44

    Sara Broffe, Deckname Sumatra, 37 Jahre alt und Mutter von vier Kindern, führt nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes kleinere Aufträge im Widerstand gegen eine marode Militärjunta aus. Als sie verhaftet wird, übersteht sie die Monate im Haus am Stadtrand bis zum Ende des Bürgerkriegs nur duch Zwiegespräche mit ihrem toten Mann, durch falsche Geständnisse, die sie häppchenweise preisgibt, und durch das Summen von Kinderliedern. Im Nebenzimmer verrichtet der Cellist Frits seine Arbeit, ein typischer kleiner Beamter, der versucht, durch Nichtwissenwollen nichts zu wissen. Er erledigt als Angestellter des Innenministeriums die Büroarbeit, untersucht Saras gesummte Tonfolgen auf geheime Botschaften und spielt Cello, so laut, dass Saras Schreie nicht nach außen dringen können. Zu seiner Leidenschaft für die Musik kommt allmählich eine weitere: die Liebe zu  Sara. Er setzt alles daran, sie zu befreien. Als der Krieg zu Ende und Sara frei ist, heiraten die beiden. Doch nun gerät Frits ins Visier der neuen Machthaber, er wird verhaftet, seine Rolle im alten Regime soll geklärt werden. Während der Haft schreibt er seinen Bericht, der neben der aus kurzen, reportagehaften Sätzen bestehenden Erzählung das Buch ausmacht. Sara tanzt ist der erste Roman des Journalisten Erwin Koch, der zuvor nur Reportagen und Hörspiele veröffentlicht hatte. Er basiert auf einer wahren Geschichte, doch der Schauplatz und sogar die Sprache wurden so verfremdet, dass die Zuordnung nicht möglich ist. Beim Lesen habe ich jedoch immer das Bild eines südamerikanischen Landes vor Augen gehabt. Der Roman hat mich vor allem durch all das berührt, was nicht ausgesprochen wird. Mit keinem Wort beschreibt Koch, was mit Sara während der Verhöre passiert, man hört nur das Cellospiel. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist mir dieses Buch beim Lesen besonders nahe gegangen.

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